Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Straße, Hausnummer: Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl (PLZ): 53179
Ort: Bonn
E-Mail: ip2@bbr.bund.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
10.08.17.7-25.12
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
28.01.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
31.03.2026
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=813345
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=813345
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
28.01.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Das Klima verändert sich spürbar - auch in Deutschland nehmen Extremwetterereignisse wie Hitze, Starkregen
und Hochwasser zu. Das Bauwesen zeigt dabei eine hohe Verletzbarkeit, was zu erheblichen Sachschäden und
gesundheitlichen Risiken führen kann.
Während frühere Projekte wie Zukunft Bau 18.33 und 21.13 den Fokus auf klimafolgenangepasstes Bauen im
Neubau legten, rückt angesichts von Ressourcen- und Klimaschutzzielen die Um- und Weiternutzung und
Sanierung des Bestands zunehmend in den Mittelpunkt.
EU- und Bundesvorgaben, etwa durch die überarbeitete EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) und das
Gebäudeenergiegesetz (GEG), treiben die energetische Sanierung voran - eine Verpflichtung zur
Klimafolgenanpassung besteht bisher jedoch nicht. Dennoch bieten aktuelle Sanierungen die Chance, mit
geringem Mehraufwand auch Klimafolgenanpassung mitzudenken, Schäden zu vermeidenund Synergien mit dem
Klimaschutz zu nutzen. Eine integrierte Planung erhöht die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden und Quartieren und
spart langfristig Kosten. Gerade für die integrierte Betrachtung von Klimaschutz und Klimaanpassungfehlen bisher
praxisorientierte Planungshilfen. Sanierungen und Wiederaufbau nach einem Schadensereignis sind ebenfalls im
Fokus.
Ziel des Projektes ist daher die Erstellung eines praxisorientierten Leitfadens zum Klimafolgenangepassten
Sanieren im Bestand (Teil B). Dazu ist eine tiefgreifende Grundlagenermittlung zu erstellen in Form eines
Forschungsberichtes, um vorhandenes Wissen zur Integration von Klimafolgenanpassung im Gebäudebestand
zusammenzuführen und bestehende Wissenslücken systematisch zu schließen (Teil A).
und Hochwasser zu. Das Bauwesen zeigt dabei eine hohe Verletzbarkeit, was zu erheblichen Sachschäden und
gesundheitlichen Risiken führen kann.
Während frühere Projekte wie Zukunft Bau 18.33 und 21.13 den Fokus auf klimafolgenangepasstes Bauen im
Neubau legten, rückt angesichts von Ressourcen- und Klimaschutzzielen die Um- und Weiternutzung und
Sanierung des Bestands zunehmend in den Mittelpunkt.
EU- und Bundesvorgaben, etwa durch die überarbeitete EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) und das
Gebäudeenergiegesetz (GEG), treiben die energetische Sanierung voran - eine Verpflichtung zur
Klimafolgenanpassung besteht bisher jedoch nicht. Dennoch bieten aktuelle Sanierungen die Chance, mit
geringem Mehraufwand auch Klimafolgenanpassung mitzudenken, Schäden zu vermeidenund Synergien mit dem
Klimaschutz zu nutzen. Eine integrierte Planung erhöht die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden und Quartieren und
spart langfristig Kosten. Gerade für die integrierte Betrachtung von Klimaschutz und Klimaanpassungfehlen bisher
praxisorientierte Planungshilfen. Sanierungen und Wiederaufbau nach einem Schadensereignis sind ebenfalls im
Fokus.
Ziel des Projektes ist daher die Erstellung eines praxisorientierten Leitfadens zum Klimafolgenangepassten
Sanieren im Bestand (Teil B). Dazu ist eine tiefgreifende Grundlagenermittlung zu erstellen in Form eines
Forschungsberichtes, um vorhandenes Wissen zur Integration von Klimafolgenanpassung im Gebäudebestand
zusammenzuführen und bestehende Wissenslücken systematisch zu schließen (Teil A).
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
Gedruckte Bücher, Broschüren und Faltblätter (22100000-1)
c)
Ort der Leistungserbringung
Berlin/Bonn
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Der voraussichtliche Projektbeginn ist der 01.08.2026. Das voraussichtliche Ende ist am 31.12.2027
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
12.
Zuschlagskriterien
siehe Dokument "10.08.17.7-25.12_Zuschlagskriterien"
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
gemeinschaftlich haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter
14.
Sonstige Angaben
Angebote die über dem veröffentlichten Verfügungsrahmen i.H.v. 126.050,42 € ohne Ust.
liegen werden von der Vergabe ausgeschlossen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus
dem Wettbewerbsregister (§ 6 Abs. 1, Abs. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes) beim
Bundeskartellamt (Registerbehörde) anfordern. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle haben Ausländische Bieter gleichwertige Bescheinigungen ihres
Herkunftslandes (soweit vorhanden) vorzulegen. Die Auftragsvergabe steht daher unter
dem Vorbehalt, dass das Wettbewerbsregister keine Eintragungen enthält, die einer
Beauftragung entgegenstehen.
liegen werden von der Vergabe ausgeschlossen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus
dem Wettbewerbsregister (§ 6 Abs. 1, Abs. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes) beim
Bundeskartellamt (Registerbehörde) anfordern. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle haben Ausländische Bieter gleichwertige Bescheinigungen ihres
Herkunftslandes (soweit vorhanden) vorzulegen. Die Auftragsvergabe steht daher unter
dem Vorbehalt, dass das Wettbewerbsregister keine Eintragungen enthält, die einer
Beauftragung entgegenstehen.
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