Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Straße, Hausnummer:Brüderstraße 53
Postleitzahl (PLZ):51427
Ort:Bergisch Gladbach
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse: http://www.bast.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
Z2p-FE-15.0740/2025/LRB
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
18.11.2025 - 06:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
30.01.2026
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=809656
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=809656
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
18.11.2025 - 06:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Alterung der deutschen Infrastruktur, steigender Schwerlastanteile im Verkehr und klimabedingter Extremereignisse gewinnt die effiziente und objektive Bauwerksprüfung von Brücken zunehmend an Bedeutung. Der aktuelle Prüfungsprozess nach DIN 1076 erfolgt weitgehend manuell und ist stark von der subjektiven Einschätzung des Prüfenden abhängig, was zu Inkonsistenzen und hohem Dokumentationsaufwand bzw. Datenverlust führt.
Im vorliegenden Forschungsprojekt soll aufbauend auf den Vorgängerprojekten FE 69.0008/2020 und FE 69.0017/2023 ein System entwickelt werden, das die Automatisierung der Lokalisierung von Schäden am Bauwerk und im BIM-Modell ermöglicht und damit Bauwerksprüfende aktiv während des Prüfprozesses unterstützt. Dies kann über Ansätze geschehen, wie robuste bildbasierte Matching-Verfahren, welche z.B. auf KI-Technologien aufbauen, um den bisher manuellen Lokalisierungsprozess von Schäden zu ersetzen.
Gleichzeitig soll die aktuelle Marktentwicklung von AR-Geräten evaluiert werden, um festzustellen, ob Head-Mounted-Displays (HMDs) Tablets als Prüfgeräte ersetzen können.
Das Projekt soll zudem Explainable AI-Ansätze wie Heatmaps und Unsicherheitsquantifizierung integrieren, um Entscheidungsgrundlagen der KI nachvollziehbar zu machen und die Anwenderakzeptanz zu erhöhen.
Nach Projektabschluss soll eine modulare Open-Source-Softwarelösung vorliegen, die die Relokalisierung von Schäden bei Folgeprüfungen erleichtert, relevante Softwareschnittstellen besitzt und den Dokumentationsaufwand nennenswert reduziert. Die Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens tragen somit wesentlich zur Digitalisierung der Bauwerksprüfung bei und sollen zukünftig auch auf andere Ingenieurbauwerke wie Tunnel oder Stützbauwerke übertragen werden können.
Im vorliegenden Forschungsprojekt soll aufbauend auf den Vorgängerprojekten FE 69.0008/2020 und FE 69.0017/2023 ein System entwickelt werden, das die Automatisierung der Lokalisierung von Schäden am Bauwerk und im BIM-Modell ermöglicht und damit Bauwerksprüfende aktiv während des Prüfprozesses unterstützt. Dies kann über Ansätze geschehen, wie robuste bildbasierte Matching-Verfahren, welche z.B. auf KI-Technologien aufbauen, um den bisher manuellen Lokalisierungsprozess von Schäden zu ersetzen.
Gleichzeitig soll die aktuelle Marktentwicklung von AR-Geräten evaluiert werden, um festzustellen, ob Head-Mounted-Displays (HMDs) Tablets als Prüfgeräte ersetzen können.
Das Projekt soll zudem Explainable AI-Ansätze wie Heatmaps und Unsicherheitsquantifizierung integrieren, um Entscheidungsgrundlagen der KI nachvollziehbar zu machen und die Anwenderakzeptanz zu erhöhen.
Nach Projektabschluss soll eine modulare Open-Source-Softwarelösung vorliegen, die die Relokalisierung von Schäden bei Folgeprüfungen erleichtert, relevante Softwareschnittstellen besitzt und den Dokumentationsaufwand nennenswert reduziert. Die Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens tragen somit wesentlich zur Digitalisierung der Bauwerksprüfung bei und sollen zukünftig auch auf andere Ingenieurbauwerke wie Tunnel oder Stützbauwerke übertragen werden können.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
c)
Ort der Leistungserbringung
51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
"Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht:
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Kenntnisse und Erfahrungen im IT-Bereich, insbesondere im Hinblick auf Datenverarbeitung und die hierzu verwendete Hard- und Software-Infrastruktur nachzuweisen durch mindestens zwei Referenzprojekte aus den letzten drei Jahren.
Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Schadenserkennung und -bewertung, insbesondere im Brücken- und Ingenieurbau nachzuweisen durch mindestens zwei Referenzprojekte oder formlose Eigenerklärungen (z.B. in Form von Prüfungsberichten) aus den letzten fünf Jahren
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim
Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für
eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Kenntnisse und Erfahrungen im IT-Bereich, insbesondere im Hinblick auf Datenverarbeitung und die hierzu verwendete Hard- und Software-Infrastruktur nachzuweisen durch mindestens zwei Referenzprojekte aus den letzten drei Jahren.
Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Schadenserkennung und -bewertung, insbesondere im Brücken- und Ingenieurbau nachzuweisen durch mindestens zwei Referenzprojekte oder formlose Eigenerklärungen (z.B. in Form von Prüfungsberichten) aus den letzten fünf Jahren
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim
Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für
eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
12.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Gesamtschuldnerisch haftend
14.
Sonstige Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
5e78d835-c4b1-43f7-87dc-ee5ad5f722ca