Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
Rischmühle 3
06217 Merseburg
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Die Sporthalle wird für verschiedenste Sportveranstaltungen durch den Schul- und Vereinssport genutzt.
Die Halle ist als 3-Feld Halle konzipiert und 1998 errichtet.
Die wesentlichen Abmessungen betragen:
Haupttrakt: 45 x 27 m 1 Geschoss, 9,00 m Geschosshöhe
Südanbau: 55 x 15 m 2 Geschoss, 3,50 m Geschosshöhe
Nordanbau: 56 x 5 m 1 Geschoss, 3,50 m Geschosshöhe
Westanbau: 31 x 8 m 1 Geschoss, 3,50 m Geschosshöhe
Südanbau: 31 x 8 m 1 Geschoss, 3,50 m Geschosshöhe
Der Hallenkomplex besteht aus einem Haupttrakt mit Teleskopbühnen umlaufenden Anbauten.
Ein zweigeschossiger Anbau befindet sich im Süden, hier mit dem Kabinentrakt im Erdgeschoss und Zugang zu Tribünen im OG.
Östlich, nördlich und westlich grenzen Anbauten, welche als Mehrzweck- oder Lager-räume genutzt werden.
Die Gründung der Halle besteht aus Tiefenpfählen mit Rüttelstopfverdichtungen. Für die Anbauten wurden zusätzliche mit Fundamenten errichtet.
Die Bodenplatte im Haupttrakt ist 12 cm dick und in den Anbauten 15 cm.
Die Sporthalle befindet sich ca. 30 m neben der Saale und ist somit einer aktiven Wasserspiegelveränderung der Saale ausgesetzt.
Starke witterungsbedingte Wechsel führen zu Bewegungen in den Gründungsebenen, wodurch die Sporthalle starken vertikalen Kräften durch Wippen des Grundwasser-spiegels ausgesetzt ist.
Dadurch aufgetretene Rissbildungen sollen instandgesetzt werden. Eine detaillierte Beschreibung ist aus dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
t)
Geforderte Sicherheiten
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
*
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen sind:
Unterlagen zur Bestätigung der Eigenerklärungen - siehe Vergabeunterlagen, Formblatt 216, Verzeichnis der im Vergabeverfahren vorzulegenden Unterlagen, Punkt 2.
Die Unterlagen sind vom Bieter innerhalb von 5 Werktagen über die Vergabeplattform vorzulegen. Bei nicht fristgerechter Vorlage ist das Angebot gemäß § 8 Abs. 4 TVergG LSA von der Wertung auszuschließen.
*
Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30.000 Euro netto, für den Bieter der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister abfordern.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
---
Folgende Unterlagen sind darüber hinaus mit dem Angebot einzureichen:
Die Angaben zur Preisermittlung entsprechend Formblatt 221 oder 222 VHB Bund und Formblatt 233-Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen.
Des Weiteren wird um Einreichung der GAEB-Datei gebeten. Diese wird dem Bieter mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Bitte beachten Sie für die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrages bei der Vergabekammer die Voraussetzungen des § 19 Abs. 4 TVergG LSA.