Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
Straße, Hausnummer:Brühler Straße 3
Postleitzahl (PLZ):53119
Ort:Bonn
Telefon:+49 22899610-1031
Telefax:+49 2289961087-1000
E-Mail: B12.31@bescha.bund.de
Internet-Adresse: http://www.bescha.bund.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
B 12.31 - 0446/25/VV : 1
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
11.11.2025 - 11:30 Uhr
Ablauf der Bindefrist
19.12.2025
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=808187
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=808187
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Leitfadenerstellung zur Konzipierung von Katastrophenschutz-Leuchttürm
Bei den Kat-Leuchttürmen als Anlaufstellen für die Bevölkerung in Krisensituationen handelt es sich um vorgeplante, lokal stationäre (ggf. auch mobile) notstromversorgte Einrichtungen - z.B. Feuerwehrhäuser, Schulen, Turnhallen, Mehrzweckhallen, Dorfgemeinschaftshäuser, Säle in Rathäusern/Stadthäusern oder andere geeignete Versammlungsstätten. Insbesondere unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Möglichkeit einer Gasmangellage mit Stromausfällen in Deutschland haben viele Länder und Kommunen bereits Maßnahmen zu Kat-Leuchttürmen umgesetzt bzw. vorbereitet. Um Erfahrungen in diesem Bereich gebündelt zu sammeln, wurde eine Interviewstudie beauftragt und durchgeführt. Ziel der Studie war es, praktische Erfahrungen bei der Etablierung von Kat-Leuchttürmen o.ä. zu erfassen, good practice-Beispiele darzustellen und Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Einrichtung von Kat-Leuchttürmen zu identifizieren.
Aufbauend auf die Studie soll nun ein Leitfaden erstellt werden, der Kommunen bei der Konzeptionierung bzw. Einrichtung von lokalen Kat-Leuchttürmen hilft. Der Leitfaden soll als Wegweiser zur Entwicklung von an lokale Gegebenheiten angepasste Konzepte für Kat-Leuchttürme dienen, verschiedene Umsetzungsmodelle und Best Practices aufzeigen sowie Unklarheiten und Hemmnisse, die bei der Konzeptionierung auftreten können, möglichst beseitigen. Ebenso soll er als Handreichung in der Aus- und Fortbildung von Behörden und Einsatzkräften dienen. Dabei sollen beispielhaft die Erfahrungen und Strukturen ausgewählter Behörden und Kommunen dargestellt werden.
Der Auftrag umfasst die Erstellung einer evidenzbasierten Handreichung für die Praxis zu den Kat-Leuchttürmen. Grundlage ist der Abschlussbericht der vorangegangenen Studie. Dieser soll durch die Auftragnehmerin aufgegriffen und in einem allgemeinen Umsetzungsleitfaden samt Checklisten für Akteure aus der Praxis weiterverarbeitet werden.
Der Leitfaden soll zudem über Herausforderungen für die Planung von Kat-Leuchttürmen für den Zivilschutzfall sowie ihre möglichen Funktionen in diesem Fall informieren. Hierzu ist eine halbtägige Gruppendiskussion mit mindestens fünf Experten und Expertinnen zu führen und auszuwerten. Der Gruppendiskussion (Fokusgruppen) sind drei Experteninterviews vorzuschalten.
Darüber hinaus sind Modelle und Empfehlungen zur technischen Ausstattung von Kat-Leuchttürmen zu berücksichtigen. Hierzu sind durch die Auftragnehmerin drei bereits ausgearbeitete Konzepte aus drei Bundesländern (Landes- oder kommunale Ebene) in einer Dokumentenanalyse auszuwerten. Pro Konzept ist zudem ein Experteninterview zu führen.
Bei den Kat-Leuchttürmen als Anlaufstellen für die Bevölkerung in Krisensituationen handelt es sich um vorgeplante, lokal stationäre (ggf. auch mobile) notstromversorgte Einrichtungen - z.B. Feuerwehrhäuser, Schulen, Turnhallen, Mehrzweckhallen, Dorfgemeinschaftshäuser, Säle in Rathäusern/Stadthäusern oder andere geeignete Versammlungsstätten. Insbesondere unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Möglichkeit einer Gasmangellage mit Stromausfällen in Deutschland haben viele Länder und Kommunen bereits Maßnahmen zu Kat-Leuchttürmen umgesetzt bzw. vorbereitet. Um Erfahrungen in diesem Bereich gebündelt zu sammeln, wurde eine Interviewstudie beauftragt und durchgeführt. Ziel der Studie war es, praktische Erfahrungen bei der Etablierung von Kat-Leuchttürmen o.ä. zu erfassen, good practice-Beispiele darzustellen und Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Einrichtung von Kat-Leuchttürmen zu identifizieren.
Aufbauend auf die Studie soll nun ein Leitfaden erstellt werden, der Kommunen bei der Konzeptionierung bzw. Einrichtung von lokalen Kat-Leuchttürmen hilft. Der Leitfaden soll als Wegweiser zur Entwicklung von an lokale Gegebenheiten angepasste Konzepte für Kat-Leuchttürme dienen, verschiedene Umsetzungsmodelle und Best Practices aufzeigen sowie Unklarheiten und Hemmnisse, die bei der Konzeptionierung auftreten können, möglichst beseitigen. Ebenso soll er als Handreichung in der Aus- und Fortbildung von Behörden und Einsatzkräften dienen. Dabei sollen beispielhaft die Erfahrungen und Strukturen ausgewählter Behörden und Kommunen dargestellt werden.
Der Auftrag umfasst die Erstellung einer evidenzbasierten Handreichung für die Praxis zu den Kat-Leuchttürmen. Grundlage ist der Abschlussbericht der vorangegangenen Studie. Dieser soll durch die Auftragnehmerin aufgegriffen und in einem allgemeinen Umsetzungsleitfaden samt Checklisten für Akteure aus der Praxis weiterverarbeitet werden.
Der Leitfaden soll zudem über Herausforderungen für die Planung von Kat-Leuchttürmen für den Zivilschutzfall sowie ihre möglichen Funktionen in diesem Fall informieren. Hierzu ist eine halbtägige Gruppendiskussion mit mindestens fünf Experten und Expertinnen zu führen und auszuwerten. Der Gruppendiskussion (Fokusgruppen) sind drei Experteninterviews vorzuschalten.
Darüber hinaus sind Modelle und Empfehlungen zur technischen Ausstattung von Kat-Leuchttürmen zu berücksichtigen. Hierzu sind durch die Auftragnehmerin drei bereits ausgearbeitete Konzepte aus drei Bundesländern (Landes- oder kommunale Ebene) in einer Dokumentenanalyse auszuwerten. Pro Konzept ist zudem ein Experteninterview zu führen.
b)
CPV-Codes
Sozialforschung (79315000)
Kundenbefragung (79342310)
c)
Ort der Leistungserbringung
gemäß Leistungsbeschreibung
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
keine Losaufteilung
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Beginn: ..
Ende: ..
Ende: ..
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Beschaffungsamtes des BMI in der in den Vergabeunterlagen genannten Fassung, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) in der Fassung vom 05. August 2003
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. § 31 UVgO
Referenzen
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens einer geeigneten Referenz in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
● Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
● Wert des Auftrages,
● Zeitraum der Leistungserbringung,
● Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
● Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (gerechnet vom Datum der letzten Leistungserbringung im jeweiligen Referenzprojekt bis zum Tag der Auftragsbekanntmachung/Veröffentlichung).
● Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
o Referenzprojekte im Themenbereich Bevölkerungsschutz/Zivilschutz (Grundsätzlich sind alle Projekte als Referenzprojekte geeignet, die einen direkten Bezug zum Bevölkerungsschutz gemäß Definition des BBK aufweisen. Demnach umfasst der Bevölkerungsschutz alle Aufgaben und Maßnahmen der Kommunen und der Länder im Katastrophenschutz sowie des Bundes im Zivilschutz. Der Bevölkerungsschutz umfasst somit alle nicht-polizeilichen und nicht-militärischen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen vor Katastrophen und anderen schweren Notlagen sowie vor den Auswirkungen von Kriegen und bewaffneten Konflikten. Der Bevölkerungsschutz umfasst auch Maßnahmen zur Vermeidung, Begrenzung und Bewältigung der genannten Ereignisse. Beim Thema Krankenhäuser wäre das z.B. die Krankenhausalarm- und -einsatzplanung.
o Ansprache verschiedener Zielgruppen in Behörden mit Sicherheitsaufgaben auf der Ebene der Kommunen, Gemeinden, Landkreise und Bezirke
o Durchführung und Auswertung von empirisch qualitativen Interviews
o Erstellung eines Leitfadens oder einer Handreichung für die Praxis
● Alle vier aufgeführten Merkmale müssen entweder mit einer oder mit mehreren Referenzen nachgewiesen werden. Wie die einzelnen Merkmale im Falle des Nachweises mit mehreren Referenzen auf die einzelnen Referenzen verteilt sind, ist dem Bieter überlassen. Es ist zum Beispiel möglich, die vier geforderten Merkmale mit vier verschiedenen Referenzen nachzuweisen. Weist der Bieter die oben aufgeführten vier Merkmale mit einer Referenz oder mit mehreren Referenzen nicht nach, wird er vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
● Die genannten Referenzprojekte müssen grundsätzlich abgeschlossen sein. Ein nicht vollständig abgeschlossenes Referenzprojekt kann mit entsprechender Erläuterung benannt werden, wenn es mit seinem bereits abgeschlossenen Teil die Referenzanforderungen erfüllt. Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung dieser Referenz. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden.
● Für die Referenzen ist das Formular "Vordruck Referenzen" zu verwenden. Nutzen Sie das Formular sofern erforderlich bitte mehrfach.
● Es ist nur eine Referenz gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich darüber hinaus vor, die angegebenen Referenzen durch Rückfrage bei den in den Referenzen genannten Ansprechpersonen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Angabe der technischen Fachkräfte
Bitte benennen Sie die für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Personen (Projektteam) und machen Sie Angaben zu deren Qualifikationen und beruflichen Werdegängen sowie über deren Erfahrungen in vergleichbaren Projekten. Ordnen Sie den Personen des angebotenen Projektteams die Rollen zu, welche sie im Rahmen der Leistungserbringung einnehmen werden (z.B. Projektleitung und Stellvertretung, Mitarbeiter/-in Datenerhebung usw.)
Für die Rolle des oder der Mitarbeitenden in der Datenerhebung gelten folgende Mindestanforderungen:
• Hochschulabschluss (Master/Magister/Uni-Diplom) (z.B. im Bereich Sozialwissenschaften, Rettungswesen, Krisenmanagement usw.)
• Alternativ: Hochschulabschluss mind. Niveau 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (Bachelorabschluss, Diplom (FH)) und mind. 5 Jahre Berufserfahrung in der Durchführung von empirisch qualitativen Interviews.
• mindestens 3 Jahre Erfahrung in Bezug auf Forschungstransfer in einen Praxiskontext.
• mindestens 3 Jahre Erfahrung im Bereich des Katastrophen- oder Zivilschutzes und/oder in der zivilen Sicherheitsforschung erworben durch z.B. haupt- oder ehrenamtliches Engagement.
Aus den Angaben zu den technischen Fachkräften muss eindeutig hervorgehen, dass die Mindestanforderungen erfüllt werden. Mitarbeiterprofile, aus denen nicht eindeutig hervorgeht, dass die Mindestanforderungen erfüllt werden, können im Zweifel bei der Eignungsprüfung nicht berücksichtigt werden.
Referenzen
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens einer geeigneten Referenz in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
● Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
● Wert des Auftrages,
● Zeitraum der Leistungserbringung,
● Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
● Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (gerechnet vom Datum der letzten Leistungserbringung im jeweiligen Referenzprojekt bis zum Tag der Auftragsbekanntmachung/Veröffentlichung).
● Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
o Referenzprojekte im Themenbereich Bevölkerungsschutz/Zivilschutz (Grundsätzlich sind alle Projekte als Referenzprojekte geeignet, die einen direkten Bezug zum Bevölkerungsschutz gemäß Definition des BBK aufweisen. Demnach umfasst der Bevölkerungsschutz alle Aufgaben und Maßnahmen der Kommunen und der Länder im Katastrophenschutz sowie des Bundes im Zivilschutz. Der Bevölkerungsschutz umfasst somit alle nicht-polizeilichen und nicht-militärischen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen vor Katastrophen und anderen schweren Notlagen sowie vor den Auswirkungen von Kriegen und bewaffneten Konflikten. Der Bevölkerungsschutz umfasst auch Maßnahmen zur Vermeidung, Begrenzung und Bewältigung der genannten Ereignisse. Beim Thema Krankenhäuser wäre das z.B. die Krankenhausalarm- und -einsatzplanung.
o Ansprache verschiedener Zielgruppen in Behörden mit Sicherheitsaufgaben auf der Ebene der Kommunen, Gemeinden, Landkreise und Bezirke
o Durchführung und Auswertung von empirisch qualitativen Interviews
o Erstellung eines Leitfadens oder einer Handreichung für die Praxis
● Alle vier aufgeführten Merkmale müssen entweder mit einer oder mit mehreren Referenzen nachgewiesen werden. Wie die einzelnen Merkmale im Falle des Nachweises mit mehreren Referenzen auf die einzelnen Referenzen verteilt sind, ist dem Bieter überlassen. Es ist zum Beispiel möglich, die vier geforderten Merkmale mit vier verschiedenen Referenzen nachzuweisen. Weist der Bieter die oben aufgeführten vier Merkmale mit einer Referenz oder mit mehreren Referenzen nicht nach, wird er vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
● Die genannten Referenzprojekte müssen grundsätzlich abgeschlossen sein. Ein nicht vollständig abgeschlossenes Referenzprojekt kann mit entsprechender Erläuterung benannt werden, wenn es mit seinem bereits abgeschlossenen Teil die Referenzanforderungen erfüllt. Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung dieser Referenz. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden.
● Für die Referenzen ist das Formular "Vordruck Referenzen" zu verwenden. Nutzen Sie das Formular sofern erforderlich bitte mehrfach.
● Es ist nur eine Referenz gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich darüber hinaus vor, die angegebenen Referenzen durch Rückfrage bei den in den Referenzen genannten Ansprechpersonen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Angabe der technischen Fachkräfte
Bitte benennen Sie die für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Personen (Projektteam) und machen Sie Angaben zu deren Qualifikationen und beruflichen Werdegängen sowie über deren Erfahrungen in vergleichbaren Projekten. Ordnen Sie den Personen des angebotenen Projektteams die Rollen zu, welche sie im Rahmen der Leistungserbringung einnehmen werden (z.B. Projektleitung und Stellvertretung, Mitarbeiter/-in Datenerhebung usw.)
Für die Rolle des oder der Mitarbeitenden in der Datenerhebung gelten folgende Mindestanforderungen:
• Hochschulabschluss (Master/Magister/Uni-Diplom) (z.B. im Bereich Sozialwissenschaften, Rettungswesen, Krisenmanagement usw.)
• Alternativ: Hochschulabschluss mind. Niveau 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (Bachelorabschluss, Diplom (FH)) und mind. 5 Jahre Berufserfahrung in der Durchführung von empirisch qualitativen Interviews.
• mindestens 3 Jahre Erfahrung in Bezug auf Forschungstransfer in einen Praxiskontext.
• mindestens 3 Jahre Erfahrung im Bereich des Katastrophen- oder Zivilschutzes und/oder in der zivilen Sicherheitsforschung erworben durch z.B. haupt- oder ehrenamtliches Engagement.
Aus den Angaben zu den technischen Fachkräften muss eindeutig hervorgehen, dass die Mindestanforderungen erfüllt werden. Mitarbeiterprofile, aus denen nicht eindeutig hervorgeht, dass die Mindestanforderungen erfüllt werden, können im Zweifel bei der Eignungsprüfung nicht berücksichtigt werden.
12.
Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Keine besondere Rechtsform; BGB-Gesellschaften haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und sich zur gesamtschuldnerischen Haftung zu verpflichten.
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