Offizielle Website – Bundesrepublik Deutschland
Zum Hauptinhalt springen

Ausschreibungssuche

Ausschreibungsdetails

Leerstandssanierung eines Einfamilienhauses, Heerstr. 85a, 14055 Berlin, Los 1 bis Los 8 (VOEK 453-25)

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

Mehr lesen

12.09.2025

29.10.2025 09:00

VOEK 453-25

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verdingungsstelle

12.09.2025 14:50

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Straße, Hausnummer:Ellerstraße 56
Postleitzahl (PLZ):53119
Ort:Bonn
Telefon:+49 30 31811569

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: VOEK 453-25

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Heerstr. 85a, 14055 Berlin

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Die Wirtschaftseinheit WE 128360 ist im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und wurde in den 1960er Jahren errichtet. Das Objekt in der Heerstraße ist ein leerstehendes Einfamilienhaus mit einem Satteldach, einem Keller und einer Garage. Das Satteldach besteht aus einer Holzkonstruktion, und das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut.
Hier wurde eine Zwischensparrendämmung aus KMF-haltiger Mineralwolle verbaut. Die Wände im Obergeschoss, Erdgeschoss und im Keller sind verputzt. In Bad, Küche und
WC sind sowohl an den Wänden als auch auf dem Boden Fliesen vorhanden. In den anderen Räumen im Erdgeschoss und im Obergeschoss ist Holzparkett auf Gussasphalt
verlegt worden.
Die Treppe zum Obergeschoss ist aus Holz gefertigt. Die Raumtüren bestehen aus lackiertem Holz mit Umfassungszargen. Die Außenfenster sind mit einem Holzstoffrahmen hergestellt, und die Außenwände des Gebäudes wurden in Mauerwerksbauweise mit einer Strukturputzfassade errichtet. Es hat keine Veränderung durch Sanierung an der Gebäudesubstanz stattgefunden.
Schadstoffsanierung:
Vor Beginn der Sanierungsarbeiten wird eine Schadstoffsanierung durchgeführt, bei der die vorgefundenen Schadstoffe Asbest und Schwermetalle gemäß Sanierungsplan entfernt werden.
Gebäudesanierung:
Im Rahmen der geplanten Sanierungsmaßnahme werden alle Fenster durch neue Kunststofffenster ersetz und alle Rollläden im EG erneuert. Die Fassade wird mit WDVS gedämmt, das Dach mit neuer Dachhaut, Dachdeckung und Zwischensparrendämmung versehen und das Kellergeschoss wird von außen neu abgedichtet und mit Sockeldämmung versehen. An der Kellerdecke wird eine Wärmedämmung angebracht. Die Innenräume erhalten einen neuen Fußbodenaufbau, im Wohnbereich mit Vinyl auf Trockenestrich und in Bad und Küche mit Fliesen auf Trockenestrich. Die Wände werden in Bad und Küche teilweise gefliest und ansonsten auch in allen Wohnräumen an Fehlstellen neu geputzt, vollflächig gespachtelt und gestrichen.
Im Haus sind mehrere Grundrissanpassungen vorgesehen.
Außenanlagen:
Die vorh. Zaunanlage wird durch eine neue Zaunanlage, welche sich an die bestehende Gestaltung orientiert, ersetzt und zusätzlich mit einer Hecke bepflanzt. Ein neuer Fahrrad und
Müllstellplatz wird gemäß Grundrissplan errichtet. Die Terrasse wird inklusive neuer Zuwegung verbreitert und erneuert. Auch die Einfahrt beekommt ein neues Pflaster.
Technische Gebäude Ausrüstung:
Die vorh. Ölheizung, welche im Kellergeschoss eingebaut ist wird durch eine Sole/Wasser- Wärmepumpe ersetzt. Es ist die Erneuerung der kompletten sanitären Einrichtungen (Bad/Küche) und die Erneuerung aller vorh. Leitungen vorgesehen.
Elektroinstallation:
Die vorhandenen Unterverteilungen sowie Leitungsnetze werden abgebrochen. Die Leitungen werden gemäß Elektroplanung neu verlegt. Schalter und Steckdosen werden neu installiert. Die Außenbeleuchtung wird ebenfalls erneuert.
Folgende Lose werden vergeben:
Los 1: Schadstoffsanierung und Abbrucharbeiten
Los 2: Erweiterte Rohbauarbeiten
Los 3: Dachdeckungs- und Gerüstbauarbeiten,
Los 4: Tischlerarbeiten,
Los 5: Innenausbauarbeiten,
Los 6: Außenanlagen,
Los 7: Technische Gebäudeausrüstung (TGA),
Los 8: Elektroarbeiten.

h)
Losweise Vergabe

Ja, Angebote sind möglich - für ein oder mehrere Lose

(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
01.12.2025
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
10.12.2026
Weitere Fristen
gem. Bauablaufplan

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
29.10.2025 - 09:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
27.11.2025

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

Maßgebend für den Zuschlag ist ausschließlich der Angebotspreis (Wertungssumme Brutto).

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
siehe Vergabeunterlagen VHB-Formblatt 124
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
- Eigenerklärung und Nachweis Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung.
- Nachweise Zertifikate über TRGS 519/521/524/551 (für Los 1)

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Zentrale Bonn
Stabsbereich Einkauf (VOEK)
Abt 2 (Vergabe)
Ellerstr. 56
53119 Bonn
E-Mail: vergabe@bundesimmobilien.de


d4ae4f5d-d001-4250-82d2-7fe3a50d9642