Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3724 15 703 0 // AZ 69 427/0014
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
10.10.2025 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
28.11.2025
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=796563
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=796563
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
10.10.2025 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
ReFoPlan: „Skalierung von Prozessen zur Förderung der Umverteilung urbaner Verkehrsflächen“
Die Umverteilung bestehender Verkehrsflächen in Städten und Gemeinden zugunsten des Umweltverbunds im Nahverkehr, der Aufenthaltsqualität, mehr Stadtgrün, Klimaanpassung und Wohnraumschaffung, birgt große Potenziale. In der Vergangenheit bestanden dafür teils hohe rechtliche und administrative Hürden, die bereits untersucht wurden. Mit der Novellierung des Straßen- und Straßenverkehrsrechts 2024 besteht eine neue Rechtslage. Vor diesem Hintergrund soll das Forschungsprojekt untersuchen, welche neuen Ansätze zur Umverteilung von Straßenraum sich mit der geänderten Rechtslage ergeben und bereits angewendet werden. Entsprechende Praxisbeispiele sollen gesammelt werden. Diese Ansätze sollen in 13 Workshops mit Kommunen und Straßenverkehrsbehörden diskutiert werden. Der Austausch in den Workshops und die daraus zu entwickelnden zehn Praxisleitfäden für Umgestaltungsmaßnahmen sollen Kommunen künftig dabei unterstützen, die guten Praxisbeispiele effizient zu skalieren. Darüber hinaus sollen mithilfe eines Planspiels konkrete Praxisfälle durchgespielt und dabei noch bestehende Hemmnisse im Straßenverkehrsrecht und in weiteren Rechtsgebieten identifiziert werden. Zum Abbau der identifizierten Hemmnisse bei der Straßenraumumverteilung zugunsten des Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes sowie einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung sind Vorschläge zur Anpassung des Rechts zu erarbeiten. Dafür sind auch bestehende Ansätze und Gutachten auszuwerten. Ein Medienpaket einschließlich eines Online-Seminars im YouTube-Format soll eine breite Kommunikation der Empfehlungen, die aus den Forschungsergebnissen hervorgehen, unterstützen.
Die Umverteilung bestehender Verkehrsflächen in Städten und Gemeinden zugunsten des Umweltverbunds im Nahverkehr, der Aufenthaltsqualität, mehr Stadtgrün, Klimaanpassung und Wohnraumschaffung, birgt große Potenziale. In der Vergangenheit bestanden dafür teils hohe rechtliche und administrative Hürden, die bereits untersucht wurden. Mit der Novellierung des Straßen- und Straßenverkehrsrechts 2024 besteht eine neue Rechtslage. Vor diesem Hintergrund soll das Forschungsprojekt untersuchen, welche neuen Ansätze zur Umverteilung von Straßenraum sich mit der geänderten Rechtslage ergeben und bereits angewendet werden. Entsprechende Praxisbeispiele sollen gesammelt werden. Diese Ansätze sollen in 13 Workshops mit Kommunen und Straßenverkehrsbehörden diskutiert werden. Der Austausch in den Workshops und die daraus zu entwickelnden zehn Praxisleitfäden für Umgestaltungsmaßnahmen sollen Kommunen künftig dabei unterstützen, die guten Praxisbeispiele effizient zu skalieren. Darüber hinaus sollen mithilfe eines Planspiels konkrete Praxisfälle durchgespielt und dabei noch bestehende Hemmnisse im Straßenverkehrsrecht und in weiteren Rechtsgebieten identifiziert werden. Zum Abbau der identifizierten Hemmnisse bei der Straßenraumumverteilung zugunsten des Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes sowie einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung sind Vorschläge zur Anpassung des Rechts zu erarbeiten. Dafür sind auch bestehende Ansätze und Gutachten auszuwerten. Ein Medienpaket einschließlich eines Online-Seminars im YouTube-Format soll eine breite Kommunikation der Empfehlungen, die aus den Forschungsergebnissen hervorgehen, unterstützen.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 40 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte/ Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partner zu den Themenfeldern. Dazu gehört auch eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter). Die dargelegten Referenzen sind im Angebot den genannten Kriterien explizit zuzuordnen
Kriterien:
1. Fachplanerische Kenntnisse und Erfahrungen in der Verkehrs- und Stadtplanung (2 Referenzen nicht älter als 6 Jahre)
2. Juristische Kenntnisse und Erfahrungen im Straßen- und Straßenverkehrsrecht sowie im Städtebaurecht (2 Referenzen nicht älter als 6 Jahre)
3. Erfahrungen in der Moderation und fachlichen Betreuung von Fachgesprächen (2 Referenzen nicht älter als 5 Jahre)
4. Expertise und Erfahrungen im Bereich Layout, Gestaltung von Texten und Grafiken sowie Erstellung von barrierefreien PDFs (2 Referenzen für Layout/Gestaltung und 1 Referenz für barrierefreie PDFs, jeweils nicht älter als 4 Jahre)
5. Erfahrungen im Lektorat fachlicher Texte im Bereich der Stadt- und Verkehrsplanung oder ähnlicher Fachrichtungen (1 Referenz nicht älter als 4 Jahre)
6. Ausreichende fachliche Qualifikation und Personalkapazitäten:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass er über die notwendigen Personalkapazitäten während des vorgegebenen Zeitraums der Bearbeitung verfügt. Der Bieter hat die am Vorhaben beteiligten Personen unter Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation zu benennen (Abschluss, Berufserfahrungen).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte/ Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partner zu den Themenfeldern. Dazu gehört auch eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter). Die dargelegten Referenzen sind im Angebot den genannten Kriterien explizit zuzuordnen
Kriterien:
1. Fachplanerische Kenntnisse und Erfahrungen in der Verkehrs- und Stadtplanung (2 Referenzen nicht älter als 6 Jahre)
2. Juristische Kenntnisse und Erfahrungen im Straßen- und Straßenverkehrsrecht sowie im Städtebaurecht (2 Referenzen nicht älter als 6 Jahre)
3. Erfahrungen in der Moderation und fachlichen Betreuung von Fachgesprächen (2 Referenzen nicht älter als 5 Jahre)
4. Expertise und Erfahrungen im Bereich Layout, Gestaltung von Texten und Grafiken sowie Erstellung von barrierefreien PDFs (2 Referenzen für Layout/Gestaltung und 1 Referenz für barrierefreie PDFs, jeweils nicht älter als 4 Jahre)
5. Erfahrungen im Lektorat fachlicher Texte im Bereich der Stadt- und Verkehrsplanung oder ähnlicher Fachrichtungen (1 Referenz nicht älter als 4 Jahre)
6. Ausreichende fachliche Qualifikation und Personalkapazitäten:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass er über die notwendigen Personalkapazitäten während des vorgegebenen Zeitraums der Bearbeitung verfügt. Der Bieter hat die am Vorhaben beteiligten Personen unter Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation zu benennen (Abschluss, Berufserfahrungen).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die summierte Gesamtgröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten.
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