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Ausschreibungsdetails

Schadstoffsanierung und Abbrucharbeiten - 76437 Rastatt, Veilchenstraße 3, WE 135953 - VOEK 418-25

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08.08.2025

26.09.2025 09:00

VOEK 418-25

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verdingungsstelle

08.08.2025 11:36

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Straße, Hausnummer:Ellerstraße 56
Postleitzahl (PLZ):53119
Ort:Bonn
Telefon:+49 30 31811569

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: VOEK 418-25

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

WE 135953, Veilchenstraße 3, 76437 Rastatt

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Schadstoffsanierung und Abbrucharbeiten:
Das Projekt befindet sich in der Stadt Rastatt in der Veilchenstraße 3 im Bundesland Baden-Württemberg auf den Flurstücken Nr. 1828/7 & 10, Gemarkung Rastatt. Das Gebäude wurde 1925 errichtet. Während des 2. Weltkriegs wurde der südliche Gebäudeteil zerstört und anschließend neu errichtet. Das Gebäude dient ausschließlich zu Wohnzwecken und steht zurzeit leer. Das
Gebäude misst 19 m Frontseite und 11 m Giebelseite, umfasst 3 Vollgeschosse (EG, 1. OG & 2. OG), einen nicht ausgebauten Dachraum und ist voll unterkellert, und ist der Gebäudeklasse 3 zuzuordnen.
Die Außenanlagen der Veilchenstraße 3 kennzeichnen sich, auf der Hausvorderseite, durch eine schmale gepflasterte Zuwegung zu der Hauseingangstreppe und schmale Grünstreifen, die durch eine Mauer zum Gehweg des öffentlichen Grundstücks hin abgeschirmt sind. Die vier übrigen Grundstücksseiten werden durch einen Zaun zu den Nachbargrundstücken abgegrenzt.
Das Gebäude soll vollständig saniert werden einschließlich dem Anbringen neuer Vorstellbalkone und der Überplanung der Freianlagen. Im Vorfeld der Sanierung ist das Gebäude zu entkernen und alte Materialen und Bauteilaufbauten aus dem Gebäude zu entfernen.
Aus diesem Grund wurde das Gebäude auf das Vorhandensein von Gebäudeschadstoffen untersucht. Die Untersuchungen haben ergeben, dass in dem Gebäude Gebäudeschadstoffe vorhanden sind, die im Vorfeld fachgerecht saniert und entsorgt werden müssen.
Daher sind folgende Arbeiten vorgesehen: Baustelleneinrichtung allgemein, Abbrucharbeiten nicht gefährlich, Baustelleneinrichtung Schadstoffsanierung, Abbrucharbeiten gefährlich, Schadstoffspezifische Reinigung, Entsorgung Schadstoffe, Dokumentation und Regieleistungen.
Folgende Gebäudeschadstoffe wurden in dem Gebäude nachgewiesen:
Asbest:
- Asbesthaltige Putz- und Spachtelmassen an Decken und Wänden
- Asbesthaltiger Fliesenkleber von Wandfliesen
- Gliederheizkörper mit asbesthaltigen Flachdichtungen
KMF:
- Geschossdeckendämmung aus alter künstlicher Mineralfaser
- Dämmung auf GK-Abhangdecken aus alter künstlicher Mineralfaser
- Dämmung zwischen Leichtbauwänden aus alter künstlicher Mineralfaser
- Rohrisolierung aus alter künstlicher Mineralfaser
PAK:
- Parkettbelag mit PAK-haltigem Parkettkleber
Schwermetalle:
- schwermetallhaltige Wandbeschichtungen
- schwermetallhaltige Schüttung aus Schlacke in Bodenzwischenräumen
- Alte Langfeldleuchten
HBCD:
- Kellerdeckendämmung aus Polystyrol

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
28.10.2025
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
18.02.2026
Weitere Fristen
Weitere Fristen siehe Bauzeitenplan "250528_Bauzeitenplan_anonym.pdf" in den Vergabeunterlagen.

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
26.09.2025 - 09:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
24.10.2025

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen ohne Bedingung.

t)
Geforderte Sicherheiten

- Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 17 VOB/B): Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.
- Sicherheitsleistung für Mängelansprüche: Auf Sicherheit für die Mängelansprüche wird verzichtet.

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
sind mit den Vergabeunterlagen erhältlich.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
· Nachweis Zulassung als Fachbetrieb gem. GefStoffV, Anhang I Nr. 2.4 Absatz 4 bzw. TRGS Nr. 3.1
· Nachweis und Nennung des Vorhandenseins von mind. einem fließend deutschsprachigem Vorarbeiter (bzw. Leiter für die Ausführung der Leistungen) im Unternehmen mit gültigen Sachkundenachweisen nach TRGS 519, TRGS 521 sowie TRGS 524
· ausgefülltes tabellarisches Entsorgungskonzept (Vordruck in den Vergabeunterlagen)
· Eigenerklärung zur Einhaltung der verlangten Deckungssummen in der Betriebs- /Berufshaftplichtversicherung (Vordruck in den Vergabeunterlagen)

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zentrale Bonn, Stabsbereich Einkauf (VOEK) Abt. 2 (Vergabe), Ellerstr. 56, 53119 Bonn, vergabe@bundesimmobilien.de, www.bundesimmobilien.de


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