Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Im Rahmen der HWS-Planungen ist vorgesehen, das bestehende Bauwerk zurückzubauen, beide Seiten der Selke anzuböschen und dem angrenzenden Gelände anzupassen. Um dieses realisieren zu können, ist neben der Instandsetzung und dem teilweisen Neubau einer vorhandenen Zufahrt, auch der Abriss eines Schuppens und der teilweise Rückbau eines Mülltonnenunterstandes erforderlich.
Die neue Grundstückszufahrt soll etwa 200 m nördlich des bestehenden Bauwerkes und südlich eines unbeschrankten Bahnüberganges der Harzer Schmalspurbahn / Selketalbahn
geplant werden. In diesem Bereich befindet sich bereits eine Zufahrt, welche zwar auf Grund bestehender Forderungen der HSB in Richtung Selke verlegt werden muss, aber im weiteren Verlauf auf dem Flurstück 55/1 zu großen Teilen nur instandgesetzt werden muss.
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Abbrucharbeiten:
- Rückbau einer Plattenbalkenbrücke (LW=4m, LH=2m, BzG=15m) einschl. beider Widerlager
- Rückbau zweier Holzschuppen
- Rückbau von 50 m Zaun- und Toranlage
- Entsiegelung von 900 m2 Asphalt-, Beton- und Pflasterflächen
Straßenbauarbeiten:
- Erdaushub von 600 m3
- Herstellung von 550 m2 Asphaltfahrbahn
Landschaftsbau:
- Instandsetzung von 700 m2 Beton-, und Pflasterflächen
- Herstellung und Fertigstellungspflege von 400 m2 Rasenflächen
- Herstellung von 100 m Zaun- und Toranlage
- Herstellung einer Böschungstreppe (L=6m) im Gewässer
Gefahrenstoffbergung:
- Bergung, Transport und Entsorgung von 20 t Asbestzement-Wellplatten
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
teilweise nachgefordert, und zwar folgende Unterlagen.
Folgende Unterlagen werden NICHT nachgefordert:
Angebotsschreiben, Leistungsverzeichnis und Bieterangabenverzeichnis.
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Hinweise: Die Vergabe unterliegt den Regelungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes Sachsen-Anhalt (TVergG LSA). Es gilt das Bestbieterprinzip gemäß § 8 TVergG LSA. Die Nachweise und Erklärungen zur Eignung, sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle, vom Bestbieter einzureichen (sh. auch Formblatt Angebotsaufforderung). Bei nicht fristgerechter Vorlage ist das Angebot von der Wertung auszuschließen. Nachweise und Erklärungen können freiwillig bereits mit dem Angebot abgegeben werden.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Der Preis ist alleiniges Zuschlagskriterium.
t)
Geforderte Sicherheiten
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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Gemäß Tariftreue- und Vergabegesetz (TVergG LSA) sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vom Bestbieter/ jedem Mitglied der Bietergemeinschaft Eigenerklärungen zu folgenden Paragraphen einzureichen:
- § 11 Eigenerklärung zur Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit,
- § 14 Eigenerklärung zum Einsatz von Nachunternehmern oder Verleihern.
Des Weiteren ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle von jedem Nachunternehmer/ Unterauftragnehmer sowie von jedem Verleiher (andere Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden [Eignungsleihe]) die Eigenerklärung zu folgenden Paragraphen einzureichen:
- § 11 Eigenerklärung zur Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit
sowie
- PQ Nachweis / Angabe der Präqualifizierung (von präqualifizierten NUN) bzw. Fbl. 124_Bau Eigenerklärung Eignung (von nicht präqualifizierte NUN).
Diese Formblätter liegen den Ausschreibungsunterlagen bei.
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Weiterhin sind auf gesondertes Verlangen vom Bestbieter / jedem Mitglied der Bietergemeinschaft / NUN einzureichen:
Nachweise gemäß Formblatt 124 (nicht präqualifizierte Bieter, BieGe, NUN)
(z.B. Referenzen, Angabe zu Arbeitskräften, Berufsregister, Gewerbeanmeldung, Bescheinigung in Steuersachen, Sozialkasse, Freistellungsbescheinigung § 48b EStG, Berufsgenossenschaft)
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Ernst-Kamieth-Str. 2, 06112 Halle (Saale)