Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
Liegenschaft des BMVg (TrÜbPl Lehnin) in den Forstrevieren Rädel und Busendorf
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Position 1:
Ganzflächiges, ferngesteuertes Fräsen bzw. Mulchen einer munitionsbelasteten Fläche von
ca. 54.700 m² (+/- 5%) mit einer Bearbeitungstiefe von mindestens 20 cm in den Mineralboden, um organisches Material (Wurzelstöcke, Wurzeln u./o. Ä.) zu zerkleinern.
Einhaltung des 850 m (Luftlinie) Sicherheitsabstands per Fernsteuerung (Abstand maschinenbedienende Person zur arbeitenden Maschine) Bearbeitungstiefe mindestens 20 cm in den Mineralboden
Gesamtbearbeitungsfläche: 54.700 m²
zu erwartende Munition:
Munition der NVA (Nationale Volksarmee):
45mm, Panzerbrechend-Spreng
82 mm, Leichtgeschütz, Hohlladung
100mm, Spreng
PzAbwLFK Maljutka, Hohlladung
73mm, OG-9, Spreng
73mm, PG-9, Hohlladung
40mm, PG-7, Hohlladung
64mm, PG-18, Hohlladung
Munition der Bundeswehr:
23mm, Spreng
20mm x 139, Spreng
40mm x 53, Hohlladung und Spreng
PzFst 3, Hohlladung
PzAbwLFK Milan, Hohlladung
Vorgaben zur Durchführung:
Aufgrund der Munitionsbelastung und der potentiell vorkommenden Geschosse,
muss die Bearbeitung ferngesteuert durchgeführt werden
Der Gefahrenbereich beträgt 850 Meter (Luftlinie im Umkreis)
Der Abstand von der maschinenbedienenden Person zur arbeitenden Maschine muss
mindestens 850 Meter (Luftlinie) betragen.
Durch die permanente militärische Nutzung der Fläche kann es sein, dass die
Bearbeitungszeiten wochentags zwischen 16:00 Uhr und 07:30 Uhr sowie an den Wochenenden liegen.
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
Vergabenummer VOEK 286-25 ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de)
einzureichen.
Bieterfragen müssen bis zum 16.07.2025 eingereicht werden.
Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform.
Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
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Es ist eine zwingende Ortsbesichtigung vorgeschrieben. Die Ortsbesichtigungen finden in der Zeit vom 07.07.2025 bis 16.07.2025 statt.
Frist für die Anmeldung zur Ortsbesichtigung per E-Mail unter
soeren.kraemer@bundesimmobilien.de in der Zeit vom 01.07.2025 - 14.07.2025.
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Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe
HelpDesk:
Telefon: +49 (0) 22899-610-1234, E-Mail: ticket@bescha.bund.de
Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr, Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Zuschlagskriterium ist der Nettogesamtpreis des günstigsten Angebotes
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Kopie der Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder Eintragung in die Handwerksrolle
Kopie des Nachweises der Betriebshaftpflichtversicherung mit den Versicherungssummen:
Personenschäden: mind. 3.000.000,00 € (pro Schadensfall)
Sachschäden: mind. 3.000.000,00 € (pro Schadensfall)
Vermögensschäden: mind. 300.000,00 € (pro Schadensfall)
Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen über die Leistungsart „Fräsen/Mulchen “ von drei verschiedenen Referenzgebern
Eigenerklärung zu Versicherungen (Vordruck in der Eigenerklärung zur Eignung)
Vorlage einer Kopie der Betriebshaftpflichtversicherung
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
(Vergabe), Ellerstraße 56, 53119 Bonn, Fax: 0228 37787 - 3802