Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Der Auftraggeber beabsichtigt im Jahr 2025 zahlreiche Maßnahmen zur Attraktivierung und Modernisierung des Erlebnisbades durchzuführen. Hierzu gehört auch die Erneuerung der nachfolgend beschriebenen Lüftungsgeräte für die Badehalle, den Sauna-, den Wellness- und Küchenbereich.
Angaben zur Baumaßnahme:
Es sind folgende Sanierungs- und Umbauarbeiten auszuführen:
Die drei Lüftungsanlagen für den Schwimmhallenbereich ,welche sich in der Technikzentrale im Untergeschoß befinden werden durch neue Lüftungsgeräte ersetzt. Die neuen Lüftungsgeräte werden dabei mit einem integrierten Beckenwasserkondensator
ausgestattet. Dabei erfolgt eine Erweiterung der integrierten Wärmepumpe um einen Beckenwasserkondensator („BWK“) als Rohrbündelwärmeübertrager aus Titan, in Gehäuse aus Polypropylen. Material beständig gegen jegliche Arten von Schwimmbadwasser, somit Einsatz in Thermal-, Sole-, Meerwasserschwimmbecken möglich. Kälteseitige Umschaltung über Ventile zur vollen Wärmeabgabe an das Beckenwasser. Stetige Verteilung der Kondensationswärme zwischen Zuluft und Beckenwasserkondensator zur maximalen Ausnutzung der Wärmepumpenleistung.
Die durch die Wärmepumpe gewonnene Abwärmeleistung aus den Lüftungsgeräten soll zur Vorerwärmung des Beckenwassers als Ergänzung zur Erwärmung über die an die Heizungsanlagen angeschlossenen BWT Wärmetauscher im Bestand mit dem Ziel, die Kosten und den Verbrauch an Heizenergie
zukünftig zu senken.
Weitere Angaben siehe Leistungsverzeichnis (B3)
Ablaufplan:
Mit Angebotsabforderung wird dem Bieter ein detaillierter Bauablauf übergeben. Die darin aufgeführten Anfangs- und Zwischen- und Endtermine sind zwingend einzuhalten und wenn möglich vor den aufgeführten Terminen abzuschließen. Insbesondere muss durch den AN BWT eine terminliche Abstimmung mit
den anderen am Bau beteiligten Haustechnikfirmen erfolgen, um mögliche Schnittstellen abzuklären und die einzelnen Termine zur Inbetriebnahme sicherzustellen.
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Preis
s)
Öffnung der Angebote
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
- zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine ausdrückliche schriftliche Erklärung der Bietergemeinschaft unter Angabe der Rechtsform im Original unter Verwendung der Anlage A6 eingereicht werden.
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
1. allgemeine Anforderungen:
- aktueller Auszug aus dem Handelsregisterauszug oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers/Bieters, soweit aufgrund der Unternehmensform des
Bewerbers/Bieters eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 6 Monate), maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung des Angebots), (A7) - soweit nicht im PQ-Verzeichnis hinterlegt
- Vertraulichkeitserklärung (A8)
- Eigenerklärung gemäß Formblatt 124 Eigenerklärung (A9) - soweit nicht präqualifiziert
- Eigenerklärungen TVergG LSA (A9.2)
- Eigenerklärung Sanktionen (A9.3)
- Nachweis bestehender Haftpflichtversicherung, als Anlage A12 einzureichen Mindestdeckungssumme über je mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen jeweils zweifach maximiert im Versicherungsjahr für die
gesamte Vertragsdauer, Erklärung zur Erhöhung bei Bedarf im Auftragsfall ist ausreichend - soweit nicht im PQ-Verzeichnis hinterlegt
- Der Bewerber/Bieter hat mit Angebotsabgabe unter Verwendung der Anlage A13 die Leistungen anzugeben, die mittels Nachunternehmereinsatz erbracht werden sollen.
-soweit bereits zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe entsprechende Verpflichtungen in Bezug auf Nachunternehmer vorliegen, die zum Einsatz kommen sollen, können
die Nachweise für die Nachunternehmer einschließlich entsprechender Verpflichtungserklärungen (A14) sowie Nachunternehmerverzeichnis (A15) mit dem
Angebot vorgelegt werden.
Der AG behält sich die Nachforderung von weiteren Nachweisen vor.
- Soweit nicht bereits mit dem Angebot vorgelegt, wird der Auftraggeber für notwendig erachtete Nachweise einschließlich der Verpflichtungserklärung in Bezug auf Nachunternehmer vom Bieter nachfordern, die in die engere Auswahl kommen.
Der für den Zuschlag vorgesehene Bieter muss die Nachweise für die von ihm benannten Nachunternehmer, soweit es sich nicht um reine Lieferanten ohne Montageleistung handelt, vor Auftragserteilung vorlegen.
2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen - unter Verwendung Anlage A9, soweit nicht präqualifiziert
3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
- Angabe in Anlage A9 (Formblatt 124) oder Nachweis über Präqualifizierungsverzeichnisse (unter Mitteilung der entsprechenden Zugangsnummer)
- Eigenerklärung über drei vergleichbare Referenzprojekte in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren unter Angabe der entsprechenden
Zugangsnummer im Präqualifikationsverzeichnis oder unter Angabe der in A9.4 aufgeführten Punkte
Hinweis: Es ist die Zugangsnummer im Präqualifikationsverzeichnis oder die Anlage A9.4 (insoweit abweichend vom Formblatt 124 VHB Bund, Anlage A9) bereits mit dem
Angebot einzureichen.
Ergänzende Hinweise sind der Datei A1 als auch den Unterlagen des Ordners A zu entnehmen.
Die Auftraggeberin behält sich Nachforderungen vor.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Halle (Saale)
06112
Land: Deutschland (DE)