Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen)
Straße, Hausnummer:Mainzerhofstr. 12
Postleitzahl (PLZ):99084
Ort:Erfurt
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
AIC TI 25 021006
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
08.07.2025 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
29.07.2025
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=780595
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=780595
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
08.07.2025 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Thüringen International plant eine Delegationsreise unter Leitung der Thüringer Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum, Colette Boos-John in die Volksrepublik China. Die Delegation wird aus Vertretern der Politik sowie von Thüringer Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie anderen wirtschaftlichen Multiplikatoren bestehen. Ziel ist der Ausbau der Beziehungen zwischen Thüringen und der Volksrepublik China sowie die Etablierung neuer und die Pflege bestehender Wirtschaftskontakte in der Volksrepublik China.
Die Konzeption der Reise und des Programms erfolgt in Abstimmung mit dem Auftraggeber unter Berücksichtigung folgender Eckdaten:
- Reisedatum: KW 43, 18.-25. Oktober 2025
- Hauptdurchführungsort: Peking, Shanghai
- Tagesbesuche in Gruppen: Changzhou, Suzhou, Kunshan, Taicang, Ningde
- Ziele: Die Teilnehmer sollen die Gelegenheit erhalten, neue Geschäftschancen zu identifizieren und ihre Aktivitäten vor Ort auszubauen. Thüringer Unternehmern wird die Möglichkeit gegeben, bestehende und potenzielle Geschäftspartner und Multiplikatoren vor Ort zu treffen sowie in der Volksrepublik China ansässige Unternehmen kennenzulernen. Dabei sollen diese bei gemeinsamen Aktivitäten zur Kontaktanbahnung und -vertiefung unterstützt werden.
Gleichzeitig sollen chinesische Unternehmen mit einem Interesse für zukünftige Direktinvestitionen in Europa und Deutschland identifiziert und angesprochen werden.
- Dauer des Aufenthalts: 7 Tage vor Ort in Volksrepublik China
Themenvorschläge: Robotik und intelligente Fertigung, Smart Solutions for Automotive Industries and Agriculture (Optik/Optoelektronik/Sensorik), digitale Transformation/ künstliche Intelligenz, Quantenelektronik grüne Umwelttechnologien
- Teilnehmer: Als Kalkulationsgrundlage für die Angebotserstellung ist von einer Teilnehmerzahl von 50 Personen für die Gesamtdelegation auszugehen (davon 25 Unternehmen/Institutionen). Die Teilnehmerakquise wird vom Auftraggeber (TI) durchgeführt. Die Teilnehmer werden grundsätzlich aus allen Branchen eingeladen, fokussiert wird aber auf die oben genannten Themen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die angegebene Menge lediglich der Vergleichbarkeit der Kostenangebote im Preisblatt (Anlage 7) dient. Ein Rechtsanspruch des Bieters auf die hier genannte Menge entsteht dadurch nicht. Der tatsächliche Umfang ist von der Anmeldung der zu akquirierenden Unternehmen abhängig und wird dem Auftragnehmer rechtzeitig mitgeteilt.
Die o.g. Vorgaben entsprechen dem derzeitigen Planungsstand. Änderungen der Daten unter a), b) und f) sind vorbehalten.
Detaillierte Leistungsbeschreibung ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Die Konzeption der Reise und des Programms erfolgt in Abstimmung mit dem Auftraggeber unter Berücksichtigung folgender Eckdaten:
- Reisedatum: KW 43, 18.-25. Oktober 2025
- Hauptdurchführungsort: Peking, Shanghai
- Tagesbesuche in Gruppen: Changzhou, Suzhou, Kunshan, Taicang, Ningde
- Ziele: Die Teilnehmer sollen die Gelegenheit erhalten, neue Geschäftschancen zu identifizieren und ihre Aktivitäten vor Ort auszubauen. Thüringer Unternehmern wird die Möglichkeit gegeben, bestehende und potenzielle Geschäftspartner und Multiplikatoren vor Ort zu treffen sowie in der Volksrepublik China ansässige Unternehmen kennenzulernen. Dabei sollen diese bei gemeinsamen Aktivitäten zur Kontaktanbahnung und -vertiefung unterstützt werden.
Gleichzeitig sollen chinesische Unternehmen mit einem Interesse für zukünftige Direktinvestitionen in Europa und Deutschland identifiziert und angesprochen werden.
- Dauer des Aufenthalts: 7 Tage vor Ort in Volksrepublik China
Themenvorschläge: Robotik und intelligente Fertigung, Smart Solutions for Automotive Industries and Agriculture (Optik/Optoelektronik/Sensorik), digitale Transformation/ künstliche Intelligenz, Quantenelektronik grüne Umwelttechnologien
- Teilnehmer: Als Kalkulationsgrundlage für die Angebotserstellung ist von einer Teilnehmerzahl von 50 Personen für die Gesamtdelegation auszugehen (davon 25 Unternehmen/Institutionen). Die Teilnehmerakquise wird vom Auftraggeber (TI) durchgeführt. Die Teilnehmer werden grundsätzlich aus allen Branchen eingeladen, fokussiert wird aber auf die oben genannten Themen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die angegebene Menge lediglich der Vergleichbarkeit der Kostenangebote im Preisblatt (Anlage 7) dient. Ein Rechtsanspruch des Bieters auf die hier genannte Menge entsteht dadurch nicht. Der tatsächliche Umfang ist von der Anmeldung der zu akquirierenden Unternehmen abhängig und wird dem Auftragnehmer rechtzeitig mitgeteilt.
Die o.g. Vorgaben entsprechen dem derzeitigen Planungsstand. Änderungen der Daten unter a), b) und f) sind vorbehalten.
Detaillierte Leistungsbeschreibung ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
b)
CPV-Codes
Dienstleistungen im Bereich auswärtige Angelegenheiten (75211000-8)
c)
Ort der Leistungserbringung
Standort des Auftragnehmers bzw. während der Reise: China (Peking, Shanghai und und Shenzhen/Guangzhou)
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
keine Lose
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Die Reise ist in der KW 43, 18.-25. Oktober 2025 durchzuführen.
9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
keine Sicherheitsleistungen werden gefordert.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Zahlungsbedingungen gem. Vergabeunterlagen.
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Der Auftrag wird nur mit fachkundigen und leistungsfähigen Unternehmen geschlossen, die nicht nach §§ 123, 124 GWB ausgeschlossen sind.
Die Bieter bestätigen mit Abgabe ihrer Angebote, dass sie über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügen, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können. Zur Eignungsprüfung sind mit dem Angebot die nachfolgend aufgeführten Erklärungen und Referenzen vorzulegen:
A. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB, § 8 ThürVgG
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB (Anlage 4)
Die Kriterien müssen von jedem Bieter, einschl. der Mitglieder eines gemeinsamen Angebots oder der Unterauftragnehmer erfüllt werden.
- Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 ThürVgG (Anlage 5)
Die Kriterien müssen von jedem Bieter, einschl. der Mitglieder eines gemeinsamen Angebots oder der Unterauftragnehmer erfüllt werden.
B. Nachweise zu wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit
1. Erklärung mit Angaben zum Umsatz, Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie zu Eintragungen im Wettbewerbsregister (Anlage 6, Formblatt L124)
Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer, dass dieser die Hotelreservierung und die Buchung an den gewünschten Stationen der Reise bis zu einer Höhe von 50.000 Euro für die gesamte Delegation übernimmt. Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein Bieter, der in den letzten drei Geschäftsjahren einen durchschnittlichen Umsatz von mindestens 500.000 EUR erzielt und die genannten Abgaben abgeführt hat, in dieser Hinsicht für den Auftrag geeignet ist. Diese Kriterien müssen von jedem Bieter, einschl. der Mitglieder eines gemeinsamen Angebots oder der Unterauftragnehmer angegeben bzw. erfüllt werden.
C. Nachweise zu technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit
1. Aussagekräftiges Unternehmensprofil einschl.
- Angaben zum Leistungsspektrum des Unternehmens,
- Darstellung des Netzwerkes in dem Zielland (falls vorhanden)
- Angaben zu eigenen Standorten oder Partner im Zielland
Um ein flächendeckendes politisch und wirtschaftlich tragfähiges Konzept in der Volksrepublik China zu gewährleisten, ist die Etablierung eines dichten Netzwerks an regionalen Standorten erforderlich. Um eine solide regionale Verbindung zu politischen Entscheidungsträgern in China aufzubauen, ist es empfehlenswert, sich an mindestens drei Standorten zu etablieren, vorzugsweise in Peking, Shanghai und Shenzhen/Guangzhou. Der ideale Dienstleister verfügt an den betreffenden Standorten idealerweise über ein Netzwerk aus eng befreundeten Kontakten in der Politik, der Wirtschaft und Technologiezentren. Dies eröffnet Netzwerk- und Zugangsmöglichkeiten zu neuen Märkten und Innovationen.
Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein Bieter, der diese Anforderungen erfüllt, in dieser Hinsicht geeignet ist. Die genannten Kriterien müssen von allen Bietern erfüllt werden, einschließlich der Mitglieder eines gemeinsamen Angebots oder der Unterauftragnehmer.
2. Darstellung der Erfahrungen des Bieters in den in der Leistungsbeschreibung angegebenen oder vergleichbaren Bereichen, die mind. zwei der letzten fünf Geschäftsjahre betreffen. Es sind mind. drei (3) nachweisbare Referenzen in Form einer Liste beizufügen. In jeder Referenz aus der Liste sind folgende Daten anzugeben:
- Auftragsgegenstand,
- Nettoauftragswert oder eine grobe Einordnung des Nettoauftragswerts in die Kategorien z.B.
> 50 T€; > 100 T€ und > 500 T€ o. ä.,
- Leistungszeitraum
- Kunde (öffentlicher oder privater Leistungsempfänger)
- Gegenstand der Leistung (z.B. Delegationsreise in die Volksrepublik China)
- Zusammensetzung der Teilnehmer (Wirtschaftliche und politische Resorts)
Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein Bieter, dessen Firma die Leistungen gemäß der Leistungsbeschreibung anbietet, über Expertise bei den ähnlichen Projekten verfügt, in dieser Hinsicht geeignet ist. Die Kriterien müssen kumulativ für alle an dem Angebot Beteiligten oder mind. von einem beteiligten Wirtschaftsträger erfüllt werden.
Die Bieter können sich zum Nachweis ihrer Eignung auch auf andere Rechtsträger (Nachunternehmer) berufen. Stützt sich ein Bieter auf Nachunternehmen, um das erforderliche Niveau der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zu erreichen, so muss sein Angebot eine von dem betreffenden Nachunternehmen unterzeichnete und datierte verbindliche Erklärung über die Bereitstellung von betreffenden Ressourcen für die Erfüllung dieses Rahmenvertrages enthalten oder - sofern eine Verpflichtung später erfolgt (siehe Punkt 1.2.6) - nachgereicht werden. Die Nachunternehmen, auf die der Bieter zurückzugreifen beabsichtigt, müssen die einschlägigen Auswahlkriterien erfüllen.
Stellt ein Rechtsträger dem Bieter die gesamte oder einen sehr großen Teil seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zur Verfügung, so kann der Auftraggeber verlangen, dass dieser Rechtsträger auch gesamtschuldnerisch für die Vertragserfüllung haftet. Der Rechtsträger darf sich dabei nicht in einer Ausschlusssituation befinden. Hierzu sind die von dem Nachunternehmen ausgefüllten Anlagen 3.1 und 3.2 entsprechend vorzulegen.
Sofern der Bieter (noch) nicht über hinreichende Referenzen im ausgeschriebenen Bereich verfügt („Newcomer“), kann er weitere Angaben machen, warum er sein Unternehmen für ausreichend fachkundig und leistungsfähig im Hinblick auf die Erbringung der abgefragten Leistungen hält. Hierzu muss er weitere geeignete Unterlagen, Bescheinigungen etc. einreichen. Hierauf kann verzichtet werden, wenn sich die Fachkunde aus anderen unternehmensbezogenen Angaben zur Fachkunde und Leistungsfähigkeit in vergleichbarer Weise ergibt.
Die Bieter bestätigen mit Abgabe ihrer Angebote, dass sie über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügen, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können. Zur Eignungsprüfung sind mit dem Angebot die nachfolgend aufgeführten Erklärungen und Referenzen vorzulegen:
A. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB, § 8 ThürVgG
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB (Anlage 4)
Die Kriterien müssen von jedem Bieter, einschl. der Mitglieder eines gemeinsamen Angebots oder der Unterauftragnehmer erfüllt werden.
- Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 ThürVgG (Anlage 5)
Die Kriterien müssen von jedem Bieter, einschl. der Mitglieder eines gemeinsamen Angebots oder der Unterauftragnehmer erfüllt werden.
B. Nachweise zu wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit
1. Erklärung mit Angaben zum Umsatz, Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie zu Eintragungen im Wettbewerbsregister (Anlage 6, Formblatt L124)
Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer, dass dieser die Hotelreservierung und die Buchung an den gewünschten Stationen der Reise bis zu einer Höhe von 50.000 Euro für die gesamte Delegation übernimmt. Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein Bieter, der in den letzten drei Geschäftsjahren einen durchschnittlichen Umsatz von mindestens 500.000 EUR erzielt und die genannten Abgaben abgeführt hat, in dieser Hinsicht für den Auftrag geeignet ist. Diese Kriterien müssen von jedem Bieter, einschl. der Mitglieder eines gemeinsamen Angebots oder der Unterauftragnehmer angegeben bzw. erfüllt werden.
C. Nachweise zu technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit
1. Aussagekräftiges Unternehmensprofil einschl.
- Angaben zum Leistungsspektrum des Unternehmens,
- Darstellung des Netzwerkes in dem Zielland (falls vorhanden)
- Angaben zu eigenen Standorten oder Partner im Zielland
Um ein flächendeckendes politisch und wirtschaftlich tragfähiges Konzept in der Volksrepublik China zu gewährleisten, ist die Etablierung eines dichten Netzwerks an regionalen Standorten erforderlich. Um eine solide regionale Verbindung zu politischen Entscheidungsträgern in China aufzubauen, ist es empfehlenswert, sich an mindestens drei Standorten zu etablieren, vorzugsweise in Peking, Shanghai und Shenzhen/Guangzhou. Der ideale Dienstleister verfügt an den betreffenden Standorten idealerweise über ein Netzwerk aus eng befreundeten Kontakten in der Politik, der Wirtschaft und Technologiezentren. Dies eröffnet Netzwerk- und Zugangsmöglichkeiten zu neuen Märkten und Innovationen.
Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein Bieter, der diese Anforderungen erfüllt, in dieser Hinsicht geeignet ist. Die genannten Kriterien müssen von allen Bietern erfüllt werden, einschließlich der Mitglieder eines gemeinsamen Angebots oder der Unterauftragnehmer.
2. Darstellung der Erfahrungen des Bieters in den in der Leistungsbeschreibung angegebenen oder vergleichbaren Bereichen, die mind. zwei der letzten fünf Geschäftsjahre betreffen. Es sind mind. drei (3) nachweisbare Referenzen in Form einer Liste beizufügen. In jeder Referenz aus der Liste sind folgende Daten anzugeben:
- Auftragsgegenstand,
- Nettoauftragswert oder eine grobe Einordnung des Nettoauftragswerts in die Kategorien z.B.
> 50 T€; > 100 T€ und > 500 T€ o. ä.,
- Leistungszeitraum
- Kunde (öffentlicher oder privater Leistungsempfänger)
- Gegenstand der Leistung (z.B. Delegationsreise in die Volksrepublik China)
- Zusammensetzung der Teilnehmer (Wirtschaftliche und politische Resorts)
Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein Bieter, dessen Firma die Leistungen gemäß der Leistungsbeschreibung anbietet, über Expertise bei den ähnlichen Projekten verfügt, in dieser Hinsicht geeignet ist. Die Kriterien müssen kumulativ für alle an dem Angebot Beteiligten oder mind. von einem beteiligten Wirtschaftsträger erfüllt werden.
Die Bieter können sich zum Nachweis ihrer Eignung auch auf andere Rechtsträger (Nachunternehmer) berufen. Stützt sich ein Bieter auf Nachunternehmen, um das erforderliche Niveau der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zu erreichen, so muss sein Angebot eine von dem betreffenden Nachunternehmen unterzeichnete und datierte verbindliche Erklärung über die Bereitstellung von betreffenden Ressourcen für die Erfüllung dieses Rahmenvertrages enthalten oder - sofern eine Verpflichtung später erfolgt (siehe Punkt 1.2.6) - nachgereicht werden. Die Nachunternehmen, auf die der Bieter zurückzugreifen beabsichtigt, müssen die einschlägigen Auswahlkriterien erfüllen.
Stellt ein Rechtsträger dem Bieter die gesamte oder einen sehr großen Teil seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zur Verfügung, so kann der Auftraggeber verlangen, dass dieser Rechtsträger auch gesamtschuldnerisch für die Vertragserfüllung haftet. Der Rechtsträger darf sich dabei nicht in einer Ausschlusssituation befinden. Hierzu sind die von dem Nachunternehmen ausgefüllten Anlagen 3.1 und 3.2 entsprechend vorzulegen.
Sofern der Bieter (noch) nicht über hinreichende Referenzen im ausgeschriebenen Bereich verfügt („Newcomer“), kann er weitere Angaben machen, warum er sein Unternehmen für ausreichend fachkundig und leistungsfähig im Hinblick auf die Erbringung der abgefragten Leistungen hält. Hierzu muss er weitere geeignete Unterlagen, Bescheinigungen etc. einreichen. Hierauf kann verzichtet werden, wenn sich die Fachkunde aus anderen unternehmensbezogenen Angaben zur Fachkunde und Leistungsfähigkeit in vergleichbarer Weise ergibt.
12.
Zuschlagskriterien
A) Gesamtpreis / Honorar - gewichtet mit 30 %
Das Kostenangebot setzt sich jeweils zusammen aus den Honorarkosten sowie des Kostenvoranschlags für Sachkosten.
Das Kostenangebot ist sinnvoll nach Einzelkosten gemäß der Leistungsbeschreibung (Punkte 1-4) aufzuschlüsseln. Dabei sollen die Kosten separat nach Honorar und Sachkosten aufgeteilt werden. Die Berechnung der Honorarkosten erfolgt auf Basis der für die Erfüllung des Auftrags erforderlichen Personentage und Tagessätze. Bei unterschiedlich gestaffelten Tagessätzen ist bereits im Angebot festzulegen, wie die Aufgaben im Team verteilt werden und welcher Tagessatz für die Erfüllung des Auftrags gilt. Des Weiteren ist bereits bei der Angebotserstellung festzulegen, wie viele Personentage für die Auftragserfüllung benötigt werden. Ein Mehraufwand ist nur nach begründetem Bedarf und ist mit dem Auftraggeber im Vorfeld abzustimmen und durch ihn schriftlich zu genehmigen.
Des Weiteren soll im Kostenangebot ein Kostenvoranschlag für die mit der Leistungsausführung verbundenen Sachkosten erstellt werden. Die Angaben zu den Sachkosten müssen realistisch, passend zum im Angebot erhaltenen Programmvorschlag sein und dürfen keine groben Schätzungen enthalten. Der Kostenvoranschlag dient lediglich der Orientierung zur Budgetüberwachung. Ein Rechtsanspruch des Bieters auf die dort genannte Menge entsteht dadurch nicht. Die tatsächlichen Sachkosten variieren abhängig von den Programmpunkten und der Anzahl der Teilnehmer. Diese Anzahl wird dem Auftragnehmer rechtzeitig mitgeteilt.
Für das Kostenangebot soll jeweils der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck (Anlage 7) verwendet werden. Erläuterungen zu den einzelnen Kostenpositionen sind im Feld Bemerkungen oder in einem (separaten Dokument) einzutragen. Diese dienen dazu, die Kosten klar aufzuschlüsseln. Der Gesamtpreis wird automatisch unter Zugrundelegung der Einzelpreise und des angegeben en Preisnachlasses (Rabatt, Skonto, etc.) berechnet. Im Preisblatt ist anzugeben, welcher Steuersatz Anwendung findet.
Bewertet werden jeweils die Gesamtpreise (Summe Honorare, Sachkosten abzgl. Rabatt/Nachlass/Skonto). Die Bewertung erfolgt unter Anwendung der linearen Interpolation. Die Summe aller so ermittelten Einzelwerte ergibt eine Gesamtpunktzahl, die entsprechend gewichtet wird. Die gewichtete Punktzahl wird bis auf zwei Stellen nach dem Komma ausgewiesen.
B) Konzeptioneller Ansatz / Methodik - gewichtet mit 25 %
Das Angebot muss den konzeptionellen Ansatz bzw. die Methodik zur Umsetzung des Auftrags erkennen lassen. Die Herangehensweise (Methodik und Realisierung) soll strategisch und inhaltlich entsprechend der in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Aufgabenstellung dargestellt werden. Es umfasst die Darstellung einer klaren, nachvollziehbaren Strategie zur Erreichung der Auftragsziele und berücksichtigt, inwieweit der Bieter die spezifischen Anforderungen Thüringer Unternehmen versteht. und in praktische Maßnahmen übersetzt. Dabei ist ein klarer Bezug zu den geforderten Leistungsschwerpunkten herzustellen. Eine allgemeine Wiedergabe der Leistungsbeschreibung ist nicht gewünscht. Das zu bewertende Konzept ist in einem Format nach freier Wahl einzureichen.
Bewertet wird die dargestellte strategische Vorgehensweise und die Nachvollziehbarkeit des beschriebenen Konzeptes im Hinblick auf den logischen, sinnvollen und zielorientierten Aufbau im Sinne der effizienten Nutzung der vorhandenen Kapazitäten, Qualität der vorgeschlagenen Instrumente und ggf. der involvierten Multiplikatoren. Die gewichtete Punktzahl wird bis auf zwei Stellen nach dem Komma ausgewiesen.
C) Profil Projektteam, Service und Betreuung - gewichtet mit 25 %
Das Angebot muss das Personal- und Servicekonzept beinhalten, welches die wesentlichen Leistungs- und Handlungsbereiche gem. der Leistungsbeschreibung bedient. In dem Konzept ist zu erläutern, wie der Auftrag umgesetzt wird: welches Personal mit welchen Qualifikationen, Berufserfahrungen, Branchenkenntnissen, sprachlichen und fachlichen Kompetenzen die beste Gewähr für eine sachgerechte und qualitätsvolle Leitungserfüllung bietet (vgl. Anlage 8). Die eingesetzte Person bzw. das Team soll Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen in den vergleichbaren Projekten in Deutschland und im Zielland vorweisen können. Handelt es sich dabei um ein Projektteam, so ist eine zentrale Ansprechperson zu benennen (SPOC). Diese soll fachlich kompetent und kommunikationsfähig sowie mit der Durchführung und Organisation der zur Leistungserbringung erforderlichen Maßnahmen betraut sein. Sie ist dem Auftraggeber als ständige Ansprechperson zuzusichern (vgl. Pkt. 3.4).
Darüber hinaus ist es anzugeben, welche vertragliche Garantien der Bieter für die ordnungsgemäße Umsetzung des Personalkonzepts einzuräumen bereit ist (u.a. Vertretungsregelung, Verfügbarkeiten der Ansprechperson, etc.)
Das zu bewertende Personal- und Servicekonzept ist in einem Format nach freier Wahl einzureichen.
Bewertet wird das dargestellte Personal- und Servicekonzept im Hinblick auf die Organisation der administrativen Leistungen, die gebündelte Kompetenz der Ansprechperson bzw. des Projektteams hinsichtlich logistischer Organisation, Branchenkenntnisse und sprachlicher Kompetenzen sowie hinsichtlich der Qualifikation der zentralen Ansprechperson (SPOC) insbesondere in Bezug auf Ausbildung, bisherige Erfahrung im Management von ähnlichen internationalen Projekten, relevanten Sprachkenntnissen, Vernetzung in Zielländern und somit insgesamt die vertiefte, über die grundsätzliche Eignung des Bieters hinausgehende Organisation, Qualifikation und Erfahrung des einzusetzenden Personals. Die gewichtete Punktzahl wird bis auf zwei Stellen nach dem Komma ausgewiesen.
D) Programmentwurf - gewichtet mit 20%
Der erste Programmentwurf muss zeitgemäß und gut strukturiert sein. Die Mindestanforderungen der Leistungsbeschreibung müssen sich in dem Programmentwurf wiederfinden. Weitere Inhalte und Themen können vom Auftragnehmer vorgeschlagen werden. Der Programmentwurf muss aber logistisch sinnvoll und zielorientiert im Sinne der effizienten Nutzung der Zeit sein, sodass das Reiseprogramm für Thüringer Unternehmen in dem Zielland effizient, attraktiv und zufriedenstellend gestaltet werden kann.
Bewertet werden u.a. die Qualität des Programmentwurfs im Hinblick auf inhaltliche Vorschläge, Aktualität der vorgeschlagenen Themen, plausiblen Aufbau, gute Struktur, Passgenauigkeit zur Thüringer Zielgruppe.
Das Kostenangebot setzt sich jeweils zusammen aus den Honorarkosten sowie des Kostenvoranschlags für Sachkosten.
Das Kostenangebot ist sinnvoll nach Einzelkosten gemäß der Leistungsbeschreibung (Punkte 1-4) aufzuschlüsseln. Dabei sollen die Kosten separat nach Honorar und Sachkosten aufgeteilt werden. Die Berechnung der Honorarkosten erfolgt auf Basis der für die Erfüllung des Auftrags erforderlichen Personentage und Tagessätze. Bei unterschiedlich gestaffelten Tagessätzen ist bereits im Angebot festzulegen, wie die Aufgaben im Team verteilt werden und welcher Tagessatz für die Erfüllung des Auftrags gilt. Des Weiteren ist bereits bei der Angebotserstellung festzulegen, wie viele Personentage für die Auftragserfüllung benötigt werden. Ein Mehraufwand ist nur nach begründetem Bedarf und ist mit dem Auftraggeber im Vorfeld abzustimmen und durch ihn schriftlich zu genehmigen.
Des Weiteren soll im Kostenangebot ein Kostenvoranschlag für die mit der Leistungsausführung verbundenen Sachkosten erstellt werden. Die Angaben zu den Sachkosten müssen realistisch, passend zum im Angebot erhaltenen Programmvorschlag sein und dürfen keine groben Schätzungen enthalten. Der Kostenvoranschlag dient lediglich der Orientierung zur Budgetüberwachung. Ein Rechtsanspruch des Bieters auf die dort genannte Menge entsteht dadurch nicht. Die tatsächlichen Sachkosten variieren abhängig von den Programmpunkten und der Anzahl der Teilnehmer. Diese Anzahl wird dem Auftragnehmer rechtzeitig mitgeteilt.
Für das Kostenangebot soll jeweils der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Vordruck (Anlage 7) verwendet werden. Erläuterungen zu den einzelnen Kostenpositionen sind im Feld Bemerkungen oder in einem (separaten Dokument) einzutragen. Diese dienen dazu, die Kosten klar aufzuschlüsseln. Der Gesamtpreis wird automatisch unter Zugrundelegung der Einzelpreise und des angegeben en Preisnachlasses (Rabatt, Skonto, etc.) berechnet. Im Preisblatt ist anzugeben, welcher Steuersatz Anwendung findet.
Bewertet werden jeweils die Gesamtpreise (Summe Honorare, Sachkosten abzgl. Rabatt/Nachlass/Skonto). Die Bewertung erfolgt unter Anwendung der linearen Interpolation. Die Summe aller so ermittelten Einzelwerte ergibt eine Gesamtpunktzahl, die entsprechend gewichtet wird. Die gewichtete Punktzahl wird bis auf zwei Stellen nach dem Komma ausgewiesen.
B) Konzeptioneller Ansatz / Methodik - gewichtet mit 25 %
Das Angebot muss den konzeptionellen Ansatz bzw. die Methodik zur Umsetzung des Auftrags erkennen lassen. Die Herangehensweise (Methodik und Realisierung) soll strategisch und inhaltlich entsprechend der in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Aufgabenstellung dargestellt werden. Es umfasst die Darstellung einer klaren, nachvollziehbaren Strategie zur Erreichung der Auftragsziele und berücksichtigt, inwieweit der Bieter die spezifischen Anforderungen Thüringer Unternehmen versteht. und in praktische Maßnahmen übersetzt. Dabei ist ein klarer Bezug zu den geforderten Leistungsschwerpunkten herzustellen. Eine allgemeine Wiedergabe der Leistungsbeschreibung ist nicht gewünscht. Das zu bewertende Konzept ist in einem Format nach freier Wahl einzureichen.
Bewertet wird die dargestellte strategische Vorgehensweise und die Nachvollziehbarkeit des beschriebenen Konzeptes im Hinblick auf den logischen, sinnvollen und zielorientierten Aufbau im Sinne der effizienten Nutzung der vorhandenen Kapazitäten, Qualität der vorgeschlagenen Instrumente und ggf. der involvierten Multiplikatoren. Die gewichtete Punktzahl wird bis auf zwei Stellen nach dem Komma ausgewiesen.
C) Profil Projektteam, Service und Betreuung - gewichtet mit 25 %
Das Angebot muss das Personal- und Servicekonzept beinhalten, welches die wesentlichen Leistungs- und Handlungsbereiche gem. der Leistungsbeschreibung bedient. In dem Konzept ist zu erläutern, wie der Auftrag umgesetzt wird: welches Personal mit welchen Qualifikationen, Berufserfahrungen, Branchenkenntnissen, sprachlichen und fachlichen Kompetenzen die beste Gewähr für eine sachgerechte und qualitätsvolle Leitungserfüllung bietet (vgl. Anlage 8). Die eingesetzte Person bzw. das Team soll Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen in den vergleichbaren Projekten in Deutschland und im Zielland vorweisen können. Handelt es sich dabei um ein Projektteam, so ist eine zentrale Ansprechperson zu benennen (SPOC). Diese soll fachlich kompetent und kommunikationsfähig sowie mit der Durchführung und Organisation der zur Leistungserbringung erforderlichen Maßnahmen betraut sein. Sie ist dem Auftraggeber als ständige Ansprechperson zuzusichern (vgl. Pkt. 3.4).
Darüber hinaus ist es anzugeben, welche vertragliche Garantien der Bieter für die ordnungsgemäße Umsetzung des Personalkonzepts einzuräumen bereit ist (u.a. Vertretungsregelung, Verfügbarkeiten der Ansprechperson, etc.)
Das zu bewertende Personal- und Servicekonzept ist in einem Format nach freier Wahl einzureichen.
Bewertet wird das dargestellte Personal- und Servicekonzept im Hinblick auf die Organisation der administrativen Leistungen, die gebündelte Kompetenz der Ansprechperson bzw. des Projektteams hinsichtlich logistischer Organisation, Branchenkenntnisse und sprachlicher Kompetenzen sowie hinsichtlich der Qualifikation der zentralen Ansprechperson (SPOC) insbesondere in Bezug auf Ausbildung, bisherige Erfahrung im Management von ähnlichen internationalen Projekten, relevanten Sprachkenntnissen, Vernetzung in Zielländern und somit insgesamt die vertiefte, über die grundsätzliche Eignung des Bieters hinausgehende Organisation, Qualifikation und Erfahrung des einzusetzenden Personals. Die gewichtete Punktzahl wird bis auf zwei Stellen nach dem Komma ausgewiesen.
D) Programmentwurf - gewichtet mit 20%
Der erste Programmentwurf muss zeitgemäß und gut strukturiert sein. Die Mindestanforderungen der Leistungsbeschreibung müssen sich in dem Programmentwurf wiederfinden. Weitere Inhalte und Themen können vom Auftragnehmer vorgeschlagen werden. Der Programmentwurf muss aber logistisch sinnvoll und zielorientiert im Sinne der effizienten Nutzung der Zeit sein, sodass das Reiseprogramm für Thüringer Unternehmen in dem Zielland effizient, attraktiv und zufriedenstellend gestaltet werden kann.
Bewertet werden u.a. die Qualität des Programmentwurfs im Hinblick auf inhaltliche Vorschläge, Aktualität der vorgeschlagenen Themen, plausiblen Aufbau, gute Struktur, Passgenauigkeit zur Thüringer Zielgruppe.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
gesamtschuldnerisch
14.
Sonstige Angaben
gem. Vergabeunterlagen
ccaad1db-e581-4614-a8af-5e6caf9dbf11