Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Das Gelände ist überwiegend von knöchel- bis knie- bis teilweise hüfthoher Brombeere bewachsen und kaum geneigt.
Auf 7 Teilflächen ist Schlagabraum mit mehr als 10% Bodendeckung vorhanden. Überwiegend ist der Schlagabraum vom Rücker auf Haufen gezogen. Die Pflanzen werden zwischen den Schlagabraum gepflanzt.
Alle Pflanzflächen sollen durch Beseitigung der kulturhinderlichen Brombeere vorbereitet werden.
Auf den Vorbauflächen sollen alle Baumarten im Pflanzverband 3 x 2,5 gepflanzt werden, am Waldrand wird im ungefährer Abstand von 2,5 m frei an geeignete Kleinstandorte gepflanzt.
Alle Pflanzen sind gegen Wildverbiss zu schützen. Als Verbissschutz ist auf folgenden Teilflächen plastik- und kunststofffreier Einzelschutz nötig:
-Pflanzflächen 2; 4; 6; 8; 10; 11, und am Waldrand (Pflanzflächen 16 - 26, 28).
Als kunststofffreier Einzelschutz sind Produkte zugelassen, bei denen die Seitentriebe herauswachsen können und die vollständig kunstsoff- und plastikfrei sind (z.B. Sprossenschützer oder Waldwunder (Version für Laub und Nadelgehölze). Die Mindesthöhe beträgt 150 cm. Zur Befestigung ist ein Robinien- oder Eichenstab mit mindestens 180 cm Höhe nötig.
Nicht zugelassen sind: Wuchshüllen aus Holz, Pappe, Weide, Jutesäcken oder Sisal sowie Tonkinstäbe.
Gezäunt werden muss auf folgenden Teilflächen
-Pflanzflächen 1; 3; 5; 7; 9; 12-15.
Der Zaun muss mindestens 180 cm hoch sein. Es ist ein Wildgatterknotengeflecht z. B. Typ 180 / 24 / 15 zu verwenden. Mindestens alle 4,00 m ist ein Metallpfahl, Z-Profil, 2,30m einzusetzen. Pro Gatter soll ein Tor für Personen mit Werkzeug einfacher Bauweise (abnehmbares Knotengeflecht, doppelter Pfahl, Befestigung mit zwei Drahtschlingen) verbaut werden. Auf Fläche 15 sind zwei Tore mit einer Durchfahrtsbreite von 4,5 m erforderlich.
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass zu keinem Zeitpunkt ohne Zaun gepflanzt wird.
Die Pflanzung erfolgt mit mindestens 30 cm großen Pflanzen. Das Pflanzverfahren ist zwingend den lieferbaren Pflanzen anzupassen. Zugelassen sind alle Pflanzverfahren, solange nur die Rückegassen (Abstand durchschnittlich 40 m) befahren werden.
Die Pflanzenanlieferung und Pflanzenlagerung erfolgt nach Absprache mit dem zuständigen Revierleiter.
Soweit in den Vorbemerkungen nicht aufgeführt, gilt beigefügte Leistungsbeschreibung „Bestandesbegründung“ als Grundlage.
Da bei der Anlage des Waldrandes zahlreiche seltene Baum- und Straucharten gefordert sind, ist es möglich, einzelne nicht lieferbare Baum- und Straucharten durch Baum- und Straucharten einer Tauschliste gemäß Anlage C-03a der Ausschreibungsunterlagen zu tauschen, sofern die Anwendung der Tauschliste (Anlage C-03a der Ausschreibungsunterlagen) im Preisblatt (Anlage B-02 der Ausschreibungsunterlagen) zugelassen ist. Baumarten mit dem Vermerk „Tauschliste Baum“ dürfen gegen alle Baumarten der „Tauschliste Baum“ getauscht werden, solange eine Baumart nicht mit mehr als 30 mal gepflanzt wird und in der Gesamtmaßnahme insgesamt mindestens 5 Baumarten der „Tauschliste Baum“ verpflanzt werden. Analog dazu dürfen Sträucher entsprechend zweier Listen getauscht werden, solange keine Strauchart mehr als 20 mal gepflanzt wird und in Summe eine Art der „Strauchliste 1“ und vier Arten der „Strauchliste 2“ gepflanzt werden.
Die ausführende Firma verpflichtet sich, eine Anwuchsgarantie von 80% zu gewährleisten, die Abnahme der Pflanzung erfolgt im Juni des auf die Maßnahme folgenden Jahres.
---
Weitere Informationen befinden sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen!
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
---
Pflanzung: 01.11.2025 - 28.02.2026 (witterungsabhängig). Die gewünschten Sortimente und die Gesamtstückzahlen sind dem Preisblatt der Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
---
Weitere Informationen sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Gesamtsumme (in € netto) laut Preisblatt.
------------------------------
Bei Gleichwertigkeit mehrerer Angebote innerhalbes eines Loses behält sich die Auftraggeberin die Vergabe per Losentscheid vor.
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Abt. 2 (Vergabe)
Ellerstraße 56
53119 Bonn
Fax: 0228 37787 - 3802