Offizielle Website – Bundesrepublik Deutschland
Zum Hauptinhalt springen

Ausschreibungssuche

Ausschreibungsdetails

Bestandesbegründung im Bundesforstbetrieb Trave, Revier Ossenpadd/Groß Nordsee (Vergabenummer VOEK 276-25)

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

Mehr lesen

02.06.2025

28.07.2025 09:00

VOEK 276-25

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verdingungsstelle

02.06.2025 11:52

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Straße, Hausnummer:Ellerstraße 56
Postleitzahl (PLZ):53119
Ort:Bonn
Telefon:+49 30 31811559
Internet-Adresse: http://www.bundesimmobilien.de

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: VOEK 276-25

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Im Bundesforstbetrieb Trave, Revier Ossenpadd/Groß Nordsee.

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Auf der Liegenschaft des Bundesforstbetriebs Trave „Groß Nordsee“ sollen auf einer rund 22 ha großen zusammenhängenden Forstfläche Laubhölzer unter dem lockeren Nadelholzschirm vorangebaut und ein Waldrand angelegt werden. Der Auftrag beinhaltet die Pflanzenlieferung, die Flächenvorbereitung, die Pflanzung sowie den Wildschutz. Die Summe der Vorbau-Flächen beträgt 1200 m2 und ist auf 15 im Gelände markierte Teilflächen verteilt. Am Waldrand sollen auf einer Länge von 1300 m 45 Sträucher und 86 Bäume zweiter Ordnung an vorgegebenen und im Gelände markierten Orten gepflanzt werden. Die geschätzte zu bepflanzende Fläche am Waldrand beträgt in geschätzt 400 m2. Somit beträgt die in Summe zu bepflanzende Fläche 12556 m2.
Das Gelände ist überwiegend von knöchel- bis knie- bis teilweise hüfthoher Brombeere bewachsen und kaum geneigt.
Auf 7 Teilflächen ist Schlagabraum mit mehr als 10% Bodendeckung vorhanden. Überwiegend ist der Schlagabraum vom Rücker auf Haufen gezogen. Die Pflanzen werden zwischen den Schlagabraum gepflanzt.
Alle Pflanzflächen sollen durch Beseitigung der kulturhinderlichen Brombeere vorbereitet werden.
Auf den Vorbauflächen sollen alle Baumarten im Pflanzverband 3 x 2,5 gepflanzt werden, am Waldrand wird im ungefährer Abstand von 2,5 m frei an geeignete Kleinstandorte gepflanzt.
Alle Pflanzen sind gegen Wildverbiss zu schützen. Als Verbissschutz ist auf folgenden Teilflächen plastik- und kunststofffreier Einzelschutz nötig:
-Pflanzflächen 2; 4; 6; 8; 10; 11, und am Waldrand (Pflanzflächen 16 - 26, 28).
Als kunststofffreier Einzelschutz sind Produkte zugelassen, bei denen die Seitentriebe herauswachsen können und die vollständig kunstsoff- und plastikfrei sind (z.B. Sprossenschützer oder Waldwunder (Version für Laub und Nadelgehölze). Die Mindesthöhe beträgt 150 cm. Zur Befestigung ist ein Robinien- oder Eichenstab mit mindestens 180 cm Höhe nötig.
Nicht zugelassen sind: Wuchshüllen aus Holz, Pappe, Weide, Jutesäcken oder Sisal sowie Tonkinstäbe.
Gezäunt werden muss auf folgenden Teilflächen
-Pflanzflächen 1; 3; 5; 7; 9; 12-15.
Der Zaun muss mindestens 180 cm hoch sein. Es ist ein Wildgatterknotengeflecht z. B. Typ 180 / 24 / 15 zu verwenden. Mindestens alle 4,00 m ist ein Metallpfahl, Z-Profil, 2,30m einzusetzen. Pro Gatter soll ein Tor für Personen mit Werkzeug einfacher Bauweise (abnehmbares Knotengeflecht, doppelter Pfahl, Befestigung mit zwei Drahtschlingen) verbaut werden. Auf Fläche 15 sind zwei Tore mit einer Durchfahrtsbreite von 4,5 m erforderlich.
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass zu keinem Zeitpunkt ohne Zaun gepflanzt wird.
Die Pflanzung erfolgt mit mindestens 30 cm großen Pflanzen. Das Pflanzverfahren ist zwingend den lieferbaren Pflanzen anzupassen. Zugelassen sind alle Pflanzverfahren, solange nur die Rückegassen (Abstand durchschnittlich 40 m) befahren werden.
Die Pflanzenanlieferung und Pflanzenlagerung erfolgt nach Absprache mit dem zuständigen Revierleiter.
Soweit in den Vorbemerkungen nicht aufgeführt, gilt beigefügte Leistungsbeschreibung „Bestandesbegründung“ als Grundlage.
Da bei der Anlage des Waldrandes zahlreiche seltene Baum- und Straucharten gefordert sind, ist es möglich, einzelne nicht lieferbare Baum- und Straucharten durch Baum- und Straucharten einer Tauschliste gemäß Anlage C-03a der Ausschreibungsunterlagen zu tauschen, sofern die Anwendung der Tauschliste (Anlage C-03a der Ausschreibungsunterlagen) im Preisblatt (Anlage B-02 der Ausschreibungsunterlagen) zugelassen ist. Baumarten mit dem Vermerk „Tauschliste Baum“ dürfen gegen alle Baumarten der „Tauschliste Baum“ getauscht werden, solange eine Baumart nicht mit mehr als 30 mal gepflanzt wird und in der Gesamtmaßnahme insgesamt mindestens 5 Baumarten der „Tauschliste Baum“ verpflanzt werden. Analog dazu dürfen Sträucher entsprechend zweier Listen getauscht werden, solange keine Strauchart mehr als 20 mal gepflanzt wird und in Summe eine Art der „Strauchliste 1“ und vier Arten der „Strauchliste 2“ gepflanzt werden.
Die ausführende Firma verpflichtet sich, eine Anwuchsgarantie von 80% zu gewährleisten, die Abnahme der Pflanzung erfolgt im Juni des auf die Maßnahme folgenden Jahres.
---
Weitere Informationen befinden sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen!

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
01.10.2025
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
28.02.2026
Weitere Fristen
Flächenvorbereitung und Zaunbau: 01.10.2025 - 28.02.2026, spätestens zum Zeitpunkt der Pflanzung. Der Auftragnehmer gewährleistet, dass zu keinem Zeitpunkt ohne Zaun gepflanzt wird.
---
Pflanzung: 01.11.2025 - 28.02.2026 (witterungsabhängig). Die gewünschten Sortimente und die Gesamtstückzahlen sind dem Preisblatt der Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
---
Weitere Informationen sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
28.07.2025 - 09:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
27.08.2025

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

Gesamtsumme (in € netto) laut Preisblatt.
------------------------------
Bei Gleichwertigkeit mehrerer Angebote innerhalbes eines Loses behält sich die Auftraggeberin die Vergabe per Losentscheid vor.

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
gem. Anlage "Eigenerklärung_Eignung_VOEK 276-25"
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zentrale Bonn, Stabsbereich Einkauf (VOEK)
Abt. 2 (Vergabe)
Ellerstraße 56
53119 Bonn
Fax: 0228 37787 - 3802

Eignungskriterien



c4d2a468-e4b4-415d-a315-be36333754de