Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Straße, Hausnummer:Brüderstraße 53
Postleitzahl (PLZ):51427
Ort:Bergisch Gladbach
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse: http://www.bast.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
Z2sä-FE 15.0726/2024/ERB
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
26.06.2025 - 06:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
30.09.2025
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=769088
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=769088
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
26.06.2025 - 06:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Im Vergleich zur freien Strecke und auch zu Brückenbauwerken weisen Straßentunnel in Folge ihrer erheblich höheren betriebstechnischen Ausstattung einen hohen energetischen Bedarf während der Betriebsphase auf. Unter wirtschaftlichen Erwägungen wurde das mit der Vorhaltung stationärer Generatoren verfolgte Ziel einer auch mehrstündigen Aufrechterhaltung des Regelbetriebs zu Gunsten batteriebetriebener unterbrechungsfreier Stromversorgungsanlagen (USV) aufgegeben. Das ursprüngliche Ziel des Erhalts der vollständigen Verfügbarkeit des Tunnels bei Verlust der externen Versorgung durch das oder die jeweiligen Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) wird dadurch ersetzt, dass nunmehr durch die in der USV gespeicherten Energiemenge eine Evakuierung und Sperrung des Tunnels einhergehend mit einer geordneten Stilllegung der Betriebstechnik zu gewährleisten ist.
Ziel dieses Forschungsprojektes ist, die Möglichkeiten und das Potenzial der regenerativen Energieerzeugung und deren (Zwischen-)Speicherung in der Betriebsphase eines Tunnels sowie zur Deckung des Energiebedarfs im Ereignisfall aufzuzeigen und in einem Merkblattentwurf mit der Thematik „Nutzbarkeit von regenerativen Energien zur Deckung des Energiebedarfs im Betriebs- und Ereignisfall“ zusammenzufassen. Das Merkblatt soll Wege zur Bewältigung einer kurz-, mittel- und längerfristig unterbrochenen Energieversorgung unter Beachtung sowohl technischer als auch ökonomischer Aspekte unter Einbeziehung einer Nutzwertanalyse aufzeigen.
Ziel dieses Forschungsprojektes ist, die Möglichkeiten und das Potenzial der regenerativen Energieerzeugung und deren (Zwischen-)Speicherung in der Betriebsphase eines Tunnels sowie zur Deckung des Energiebedarfs im Ereignisfall aufzuzeigen und in einem Merkblattentwurf mit der Thematik „Nutzbarkeit von regenerativen Energien zur Deckung des Energiebedarfs im Betriebs- und Ereignisfall“ zusammenzufassen. Das Merkblatt soll Wege zur Bewältigung einer kurz-, mittel- und längerfristig unterbrochenen Energieversorgung unter Beachtung sowohl technischer als auch ökonomischer Aspekte unter Einbeziehung einer Nutzwertanalyse aufzeigen.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
c)
Ort der Leistungserbringung
51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
"Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht:
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Anforderung Nachzuweisen durch
Erfahrung und Kenntnisse in der Durchführung und Abwicklung von F+E-Projekten im ingenieurwissenschaftlichen Bereich mindestens 2 abgeschlossene Projekte aus den letzten 3 Jahren in Form einer Referenzliste
Erfahrung und Kenntnisse in der Planung der betriebstechnischen Ausstattung von Straßentunneln mindestens 2 abgeschlossene Projekte aus den letzten 3 Jahren in Form einer Referenzliste
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ wird die Vergabestelle beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Anforderung Nachzuweisen durch
Erfahrung und Kenntnisse in der Durchführung und Abwicklung von F+E-Projekten im ingenieurwissenschaftlichen Bereich mindestens 2 abgeschlossene Projekte aus den letzten 3 Jahren in Form einer Referenzliste
Erfahrung und Kenntnisse in der Planung der betriebstechnischen Ausstattung von Straßentunneln mindestens 2 abgeschlossene Projekte aus den letzten 3 Jahren in Form einer Referenzliste
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ wird die Vergabestelle beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
12.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Gesamtschuldnerisch haftend
14.
Sonstige Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
Die Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel. Ein Zuschlag kann erst nach Verabschiedung des Haushalts 2025 erfolgen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
Die Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel. Ein Zuschlag kann erst nach Verabschiedung des Haushalts 2025 erfolgen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
Versionsverlauf
Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.
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