Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Das Gebäude D07 beherbergt die Wärmeversorgungszentrale ZVA II zur Einspeisung in das Nahwärmenetz der Liegenschaft. Die Anlagentechnik besteht erzeugerseitig aus einem Holzhackschnitzelkessel mit 980 kW, einem Gaskessel mit 4 652 kW, einem Niedertemperatur-Gaskessel mit 3.500 kW nebst Abgaswärmetauscher mit 117 kW sowie einem BHKW mit 440 kW thermischer Leistung. Das BHKW ist über Pufferspeicher eingebunden, die übrigen Erzeuger liefern über eine hydraulische Weiche an den Hauptverteiler bzw. -sammler. Die bestehende kompressorgesteuerte Druckhaltung ist abgängig und soll ausgetauscht werden. Die Maßnahme ist Teil von umfangreichen Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten in der Liegenschaft. Es ist zu beachten, dass die Arbeiten im laufenden Betrieb durchgeführt werden. In den Technikbereichen herrschen eine hohe Installationsrate sowie teilweise enge Arbeitsbereiche vor. Das Projekt umfasst im Groben folgende Leistungen:
Demontagearbeiten:
- Absperrung und Entleerung der vorhandenen Ausdehnungsgefäße sowie der zugehörigen kompressorgesteuerten Druckhaltungsanlage.
- Fachgerechtes Auseinanderschneiden der bestehenden Ausdehnungsgefäße vor Ort.
- Abtransport und Entsorgung aller demontierten Komponenten nach den geltenden Vorschriften.
Vorbereitende Maßnahmen:
- Herrichten der neuen Aufstellflächen in der Technikzentrale.
- Einbringen der neuen Komponenten durch eine bauseitig errichtete Öffnung in den Anbau bzw. die Heizzentrale.
Die Einbringöffnung in den Anbau hat eine Breite von ca. 3,40 m und eine Höhe von ca. 2,30 m.
Der Durchgang vom Anbau in die Zentrale hat eine Breite von ca. 2,10 m und eine Höhe von ca. 2,00 m.
- Aufstellung aller Komponenten am jeweiligen Montageort.
Montagearbeiten:
- Fachgerechte Installation der neuen Druckhaltestation nebst Ausdehnungsgefäßen und weiterer Peripherie in der Heizzentrale.
- A nschluss der neuen Komponenten an die zuvor beschreibene bestehende
Wärmeerzeugungsanlage.
- Sicherstellung der Funktionalität des Systems bei einer Heizwassertemperatur von 85/60 °C .
- Durchführung und Dokumentation aller Funktions- und Sicherheitsprüfungen.
Arbeitshinweise und Regelungen für Fremdfirmen
Die der Anlage zu diesem LV beigefügten Arbeitshinweise und Regelegungen für Fremdfirmen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bundesgrenzschutzstraße 100, 53757 Sankt Augustin werden bei Auftragserteilung Vertragsbestandteil und sind somit verbindlich zu beachten.
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Preis - Angebotsendsumme (Wertungssumme brutto) unter Berücksichtigung etwaiger Nachlässe ohne Bedingung.
t)
Geforderte Sicherheiten
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
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