Ausschreibungsdetails
Bitte weisen Sie für Los 1 Ihre BSI Anerkennung als CC/ITSEC Prüfstelle oder Akkreditierung als EUCC-Prüfstelle nach.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten drei Geschäftsjahre anzugeben. Der Umsatz muss mindestens 40.000 EUR netto pro Jahr betragen. Übersenden Sie hierzu bitte eine Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste.
Sofern Sie aus berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe im Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens drei geeigneten Referenzen in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
●Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
●Wert des Auftrages,
●Zeitraum der Leistungserbringung,
●Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
●Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung - gerechnet bis zum Ende der Angebotsfrist).
●Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
oNur für Los 2 und 3: Es müssen Erfahrungen bei der Unterstützung/Beratung im Zusammenhang mit nationalen (DIN) oder internationalen (ETSI/ISO) IT-Sicherheitsnormen und deren Prüfung vorliegen.
oFür alle Lose: Erfahrungen in der Sicherheitstechnischen Produktprüfung.
●Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung dieser Referenz. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden.
●Für die Referenzen ist das Formular "Vordruck Referenzen" zu verwenden. Nutzen Sie das Formular sofern erforderlich bitte mehrfach.
●Es sind nur drei Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe mit dem Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).
Personalprofile
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit stellen Sie bitte die fachliche Qualifikation des für die Auftragsabwicklung von Ihnen vorgesehenen Personals dar. Reichen Sie hierzu bitte drei Personalprofile für Los 1, sowie jeweils zwei Personalprofile für Los 2 und 3 ein, welche mindestens die nachstehenden Anforderungen nachweisen:
Los 1 (3 Personalprofile):
●Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Ausführung von unter Ziffer 3 der Leistungsbeschreibung genannten oder vergleichbaren Aufgaben;
● technisch-informatorischer Sachverstand mit Schwerpunkt IT-Sicherheit und Prüfung von Produkten;
●Aktive Prüfungserfahrung mit jeweils min. drei Prüfverfahren.
Ein Prüfverfahren wird anerkannt, wenn es die nachstehenden Aspekte erfüllt:
●Das Prüfverfahren, an welchem die beratende Person beteiligt war, ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen;
●Das Prüfverfahren hatte die Konformitätsprüfung eines Produktes, Gerätes oder Dienstes auf einschlägige IT-Sicherheitsanforderungen zum Gegenstand.
Los 2 (2 Personalprofile):
●Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Ausführung von unter Ziffer 3 der Leistungsbeschreibung genannten oder vergleichbaren Aufgaben;
●technisch-informatorischer Sachverstand mit Schwerpunkt IT-Sicherheit und Prüfung von Produkten;
●Aktive Projekterfahrung mit jeweils min. zwei Projekten
Ein Projekt wird anerkannt, wenn es die nachstehenden Aspekte erfüllt:
●Das Projekt, an welchem die beratende Person beteiligt war, ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen;
●Das Projekt beinhaltete die Erstellung von Normen oder Standards mit IT-Sicherheitsvorgaben sowie die Evaluierung deren Prüfbarkeit.
Los 3 (2 Personalprofile):
●Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Ausführung von unter Ziffer 3 der Leistungsbeschreibung genannten oder vergleichbaren Aufgaben;
●Organisatorisch-koordinierender Sachverstand mit Schwerpunkt IT-Sicherheit und Standardisierung.
●Aktive Projekterfahrung mit jeweils min. zwei Projekten
Ein Projekt wird anerkannt, wenn es die nachstehenden Aspekte erfüllt:
●Das Projekt, an welchem die beratende Person beteiligt war, ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen oder schon relevante Zwischenstände erreicht hat;
●Das Projekt beinhaltete die Erstellung von Normen oder Standards im Kontext der IT-Sicherheit von Produkten im Rahmen oder mit Beteiligung der ISO/IEC JTC 1/SC 27/WG 4 "Security controls and services".
Eine Benennung des Mitarbeitenden mit Klarnamen ist im Angebot nicht zwingend erforderlich. Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, den Klarnamen zur Verifizierung der gemachten Angaben im Rahmen der Angebotsprüfung anzufordern.
Siehe weitere Anforderungen unter Zusätzliche Informationen (BT-772).
Qualitätsmanagementsystem ISO 9001 oder gleichwertig
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist Ihrem Angebot i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 3 i.V.m. § 49 Abs. 1 VgV eine von unabhängiger Stelle erstellte Bescheinigung in Bezug auf das Vorhandensein von Qualitätssicherungssystemen in Ihrem Unternehmen beizulegen. Dieser Nachweis dient der Sicherstellung einer gleichbleibenden vertragskonformen Qualität der zu erbringenden Leistung. Die Qualitätssicherungssysteme müssen den einschlägigen europäischen Normen genügen (z.B. DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierung oder andere Normen mit vergleichbarer Aussagekraft, welche durch den Bieter darzulegen ist) und von akkreditierten Stellen zertifiziert sein. Gemäß § 49 Abs. 1 S. 2 VgV werden auch gleichwertige Bescheinigungen akkreditierter Stellen aus dem Ausland anerkannt. Der Nachweis muss bis zum Ablauf der Angebotsfrist gültig sein.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Bitte weisen Sie für Los 1 Ihre BSI Anerkennung als CC/ITSEC Prüfstelle oder Akkreditierung als EUCC-Prüfstelle nach.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten drei Geschäftsjahre anzugeben. Der Umsatz muss mindestens 40.000 EUR netto pro Jahr betragen. Übersenden Sie hierzu bitte eine Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste.
Sofern Sie aus berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe im Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens drei geeigneten Referenzen in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
●Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
●Wert des Auftrages,
●Zeitraum der Leistungserbringung,
●Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
●Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung - gerechnet bis zum Ende der Angebotsfrist).
●Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
oNur für Los 2 und 3: Es müssen Erfahrungen bei der Unterstützung/Beratung im Zusammenhang mit nationalen (DIN) oder internationalen (ETSI/ISO) IT-Sicherheitsnormen und deren Prüfung vorliegen.
oFür alle Lose: Erfahrungen in der Sicherheitstechnischen Produktprüfung.
●Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung dieser Referenz. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden.
●Für die Referenzen ist das Formular "Vordruck Referenzen" zu verwenden. Nutzen Sie das Formular sofern erforderlich bitte mehrfach.
●Es sind nur drei Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe mit dem Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).
Personalprofile
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit stellen Sie bitte die fachliche Qualifikation des für die Auftragsabwicklung von Ihnen vorgesehenen Personals dar. Reichen Sie hierzu bitte drei Personalprofile für Los 1, sowie jeweils zwei Personalprofile für Los 2 und 3 ein, welche mindestens die nachstehenden Anforderungen nachweisen:
Los 1 (3 Personalprofile):
●Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Ausführung von unter Ziffer 3 der Leistungsbeschreibung genannten oder vergleichbaren Aufgaben;
● technisch-informatorischer Sachverstand mit Schwerpunkt IT-Sicherheit und Prüfung von Produkten;
●Aktive Prüfungserfahrung mit jeweils min. drei Prüfverfahren.
Ein Prüfverfahren wird anerkannt, wenn es die nachstehenden Aspekte erfüllt:
●Das Prüfverfahren, an welchem die beratende Person beteiligt war, ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen;
●Das Prüfverfahren hatte die Konformitätsprüfung eines Produktes, Gerätes oder Dienstes auf einschlägige IT-Sicherheitsanforderungen zum Gegenstand.
Los 2 (2 Personalprofile):
●Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Ausführung von unter Ziffer 3 der Leistungsbeschreibung genannten oder vergleichbaren Aufgaben;
●technisch-informatorischer Sachverstand mit Schwerpunkt IT-Sicherheit und Prüfung von Produkten;
●Aktive Projekterfahrung mit jeweils min. zwei Projekten
Ein Projekt wird anerkannt, wenn es die nachstehenden Aspekte erfüllt:
●Das Projekt, an welchem die beratende Person beteiligt war, ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen;
●Das Projekt beinhaltete die Erstellung von Normen oder Standards mit IT-Sicherheitsvorgaben sowie die Evaluierung deren Prüfbarkeit.
Los 3 (2 Personalprofile):
●Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Ausführung von unter Ziffer 3 der Leistungsbeschreibung genannten oder vergleichbaren Aufgaben;
●Organisatorisch-koordinierender Sachverstand mit Schwerpunkt IT-Sicherheit und Standardisierung.
●Aktive Projekterfahrung mit jeweils min. zwei Projekten
Ein Projekt wird anerkannt, wenn es die nachstehenden Aspekte erfüllt:
●Das Projekt, an welchem die beratende Person beteiligt war, ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen oder schon relevante Zwischenstände erreicht hat;
●Das Projekt beinhaltete die Erstellung von Normen oder Standards im Kontext der IT-Sicherheit von Produkten im Rahmen oder mit Beteiligung der ISO/IEC JTC 1/SC 27/WG 4 "Security controls and services".
Eine Benennung des Mitarbeitenden mit Klarnamen ist im Angebot nicht zwingend erforderlich. Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, den Klarnamen zur Verifizierung der gemachten Angaben im Rahmen der Angebotsprüfung anzufordern.
Siehe weitere Anforderungen unter Zusätzliche Informationen (BT-772).
Qualitätsmanagementsystem ISO 9001 oder gleichwertig
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist Ihrem Angebot i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 3 i.V.m. § 49 Abs. 1 VgV eine von unabhängiger Stelle erstellte Bescheinigung in Bezug auf das Vorhandensein von Qualitätssicherungssystemen in Ihrem Unternehmen beizulegen. Dieser Nachweis dient der Sicherstellung einer gleichbleibenden vertragskonformen Qualität der zu erbringenden Leistung. Die Qualitätssicherungssysteme müssen den einschlägigen europäischen Normen genügen (z.B. DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierung oder andere Normen mit vergleichbarer Aussagekraft, welche durch den Bieter darzulegen ist) und von akkreditierten Stellen zertifiziert sein. Gemäß § 49 Abs. 1 S. 2 VgV werden auch gleichwertige Bescheinigungen akkreditierter Stellen aus dem Ausland anerkannt. Der Nachweis muss bis zum Ablauf der Angebotsfrist gültig sein.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Bitte weisen Sie für Los 1 Ihre BSI Anerkennung als CC/ITSEC Prüfstelle oder Akkreditierung als EUCC-Prüfstelle nach.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten drei Geschäftsjahre anzugeben. Der Umsatz muss mindestens 40.000 EUR netto pro Jahr betragen. Übersenden Sie hierzu bitte eine Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste.
Sofern Sie aus berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe im Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens drei geeigneten Referenzen in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
●Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
●Wert des Auftrages,
●Zeitraum der Leistungserbringung,
●Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
●Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung - gerechnet bis zum Ende der Angebotsfrist).
●Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
oNur für Los 2 und 3: Es müssen Erfahrungen bei der Unterstützung/Beratung im Zusammenhang mit nationalen (DIN) oder internationalen (ETSI/ISO) IT-Sicherheitsnormen und deren Prüfung vorliegen.
oFür alle Lose: Erfahrungen in der Sicherheitstechnischen Produktprüfung.
●Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung dieser Referenz. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden.
●Für die Referenzen ist das Formular "Vordruck Referenzen" zu verwenden. Nutzen Sie das Formular sofern erforderlich bitte mehrfach.
●Es sind nur drei Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe mit dem Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).
Personalprofile
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit stellen Sie bitte die fachliche Qualifikation des für die Auftragsabwicklung von Ihnen vorgesehenen Personals dar. Reichen Sie hierzu bitte drei Personalprofile für Los 1, sowie jeweils zwei Personalprofile für Los 2 und 3 ein, welche mindestens die nachstehenden Anforderungen nachweisen:
Los 1 (3 Personalprofile):
●Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Ausführung von unter Ziffer 3 der Leistungsbeschreibung genannten oder vergleichbaren Aufgaben;
● technisch-informatorischer Sachverstand mit Schwerpunkt IT-Sicherheit und Prüfung von Produkten;
●Aktive Prüfungserfahrung mit jeweils min. drei Prüfverfahren.
Ein Prüfverfahren wird anerkannt, wenn es die nachstehenden Aspekte erfüllt:
●Das Prüfverfahren, an welchem die beratende Person beteiligt war, ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen;
●Das Prüfverfahren hatte die Konformitätsprüfung eines Produktes, Gerätes oder Dienstes auf einschlägige IT-Sicherheitsanforderungen zum Gegenstand.
Los 2 (2 Personalprofile):
●Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Ausführung von unter Ziffer 3 der Leistungsbeschreibung genannten oder vergleichbaren Aufgaben;
●technisch-informatorischer Sachverstand mit Schwerpunkt IT-Sicherheit und Prüfung von Produkten;
●Aktive Projekterfahrung mit jeweils min. zwei Projekten
Ein Projekt wird anerkannt, wenn es die nachstehenden Aspekte erfüllt:
●Das Projekt, an welchem die beratende Person beteiligt war, ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen;
●Das Projekt beinhaltete die Erstellung von Normen oder Standards mit IT-Sicherheitsvorgaben sowie die Evaluierung deren Prüfbarkeit.
Los 3 (2 Personalprofile):
●Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Ausführung von unter Ziffer 3 der Leistungsbeschreibung genannten oder vergleichbaren Aufgaben;
●Organisatorisch-koordinierender Sachverstand mit Schwerpunkt IT-Sicherheit und Standardisierung.
●Aktive Projekterfahrung mit jeweils min. zwei Projekten
Ein Projekt wird anerkannt, wenn es die nachstehenden Aspekte erfüllt:
●Das Projekt, an welchem die beratende Person beteiligt war, ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen oder schon relevante Zwischenstände erreicht hat;
●Das Projekt beinhaltete die Erstellung von Normen oder Standards im Kontext der IT-Sicherheit von Produkten im Rahmen oder mit Beteiligung der ISO/IEC JTC 1/SC 27/WG 4 "Security controls and services".
Eine Benennung des Mitarbeitenden mit Klarnamen ist im Angebot nicht zwingend erforderlich. Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, den Klarnamen zur Verifizierung der gemachten Angaben im Rahmen der Angebotsprüfung anzufordern.
Siehe weitere Anforderungen unter Zusätzliche Informationen (BT-772).
Qualitätsmanagementsystem ISO 9001 oder gleichwertig
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist Ihrem Angebot i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 3 i.V.m. § 49 Abs. 1 VgV eine von unabhängiger Stelle erstellte Bescheinigung in Bezug auf das Vorhandensein von Qualitätssicherungssystemen in Ihrem Unternehmen beizulegen. Dieser Nachweis dient der Sicherstellung einer gleichbleibenden vertragskonformen Qualität der zu erbringenden Leistung. Die Qualitätssicherungssysteme müssen den einschlägigen europäischen Normen genügen (z.B. DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierung oder andere Normen mit vergleichbarer Aussagekraft, welche durch den Bieter darzulegen ist) und von akkreditierten Stellen zertifiziert sein. Gemäß § 49 Abs. 1 S. 2 VgV werden auch gleichwertige Bescheinigungen akkreditierter Stellen aus dem Ausland anerkannt. Der Nachweis muss bis zum Ablauf der Angebotsfrist gültig sein.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Berichtigungen
Untenstehend werden alle Berichtigungen des Verfahrens als F14 zum Download angeboten. Die Sortierung erfolgt absteigend.
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