Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
Fichtestraße 84
06333 Hettstedt
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
- Demontage Parkettschwingboden
- Rückbau Basketballtafeln
- Rückbau Badmintonbefestigung
- Rückbau 2-flüglige Eingangstür
- Lieferung und Einbau flächenelastischer Sportboden
- Lieferung und Anbau Prallschutz
- Lieferung und Einbau Sporthallenaußen- und Sporthalleninnentüren (1-flüglig, 2-flüglig)
- Lieferung Einbau Sporthallen-Geräteraumabschlusstor
Näheres entnehmen Sie bitte dem beigefügten LV.
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
s)
Öffnung der Angebote
mind. zwei Vertreter des Auftraggebers
t)
Geforderte Sicherheiten
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
- 20 Arbeitstage Schlussrechnung
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Zur Feststellung der Eignung im Vergabeverfahren ist gem. Formblatt 124 Folgendes nachzuweisen:
1. Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
2. Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
(Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum)
3. Angaben zu den Arbeitskräften (erforderliche Beschäftigte stehen zur Verfügung).
4. Mitteilung zur Eintragung in das Berufsregister.
5. Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation
6. Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die
Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt. (Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124
GWB)
7. Angeben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen
Sozialversicherung.
8. Angaben zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind folgende Unterlagen vorzulegen.
1. Von Bietern, deren Nachunternehmern und Mitgliedern
einer Bietergemeinschaft die Bewerbererklärung zur Zuverlässigkeit gem. Runderlass
des MW, MBl. LSA vom 11.05.2009 im ORIGINAL einzureichen. Ein entsprechendes
Formblatt liegt den Ausschreibungsunterlagen bei.
2. Zur Berücksichtigung zusätzlicher sozialer Kriterien, sind folgende Erklärungen des
Bieters mit dem Angebot im ORIGINAL einzureichen:
- Erklärung zur Tariftreue gem. § 11 TVergG LSA
- Erklärung zum Nachunternehmereinsatz gem. § 14 Abs. 2 und 4 TVergG LSA
- Erklärung zur Beachtung der ILO Kernarbeitsnormen gem. § 13 TVergG LSA
- Erklärung zur Handwerksrolleneintragung im Sinne der Handwerksordnung
- Formblatt 233 Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen
- Formblatt 234 Erklärung Bieter- / Arbeitsgemeinschaft
Entsprechende Formblätter liegen den Ausschreibungsunterlagen bereits bei.
3. unternehmensbezogene Unterlagen (Bestätigung der Eigenerklärungen)
- Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
- rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen
Bereits mit dem Angbot abzugeben sind die folgenden Unterlagen.
- Formblatt 213 Angebotsschreiben
- Teile der Leistungsbeschreibung: Leistungsverzeichnis/Leistungsprogramm mit Preisen
- Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) oder Angabe der PQ-Nummer im Angebotsschreiben
- Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz
Fehlende, verpflichtend vorzulegende Erklärungen und Nachweise werden, gemäß den
Regelungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes TVergG LSA), nachgefordert . In diesem
Fall sind die fehlenden Unterlagen innerhalb von 3 Werktagen nach Aufforderung
vorzulegen, andernfalls wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Rudolf-Breitscheid-Straße 20/22
06526 Sangerhausen