Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Gegenstand des Auftrages ist die Errichtung von insgesamt 12 Grundwassermessstellen (GWM) in Mittel- und Ostthüringen und der Rückbau einer GWM. Der Auftrag umfasst das Abteufen der Bohrung, geophysikalische Bohrlochmessungen, den Ausbau zur GWM sowie hydraulische Tests. Des Weiteren ist der fachgerechte Rückbau durch Nachverdichtung des Ringraums mittels gerichteter Sprengung, Teilausbau und Verfüllung der Verrohrung sowie Rückbau des obertägigen Messstellenabschlusses Teil des zu vergebenden Auftrages. Die geplante Baumaßnahme wird bezogen auf die Lage der GWM Standorte in zwei Lose (Mittelthüringen und Ostthüringen) aufgeteilt.
Der Auftrag wird ausschließlich an nach DVGW W 120-1 zertifizierte Bohrfirmen vergeben.
Der Aufrag ist in zwei Lose aufgeteilt:
Los 1 > Neubau von 7 GWM in Mittelthüringen
Los 2 > Neubau von 5 GWM und Rückbau 1 GWM in Ostthüringen
Nähere Informationen zum Aufrag sind der Leistungsbeschreibung und den Leistungsverzeichnissen zu entnehmen.
h)
Losweise Vergabe
(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Preis
t)
Geforderte Sicherheiten
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Mit dem Angebot ist die Zertifizierung nach DVGW W 120-1 nachzuweisen.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Die Nachprüfung von Entscheidungen des Auftraggebers erfolgt durch:
Vergabekammer des Freistaates Thüringen
c/o Thüringer Landesverwaltungsamt
Jorge-Semprún-Platz 4
99423 Weimar