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Tendering Procedure

Tendering Procedure Details

3624S62528 - Nutzung von radiologischen Messdaten aus Citizen Science Communities

Next Steps

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18.09.2024

29.10.2024 09:00

29.10.2024 09:00

ZD 2 - 08313/3624S62528

Bundesamt für Strahlenschutz

18.09.2024 09:50


Tendering Procedure Cancelled

This tendering procedure was cancelled. Participation is no longer possible.

Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)

Name:Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Straße, Hausnummer:Willy-Brandt-Straße 5
Postleitzahl (PLZ):38226
Ort:Salzgitter
Telefon:+49 30 183331538
Telefax:+49 30 183331525
Internet-Adresse: http://www.bfs.de

b)
Zuschlag erteilende Stelle

Wie Hauptauftraggeber siehe a)

2.
Angaben zum Verfahren

a)
Verfahrensart

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

b)
Vertragsart

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c)
Geschäftszeichen

ZD 2 - 08313/3624S62528

3.
Angaben zu Angeboten

a)
Form der Angebote

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

b)
Fristen

Ablauf der Angebotsfrist

29.10.2024 - 09:00 Uhr

Ablauf der Bindefrist

31.12.2024

c)
Sprache

deutsch

4.
Angaben zu Vergabeunterlagen

a)
Vertraulichkeit

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=715736

b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

c)
Zuständige Stelle

Hauptauftraggeber siehe 1.a)

d)
Anforderungsfrist

29.10.2024 - 09:00 Uhr

5.
Angaben zur Leistung

a)
Art und Umfang der Leistung

Bei radiologischen Notfall-Ereignissen stehen dem Radiologischen Lagezentrum des Bundes (RLZ) zahlreiche Datensätze radiologischer Messdaten aus nicht-behördlichen Datenquellen zur Verfügung. Nutzbar gemacht werden können unter bestimmten Voraussetzung Messdaten aus Citizen Science Communities (Bürgermessnetze, von engagierten Privatpersonen bereitgestellte Messdaten). Im Vorhaben werden Konzepte und Vorgaben für die Charakterisierung der Messgeräte und Empfehlungen für deren Einsatz im radiologischen Notfall entwickelt. Die Umsetzbarkeit dieser Konzepte wird beispielhaft demonstriert und der Aufwand für deren Umsetzung wird im Rahmen der untersuchten Fälle dokumentiert. Außerdem wird eine Plattform zur Zusammenführung der Messdaten konzipiert, prototypisch realisiert und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt.

c)
Ort der Leistungserbringung

Neuherberg (Oberschleißheim)

6.
Angaben zu Losen

a)
Anzahl, Größe und Art der Lose

keine Lose

7.
Zulassung von Nebenangeboten

Nein

8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist

maximal 24 Monate nach Zuschlagserteilung

9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen

keine

10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen

Für den Vertrag findet die ABFE-BMU (Stand: März 2018), und damit auch die VOL/B, Anwendung. Sie beinhaltet u. a. die Regelungen:
- Die Rechnungsstellung kann nach Übergabe und Abnahme der vereinbarten Leistung (Arbeitspakete oder Gesamtleistung) erfolgen.
- Der Rechnungsbetrag wird binnen 30 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung ausgezahlt.
- Die Zahlung erfolgt bargeldlos.
Es wird darauf hingewiesen, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters grundsätzlich ausgeschlossen sind.

11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

Anforderungen an Anbietende und Projektteam
Für die im Rahmen dieses Auftrags zu erbringenden Leistungen müssen anbietende Organisationen Personal mit der für die Bearbeitung der Aufgabenstellung erforderlichen Erfahrung einsetzen. Projektverantwortliche müssen über einschlägige Erfahrungen im Bereich Projektmanagement verfügen. Projekt-Mitarbeitende müssen Kenntnisse im Bereich der physikalischen Messtechnik und einschlägige Erfahrungen bei der Analyse von Messdaten nachweisen.
Eignung
I. Berufliche und technische Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss anhand von mindestens einem vergleichbaren Referenzauftrag seine berufliche und technische Leistungsfähigkeit belegen (Eigenerklärung). Zu diesem Zweck hat er das ausgefüllte Formblatt “Referenz” (3624S62528_Formblatt_Referenz) einzureichen; Der Auftraggeber behält sich vor, unter Umständen hierzu weitere Erläuterungen und Belege anzufordern.
Der vergleichbare Referenzauftrag ist geeignet die Eignung zu belegen, wenn sich aus der zugrunde liegenden Studie oder dem zugrunde liegenden ergibt bzw. ergeben:
- Einschlägige Erfahrung des Projektverantwortlichen im Projektmanagement
UND
- Kenntnisse im Bereich der physikalischen Messtechnik
UND
- einschlägige Erfahrungen bei der Analyse von Messdaten
UND
- Erfahrungen und Kenntnisse in der Softwareentwicklung, insbesondere zur Visualisierung von geo-referenzierte Daten
-
Ein vergleichbarer Referenzauftrag liegt vor bei:
- vom Bieter durchgeführten vergleichbaren Studien, deren Ergebnisse noch nicht publiziert wurden,
ODER
- vom Bieter durchgeführten vergleichbaren Studien, deren Ergebnisse in gutachtergestützten Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind, unter Beifügung oder Benennung der Veröffentlichung,
ODER
- vom Bieter durchgeführten vergleichbaren Projekten, über die Projektberichte vorliegen.
Eine Studie bzw. ein Projekt ist vergleichbar, wenn sie bzw. es die o.g. fundierte wissenschaftliche Kompetenz und Expertise in den geforderten Bereichen belegt.
Wenn sich die o.g. wissenschaftliche Kompetenz und Expertise nur aus einer Zusammenschau mehrerer Referenzprojekte, Referenzaufträge und/oder Referenzstudien ergeben, soll der Bieter alle einschlägigen Projekte und/oder Studien benennen.
Ferner muss der Bieter die Fachkräfte benennen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Zu diesem Zweck hat er das ausgefüllte Formblatt „3624S62528_Formblatt_Fachkräfte“ einzureichen (Eigenerklärung); der Auftraggeber behält sich vor, u.U. hierzu weitere Erläuterungen und Belege anzufordern.
Der Bieter hat den Ausbildungs- bzw. Studienhintergrund und die Erfahrungen der benannten Fachkräfte mit vergleichbaren Projekten wie dem ausgeschriebenen Projekt zu erläutern; wegen des Vergleichbarkeitsbegriffs verweisen wir auf die Erläuterungen zum vergleichbaren Referenzauftrag. Die unternehmensbezogen durch die Benennung mindestens eines Referenzauftrags nachzuweisenden Erfahrungen und Kenntnisse müssen insbesondere auch bei den für die Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeitern vorhanden sein. Dies geschieht vor allem durch die Einreichung einer Liste der bisher veröffentlichten, einschlägigen Arbeiten/Publikationen der benannten Fachkräfte (Formblatt „3624S62528_Formblatt_Fachkräfte“).
II. Hinweise zur Eignungsleihe
Soweit der Bieter im eigenen Unternehmen nicht über die o.g. Eignung verfügt und sich deshalb der Kapazitäten anderer Personen oder Unternehmen bedienen muss, hat er die Möglichkeit der „Eignungsleihe“. Dies bedeutet, dass die andere Person bzw. das andere Unternehmen ihre Eignung an den Bieter verleiht, aber auch den betreffenden Leistungsteil, für den sie die Eignung verliehen hat, selbst erbringt.
Die Eignungsleihe wird wie folgt im Vergabeverfahren dargestellt:
(1) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z.B. das Softwareentwicklungsunternehmen) muss die Erklärung unter Nr. 2. im Formblatt „3624S62528_Erklärung Bietergemeinschaft-Nachunternehmer“ abgeben, in der sie genau angibt, welche Ressourcen sie dem Bieter zur Verfügung stellt.
(2) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z.B. das Softwareentwicklungsunternehmen) muss außerdem die Erklärung „3624S62528_Eigenerklärung - § 31 Abs 1 UVgO“ abgeben.
(3) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z.B. das Softwareentwicklungsunternehmen) muss schließlich noch die Eignungsnachweise bzw. Eigenerklärungen abgeben, über die der Bieter im eigenen Unternehmen nicht verfügt.
(4) Der Bieter reicht die Erklärungen zu (1) bis (3) mit seinem Angebot ein.
Beispiel: Der Bieter leiht sich die Erfahrung hinsichtlich der Entwicklung von Software von einem rechtlich selbstständigen Softwareentwicklungsunternehmen. Dazu gibt das Softwareentwicklungsunternehmen die Erklärung unter Nr. 2. im Formblatt „3624S62528_Erklärung Bietergemeinschaft-Nachunternehmer“, die Erklärung „3624S62528_Eigenerklärung - § 31 Abs 1 UVgO“, die Erklärung „3624S62528_Formblatt_Referenz“ ab. Der Bieter reicht diese Erklärungen mit seinem Angebot ein.
Neben der Eignungsleihe kann sich jedes Unternehmen auch mit anderen Unternehmen zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Auch dadurch lassen sich etwaige Eignungsmängel einzelner Unternehmen kompensieren, denn es kommt dann darauf an, ob die Bietergemeinschaft insgesamt die o.g. Eignungsanforderungen erfüllt oder nicht.

12.
Zuschlagskriterien

siehe Bewertungsmatrix (Anlage zur Leistungsbeschreibung)

13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss

In den Vergabeunterlagen werden die besonderen Bedingungen für Bietergemeinschaften beschrieben. Diese enthalten u. a. eine gesamtschuldnerische Haftung sowie die Bestimmung der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber, der die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt.

14.
Sonstige Angaben

Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote (§ 46 UVgO). Es gilt deutsches Recht.


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