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Ausschreibungsdetails

Bedienung Sonderkanal- und Saalmischpult

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12.09.2024

16.10.2024 12:00

16.10.2024 12:00

ZR3-1133-2024-194-17-DI3

Deutscher Bundestag, Referat ZR 3, Vergaben

12.09.2024 15:05

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)

Name:Deutscher Bundestag, Referat ZR 3, Vergaben
Straße, Hausnummer:Platz der Republik 1
Postleitzahl (PLZ):11011
Ort:Berlin
Telefon:+49 30-227-33234
Telefax:+49 30-227-30374
Internet-Adresse: https://www.bundestag.de

b)
Zuschlag erteilende Stelle

Wie Hauptauftraggeber siehe a)

2.
Angaben zum Verfahren

a)
Verfahrensart

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

b)
Vertragsart

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c)
Geschäftszeichen

ZR3-1133-2024-194-17-DI3

3.
Angaben zu Angeboten

a)
Form der Angebote

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

b)
Fristen

Ablauf der Angebotsfrist

16.10.2024 - 12:00 Uhr

Ablauf der Bindefrist

13.12.2024

c)
Sprache

deutsch

4.
Angaben zu Vergabeunterlagen

a)
Vertraulichkeit

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=714741

b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

5.
Angaben zur Leistung

a)
Art und Umfang der Leistung

Bedienung des Sonderkanal- und Saalmischpultes in den Regieräumen des Plenarsaales im Deutschen Bundestag
- Die Bundestagsverwaltung betreibt die elektroakustischen Anlagen im Plenarsaal und bedient während der Plenarsitzungen und sonstigen Sitzungen diese Anlagen über zwei Mischpulte in zwei getrennten Regiekabinen.

- In einer Kabine wird die Sonderkanal-Regie durchgeführt, über die die Auftraggeberin (AG) externen und internen Abnehmern, wie z. B. öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk- und Fernsehanstalten oder auch dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, ein sendefähiges Tonsignal aus dem Plenarsaal während der Plenarsitzungen sowie bei sonstigen Sitzungen, die eine Sonderkanalregie erfordern, zur Verfügung stellt. Die Sonderkanal-Regie wird in der Regel durch das Personal des Auftragnehmers (AN) durchgeführt.

- In der zweiten Kabine wird die Saalregie in der Regel durch eigene Mitarbeiter der AG durchgeführt. Soweit nicht genügend Mitarbeiter der AG zur Verfügung stehen, wird hierfür zur Unterstützung auf das Personal des Auftragnehmers zurückgegriffen.

- Gegenstand der Leistung sind die Bedienung des Sonderkanal-Mischpultes zur Erzeugung und Bereitstellung eines amplitudenstabilen und hallfreien Audiomischproduktes in sendefähiger Qualität für die Medienanstalten, die
Unterstützung bei der Bedienung der Saalregie und die Tonaufzeichnung der Plenarsitzungen auf einem Speichermedium.

- Die Zeiten der Leistungserbringung in Sitzungswochen des Deutschen Bundestages sind erfahrungsgemäß: Mittwoch von 12:00 Uhr bis Ende des Plenums, Donnerstag von 07:00 Uhr bis Ende des Plenums, Freitag von 07:00 Uhr bis Ende des Plenums.

- Die durchschnittliche Anzahl der Personenstunden für die Bedienung im Sonderkanal und für den Einsatz am Saalregiepult beträgt für Arbeiten an Werktagen pro Jahr ca. 900 Stunden.

- Die durchschnittliche Anzahl der Personenstunden für die Bedienung in beiden Regien an Samstagen, Sonn- und Feiertagen beträgt ca. 5 Stunden im Jahr.

- Die Mengenangaben beruhen auf Erfahrungen der Vorjahre und sind unverbindlich. Eine Mindestbeauftragung wird nicht zugesichert und die im Rahmen dieses Vertrages abgerufenen Leistungen können den hier zugrunde gelegten Umfang über- oder unterschreiten

b)
CPV-Codes

Dienstleistungen in Verbindung mit Rundfunk- und Fernsehprogrammen (92200000)

c)
Ort der Leistungserbringung

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

6.
Angaben zu Losen

a)
Anzahl, Größe und Art der Lose

keine Losaufteilung

7.
Zulassung von Nebenangeboten

Nein

8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist

Beginn: ..
Ende: ..
Bemerkung zur Ausführungsfrist: Leistungsbeginn ist der 1. Januar 2025. Die vertraglichen Leistungen sind zunächst bis zum 31. Dezember 2025 zu erbringen. Der Vertrag verlängert sich bis zu zweimal nach jeweils einem Vertragsjahr, wenn die AG nicht spätestens drei Monate vor Ablauf des Vertragsjahres in Textform kündigt. Nach dem dritten Vertragsjahr (zum 31. Dezember 2027) endet der Vertrag, ohne dass es einer weiteren Willenserklärung bedarf.

9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen

Keine

10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen

Leistungsbeschreibung und Preisangaben, Zusätzliche Vertragsbedingungen der Verwaltung des Deutschen Bundestages

11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

Unterlagen, die mit dem Angebotsvordruck vorzulegen sind:
a. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach Punkt 2 des Angebotsvordrucks (erfolgt durch Abgabe des Angebotes). Beim Einsatz von Unterauftragnehmern erklärt der Bieter dies mit Abgabe des Angebotes auch für den/die Unterauftragnehmer.

b. Bei Insolvenz einen von allen Gläubigern angenommenen Insolvenzplan und die gerichtliche Bestätigung des Insolvenzplanes als eigene Anlage mit der Bezeichnung "INS" (Punkt 2 des Angebotsvordrucks).

c. Eigenerklärung über die Eintragung im Handelsregister beziehungsweise in der Handwerksrolle oder Auszug aus dem Berufsregister (Punkt 3.1.1 des Angebotsvordrucks).

d. Eigenerklärung über die Anmeldung in einer Berufsgenossenschaft (Punkt 3.1.2 des Angebotsvordrucks).

e. Eigenerklärung über das Vorliegen der Eigenschaften eines Kleinstunternehmens, kleinen Unternehmens oder mittleren Unternehmens (KMU) (Punkt 3.2 des Angebotsvordrucks).

f. Gegebenenfalls Angabe der Zertifikats- oder Registriernummer in der bundesweiten Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der PQ-Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-Verein) (Punkt 3.4 des Angebotsvordrucks).

g. Eigenerklärung über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er den Tätigkeitsbereich der angebotenen Leistungen (Dienstleistungen im Bereich Ton und Beschallungstechnik) betrifft (Punkt 3.5 des Angebotsvordrucks). Der Umsatz muss jährlich mindestens 86.000 Euro betragen haben.

h. Angabe von zwei geeigneten Referenzen über in den letzten drei Jahren erbrachte Leistungen. Die Leistungen müssen vergleichbar sein hinsichtlich des hier ausgeschriebenen Leistungsgegenstandes und müssen für unterschiedliche Auftraggeber erbrecht worden sein. Eine Referenz muss ein jährliches Volumen von mindestens 500 Stunden aufweisen. Sie werden anhand der Kontaktdaten überprüft. Bei Angabe von mehr als zwei Referenzen sowie bei Angabe der Referenz durch die Präqualifizierungsdatenbank sind die geeigneten Referenzen konkret zu benennen. Leistungen, welche für Unternehmen erbracht wurden, die mit dem Bieter konzernmäßig oder sonst wirtschaftlich verbunden sind, können nicht als Referenzauftrag akzeptiert werden, da es sich um Aufträge für wirtschaftlich unabhängige Dritte handeln muss. Die Auftraggeberin behält sich vor, zusätzlich zu den Referenzen gegebenenfalls eigene Erfahrungen aus Vertragsbeziehungen mit dem Bieter in die Eignungsprüfung einzubeziehen (Punkt 3.6 des Angebotsvordrucks).

i. Sofern die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, ist die Eigenerklärung nach Punkt 10 der Bewerbungsbedingungen vorzulegen (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks). Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haben dem Angebot zudem die hier genannten Unterlagen beizufügen. Dabei können die Mindestanforderungen gemeinsam erfüllt werden. Auf Anfrage kann ein Formular für die Eigenerklärung einer Bietergemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.

j. Eigenerklärung über den Einsatz eines Unterauftragnehmers (Punkt 4 des Angebotsvordrucks).

- Unterlagen, die auf Verlangen der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung vorzulegen sind:
Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis (Deckungssumme mindestens 3.000.000 Euro für Personen- und Sachschäden). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis jedes Mitgliedes der Bietergemeinschaft vorzulegen.

- Unterlagen, die von der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung direkt eingeholt werden:
a. Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz:
Die Auftraggeberin wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30.000 Euro für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.

b. Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt:
Die Auftraggeberin wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30.000 Euro für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt anfordern.

12.
Zuschlagskriterien

Preis

13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss

gesamtschuldnerisch haftend

14.
Sonstige Angaben

- Dieses Vergabeverfahren wird über die e-Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe-online.de) durchgeführt. Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich auf der e-Vergabeplattform des Bundes einsehbar und können dort kostenfrei ohne Registrierung heruntergeladen werden. Für die Angebotserstellung und -abgabe sind die Vergabeunterlagen zu verwenden.

- Weitere Informationen zum Vergabeverfahren, zum Beispiel Änderungen der Vergabeunterlagen, Fristverlängerungen, Bieterfragen und deren Antworten, werden ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes bereitgestellt und müssen dort abgerufen werden. Um diese Informationen erhalten und selbst Bieterfragen stellen zu können, ist eine Registrierung auf der e-Vergabeplattform des Bundes erforderlich. Änderungen, Informationen und beantwortete Bieterfragen werden Vertragsbestandteil. Der Bieter kann sich im Rahmen der Vertragsdurchführung nicht auf deren Unkenntnis berufen.

- Das elektronische Angebot muss bis zum Ende der Angebotsfrist übertragen sein. Für das Hochladen des Angebotes ist ebenfalls eine Registrierung auf der e-Vergabeplattform des Bundes erforderlich. Angebote in schriftlicher Form per Post oder in anderer Form sind nicht zugelassen.

- Bieterfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis eine Woche vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden. Die Beantwortung später eingehender Bieterfragen liegt im Ermessen der Vergabestelle.

- Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem Angebot nicht beigefügt werden.


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