Tendering Procedure Details
Auftragsbekanntmachung
Verhandlungsvergabe mit TW nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Planungsamt der Bundeswehr Referat I 8
Straße, Hausnummer:Oberspreestraße 61L
Postleitzahl (PLZ):12439
Ort:Berlin
Telefon:+49 3067942830
Telefax:+49 3067942115
Internet-Adresse: http://www.evergabe-online.de/
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Verhandlungsvergabe mit TW nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
6002719446-PlgABw / QA918
3.
Angaben zu Teilnahmeanträgen / Angeboten
a)
Form der Teilnahmeanträge / Angebote
- elektronisch
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Teilnahmefrist
17.09.2024 - 13:00 Uhr
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=712960
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=712960
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Eine erste Bedarfssimulation zur simulationsbasierten Darstellung der Rettungskette erfolgte im Rahmen des Projektes "Simulationsbasierte Analyse der Rettungskette" (SimbARk) für den Bereich der Patientenversorgung und des taktischen Patiententransports vom Ort der Verwundung, bzw. dem Verwundetensammelpunkt (Casualty Collecting Point -CCP-) bis zur medizinischen Versorgungsebene 3. Diese Simulation befindet sich in Anwendung.
Ziel des Projektes ist es, eine Software zu entwickeln, welche unter definierten Rahmenbedingungen (wie zu erwartende Verwundetenzahlen und Sichtungskategorien, Krankenhauskapazitäten und Dispositionslogik) den Patiententransport, bzw. die Weiterverteilung ausgehend vom Aufkommensort des strategischen Patiententransportes innerhalb Deutschlands simuliert - sowohl als "aufnehmendes Land" (Ebene 4 Versorgung) als auch als "Drehscheibe" für den Patientenweitertransport in andere Länder.
Anhand der Simulation soll die für definierte Szenars, inkl. Dispositionslogik, benötigte Anzahl und Qualität an Transportmitteln - unter Berücksichtigung sitzender und/oder liegender Transport- ermittelt werden (z.B. Intensivtransporthubschrauber (ITH), Intensivtransportwagen (ITW), Rettungstransportwagen (RTW), Krankentransportwagen (KTW), Großraumtransporte, etc.). Hieraus kann dann anhand des dafür benötigten Personals, der Fahrzeugzahl und-Kapazität, den zurückzulegenden Transportwegen, sowie einer vorzuhaltenden Ausfallreserve der benötigte Personalkörper und Fahrzeugbedarf sowie die zeitliche Bindung Personal/Material abgebildet werden.
Das Programm muss in der Folge dahingehend weiterentwickelt werden können, dass eine effiziente Patientendistribution anhand verfügbarer Krankenhauskapazitäten sowie eine effektive Transportmitteldisposition anhand verfügbarer Transportmittel automatisiert erfolgen, bzw. simulationsbasiert vorgeschlagen kann. Dies wäre eine erhebliche Unterstützung für die Auftragserfüllung der Verwundetenleitstelle des Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr (PECC: Patient Evacuation Coordination Centre), das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, sowie die im Rahmen der Bündnisverteidigung ggf. eingerichteten Cluster-PECCs.
Hierfür müssen Schnittstellen zu zentralen Datenbanken und vorhandenen Softwarelösungen (z.B. DIVI-Intensivregister, NIDA Rettungsdienstsoftware, COBRA Einsatzleitsoftware, IVENA Software, etc.) definiert und etabliert werden.
Die Simulationssoftware ist als Bindeglied zwischen den bereits vorhandenen Simulationen 1. Simulationsbasierte Analyse der Rettungskette (SimbARk) und 2. der Simulation Klinische Versorgung Inland (SimKlinInl - Role-4-Versorgung) der Bw im Inland aufzusetzen und dient als Anker für einen umfassenden Simulationsverbund Rettungskette. Die Daten aus allen Simulationen müssen bruch- und schnittstellenfrei verknüpft, Modellbestandteile integriert und verwendet werden können.
Siehe Leistungsbeschreibung. Die Leistungsbeschreibung wird bei der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.
Ziel des Projektes ist es, eine Software zu entwickeln, welche unter definierten Rahmenbedingungen (wie zu erwartende Verwundetenzahlen und Sichtungskategorien, Krankenhauskapazitäten und Dispositionslogik) den Patiententransport, bzw. die Weiterverteilung ausgehend vom Aufkommensort des strategischen Patiententransportes innerhalb Deutschlands simuliert - sowohl als "aufnehmendes Land" (Ebene 4 Versorgung) als auch als "Drehscheibe" für den Patientenweitertransport in andere Länder.
Anhand der Simulation soll die für definierte Szenars, inkl. Dispositionslogik, benötigte Anzahl und Qualität an Transportmitteln - unter Berücksichtigung sitzender und/oder liegender Transport- ermittelt werden (z.B. Intensivtransporthubschrauber (ITH), Intensivtransportwagen (ITW), Rettungstransportwagen (RTW), Krankentransportwagen (KTW), Großraumtransporte, etc.). Hieraus kann dann anhand des dafür benötigten Personals, der Fahrzeugzahl und-Kapazität, den zurückzulegenden Transportwegen, sowie einer vorzuhaltenden Ausfallreserve der benötigte Personalkörper und Fahrzeugbedarf sowie die zeitliche Bindung Personal/Material abgebildet werden.
Das Programm muss in der Folge dahingehend weiterentwickelt werden können, dass eine effiziente Patientendistribution anhand verfügbarer Krankenhauskapazitäten sowie eine effektive Transportmitteldisposition anhand verfügbarer Transportmittel automatisiert erfolgen, bzw. simulationsbasiert vorgeschlagen kann. Dies wäre eine erhebliche Unterstützung für die Auftragserfüllung der Verwundetenleitstelle des Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr (PECC: Patient Evacuation Coordination Centre), das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, sowie die im Rahmen der Bündnisverteidigung ggf. eingerichteten Cluster-PECCs.
Hierfür müssen Schnittstellen zu zentralen Datenbanken und vorhandenen Softwarelösungen (z.B. DIVI-Intensivregister, NIDA Rettungsdienstsoftware, COBRA Einsatzleitsoftware, IVENA Software, etc.) definiert und etabliert werden.
Die Simulationssoftware ist als Bindeglied zwischen den bereits vorhandenen Simulationen 1. Simulationsbasierte Analyse der Rettungskette (SimbARk) und 2. der Simulation Klinische Versorgung Inland (SimKlinInl - Role-4-Versorgung) der Bw im Inland aufzusetzen und dient als Anker für einen umfassenden Simulationsverbund Rettungskette. Die Daten aus allen Simulationen müssen bruch- und schnittstellenfrei verknüpft, Modellbestandteile integriert und verwendet werden können.
Siehe Leistungsbeschreibung. Die Leistungsbeschreibung wird bei der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)
c)
Ort der Leistungserbringung
Siehe Verzeichnis der Empfängeranschriften
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
keine Losaufteilung
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Beginn: 01.12.2024
Ende: 30.11.2025
Ende: 30.11.2025
9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
Keine
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Gemäß Bewerbungsbedingungen (Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B))
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Folgende Unterlagen müssen beim Teilnahmewettbewerb eingereicht werden:
1. Fachkunde
Kurzer Problemaufriss (max. 2 DIN A 4 Seiten) zum Studienthema.
2. Leistungsfähigkeit
Auflistung der für die Aufgabe vorgesehenen Beschäftigten, Nennung der Qualifikation bezüglich der Leistung (Ausbildung, Berufserfahrung, Bundeswehr-Erfahrung), Bestätigung, dass die für den Einsatz in diesem Projekt vorgesehenen Mitarbeiter auch für den Projektzeitraum zur Verfügung stehen; Darstellung des Qualitätsmanagements des Unternehmens. Angaben zu Zertifizierungen, die das Unternehmen erworben hat.
3. Zuverlässigkeit
a) Eigenerklärung gemäß Formular BAAINBw - B - V30
b) Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen - B - V31 (nicht bei Kenntnisnahme von Informationen bis lediglich "offen").
c) Eigenerklärung bzgl. EU-Russland-Sanktionen
1. Fachkunde
Kurzer Problemaufriss (max. 2 DIN A 4 Seiten) zum Studienthema.
2. Leistungsfähigkeit
Auflistung der für die Aufgabe vorgesehenen Beschäftigten, Nennung der Qualifikation bezüglich der Leistung (Ausbildung, Berufserfahrung, Bundeswehr-Erfahrung), Bestätigung, dass die für den Einsatz in diesem Projekt vorgesehenen Mitarbeiter auch für den Projektzeitraum zur Verfügung stehen; Darstellung des Qualitätsmanagements des Unternehmens. Angaben zu Zertifizierungen, die das Unternehmen erworben hat.
3. Zuverlässigkeit
a) Eigenerklärung gemäß Formular BAAINBw - B - V30
b) Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen - B - V31 (nicht bei Kenntnisnahme von Informationen bis lediglich "offen").
c) Eigenerklärung bzgl. EU-Russland-Sanktionen
12.
Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
gesamtschuldnerisch haftend
Version history
Below, the version history of the notices is displayed. The sorting is done in descending order.
8d8980f9-c70b-4ca9-8007-07f5df64650f