Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
Brücke über den Abwassergraben in der Ortslage Zaschwitz
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Auf Grund starker Beschädigungen des vorhandenen Bauwerkes, ist die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes nicht mehr gegeben. Das bestehende Bauwerk soll daher abgerissen und durch einen Rahmendurchlass aus Stahlbetonfertigteilen ersetzt werden.
Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet den Ersatzneubau des Durchlasses über den Abwassergraben und den Straßenbau im Baugrubenbereich mit Anschluss an den Bestand. Die Querschnittgestaltung der Verkehrsanlage wird analog dem Bestand weitergeführt und bleibt somit lage- und höhenmäßig unverändert.
Von Salzmünde kommend verläuft die K 2127 im Bauwerksbereich in einer Geraden. Die Bestandsfahrtbahnbreite beträgt 6,0 m.
Im Baugrubenbereich des Durchlasses ist die K 2127 grundhaft wiederherzustellen. In den Anschlussbereichen der K 2127 sowie in der anschließenden Feldzufahrt neben der Baugrube ist auf einer Länge von jeweils ca. 5,0 m die vorhandene Deckschicht abzufräsen und neu aufzubringen.
Der Aufbau der K 2127 erfolgt in vollgebundener Asphaltbauweise für die Belastungsklasse 3,2 nach RStO 2012 Tafel 4, Zeile 1:
4 cm Asphaltdeckschicht AC 11 D S
6 cm Binderschicht AC 16 B S
26 cm Asphalttragschicht AC 32 T S
Die Asphalttragschicht dient gleichzeitig als Profilausgleich.
Zusammenstellung der Grobmengen:
1pauschal Verkehrsführung / Umleitungsbeschilderung
65 m Leitungssicherung
40 m³ Bauwerksabbruch
200 m³ Erdarbeiten / Baugruben
40 m³ Gründungspolster / Bodenaustausch
15 m³ Stahlbeton (Einlaufbauwerk und Aufkantung)
17 St Rahmen- und L-Fertigteile aus Stahlbeton
9 m Geländer
1 St Gitterrostabdeckung für Einlaufbauwerk
160 m² Straßenbau (grundhafter Ausbau und Anpassung)
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
Beginn Baustelle: Frühjahr 2025
Fertigstellung: spätestens 30.04.2025
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
t)
Geforderte Sicherheiten
Soweit die Auftragssumme bei einem Auftrag im Offenen Verfahren oder in einer Öffentlichen Ausschreibung mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von 5 % der Auftragssumme (inkl.Umsatzsteuer ohne Nachträge) zu leisten.
Nach erfolgter Abnahme ist Sicherheit für Mängelansprüche zu leisten. Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt 3 % der Summe der Abschlagszahlungen inkl. Umsatzsteuer zum Zeitpunkt der Abnahme.
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Folgende Unterlagen sind darüber hinaus mit dem Angebot einzureichen:
Die Angaben zur Preisermittlung entsprechend Formblatt 221 oder 222 VHB Bund sowie die Erklärungen über die Einhaltung der Verpflichtungen gemäß Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-Anhalt:
- Erklärungen zur Tariftreue und Entgeltgleichheit (§ 10 Abs 1 und Abs. 3 des Tariftreue- und Vergabegesetzes (TVergG LSA) Sachsen-Anhalt,
- Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (§ 13 Abs. 2 und 4 des TVergG LSA)
Alle Erklärungen sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
*
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen sind:
- Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssummen
- Einreichen der Urkalkulation
*
Hinweise zum Bestbieterprinzip gemäß § 8 TVergG LSA
Die nach diesem Gesetz und nach den in § 1 (2) Satz 1 genannten Vergabe- und Vertragsordnung verpflichtend vorzulegenden Erklärungen und Nachweise sind nur von dem Bieter, dem nach Abschluss der Wertung der Angebote der Zuschlag erteilt werden soll (Bestbieter) vorzulegen.
Wir weisen darauf hin, dass:
1. Nachforderungen und Abforderungen der Erklärungen und Nachweise sowie Informationen der Bieter (Absagen) nach § 19 TVergG LSA ausschießlich elektronisch über die eVergabeplattform erfolgen.
2. Der Bestbieter hat im Fall der beabsichtigten Zuschlagserteilung die verpflichtend vorzulegenden Erklärungen und Nachweise nach Aufforderung innerhalb einer Frist von mindestens 3 und höchstens 5 Werktagen vorzulegen.
3. Bei nicht fristgemäßer Vorlage der verpflichtend vorzulegenden Erklärungen und Nachweise ist das Angebot von der Wertung auszuschließen.
Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30.000 € netto für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister abfordern.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfstelle
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle/Saale
sowie:
3. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle/Saale