Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name: Trägerverbund Burg Lenzen e.V. / BUND-Auenzentrum
Straße, Hausnummer: Burgstraße 3
Postleitzahl (PLZ): 19309
Ort: Lenzen (Elbe)
Telefon: +49 1515 3122135
E-Mail: ronja.hallerbach@burg-lenzen.de
Internet-Adresse: https://www.bund.net/fluesse-gewaesser/bund-auenzentrum/
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
Elbwald2024_2
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- schriftlich (nicht elektronisch)
- auf dem Postweg
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
19.09.2024 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
17.10.2024
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=709907
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=709907
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
19.09.2024 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Leistungsbeschreibung:
1. Planungs- und Vermessungsleistungen:
1.1 Ermittlung einer Vorzugsvariante für jeden der drei Teilbereiche. Kriterien für die Vorzugsvariante sind insbesondere Minimierung des erforderlichen Erdaushubs bei gleichzeitiger max. hydraulischer und ökologischer Durchgängigkeit und Variabilität sowie Hochwasserwirksamkeit (u.a. im Verlauf der Rinne wechselnde Breiten und Tiefen, Details sind mit dem AG zu Beginn des Projektes abzustimmen). Als weiteres Kriterium sind aus hydraulischer Sicht optimierte Pflanzbereich für die Auenwaldentwicklung zu ermitteln.
1.2 Ermittlung des baulichen Aufwandes für:
1.2.1 Herstellung der hydraulischen und ökologischen Durchgängigkeit (wechselnde Breite und Tiefe der Rinne)
1.2.2 Gestaltung der Zwangspunkte: Ein- und Auslaufbereiche sowie Beton-Doppeldurchlass (DN 1000) in Quitzöbel und ggf. Gnevsdorf
1.2.3 Übergabe der erforderlichen Angaben und Parameter zum Ausgangszustand und den erforderlichen Baumaßnahmen an die Bearbeitung der hydraulischen Modellierung
1.2.4 Entscheidung für eine Vorzugsvariante aus den unter 1.3.1 betrachteten Varianten (entweder kürzerer oder längerer Verlauf der neuen Rinne) unter in Abstimmung mit dem hydraulischen Modellierungsbüro und dem AG
1.3 Ermittlung des anfallenden Erdaushubs für die unter 1.3.5 und 1.4. ermittelten Vorzugsvarianten und Erarbeitung eines Vorschlags zur Verbringung des Erdaushubs vor Ort
1.4 Erarbeitung eines Vorschlags für Lage und Dimensionierung von 1-2 Überfahrten (Furten oder Durchlässe) um die Erreichbarkeit der landwirtschaftlichen Nutzflächen im Bereich Quitzöbel auch bei einer Durchströmung der Rinne zu gewährleisten
1.5 Erarbeitung eines Vorschlages zur Art und Dimensionierung der Sicherung des Einstromes
1.6 Übergabe aller erforderlichen Parameter an die Bearbeitung der hydraulischen Modellierung
1.7 Auswertung der Daten der hydraulischen Modelliererung für die Ermittlung der Vorzugsvariante
1.8 Erarbeitung Kostenschätzung für die Realisierung der Vorzugsvariante
2 Geländebegehungen, Ergebnispräsentationen:
2.1 Vor-Ort Geländebegehung mit dem AG, dem Trägerverbund Lenzen e.V. und dem Hydraulikbüro zu Beginn des Auftrages
2.2 Arbeitsgespräche: Online-Darstellung von Ergebnissen mit dem AG und relevanten Akteuren und Behörden mit Protokollführung
2.2.1 Online-Präsentation der Zwischenergebnisse für relevante Akteure und Behörden mit Protokollführung und Übergabe der Präsentation
2.2.2 Präsenz-Präsentation der Endergebnisse für relevante Akteure und Behörden vor Ort mit Protokollführung und Übergabe der Präsentation
2.2.3 Präsenz-Präsentation der Ergebnisse für die Öffentlichkeit vor Ort
3 Erstellung Abschlussbericht in Text und Karten,
Übergabe in 5-fach gedruckter und digitaler Form bis zum 30.11.2025 (Übergabe digitaler Entwurf bis zum 15.10.2025)
Hinweis:
Die Bearbeitung hat in enger Abstimmung mit dem beauftragtem Modellierungsbüro, dem AG und dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg zu erfolgen.
Da es sich um eine Vorplanung zur Ermittlung einer Vorzugsvariante handelt, sind für den möglichen Verlauf der Rinnen vereinfachende Betrachtungen auf der Grundlage der Daten aus dem DGM sowie Vermessungen aus vorangegangenen Projekten heran zu ziehen. Dabei soll anhand von einigen Vermessungspunkten verteilt über das jeweilige Gebiet eine Einschätzung der Genauigkeit des DGM vorgenommen werde. Die relevanten Fragestellungen beziehen sich daher insbesondere auf:
a) Verlauf der Rinne in den jeweiligen Bereichen
b) Betrachtung bei verschiedenen Tiefen für den Ein- und Auslauf der Rinne
c) Bereitstellung vereinfachter Daten für die erforderlichen hydraulischen Modellierungen
d) Grobabschätzung des baulichen Aufwandes und der damit verbundenen Kosten
1. Planungs- und Vermessungsleistungen:
1.1 Ermittlung einer Vorzugsvariante für jeden der drei Teilbereiche. Kriterien für die Vorzugsvariante sind insbesondere Minimierung des erforderlichen Erdaushubs bei gleichzeitiger max. hydraulischer und ökologischer Durchgängigkeit und Variabilität sowie Hochwasserwirksamkeit (u.a. im Verlauf der Rinne wechselnde Breiten und Tiefen, Details sind mit dem AG zu Beginn des Projektes abzustimmen). Als weiteres Kriterium sind aus hydraulischer Sicht optimierte Pflanzbereich für die Auenwaldentwicklung zu ermitteln.
1.2 Ermittlung des baulichen Aufwandes für:
1.2.1 Herstellung der hydraulischen und ökologischen Durchgängigkeit (wechselnde Breite und Tiefe der Rinne)
1.2.2 Gestaltung der Zwangspunkte: Ein- und Auslaufbereiche sowie Beton-Doppeldurchlass (DN 1000) in Quitzöbel und ggf. Gnevsdorf
1.2.3 Übergabe der erforderlichen Angaben und Parameter zum Ausgangszustand und den erforderlichen Baumaßnahmen an die Bearbeitung der hydraulischen Modellierung
1.2.4 Entscheidung für eine Vorzugsvariante aus den unter 1.3.1 betrachteten Varianten (entweder kürzerer oder längerer Verlauf der neuen Rinne) unter in Abstimmung mit dem hydraulischen Modellierungsbüro und dem AG
1.3 Ermittlung des anfallenden Erdaushubs für die unter 1.3.5 und 1.4. ermittelten Vorzugsvarianten und Erarbeitung eines Vorschlags zur Verbringung des Erdaushubs vor Ort
1.4 Erarbeitung eines Vorschlags für Lage und Dimensionierung von 1-2 Überfahrten (Furten oder Durchlässe) um die Erreichbarkeit der landwirtschaftlichen Nutzflächen im Bereich Quitzöbel auch bei einer Durchströmung der Rinne zu gewährleisten
1.5 Erarbeitung eines Vorschlages zur Art und Dimensionierung der Sicherung des Einstromes
1.6 Übergabe aller erforderlichen Parameter an die Bearbeitung der hydraulischen Modellierung
1.7 Auswertung der Daten der hydraulischen Modelliererung für die Ermittlung der Vorzugsvariante
1.8 Erarbeitung Kostenschätzung für die Realisierung der Vorzugsvariante
2 Geländebegehungen, Ergebnispräsentationen:
2.1 Vor-Ort Geländebegehung mit dem AG, dem Trägerverbund Lenzen e.V. und dem Hydraulikbüro zu Beginn des Auftrages
2.2 Arbeitsgespräche: Online-Darstellung von Ergebnissen mit dem AG und relevanten Akteuren und Behörden mit Protokollführung
2.2.1 Online-Präsentation der Zwischenergebnisse für relevante Akteure und Behörden mit Protokollführung und Übergabe der Präsentation
2.2.2 Präsenz-Präsentation der Endergebnisse für relevante Akteure und Behörden vor Ort mit Protokollführung und Übergabe der Präsentation
2.2.3 Präsenz-Präsentation der Ergebnisse für die Öffentlichkeit vor Ort
3 Erstellung Abschlussbericht in Text und Karten,
Übergabe in 5-fach gedruckter und digitaler Form bis zum 30.11.2025 (Übergabe digitaler Entwurf bis zum 15.10.2025)
Hinweis:
Die Bearbeitung hat in enger Abstimmung mit dem beauftragtem Modellierungsbüro, dem AG und dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg zu erfolgen.
Da es sich um eine Vorplanung zur Ermittlung einer Vorzugsvariante handelt, sind für den möglichen Verlauf der Rinnen vereinfachende Betrachtungen auf der Grundlage der Daten aus dem DGM sowie Vermessungen aus vorangegangenen Projekten heran zu ziehen. Dabei soll anhand von einigen Vermessungspunkten verteilt über das jeweilige Gebiet eine Einschätzung der Genauigkeit des DGM vorgenommen werde. Die relevanten Fragestellungen beziehen sich daher insbesondere auf:
a) Verlauf der Rinne in den jeweiligen Bereichen
b) Betrachtung bei verschiedenen Tiefen für den Ein- und Auslauf der Rinne
c) Bereitstellung vereinfachter Daten für die erforderlichen hydraulischen Modellierungen
d) Grobabschätzung des baulichen Aufwandes und der damit verbundenen Kosten
c)
Ort der Leistungserbringung
Ausgangsbedingungen und Beschreibung der Varianten:
Bereich Rühstädt:
Der erste Untersuchungsbereich liegt westlich der Ortschaft Rühstädt zwischen Elbkilometer 439,5 und 443,0. Hier befinden sich große Teile der Flächen auf dem rechten Vorland im Landeseigentum bzw. sie stehen für den Naturschutz zur Verfügung. Aus hydraulischer Sicht besonders bedeutsam ist der „Armdeich“ ein alter Leitdeich, der bei Deichkilometer 3 vom Hauptdeich nach Nordwesten abzweigt. Er ist von Gehölzen bestanden und weist einige Schadstellen auf. Abbildung 2 zeigt einen Abschnitt des alten Leitdeichs
Bereich Gnevsdorf:
Der Untersuchungsbereich liegt zwischen Gnevsdorf und Abbendorf zwischen den Elbkilometern 435 und 438. Er wird durch die Elbe und den Mitteildeich zum Gnevsdorfer Vorfluter begrenzt. Die Fläche besteht weitgehend aus Grünland. Zwischen Elbe-Kilometer 437 und 437,5 befindet sich auf dem Vorland eine Flutrinne, die von großen Bäumen bestanden ist.
Bereich Quitzöbel:
Untersuchungsbereich befindet sich südwestlich von Quitzöbel. Er wird durch die Elbe, den Mitteldeich zum Gnevsdorfer Vorfluter und nach Süden durch ein Altwasser (Reste der ehemaligen Havelmündung) begrenzt. Bezogen auf die Deichkilometrierung (Mitteldeich) erstreckt er sich von Deichkilometer 92,7 bis 94,1. Auf nahezu der gesamten Fläche befindet sich Grünland. Gehölze spielen in diesem Bereich nur eine untergeordnete Rolle. Bei Elbkilometer 431,7 befindet sich ein alter Gebäudekomplex (Wohnhaus mit Scheune), dessen Wohnhaus als Ferienhaus genutzt wird. Der Gebäudekomplex liegt auf einem Höhenrücken. Am Altwasser der ehemaligen Havelmündung beginnt eine Flutmulde, die von dort parallel zum Deich nach Nordwesten verläuft. Einige Bereiche der Mulde sind so tief, dass dort dauerhafte Stillgewässer vorhanden sind.
In allen Bereichen soll eine Auenwaldentwicklung initialisiert werden. Eine hydraulische Untersuchung im Auftrag des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Landesamt für Umwelt (LfU) hat ergeben, dass die dadurch veränderten Rauigkeiten nur zu geringfügigen Erhöhungen der Wasserspiegellagen bei Hochwasser führt. Dennoch ist neben der ökologischen Funktionsfähigkeit eine Absenkung der Wasserspiegellagen durch die Rinnen als Ausgleich von Bedeutung. Gleichzeitig soll nicht zu viel Bodenaushub anfallen. Dieser soll möglichst vor Ort verbleiben können.
Die Ergebnisse der bereits durchgeführten hydraulischen Untersuchungen werden dem AN zur Verfügung gestellt.
Beschreibung der zu betrachtenden Varianten:
Bereich Rühstädt:
a) Es sollen 3 Varianten für diesen Bereich entwickelt werden
b) Dies schließt Varianten mit und ohne Schlitzung des historischen Leitdeiches ein.
c) Es soll eine Tiefe für die neue Rinne gewählt werden, so dass mit einer mehrmaligen Flutung der gesamten Rinne im Jahr zu rechnen ist. Damit soll insbesondere verhindert werden, dass ökologische Fallen für Fische entstehen.
d) Nach derzeitigem Stand könnten Einlaufhöhen bei Mittelwasser sowie ca. 30 bis 50 cm unterhalb Mittelwasser zielführend sein.
Bereich Gnevsdorf:
a) Ca 15 ha stehen für Waldentwicklung zur Verfügung, ca. 13 ha sollen in der Grünlandentwicklung bleiben
b) Es soll anhand von 3 Varianten geprüft werden, ob in dem Gesamtgebiet eine Rinne mit ökologischer Funktionsfähigkeit oder sonstige Auengewässer etabliert werden können
Bereich Quitzöbel:
a) Es sollen 3 Varianten für diesen Bereich entwickelt werden
b) Varianten mit verschiedenen Sohlbreiten sollen untersucht werden
c) Es soll eine Tiefe für die neue Rinne gewählt werden, so dass mit einer mehrmaligen Flutung der gesamten Rinne im Jahr zu rechnen ist. Damit soll insbesondere verhindert werden, dass ökologische Fallen für Fische entstehen.
d) Nach derzeitigem Stand könnten Einlaufhöhen bei Mittelwasser sowie ca. 30 bis 50 cm unterhalb Mittelwasser zielführend sein.
Die Sohle der Flutrinnen soll möglichst in beiden Bereichen so tief liegen, dass durch natürliche Auendynamik der Aufwuchs von Gehölzen ohne Pflegeeingriffe dauerhaft gewährleistet ist.
Bereich Rühstädt:
Der erste Untersuchungsbereich liegt westlich der Ortschaft Rühstädt zwischen Elbkilometer 439,5 und 443,0. Hier befinden sich große Teile der Flächen auf dem rechten Vorland im Landeseigentum bzw. sie stehen für den Naturschutz zur Verfügung. Aus hydraulischer Sicht besonders bedeutsam ist der „Armdeich“ ein alter Leitdeich, der bei Deichkilometer 3 vom Hauptdeich nach Nordwesten abzweigt. Er ist von Gehölzen bestanden und weist einige Schadstellen auf. Abbildung 2 zeigt einen Abschnitt des alten Leitdeichs
Bereich Gnevsdorf:
Der Untersuchungsbereich liegt zwischen Gnevsdorf und Abbendorf zwischen den Elbkilometern 435 und 438. Er wird durch die Elbe und den Mitteildeich zum Gnevsdorfer Vorfluter begrenzt. Die Fläche besteht weitgehend aus Grünland. Zwischen Elbe-Kilometer 437 und 437,5 befindet sich auf dem Vorland eine Flutrinne, die von großen Bäumen bestanden ist.
Bereich Quitzöbel:
Untersuchungsbereich befindet sich südwestlich von Quitzöbel. Er wird durch die Elbe, den Mitteldeich zum Gnevsdorfer Vorfluter und nach Süden durch ein Altwasser (Reste der ehemaligen Havelmündung) begrenzt. Bezogen auf die Deichkilometrierung (Mitteldeich) erstreckt er sich von Deichkilometer 92,7 bis 94,1. Auf nahezu der gesamten Fläche befindet sich Grünland. Gehölze spielen in diesem Bereich nur eine untergeordnete Rolle. Bei Elbkilometer 431,7 befindet sich ein alter Gebäudekomplex (Wohnhaus mit Scheune), dessen Wohnhaus als Ferienhaus genutzt wird. Der Gebäudekomplex liegt auf einem Höhenrücken. Am Altwasser der ehemaligen Havelmündung beginnt eine Flutmulde, die von dort parallel zum Deich nach Nordwesten verläuft. Einige Bereiche der Mulde sind so tief, dass dort dauerhafte Stillgewässer vorhanden sind.
In allen Bereichen soll eine Auenwaldentwicklung initialisiert werden. Eine hydraulische Untersuchung im Auftrag des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg/Landesamt für Umwelt (LfU) hat ergeben, dass die dadurch veränderten Rauigkeiten nur zu geringfügigen Erhöhungen der Wasserspiegellagen bei Hochwasser führt. Dennoch ist neben der ökologischen Funktionsfähigkeit eine Absenkung der Wasserspiegellagen durch die Rinnen als Ausgleich von Bedeutung. Gleichzeitig soll nicht zu viel Bodenaushub anfallen. Dieser soll möglichst vor Ort verbleiben können.
Die Ergebnisse der bereits durchgeführten hydraulischen Untersuchungen werden dem AN zur Verfügung gestellt.
Beschreibung der zu betrachtenden Varianten:
Bereich Rühstädt:
a) Es sollen 3 Varianten für diesen Bereich entwickelt werden
b) Dies schließt Varianten mit und ohne Schlitzung des historischen Leitdeiches ein.
c) Es soll eine Tiefe für die neue Rinne gewählt werden, so dass mit einer mehrmaligen Flutung der gesamten Rinne im Jahr zu rechnen ist. Damit soll insbesondere verhindert werden, dass ökologische Fallen für Fische entstehen.
d) Nach derzeitigem Stand könnten Einlaufhöhen bei Mittelwasser sowie ca. 30 bis 50 cm unterhalb Mittelwasser zielführend sein.
Bereich Gnevsdorf:
a) Ca 15 ha stehen für Waldentwicklung zur Verfügung, ca. 13 ha sollen in der Grünlandentwicklung bleiben
b) Es soll anhand von 3 Varianten geprüft werden, ob in dem Gesamtgebiet eine Rinne mit ökologischer Funktionsfähigkeit oder sonstige Auengewässer etabliert werden können
Bereich Quitzöbel:
a) Es sollen 3 Varianten für diesen Bereich entwickelt werden
b) Varianten mit verschiedenen Sohlbreiten sollen untersucht werden
c) Es soll eine Tiefe für die neue Rinne gewählt werden, so dass mit einer mehrmaligen Flutung der gesamten Rinne im Jahr zu rechnen ist. Damit soll insbesondere verhindert werden, dass ökologische Fallen für Fische entstehen.
d) Nach derzeitigem Stand könnten Einlaufhöhen bei Mittelwasser sowie ca. 30 bis 50 cm unterhalb Mittelwasser zielführend sein.
Die Sohle der Flutrinnen soll möglichst in beiden Bereichen so tief liegen, dass durch natürliche Auendynamik der Aufwuchs von Gehölzen ohne Pflegeeingriffe dauerhaft gewährleistet ist.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los. Eine Teilung in Lose ist nicht vorgesehen.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Die Leistungen gem. dieser Ausschreibung sollen spätestens im November 2024 begonnen werden und bis spätestens zum 31.12.2025 abgeschlossen sein.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
12.
Zuschlagskriterien
Zuschlags- und Wertungskriterien
Der Zuschlag wird an den Anbieter vergeben, der das wirtschaftlichste Angebot gemäß der im Folgenden dargestellten Zuschlagskriterien unter Anwendung der aufgeführten Bewertungsmatrix erbracht hat.
A) Als Vorrausetzung für den Zuschlag muss der AN erklären, dass er die ausgeschriebene Leistung vollumfänglich in dem dafür vorgesehenen Zeitraum erbringen kann.
B) Fachliche Qualifikation der Bearbeiter*innen: Zur Darstellung der fachlichen Qualifikation der vorgesehen Bearbeiter*innen im Projekt sind geeignete Referenzprojekte darzustellen, die wie folgt bewertet werden:
Überzeugende Darstellung der aufgeführten Kompetenzen, verifiziert durch mind. 5 Referenzen, die den Leistungen des ausgeschriebenen Projekts (Planung Anbindung/ (Wieder)herstellung Altarmen / Rinnenstrukturen / Flutmulden, davon mind. 3 an großen Flüssen) entsprechen sowie durch 5 weitere Referenzen mit Bezug zum Projekt (3 Pkt)
Sehr gute Darstellung der aufgeführten Kompetenzen, verifiziert durch mind. 3 Referenzen, die den Leistungen des ausgeschriebenen Projekts (Planung Anbindung/ (Wieder)herstellung Altarmen / Rinnenstrukturen / Flutmulden an großen Flüssen) entsprechen sowie durch 5 weitere Referenzen mit Bezug zum Projekt (2 Pkt)
Gute Darstellung der aufgeführten Kompetenzen, verifiziert durch mind. 1 Referenz, die den Leistungen des ausgeschriebenen Projekts (Planung Anbindung/ (Wieder)herstellung Altarmen / Rinnenstrukturen / Flutmulden an großen Flüssen) entsprechen sowie durch 5 weitere Referenzen mit Bezug zum Projekt (1 Pkt)
Darstellung der aufgeführten Kompetenzen mit Referenzen, die den Leistungen des ausgeschriebenen Projekts (Planung Anbindung/ (Wieder)herstellung Altarmen / Rinnenstrukturen / Flutmulden an großen Flüssen) nicht entsprechen und/oder keinen Bezug zum Projekt aufweisen (0 Pkt)
Der Zuschlag wird an den Anbieter vergeben, der das wirtschaftlichste Angebot gemäß der im Folgenden dargestellten Zuschlagskriterien unter Anwendung der aufgeführten Bewertungsmatrix erbracht hat.
A) Als Vorrausetzung für den Zuschlag muss der AN erklären, dass er die ausgeschriebene Leistung vollumfänglich in dem dafür vorgesehenen Zeitraum erbringen kann.
B) Fachliche Qualifikation der Bearbeiter*innen: Zur Darstellung der fachlichen Qualifikation der vorgesehen Bearbeiter*innen im Projekt sind geeignete Referenzprojekte darzustellen, die wie folgt bewertet werden:
Überzeugende Darstellung der aufgeführten Kompetenzen, verifiziert durch mind. 5 Referenzen, die den Leistungen des ausgeschriebenen Projekts (Planung Anbindung/ (Wieder)herstellung Altarmen / Rinnenstrukturen / Flutmulden, davon mind. 3 an großen Flüssen) entsprechen sowie durch 5 weitere Referenzen mit Bezug zum Projekt (3 Pkt)
Sehr gute Darstellung der aufgeführten Kompetenzen, verifiziert durch mind. 3 Referenzen, die den Leistungen des ausgeschriebenen Projekts (Planung Anbindung/ (Wieder)herstellung Altarmen / Rinnenstrukturen / Flutmulden an großen Flüssen) entsprechen sowie durch 5 weitere Referenzen mit Bezug zum Projekt (2 Pkt)
Gute Darstellung der aufgeführten Kompetenzen, verifiziert durch mind. 1 Referenz, die den Leistungen des ausgeschriebenen Projekts (Planung Anbindung/ (Wieder)herstellung Altarmen / Rinnenstrukturen / Flutmulden an großen Flüssen) entsprechen sowie durch 5 weitere Referenzen mit Bezug zum Projekt (1 Pkt)
Darstellung der aufgeführten Kompetenzen mit Referenzen, die den Leistungen des ausgeschriebenen Projekts (Planung Anbindung/ (Wieder)herstellung Altarmen / Rinnenstrukturen / Flutmulden an großen Flüssen) nicht entsprechen und/oder keinen Bezug zum Projekt aufweisen (0 Pkt)
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