Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Straße, Hausnummer: Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl (PLZ): 53179
Ort: Bonn
E-Mail: ip2@bbr.bund.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
10.08.17.7-24.52
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
25.09.2024 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
25.11.2024
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=709596
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=709596
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
25.09.2024 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Das Ziel der Schonung der begrenzt verfügbaren natürlichen Ressourcen erfordert neben der Einführung von Indikatoren, um Verbräuche und Stoffströme zu erfassen, auch die Festlegung von entsprechenden Referenz- bzw. Grenzwerten. Im Forschungsprojekt "Anwendbarkeit von Indikatoren für den Kumulierten Rohstoffaufwand im BNB und QNG" wurde eine Wirkungsabschätzungsmethode in Form eines Produkt-Materialfußabdrucks (PMF) entwickelt. Der PMF bestimmt die lebenszyklusweiten Aufwendungen an Primärmaterial und Rohstoffen pro definierter Funktioneller Einheit (FE) auf Basis der in DIN EN ISO 14044 beschriebenen Anforderungen. In der anschließenden zweiten Studienphase des Forschungsprojektes erfolgte der Transfer auf die Gebäudeebene. Hierzu wurden Methoden untersucht und Stellvertretermodelle (Gebäudetypen) erarbeitet, um einen Bewertungskatalog für den gebäudespezifischen „Rohstoffaufwand“ zu entwickeln. Ein Steckbriefentwurf für das BNB und eine QNG-Gebäudeanforderung wurden daraus bereits abgeleitet. Ziel ist es, perspektivisch in weiteren Einführungsschritten damit auch Bewertungen im digitalen Gebäuderessourcenpass auszuweisen und Benchmarks bei ordnungsrechtlichen Vorgaben berücksichtigen zu können.
Hierfür soll auf den bereits bestehenden Erkenntnissen des Vorgängerprojektes aufbauend einReferenz-/Grenzwert des Rohstoffverbrauchs in Deutschland auf Gebäudeebene für das QNG und die BNB-Zertifizierung definiertund ein neuer Kriteriensteckbrief BNB 1.1.8. mit den entsprechenden Indikatoren entwickelt werden. Außerdem soll eine Definition für ein „ressourcenleichtes Gebäude“ in Bezug auf die bestehenden unterschiedlichen Anforderungen aus Normung und Baugesetzgebung und sich daraus ergebenden Zielkonflikten, formuliert werden.
Für den Bau- und Gebäudebereich wurden mit dem RMI (Raw Material Input) und dem TMR (Total Material Requirement) zwei Indikatoren ausgewählt, die über den Materialfußabdruck eines Gebäudes die Rohstoffverbräuche messen. Für die Zukunft besteht die Herausforderung, ein Verfahren für eine regelmäßige Anpassung der Referenz- und Zielwerte des Materialfußabdrucks für Gebäude festzulegen. Ein Zielkonflikt mit den technischen Anforderungen an ein Gebäude, z.B. die bauphysikalischen Qualitäten, soll dabei vermieden werden.
Projektziele sind:
1. Entwicklung neuer Kriteriensteckbrief BNB 1.1.8 Rohstoffaufwand/Materialfußabdruck für Gebäude mit entsprechendem Benchmarking auch für QNG-Förderung
2. Definition des Begriffs „ressourcenleichten Gebäudes“ unter Berücksichtigung von weiteren Grenzwerten und bauphysikalischen Rahmenbedingungen wie z.B. für den thermischen Komfort (Wärmeschutz), Schallschutz und Brandschutz.
3. Handlungsempfehlungen an die Politik zu Umsetzung und Einführung, sowie Formulierung des weiteren Forschungsbedarfes.
Hierfür soll auf den bereits bestehenden Erkenntnissen des Vorgängerprojektes aufbauend einReferenz-/Grenzwert des Rohstoffverbrauchs in Deutschland auf Gebäudeebene für das QNG und die BNB-Zertifizierung definiertund ein neuer Kriteriensteckbrief BNB 1.1.8. mit den entsprechenden Indikatoren entwickelt werden. Außerdem soll eine Definition für ein „ressourcenleichtes Gebäude“ in Bezug auf die bestehenden unterschiedlichen Anforderungen aus Normung und Baugesetzgebung und sich daraus ergebenden Zielkonflikten, formuliert werden.
Für den Bau- und Gebäudebereich wurden mit dem RMI (Raw Material Input) und dem TMR (Total Material Requirement) zwei Indikatoren ausgewählt, die über den Materialfußabdruck eines Gebäudes die Rohstoffverbräuche messen. Für die Zukunft besteht die Herausforderung, ein Verfahren für eine regelmäßige Anpassung der Referenz- und Zielwerte des Materialfußabdrucks für Gebäude festzulegen. Ein Zielkonflikt mit den technischen Anforderungen an ein Gebäude, z.B. die bauphysikalischen Qualitäten, soll dabei vermieden werden.
Projektziele sind:
1. Entwicklung neuer Kriteriensteckbrief BNB 1.1.8 Rohstoffaufwand/Materialfußabdruck für Gebäude mit entsprechendem Benchmarking auch für QNG-Förderung
2. Definition des Begriffs „ressourcenleichten Gebäudes“ unter Berücksichtigung von weiteren Grenzwerten und bauphysikalischen Rahmenbedingungen wie z.B. für den thermischen Komfort (Wärmeschutz), Schallschutz und Brandschutz.
3. Handlungsempfehlungen an die Politik zu Umsetzung und Einführung, sowie Formulierung des weiteren Forschungsbedarfes.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
Analyse der Umweltindikatoren im Bau (71313430-8)
c)
Ort der Leistungserbringung
Berlin/Bonn
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Die voraussichtliche Projektlaufzeit beginnt im September 2024 und endet im November 2025. Gegebenenfalls kann es aufgrund von Verzögerungen im Vergabeprozess zu Anpassungen kommen.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
12.
Zuschlagskriterien
gemäß Vergabeunterlagen Datei "Zuschlagskriterien 24.52"
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
gemeinschaftlich haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter
14.
Sonstige Angaben
Angebote die über dem veröffentlichten Verfügungsrahmen i.H.v. 84.033,61 € ohne Ust.
liegen werden von der Vergabe ausgeschlossen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus
dem Wettbewerbsregister (§ 6 Abs. 1, Abs. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes) beim
Bundeskartellamt (Registerbehörde) anfordern. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle haben Ausländische Bieter gleichwertige Bescheinigungen ihres
Herkunftslandes (soweit vorhanden) vorzulegen. Die Auftragsvergabe steht daher unter
dem Vorbehalt, dass das Wettbewerbsregister keine Eintragungen enthält, die einer
Beauftragung entgegenstehen.
liegen werden von der Vergabe ausgeschlossen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus
dem Wettbewerbsregister (§ 6 Abs. 1, Abs. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes) beim
Bundeskartellamt (Registerbehörde) anfordern. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle haben Ausländische Bieter gleichwertige Bescheinigungen ihres
Herkunftslandes (soweit vorhanden) vorzulegen. Die Auftragsvergabe steht daher unter
dem Vorbehalt, dass das Wettbewerbsregister keine Eintragungen enthält, die einer
Beauftragung entgegenstehen.
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