Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
Straße, Hausnummer:Brüderstraße 53
Postleitzahl (PLZ):51427
Ort:Bergisch Gladbach
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse: http://www.bast.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
Z2sä - FE 89.0356/2024
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
03.09.2024 - 06:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
31.12.2024
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=698444
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=698444
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
03.09.2024 - 06:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Vor dem Hintergrund des Umfangs des Bundesfernstraßennetzes, der zukünftig hierin noch stei-genden Verkehrslasten sowie der angestrebten Minimierung von Bau- bzw. Ausfallzeiten kann ne-ben der sich aktuell etablierenden effizienteren Gestaltung von Planung und Betrieb u. a. mit BIM/Digitalen Zwillingen insbesondere auch eine fortentwickelte Umsetzung der Ausführung von Bauleistungen einen wertvollen Betrag leisten. In diesem Anwendungsbereich ist mittels ausfüh-rungsflankierender digitaler Werkzeuge bzw. Verfahren eine Erhöhung der Ausführungsqualität, Verringerung der Bauzeiten sowie eine verbesserte Dokumentation der Maßnahmen zu erwarten.
Insbesondere im Rahmen von Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen nach ZTV-ING 3-4 / 3-5 sowie Verstärken von Betonbauteilen nach ZTV-ING 3-6 an Ingenieurbauwerken kommt insbeson-dere dem Einsatz geeigneter Bauprodukte sowie der fach- und regelwerksgerechten Ausführung der Maßnah-men besondere Bedeutung zu. Digitale Werkzeuge und Verfahren können hier eine Vereinfachung von Arbeitsabläufen unterstützen insbesondere bei der Übernahme von (digitalen) Planungsdaten, mit einer (schrittbezogenen) Ausführungsbegleitung und deren Überwachung so-wie lückenloser Dokumentation der Ausführung.
Ziel des Projektes ist eine Konzeption ausführungsflankierender digitaler Werkzeuge bzw. Verfah-ren im Bereich der Erhaltung von Ingenieurbauwerken wie Schutz- und Instandsetzungsmaßnah-men nach ZTV-ING 3-4 / 3-5 bzw. Verstärken von Betonbauteilen nach ZTV-ING 3-6. Im Vorder-grund steht die Analyse und Beschreibung von ausgewählten Abläufen baulicher Maßnahmekate-gorien nach obigen ZTVen mit besonderer Relevanz für Praxis als auch mit vermutetem signifikan-ten Unterstützungspotential durch den Einsatz digitaler Werkzeuge/Verfahren. Werkzeuge und Verfahren zur Qualitätssicherung zu verwendender Bauprodukte, der strukturel-len/schrittbezogenen Ausführungsbegleitung bzw. -führung /messtechnischen Überprüfung und deren Dokumentation sowie der Durchführung und Dokumentation der Qualitätssicherung der Ausführung sollen hierbei einbezogen werden. Die Vorbereitung für eine Praxisumsetzung steht im Vordergrund.
Insbesondere im Rahmen von Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen nach ZTV-ING 3-4 / 3-5 sowie Verstärken von Betonbauteilen nach ZTV-ING 3-6 an Ingenieurbauwerken kommt insbeson-dere dem Einsatz geeigneter Bauprodukte sowie der fach- und regelwerksgerechten Ausführung der Maßnah-men besondere Bedeutung zu. Digitale Werkzeuge und Verfahren können hier eine Vereinfachung von Arbeitsabläufen unterstützen insbesondere bei der Übernahme von (digitalen) Planungsdaten, mit einer (schrittbezogenen) Ausführungsbegleitung und deren Überwachung so-wie lückenloser Dokumentation der Ausführung.
Ziel des Projektes ist eine Konzeption ausführungsflankierender digitaler Werkzeuge bzw. Verfah-ren im Bereich der Erhaltung von Ingenieurbauwerken wie Schutz- und Instandsetzungsmaßnah-men nach ZTV-ING 3-4 / 3-5 bzw. Verstärken von Betonbauteilen nach ZTV-ING 3-6. Im Vorder-grund steht die Analyse und Beschreibung von ausgewählten Abläufen baulicher Maßnahmekate-gorien nach obigen ZTVen mit besonderer Relevanz für Praxis als auch mit vermutetem signifikan-ten Unterstützungspotential durch den Einsatz digitaler Werkzeuge/Verfahren. Werkzeuge und Verfahren zur Qualitätssicherung zu verwendender Bauprodukte, der strukturel-len/schrittbezogenen Ausführungsbegleitung bzw. -führung /messtechnischen Überprüfung und deren Dokumentation sowie der Durchführung und Dokumentation der Qualitätssicherung der Ausführung sollen hierbei einbezogen werden. Die Vorbereitung für eine Praxisumsetzung steht im Vordergrund.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
c)
Ort der Leistungserbringung
51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
"Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht:
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Anforderung
(auch vergleichbar) Nachzuweisen durch
(Referenzliste bzw. Eigenerklärung)
Kenntnisse und Erfahrungen mit neuen For-men von In-Situ-Datengewinnung, -verarbeitung und -darstellung / Immersive Technologien (insbesondere auch sensor- bzw. bilddatenbasiert wie u. a. AR-/VR-Technologien, messtechnische Bauwerksdi-agnostik/Monitoring, Formen algorithmischer Nutzerunterstützung/KI) und grundlegenden IT-Konzepten mind. ein abgeschlossenes Projekt aus den letzten fünf Jahren.
Kenntnisse und Erfahrungen in der Planung- und Durchführung von Erhaltungsmaßnah-men an Ingenieurbauwerken mind. ein abgeschlossenes Projekt aus den letzten fünf Jahren.
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ wird die Vergabestelle beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Anforderung
(auch vergleichbar) Nachzuweisen durch
(Referenzliste bzw. Eigenerklärung)
Kenntnisse und Erfahrungen mit neuen For-men von In-Situ-Datengewinnung, -verarbeitung und -darstellung / Immersive Technologien (insbesondere auch sensor- bzw. bilddatenbasiert wie u. a. AR-/VR-Technologien, messtechnische Bauwerksdi-agnostik/Monitoring, Formen algorithmischer Nutzerunterstützung/KI) und grundlegenden IT-Konzepten mind. ein abgeschlossenes Projekt aus den letzten fünf Jahren.
Kenntnisse und Erfahrungen in der Planung- und Durchführung von Erhaltungsmaßnah-men an Ingenieurbauwerken mind. ein abgeschlossenes Projekt aus den letzten fünf Jahren.
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ wird die Vergabestelle beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
12.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Gesamtschuldnerisch haftend
14.
Sonstige Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
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