Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Die Wirtschaftseinheit 125166 besteht aus zwei Mehrfamilienhäusern schätzungsweise aus den 70er Jahren. Betroffen von der Maßnahme ist das Haus Grimbachstraße 40 in welchem sich 2 Wohnungen befinden und das Haus Nummer 42 mit 6 Wohnungen. Die Objekte sind im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Da die aktuell verbauten Gasetagenheizungen nicht fachgerecht installiert sind und laut dem zuständigen Schornsteinunternehmen eine potenzielle Gefahr für die Mieter darstellen, sollen diese erneuert werden. Die Gasthermen hängen aktuell in Abstellkammern. Nach der Demontage der Thermen wird eine neue Heizungs- und Trinkwasserverteilung aufgebaut. Diese verläuft von der neu zu errichtenden Heizzentrale im Keller, durch die Abstellkammern in die Wohnungen und wird dort, wo die Thermen hingen an den Bestand angeschlossen.
Es wird im Keller eine neue Heizzentrale, bestehend aus einem Hybridsystem aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gas-Brennwertgerät aufgebaut.
HLS:
Umbau der Wärmetechnik von reinen Gasetagenheizungen auf ein zentrales Hybridsysteme, bestehend aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gas-Brennwertkessel.
Folgenden Arbeiten werden je Gebäude als notwendig erachtet:
- Entleeren der Heizungsanlagen;
- Demontage der Gasetagenheizungen;
- Erstellung einer Heizzentrale bestehend aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gasbrennwertkessel inkl. Rohrleitungen, Speicher, Armaturen, Pumpen, Elektroverdrahtung;
- Einzug einer neuen Abgasleitung in den bestehenden Kamin;
- Installation der Rohrleitungen für Heizung, Trinkwasser, Abgas und Kondensat;
- Isolieren der Rohrleitungen nach GEG 2020 (ehemals EnEV);
- Herstellung der Elektroverdrahtung inkl. Kabel, Formstücke und Zubehör;
- Befüllung und Entlüftung der Heizungsanlage mit aufbereitetem Wasser;
- Inbetriebnahme der Heizungsanlage;
- Erneuerung Trinkwasserfilter in Haus 40 u. 42.
Elektro:
Für die Errichtung einer Hybridanlage (Gas/Wärmepumpe), wird eine neue Zähleranlage mit Reserven für die zukünftigen Sanierungen im gesamten Gebäude vorgerüstet. Es soll aktuell nur die Wärmepumpe darüber versorgt werden. Dafür wird der Hauptanschluss mittels eines Energieverteilers aufgeteilt, sodass die bestehende Zähleranlage weiterhin genutzt werden kann biss die restliche Elektroanlage den anerkannten Regeln der Technik entspricht. Für die Wärmepumpe ist ein eigener (Allgemein) Zähler zu beantragen.
Folgenden Arbeiten werden je Gebäude als notwendig erachtet:
- Errichten einer neuen Zähleranlage;
- Beantragen eines neuen Zählers;
- Errichten eines Potentialausgleiches;
- Verlegen der Versorgungsleitungen;
- Umschluss der bewohnten Wohnungen;
- Demontage der alten Zähleranlage.
h)
Losweise Vergabe
(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Maßgebend für den Zuschlag ist ausschließlich der Angebotspreis (Wertungssumme Brutto).
t)
Geforderte Sicherheiten
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
- ausgefülltes tabellarisches Entsorgungskonzept.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Zentrale Bonn
Stabsbereich Einkauf (VOEK)
Abt 2 (Vergabe)
Ellerstr. 56
53119 Bonn
E-Mail: vergabe@bundesimmobilien.de