Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3724 23 701 0 // AZ 25 100/0020
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
01.08.2024 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
31.12.2024
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=679023
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=679023
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
01.08.2024 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
ReFoPlan: „Entwicklung von Leitlinien für den Umgang mit Wasserknappheit“
In den trockenen Jahren seit 2018 traten in Deutschland vermehrt Situationen auf, in denen Wassernutzungen, z.B. durch Entnahmeverbote eingeschränkt werden mussten. Die am 15. März 2023 im Bundeskabinett beschlossene Nationale Wasserstrategie nimmt die Entwicklungen der Wasserwirtschaft und des Gewässerschutzes bis 2050 in den Blick und legt strategische Grundlagen zum Umgang mit den Herausforderungen der Klimakrise, des demografischen und technologischen Wandels. Der Umgang mit Trockenheit und Dürre und daraus entstehenden Nutzungskonkurrenzen ist dabei eine der zentralen Aufgaben, die konkret in verschiedenen Aktionen aufgriffen wird. So fordert die Aktion 6 die Entwicklung von Leitlinien zum Umgang mit Wasserknappheit.
Ziel des Projektes ist die Analyse und Bewertung der fachlich - wissenschaftlichen Grundlagen sowie des rechtlichen Rahmens für die Ableitung von Priorisierungsentscheidungen. Darüber hinaus unterstützt und begleitet das Vorhaben die Bund-Länder Aktivitäten zur Entwicklung der Leitlinien für den Umgang mit Wasserknappheit und bindet durch begleitende Veranstaltungen weitere Akteure ein.
In den trockenen Jahren seit 2018 traten in Deutschland vermehrt Situationen auf, in denen Wassernutzungen, z.B. durch Entnahmeverbote eingeschränkt werden mussten. Die am 15. März 2023 im Bundeskabinett beschlossene Nationale Wasserstrategie nimmt die Entwicklungen der Wasserwirtschaft und des Gewässerschutzes bis 2050 in den Blick und legt strategische Grundlagen zum Umgang mit den Herausforderungen der Klimakrise, des demografischen und technologischen Wandels. Der Umgang mit Trockenheit und Dürre und daraus entstehenden Nutzungskonkurrenzen ist dabei eine der zentralen Aufgaben, die konkret in verschiedenen Aktionen aufgriffen wird. So fordert die Aktion 6 die Entwicklung von Leitlinien zum Umgang mit Wasserknappheit.
Ziel des Projektes ist die Analyse und Bewertung der fachlich - wissenschaftlichen Grundlagen sowie des rechtlichen Rahmens für die Ableitung von Priorisierungsentscheidungen. Darüber hinaus unterstützt und begleitet das Vorhaben die Bund-Länder Aktivitäten zur Entwicklung der Leitlinien für den Umgang mit Wasserknappheit und bindet durch begleitende Veranstaltungen weitere Akteure ein.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 24 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartner*innen sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte /Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartner*innen sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen (z.B. über den Werdegang) sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe, möglichst unter Benennung der Bearbeiter*innen.
Die Eignung der Anbietenden wird über die Eignungskriterien ermittelt. Diese Kriterien sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Sie sind folgendermaßen spezifiziert und nachzuweisen:
A Fachkunde
Folgende Kenntnisse sollen im Angebot über die oben beschriebenen Referenzen, nachgewiesen werden:
- Ausgewiesene wasserwirtschaftliche, hydrologische und hydrogeologische Expertise
- Kompetenzen in der Analyse von Extremereignissen, insbesondere Trockenheit und Dürre
- Erfahrung im Umgang und mit der Auswertung von Wasserhaushalts- und Klimamodellierungen, inklusive der Interpretation von Klimaszenarien
- Ausgewiesene juristische Expertise bei der Analyse aktueller Gesetzgebung und Rechtsprechung
- Ausgewiesene Erfahrung und Expertise bei der Konzeptionierung von Veranstaltungen und der Moderation von Gruppen zu strittigen Fragestellungen
Zu jedem Themenbereich ist mindestens eine Referenz vorzulegen. Diese darf nicht älter als 8 Jahre sein.
B Leistungsfähigkeit
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe des Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
C Zuverlässigkeit
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte /Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartner*innen sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen (z.B. über den Werdegang) sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe, möglichst unter Benennung der Bearbeiter*innen.
Die Eignung der Anbietenden wird über die Eignungskriterien ermittelt. Diese Kriterien sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Sie sind folgendermaßen spezifiziert und nachzuweisen:
A Fachkunde
Folgende Kenntnisse sollen im Angebot über die oben beschriebenen Referenzen, nachgewiesen werden:
- Ausgewiesene wasserwirtschaftliche, hydrologische und hydrogeologische Expertise
- Kompetenzen in der Analyse von Extremereignissen, insbesondere Trockenheit und Dürre
- Erfahrung im Umgang und mit der Auswertung von Wasserhaushalts- und Klimamodellierungen, inklusive der Interpretation von Klimaszenarien
- Ausgewiesene juristische Expertise bei der Analyse aktueller Gesetzgebung und Rechtsprechung
- Ausgewiesene Erfahrung und Expertise bei der Konzeptionierung von Veranstaltungen und der Moderation von Gruppen zu strittigen Fragestellungen
Zu jedem Themenbereich ist mindestens eine Referenz vorzulegen. Diese darf nicht älter als 8 Jahre sein.
B Leistungsfähigkeit
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe des Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
C Zuverlässigkeit
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die summierte Gesamtgröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten.
Versionsverlauf
Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.
1414385d-1875-4588-94e6-cc999b7bafb8