Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Los 1:
- Baustelleneinrichtung
- Rückbau
- Mauer- Putzarbeiten
- Estrich- Bodenbelagsarbeiten
- Trockenbau und Innentüren
- Fliesenarbeiten
- Malerarbeiten
- Endreinigung
- Heizung- Sanitärarbeiten
Los 2:
Es wird ein Gebäude mit 3 Hauseingängen - UG, EG, 1.OG, 2.OG und DG saniert. Da schon 5 Gebäude der Wohnanlage saniert sind, ist bei der Ausstattung eine Orientierung am Bestand erforderlich, um eine Gleichwertigkeit und ein stimmiges Gesamtbild abzusichern. Es gibt dabei Wohnungen die im bewohnten Zustand saniert werden. Hier beschränken sich die Elektroarbeiten auf den Umschluss auf die neuen in die Wohnung verlegten Unterverteilungen und das Vorrüsten der Unterverteilung - Multimedia. Das Dach und die 6 Dachgeschosswohnungen werden neu aufgebaut. Mit 7 Wohnungen die komplett saniert werden, erfolgt eine Neuinstallation. Dabei wird der Standard DIN 2 zugrunde gelegt. (Mittlerer Ausstattungsstandart - inkl. Datennetz, Antennenanschlüsse und Telefonanschlüsse) Die bestehenden Unterverteilungen mit Zähler werden aus dem Treppenhaus verlegt. Die Zählerplätze werden in 3 Elektroräumen im UG eingeordnet. Die Leitungszuführung erfolgt unter der Decke auf Pritschen. Die Vertikale Verteilung erfolgt durch bauseits zu erbringende Kernbohrungen in der Decke im Bereich der rückgebauten Garderobenschränke zwischen Küche und Eingangsbereich in den Wohnungen. Der Einbau der Unterverteilungen erfolgt in neuen Trockenbauwänden. Die Deckendurchbrüche sind nach Leitungsverlegung mit Weichschotts brandschutztechnisch zu verschließen. Die Leitungsverteilung in den Wohnungen erfolgt in Kunststoffleerrohren im auf dem Fußboden (Bereich Trittschalldämmung unter Estrich) Die Dachgeschosswohnungen haben Trockenbauwände. Die Wohnungen im Bestand haben Wände aus Leichtbeton verputzt. Im Kellerbereich werden die Kellerräume und die Waschmaschinen und Wäschetrockner der einzelnen Wohnungen auf die Zähler aufgeschaltet.
Für neue Kellerräume sind Steckdosen und Beleuchtung vorgesehen. Die Treppenraumbeleuchtung wird neu vorgesehen. Bedienung über Taster, Zeitgesteuert. Die neuen 24 Balkone erhalten eine Außenbeleuchtung. Die Hauseingangsbereiche erhalten auch eine neue Außenbeleuchtung. Die Brandschutzkabel der RWA sind unterputz zu legen. Die Klingelanlagen der 3 Hauseingänge sind neu vorgesehen. Die Wohnungen erhalten neue Wechselsprechanlagen (Freisprechanlagen). Das Gebäude soll später eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach erhalten. Dafür sind Leerrohre und Aufschaltbereiche in den Elektrotechnikräumen mit zu berücksichtigen.
h)
Losweise Vergabe
(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
teilweise nachgefordert, und zwar folgende Unterlagen.
Alle Unterlagen außer die Konzepte gemäß der Bewertungsmatrix und Einheitspreise
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
t)
Geforderte Sicherheiten
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
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