Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3723 58 105 0 // AZ 69 424/0014
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
04.06.2024 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
31.07.2024
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=652147
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=652147
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
04.06.2024 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
ReFoPlan: „Schnittstellen zwischen ÖPNV und Fußverkehr verbessern: Bedeutung und Potenziale des Fußverkehrs für die Nutzung des ÖPNV verstehen, untersuchen, kommunizieren und nutzen“
Kurztitel: Bedeutung der Schnittstellen zwischen ÖPNV und Fußverkehr verstehen und kommunizieren
Ziel des Vorhabens ist es zu untersuchen, welche Potenziale der Fußverkehr in Deutschland für die Förderung und Erweiterung des ÖPNV bietet. Dies betrifft unter anderem den Aspekt der Vergrößerung des Einzugsgebietes von Haltestellen durch verbesserte Fußverkehrsfreundlichkeit und eine höhere Nutzungsfrequenz durch attraktivere, abwechslungsreichere Zu- und Abwege. Es ist die Frage zu klären, inwiefern sich die Wahrnehmung der Wege und die Bereitschaft, längere Entfernungen zurückzulegen, verändern, wenn die Zu- und Abwege zur Haltestelle für zu Fuß Gehende attraktiv und abwechslungsreich sind. Auch ist zu untersuchen, welche Formen der Zusammenarbeit sich zwischen ÖPNV-Unternehmen, Kommunen und anderen relevanten Akteur*innen bewährt haben, um diese Attraktivierungen umzusetzen und ÖPNV-Potenziale damit besser zu nutzen.
Mit Hilfe von durchzuführenden Erhebungen in Quartieren deutscher Städte soll die Datengrundlage zur Beantwortung dieser Fragen verbessert werden. Durch Literaturanalysen ist vorhandenes Wissen zusammenzutragen und mit Fachinterviews zu vertiefen. Ergebnisse sollen in einem Workshop mit Planenden und ÖPNV-Unternehmen diskutiert und der Fachöffentlichkeit mithilfe einer Broschüre, einem Leitfaden, einem Animationsvideo, einem Poster und einer Konferenz vorgestellt werden.
Kurztitel: Bedeutung der Schnittstellen zwischen ÖPNV und Fußverkehr verstehen und kommunizieren
Ziel des Vorhabens ist es zu untersuchen, welche Potenziale der Fußverkehr in Deutschland für die Förderung und Erweiterung des ÖPNV bietet. Dies betrifft unter anderem den Aspekt der Vergrößerung des Einzugsgebietes von Haltestellen durch verbesserte Fußverkehrsfreundlichkeit und eine höhere Nutzungsfrequenz durch attraktivere, abwechslungsreichere Zu- und Abwege. Es ist die Frage zu klären, inwiefern sich die Wahrnehmung der Wege und die Bereitschaft, längere Entfernungen zurückzulegen, verändern, wenn die Zu- und Abwege zur Haltestelle für zu Fuß Gehende attraktiv und abwechslungsreich sind. Auch ist zu untersuchen, welche Formen der Zusammenarbeit sich zwischen ÖPNV-Unternehmen, Kommunen und anderen relevanten Akteur*innen bewährt haben, um diese Attraktivierungen umzusetzen und ÖPNV-Potenziale damit besser zu nutzen.
Mit Hilfe von durchzuführenden Erhebungen in Quartieren deutscher Städte soll die Datengrundlage zur Beantwortung dieser Fragen verbessert werden. Durch Literaturanalysen ist vorhandenes Wissen zusammenzutragen und mit Fachinterviews zu vertiefen. Ergebnisse sollen in einem Workshop mit Planenden und ÖPNV-Unternehmen diskutiert und der Fachöffentlichkeit mithilfe einer Broschüre, einem Leitfaden, einem Animationsvideo, einem Poster und einer Konferenz vorgestellt werden.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 36 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbietenden und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte (mit Angabe der Bezeichnung, des Zeitrahmens und Auftraggebers des Projekts) /Arbeitsschwerpunkte/ Veröffentlichungen (mit Angabe des Titels und der Fundstelle) oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Koopera-
tionspartnerinnen und -partnern zu den folgenden Themenfeldern. Die dargelegten Referenzen sind im Angebot den genannten Kriterien explizit zuzuordnen.
1. Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Planung von Infrastrukturnetzen für Fuß-verkehr: 3 Referenzen, nicht älter als 6 Jahre
2. Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Planung für den Öffentlichen Nachverkehr, inkl. Schnittstellen: 3 Referenzen, nicht älter als 6 Jahre
3. Kenntnisse und Erfahrungen in der Stadt- und Verkehrsplanung: 4 Referenzen, nicht älter als 6 Jahre
4. Erfahrungen in der fachlichen und technischen Organisation, Moderation und Durch-führung von Fachgesprächen oder Workshops und Konferenzen im Online-Format und in Präsenz: 3 Referenzen (davon mindestens 1 Referenz für Online-Format), nicht älter als 5 Jahre
5. Expertise und Erfahrungen im Bereich Layout, Gestaltung von Broschüren mit InDesign, Gestaltung von Grafiken sowie Erstellung von barrierefreien PDFs: 2 Referenzen, nicht älter als 5 Jahre
6. Erfahrungen im Lektorat fachlicher Texte im Bereich der Stadt- und Verkehrsplanung oder ähnlicher Fachrichtungen: 2 Referenzen, nicht älter als 5 Jahre
7. fachliche Qualifikation und Personalkapazitäten:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass er über die notwendigen Personalkapazitäten während des vorgegebenen Zeitraums der Bearbeitung verfügt. Der Bieter hat die am Vorhaben beteiligten Personen unter Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation zu benennen (Abschluss, Berufserfahrungen).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte (mit Angabe der Bezeichnung, des Zeitrahmens und Auftraggebers des Projekts) /Arbeitsschwerpunkte/ Veröffentlichungen (mit Angabe des Titels und der Fundstelle) oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Koopera-
tionspartnerinnen und -partnern zu den folgenden Themenfeldern. Die dargelegten Referenzen sind im Angebot den genannten Kriterien explizit zuzuordnen.
1. Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Planung von Infrastrukturnetzen für Fuß-verkehr: 3 Referenzen, nicht älter als 6 Jahre
2. Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Planung für den Öffentlichen Nachverkehr, inkl. Schnittstellen: 3 Referenzen, nicht älter als 6 Jahre
3. Kenntnisse und Erfahrungen in der Stadt- und Verkehrsplanung: 4 Referenzen, nicht älter als 6 Jahre
4. Erfahrungen in der fachlichen und technischen Organisation, Moderation und Durch-führung von Fachgesprächen oder Workshops und Konferenzen im Online-Format und in Präsenz: 3 Referenzen (davon mindestens 1 Referenz für Online-Format), nicht älter als 5 Jahre
5. Expertise und Erfahrungen im Bereich Layout, Gestaltung von Broschüren mit InDesign, Gestaltung von Grafiken sowie Erstellung von barrierefreien PDFs: 2 Referenzen, nicht älter als 5 Jahre
6. Erfahrungen im Lektorat fachlicher Texte im Bereich der Stadt- und Verkehrsplanung oder ähnlicher Fachrichtungen: 2 Referenzen, nicht älter als 5 Jahre
7. fachliche Qualifikation und Personalkapazitäten:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass er über die notwendigen Personalkapazitäten während des vorgegebenen Zeitraums der Bearbeitung verfügt. Der Bieter hat die am Vorhaben beteiligten Personen unter Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation zu benennen (Abschluss, Berufserfahrungen).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die summierte Gesamtgröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten.
Versionsverlauf
Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.
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