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Tendering Procedure

Tendering Procedure Details

Leerstandssanierung Fährsteg 6, 21337 Lüneburg - verschiedene Gewerke

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12.04.2024

03.06.2024 09:00

03.06.2024 09:00

VOEK 212-24

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verdingungsstelle

12.04.2024 10:11

My e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Straße, Hausnummer:Fasanenstraße 87
Postleitzahl (PLZ):10623
Ort:Berlin
Telefon:+49 30 31810

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: VOEK 212-24

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Fährsteg 6, 21337 Lüneburg

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Die Wirtschaftseinheit WE 109264 besteht aus zwei Mehrfamilienhäusern mit jeweils vier Wohnungen. Der Grundrissaufbau ist geschossweise identisch und über die mittig liegende Treppenhausachse gespiegelt. Lage: Fährsteg 6 , EG links , 21337 Lüneburg.
Die zweigeschossigen Wohnhäuser wurden 1964 in Mauerwerksbauweise mit Klinkerfassade und einem Satteldach mit Ziegeleindeckung errichtet. Die Gebäude sind unterkellert. Seit der Errichtung hat, bis auf die Dämmung der obersten Geschossdecke, sowie den Austausch von einzelnen Fenster - und Türelementen keine Veränderung durch Sanierung an der Gebäudesubstanz stattgefunden. Die Häuser sind zum Zeitpunkt der Sanierung bewohnt, die zu sanierende Wohnung steht leer.
Die jetzt geplante Sanierung der Leerstandswohnung beinhaltet folgende Arbeiten:
Grundrissanpassungen: Der Grundriss wird verändert, indem derzeit vorhandene Einbauschränke in der Küche und die Trennwände zwischen Bad und WC abgerissen werden. Im Zuge der Sanierung der Leitungsanlagen müssen vorhandene Leitungen bis zur Rohbauebene zurückgebaut und verschlossen, bzw. totgelegt werden. Die Neuerrichtung der Leitungsanlagen erfolgt in ebenfalls neu zu errichtenden Installationsvorwänden.
Das Bad wird grundsaniert und erhält eine neue Aufteilung. Dies beinhaltet den Bau von Trenn- und Installationswänden in Trockenbauweise, die Neuverfliesung gemäß Fliesenplan von Wänden und Böden, Malerarbeiten an den übrigen Flächen und der Decke sowie die Installation neuer Leitungsanlagen und Badobjekte.
Bodenbeläge: Die in den Räumen vorhandenen Bodenbeläge werden abgebrochen. Der vorhandene Estrich wird durch Spachtelung repariert. In allen Räumen, außer den Bädern und Küchen, wird ein neuer Bodenbelag aus Vinyl eingebracht.
Wand - und Deckenbeläge: Wände und Decken werden von den vorhandenen Belägen befreit. Die rohen Oberflächen werden auf den Qualitätsstandard Q2 aufgearbeitet und anschließend mit Raufaser neu tapeziert und weiß gestrichen. In Küche und Bad wird auf den Qualitätsstandard Q3 aufgearbeitet und anschließend weiß gestrichen.
In einigen Räumen existiert ein Befall mit Schwarzschimmel. In diesen Räumen wird zusätzlich eine Schimmelsanierung gemäß DGUV Regel 101-004 durchgeführt.
Fenster und Türen: Alle Innentüren sowie die Wohnungseingangstür werden erneuert. Alle Innenfensterbänke werden erneuert.
Elektroinstallation: Schalter und Steckdosen werden neu installiert. Es wird eine Sprechanlage installiert. In allen Räumen werden Rauchwarnmelder installiert. Die Außenbeleuchtung auf den Balkonen wird erneuert.
Sanitärinstallation: Die vorhandenen Objekte in Küche und Bad werden abgebrochen und die Leitungen zurückgebaut. Die Leitungen werden gemäß Bad- und Küchenplanung neu verlegt und neue Badobjekte installiert.
Heizungsinstallation: Die vorhandenen Heizkörper und Leitungen werden abgebrochen und durch neue Leitungen und Heizkörper ersetzt.
Schadstoffsanierung: Die Wandbeläge sind schwach schwermetallhaltig und müssen gemäß TRGS 505 sowie DGUV 101-004 entfernt und entsorgt werden.
Die Innentüren sind schwach PCB - haltig. Eine gesonderte Entsorgung ist bei der festgestellten Konzentration nicht erforderlich. Die Rippenheizkörper enthalten asbesthaltiges Material. Im Zuge der Heizkörpersanierung sind die alten Rippenheizkörper nach Absprache mit dem zuständigen Entsorger fachgerecht als asbesthaltiges Produkt zu entsorgen.
Zugang zur Baustelle: Die Häuser sind über die Wohnstraße über eine Zuwegung zum Haus erreichbar. Die Grünflächen vor den Häusern können als Baustellungseinrichtungsflächen genutzt werden. Es existieren Parkflächen, die zu den Häusern gehören und die nach Absprache mit der Bauüberwachung als Stellflächen für Baufahrzeuge genutzt werden können.

h)
Losweise Vergabe

Ja, Angebote sind möglich - für ein oder mehrere Lose

(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
02.09.2024
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
17.01.2025

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
03.06.2024 - 09:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
03.07.2024

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

Maßgebend für den Zuschlag ist ausschließlich der Angebotspreis (Wertungssumme Brutto).

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
siehe Vergabeunterlagen VHB-Formblatt 124
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
- Eigenerklärung und Nachweis Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung,
- Nachweis über TRGS 524 (für Los 1) und ausgefülltes tabellarisches Entsorgungskonzept.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Zentrale Bonn
Stabsbereich Einkauf (VOEK)
Abt 2 (Vergabe)
Ellerstr. 56
53119 Bonn
E-Mail: vergabe@bundesimmobilien.de


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