Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt, Referat Z 1.5
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3724 53 702 0 // AZ 37 510/0037
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
16.05.2024 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
17.07.2024
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=623225
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=623225
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
16.05.2024 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Refoplan 2024: „Ammoniak als Wasserstoffträger - Fragen und Herausforderungen der Technik bei großvolumigen Import von Ammoniak und deren Umweltauswirkungen“
Die Fortschreibung der nationale Wasserstoffstrategie sieht bis 2030 einen Wasserstoffbedarf von 95-130 TWh/a vor, davon sollen ca. 45-90 TWh durch Importe gedeckt werden. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften ist ein direkter Transport von Wasserstoff mit hohem Auf-wand verbunden. Ammoniak wird daher als zukünftiges und besser transportables Wasserstoffimportmedium diskutiert. In der für Herbst 2023 angekündigten Importstrategie wird eine entsprechende Berücksichtigung von Ammoniak erwartet. Es ist infolgedessen von deutlichen Steigerungen der derzeit importierten Ammoniakmengen auszugehen.
Anhand von verschiedenen Importmengen sollen Beispielterminals (Größe, Standorte) betrachtet und die potentiellen Emissionen in die Umweltmedien analysiert werden. Zudem soll auch eine Betrachtung von Ereignissen und Störfällen für die unterschiedlichen Beispielstandorte erfolgen. Basierend auf den abgeschätzten Emissionen, welche an Ammoniakterminals und beim möglichen Cracking des Ammoniaks zu Wasserstoff entstehen, sollen potentielle Wirkungen auf die Umwelt untersucht und bewertet werden. Hierbei sollen zudem neben der Wirkungen von Einzelanlagen mögliche kumulative Effekte bei der Umsetzung bestimmter Szenarien (Mengen in Kombination der Beispielstandorte) abgeschätzt werden.
Die Fortschreibung der nationale Wasserstoffstrategie sieht bis 2030 einen Wasserstoffbedarf von 95-130 TWh/a vor, davon sollen ca. 45-90 TWh durch Importe gedeckt werden. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften ist ein direkter Transport von Wasserstoff mit hohem Auf-wand verbunden. Ammoniak wird daher als zukünftiges und besser transportables Wasserstoffimportmedium diskutiert. In der für Herbst 2023 angekündigten Importstrategie wird eine entsprechende Berücksichtigung von Ammoniak erwartet. Es ist infolgedessen von deutlichen Steigerungen der derzeit importierten Ammoniakmengen auszugehen.
Anhand von verschiedenen Importmengen sollen Beispielterminals (Größe, Standorte) betrachtet und die potentiellen Emissionen in die Umweltmedien analysiert werden. Zudem soll auch eine Betrachtung von Ereignissen und Störfällen für die unterschiedlichen Beispielstandorte erfolgen. Basierend auf den abgeschätzten Emissionen, welche an Ammoniakterminals und beim möglichen Cracking des Ammoniaks zu Wasserstoff entstehen, sollen potentielle Wirkungen auf die Umwelt untersucht und bewertet werden. Hierbei sollen zudem neben der Wirkungen von Einzelanlagen mögliche kumulative Effekte bei der Umsetzung bestimmter Szenarien (Mengen in Kombination der Beispielstandorte) abgeschätzt werden.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 18 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Für die Bearbeitung dieses Vorhabens sind gute Kenntnisse in den Bereichen Anlagen-technik, Emissionsschutz, Ermittlung und Abschätzung von Emissionen (z.T. auch bei bisher noch nicht errichteten Anlagen), der Anlagensicherheit und Störfallvorsorge sowie der Bewertung von Wirkungen von Emissionen (insb. Stickstoff) in der Umwelt notwendig. Entsprechende Kooperationen oder Unterauftragsvergaben sind vorzusehen. Vorzugsweise sollten bereits Netzwerke zu beteiligten Kreisen (Unternehmen im Bereich Ammoniakproduktion, Anlagenbauer, Behörden, Wissenschaft, …) bestehen. Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen nachzuweisen (5 Referenzen, jeweils nicht älter als 5 Jahre).
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte /Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten in den Bereichen
- Anlagentechnik und Emissionsschutz,
- Ermittlung und Abschätzung von Emissionen,
- Anlagensicherheit/Störfallvorsorge (Arbeitsschwerpunkt für Szenerienentwicklung und Auswirkungsbetrachtungen gemäß Störfallverordnung, Erfahrungen bei der Erstellung von KAS-18 Gutachten) sowie
- Bewertung von Wirkungen von Emissionen (insbesondere Stickstoff) in der Umwelt
des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern oder Unterauftragnehmer sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (möglichst Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte /Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten in den Bereichen
- Anlagentechnik und Emissionsschutz,
- Ermittlung und Abschätzung von Emissionen,
- Anlagensicherheit/Störfallvorsorge (Arbeitsschwerpunkt für Szenerienentwicklung und Auswirkungsbetrachtungen gemäß Störfallverordnung, Erfahrungen bei der Erstellung von KAS-18 Gutachten) sowie
- Bewertung von Wirkungen von Emissionen (insbesondere Stickstoff) in der Umwelt
des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern oder Unterauftragnehmer sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (möglichst Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die summierte Gesamtgröße aller bei der Angebotsabgabe eingereichten Dateien darf 8,0 MB nicht überschreiten.
Versionsverlauf
Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.
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