Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Die Instandsetzungsarbeiten umfassen die Behebung von festgestellten Mängeln aus vorangegangener Wartung, die Beseitigung von Störungen sowie, bei Bedarf, die Nachrüstung von einzelnen Bauteilen an den Glasdächern. Die bei der Wartung festgestellten Mängel sind durch den AN zu protokollieren. Die danach erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen werden nach Prüfung durch die Auftraggeberin zur Ausführung freigegeben.
g)
Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
1 Preis (100%)
s)
Öffnung der Angebote
t)
Geforderte Sicherheiten
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
- Eigenerklärung über den Umsatz jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (jährlich mindestens 200.000 Euro), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Punkt 3.5 des Angebotsvordrucks).
- Angabe von drei Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren (2019 - 2023) (Punkt 3.6 des Angebotsvordrucks). Die Leistungen müssen vergleichbar sein hinsichtlich der Ausübung von Montage- und Instandsetzungsarbeiten an Glasdächern und Fassadensystemen. Sie können anhand der Kontaktdaten überprüft werden. Bei Angabe von mehr als drei Referenzen sowie bei Angabe der Referenzen durch die Präqualifizierungsdatenbank sind die geeigneten Referenzen konkret zu benennen. Leistungen, welche für Unternehmen erbracht wurden, die mit dem Bieter konzernmäßig oder sonst wirtschaftlich verbunden sind, können nicht als Referenzauftrag akzeptiert werden, da es sich um Aufträge für wirtschaftlich unabhängige Dritte handeln muss. Die Auftraggeberin behält sich vor, zusätzlich zu den eingereichten Referenzen gegebenenfalls eigene Erfahrungen aus Vertragsbeziehungen mit dem Bieter in die Eignungsprüfung einzubeziehen.
- Eigenerklärung über die Zahl der beim Bieter in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren (2021 - 2023) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (Punkt 3.7 des Angebotsvordrucks). Es müssen jährlich im Durchschnitt mindestens vier Metallbauer oder Fassadenbaumonteure beschäftigt worden sein.
- Für jeweils mindestens vier Personen, die im Zuschlagsfall eingesetzt werden (für jede Person sind alle nachfolgend aufgeführten Nachweise vorzulegen):
• Ausbildungsnachweis Metallbauer, Fassadenbaumonteur oder vergleichbar
Für jeden Metallbauer, Fassadenbaumonteur oder vergleichbar, für den ein Ausbildungsnachweis vorgelegt wird:
• Nachweis einer über die Vertragslaufzeit gültigen G 25-Untersuchung (Vorsorgeuntersuchung für Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten)
• Nachweis einer über die Vertragslaufzeit gültigen G 41-Untersuchung (Nachweis der körperlichen Eignung für Arbeiten mit Absturzgefahr)
• Nachweis einer über die Vertragslaufzeit gültigen IPAF-Schulung mit PAL-Card oder einer Ausbildung und Beauftragung nach DGUV 308-008 (ehemals BGG/GUV-G966) (für die Nutzung von Höhenzugangstechnik)
• Nachweis einer über die Vertragslaufzeit gültigen Unterweisung in die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung und Retten aus Höhen und Tiefen mit Bezug auf die DGUV-Regeln 112-198 und 112-199 oder einer FISAT-Zertifizierung (für Arbeiten unter Anseilschutz)
HINWEIS: Können ein oder mehrere Nachweis(e) nicht vorgelegt werden, wird alternativ eine verbindliche Anmeldung für die fehlende arbeitsmedizinische Untersuchung oder Schulung anstelle des fehlenden Nachweises akzeptiert. Die arbeitsmedizinische Untersuchung oder Schulung für den/die fehlenden Nachweis(e) muss innerhalb von zwei Monaten nach Zuschlagserteilung stattfinden und der Nachweis am folgenden Arbeitstag nach Ausstellung der Auftraggeberin vorgelegt werden. Wird der Nachweis nicht fristgerecht vorgelegt, führt das zur Kündigung des Vertrages.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Platz der Republik 1
11011 Berlin