Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt, Referat Z 1.5
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3724 31 704 0 // AZ 34 543/0003
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
11.04.2024 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
31.05.2024
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=597295
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=597295
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
11.04.2024 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
ReFoPlan: „Potenziale und Bewertung solvolytischer und lösemittelbasierter Verfahren für das Recycling bestimmter Kunststoffabfallströme“
Die Quoten für das Kunststoffrecycling sowie die tatsächlich recycelte Menge an Kunststoffabfällen sind heutzutage noch immer geringer als die anderer Wertstoffe. Insbesondere werden viele Kunststoffe nicht stofflich, sondern energetisch verwertet. Das Ziel der Bundesregierung ist es, Kunststoffabfälle gemäß Abfallhierarchie möglichst hochwertig zu verwerten. Dies stellt allerdings bei bestimmten Kunststoffabfällen, die schlecht mechanisch recycelbar sind, eine große Aufgabe dar.
Neben thermochemischen Verfahren stellen lösemittelbasierte und solvolytische Verfahren eine Möglichkeit dar, bestimmte Kunststoffabfallströme zu verwerten.
Mit diesem Vorhaben sollen geeignete Techniken für das lösemittelbasierte und solvolytische Recycling von Kunststoffabfällen identifiziert und bewertet werden.
Dafür sollen die für diese Art des Recyclings geeigneten Abfallströme identifiziert und die verfügbaren Mengen abgeschätzt werden. Eine Auflistung und Bewertung der technischen Eignung der weltweit bereits eingesetzten Verfahren, sowie Energie- und Massenbilanzen sollen für ausgewählte Techniken/Anlagen erstellt werden. In einem weiteren Schritt sollen Kriterien für die Feststellung der ökologischen Vorteilhaftigkeit der Verfahren abgeleitet werden.
Die Quoten für das Kunststoffrecycling sowie die tatsächlich recycelte Menge an Kunststoffabfällen sind heutzutage noch immer geringer als die anderer Wertstoffe. Insbesondere werden viele Kunststoffe nicht stofflich, sondern energetisch verwertet. Das Ziel der Bundesregierung ist es, Kunststoffabfälle gemäß Abfallhierarchie möglichst hochwertig zu verwerten. Dies stellt allerdings bei bestimmten Kunststoffabfällen, die schlecht mechanisch recycelbar sind, eine große Aufgabe dar.
Neben thermochemischen Verfahren stellen lösemittelbasierte und solvolytische Verfahren eine Möglichkeit dar, bestimmte Kunststoffabfallströme zu verwerten.
Mit diesem Vorhaben sollen geeignete Techniken für das lösemittelbasierte und solvolytische Recycling von Kunststoffabfällen identifiziert und bewertet werden.
Dafür sollen die für diese Art des Recyclings geeigneten Abfallströme identifiziert und die verfügbaren Mengen abgeschätzt werden. Eine Auflistung und Bewertung der technischen Eignung der weltweit bereits eingesetzten Verfahren, sowie Energie- und Massenbilanzen sollen für ausgewählte Techniken/Anlagen erstellt werden. In einem weiteren Schritt sollen Kriterien für die Feststellung der ökologischen Vorteilhaftigkeit der Verfahren abgeleitet werden.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 30 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte oder Arbeitsschwerpunkte im Bereich des chemischen Recyclings (5 Referenzen, jeweils nicht älter als 5 Jahre) sowie die dazugehörigen Publikationen (5 Referenzen, nicht älter als 5 Jahre) des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (möglichst Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe des Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte oder Arbeitsschwerpunkte im Bereich des chemischen Recyclings (5 Referenzen, jeweils nicht älter als 5 Jahre) sowie die dazugehörigen Publikationen (5 Referenzen, nicht älter als 5 Jahre) des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (möglichst Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe des Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die summierte Gesamtgröße aller bei der Angebotsabgabe eingereichten Dateien darf 8,0 MB nicht überschreiten.
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