Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Verhandlungsvergabe mit TW nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Planungsamt der Bundeswehr, Referat I (8)
Straße, Hausnummer:Oberspreestraße 61L
Postleitzahl (PLZ):12439
Ort:Berlin
Telefon:+49 3067942831
Telefax:+49 3067942115
Internet-Adresse: http://www.evergabe-online.de/
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Verhandlungsvergabe mit TW nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
6002565524-PlgABw
3.
Angaben zu Teilnahmeanträgen / Angeboten
a)
Form der Teilnahmeanträge / Angebote
- elektronisch
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Teilnahmefrist
23.11.2023 - 13:00 Uhr
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=545629
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=545629
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Zur Begrenzung des anthropogenen Klimawandels sieht das Bundes-Klimaschutzgesetz die Erreichung von Netto-Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 vor. Im Rahmen der hierfür erforderlichen Energiewende erfolgt sukzessive eine komplette Abkehr von der Nutzung fossiler Energieträger zugunsten erneuerbarer Energien und in der Folge neuer bzw. alternativer Energieträger, -speicher und -wandler. Die damit einhergehenden technologischen Transformationen in der mobilen sowie stationären Energieversorgung richten sich jedoch primär nach den Belangen des zivilen Sektors, sodass dieser zweifelsohne den Technologietreiber darstellt. Der militärische Bereich hingegen unterliegt speziellen Randbedingungen, die eine uneingeschränkt breite Übernahme alternativer ziviler Technologien nicht erlauben; vielmehr gilt es, diejenigen Konzepte und Technologien zu identifizieren, zu kombinieren und ggf. anzupassen, die auch künftig den Erhalt der essentiellen militärischen Fähigkeiten sicherstellen.
Vor diesem Hintergrund wird die künftige militärische Energieversorgung Potentiale zur Eigenerzeugung benötigter Energie/Energieträger so weit wie möglich nutzen. Dabei kann ein deutlicher Mehrwert generiert werden, wenn die technische Ausgestaltung entlang militärspezifischer Anforderungen derart erfolgt, dass sich etwa die Energieautarkie von Liegenschaften oder Einsatz-Infrastruktur erhöht. Aufgrund der Volatilität erneuerbarer Energien muss ein tragfähiges, möglichst autarkes Energieversorgungssystem eine adäquate Integration von Energiespeichern umfassen. Im Rahmen der abgeschlossenen Vorgängerstudie "Innovative Nachhaltige Energiesysteme (INES-Bw)" wurden bereits konzeptionell Möglichkeiten zur Realisierung eines solchen Energiesystems zur Speicherung und bedarfsgerechten Bereitstellung regenerativer Energien aufgezeigt und zudem eine entsprechende Architekturbeschreibung entwickelt. Auf Grundlage dieser Arbeiten gilt es nun, geeignete praxisrelevante Betriebskonzepte für ein autarkes Energieversorgungssystem herauszuarbeiten. Zum Zwecke des Treffens fundierter Annahmen zur Erzeugungskapazität erneuerbaren Stroms auf Bw-Liegenschaften sollen zudem vorhandene Daten über das Erzeugungspotential für erneuerbare Energie auf ausgewählten Bundeswehr-Liegenschaften herangezogen werden.
Die Langzeitspeicherung regenerativ erzeugten Stroms durch dessen Umwandlung zunächst in Wasserstoff und ggf. in der Folge in andere geeignete chemische Verbindungen inkl. der entsprechenden Rückverstromung bildet bei den Betrachtungen einen wichtigen Schwerpunkt. Im Gegensatz zur Kurzzeitspeicherung (Leistungs- und Verschiebespeicher) ist die Langzeitspeicherung hinsichtlich der in Frage kommenden Technologien selbst, ihrer jeweiligen Praxistauglichkeit im militärischen Umfeld und den in der entsprechenden Skalierung möglichen Effizienzen mit größeren Unsicherheiten verbunden; daraus ergibt sich an dieser Stelle ein herausgehobener experimenteller Untersuchungsbedarf, um über künftige Auslegungen von für die Bundeswehr geeigneten Energieversorgungssystemen fundiert entscheiden zu können. Darüber hinaus sollen die erlangten Erkenntnisse auf das existierende Architekturmodell übertragen werden.
Siehe Leistungsbeschreibung. Die Leistungsbeschreibung wird bei der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.
Vor diesem Hintergrund wird die künftige militärische Energieversorgung Potentiale zur Eigenerzeugung benötigter Energie/Energieträger so weit wie möglich nutzen. Dabei kann ein deutlicher Mehrwert generiert werden, wenn die technische Ausgestaltung entlang militärspezifischer Anforderungen derart erfolgt, dass sich etwa die Energieautarkie von Liegenschaften oder Einsatz-Infrastruktur erhöht. Aufgrund der Volatilität erneuerbarer Energien muss ein tragfähiges, möglichst autarkes Energieversorgungssystem eine adäquate Integration von Energiespeichern umfassen. Im Rahmen der abgeschlossenen Vorgängerstudie "Innovative Nachhaltige Energiesysteme (INES-Bw)" wurden bereits konzeptionell Möglichkeiten zur Realisierung eines solchen Energiesystems zur Speicherung und bedarfsgerechten Bereitstellung regenerativer Energien aufgezeigt und zudem eine entsprechende Architekturbeschreibung entwickelt. Auf Grundlage dieser Arbeiten gilt es nun, geeignete praxisrelevante Betriebskonzepte für ein autarkes Energieversorgungssystem herauszuarbeiten. Zum Zwecke des Treffens fundierter Annahmen zur Erzeugungskapazität erneuerbaren Stroms auf Bw-Liegenschaften sollen zudem vorhandene Daten über das Erzeugungspotential für erneuerbare Energie auf ausgewählten Bundeswehr-Liegenschaften herangezogen werden.
Die Langzeitspeicherung regenerativ erzeugten Stroms durch dessen Umwandlung zunächst in Wasserstoff und ggf. in der Folge in andere geeignete chemische Verbindungen inkl. der entsprechenden Rückverstromung bildet bei den Betrachtungen einen wichtigen Schwerpunkt. Im Gegensatz zur Kurzzeitspeicherung (Leistungs- und Verschiebespeicher) ist die Langzeitspeicherung hinsichtlich der in Frage kommenden Technologien selbst, ihrer jeweiligen Praxistauglichkeit im militärischen Umfeld und den in der entsprechenden Skalierung möglichen Effizienzen mit größeren Unsicherheiten verbunden; daraus ergibt sich an dieser Stelle ein herausgehobener experimenteller Untersuchungsbedarf, um über künftige Auslegungen von für die Bundeswehr geeigneten Energieversorgungssystemen fundiert entscheiden zu können. Darüber hinaus sollen die erlangten Erkenntnisse auf das existierende Architekturmodell übertragen werden.
Siehe Leistungsbeschreibung. Die Leistungsbeschreibung wird bei der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)
c)
Ort der Leistungserbringung
Siehe Verzeichnis der Empfängeranschriften
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
keine Losaufteilung
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Beginn: 01.02.2024
Ende: 31.01.2025
Ende: 31.01.2025
9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
Keine
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Gemäß Bewerbungsbedingungen (Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B))
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Folgende Unterlagen müssen beim Teilnahmewettbewerb eingereicht werden:
1. Fachkunde
Kurzer Problemaufriss (max. 2 DIN A 4 Seiten) zu dem unter 3. genannten Studienthema.
2. Leistungsfähigkeit
Auflistung der für die Aufgabe vorgesehenen Beschäftigten, Nennung der Qualifikation bezüglich der Leistung (Ausbildung, Berufserfahrung, Bundeswehr-Erfahrung), Bestätigung, dass die für den Einsatz in diesem Projekt vorgesehenen Mitarbeiter auch für den Projektzeitraum zur Verfügung stehen; Darstellung des Qualitätsmanagements des Unternehmens. Angaben zu Zertifizierungen, die das Unternehmen erworben hat.
3. Zuverlässigkeit
a) Eigenerklärung gemäß Formular BAAINBw - B - V30
b) Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen - B - V31.
1. Fachkunde
Kurzer Problemaufriss (max. 2 DIN A 4 Seiten) zu dem unter 3. genannten Studienthema.
2. Leistungsfähigkeit
Auflistung der für die Aufgabe vorgesehenen Beschäftigten, Nennung der Qualifikation bezüglich der Leistung (Ausbildung, Berufserfahrung, Bundeswehr-Erfahrung), Bestätigung, dass die für den Einsatz in diesem Projekt vorgesehenen Mitarbeiter auch für den Projektzeitraum zur Verfügung stehen; Darstellung des Qualitätsmanagements des Unternehmens. Angaben zu Zertifizierungen, die das Unternehmen erworben hat.
3. Zuverlässigkeit
a) Eigenerklärung gemäß Formular BAAINBw - B - V30
b) Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen - B - V31.
12.
Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
gesamtschuldnerisch haftend
cfb3ae90-7cbb-4f94-af2d-304ac31d259a