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Ausschreibungsdetails

Erarbeitung eines Handbuchs zur Förderung von betrieblichen Pflegelotsen

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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15.09.2023

12.10.2023 10:00

12.10.2023 10:00

BMFSFJ_2023_044

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

15.09.2023 13:57

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)

Name:Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Straße, Hausnummer:Glinkastraße 24
Postleitzahl (PLZ):10117
Ort:Berlin
Internet-Adresse: https://www.bmfsfj.de/

b)
Zuschlag erteilende Stelle

Wie Hauptauftraggeber siehe a)

2.
Angaben zum Verfahren

a)
Verfahrensart

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

b)
Vertragsart

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c)
Geschäftszeichen

BMFSFJ_2023_044

3.
Angaben zu Angeboten

a)
Form der Angebote

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

b)
Fristen

Ablauf der Angebotsfrist

12.10.2023 - 10:00 Uhr

Ablauf der Bindefrist

30.11.2023

4.
Angaben zu Vergabeunterlagen

a)
Vertraulichkeit

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=538256

b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

c)
Zuständige Stelle

Name:Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) - Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Straße, Hausnummer:An den Gelenkbogenhallen 2-6
Postleitzahl (PLZ):50679
Ort:Köln
Internet-Adresse: http://www.bafza.de

d)
Anforderungsfrist

12.10.2023 - 10:00 Uhr

5.
Angaben zur Leistung

a)
Art und Umfang der Leistung

Leistungsgegenstand, Ziel und Ergebnis der Untersuchung Es soll ein Handbuch für Unternehmen sowie Betriebsverbünde von Kleinstunternehmen entwickelt werden, das sie darin unterstützt, Pflegelotsen zu etablieren.
Dafür ist zunächst herauszuarbeiten, welchen Mehrwert sich die Unternehmen vom Einsatz von betrieblichen Pflegelotsen erwarten können (z. B. demographischer
Wandel und Fachkräftesicherung). Dann soll Hilfe für die Auswahl geeigneter Mitarbeitendenprofile formuliert werden. Ferner ist auf mögliche bestehende
Schulungsangebote hinzuweisen und ein ergänzendes niederschwelliges (Selbst-)Schulungsmaterial zu entwickeln. Abschließend sind weitere unterstützende
Bausteine denkbar, wie z. B. Hinweise, wie das Unternehmen seinen geschulten Pflegelotsen unterstützen kann. Die Ergebnisse sollen in Form eines Handbuchs in
vier Bausteinen anschaulich, knapp und zielgruppenorientiert aufbereitet und dargestellt werden. Das Schulungsmaterial sei so aufbereitet, dass es aus der Darstellung herauslösbar ist.
1. Baustein
- Leitfragen: Was ist ein Pflegelotse? Welche Aufgaben hat ein Pflegelotse? Welche Vorteile haben Pflegelotsen im Unternehmen?
- Inhalt: In diesem Kapitel soll dargestellt werden, welche Vorteile es für ein Unternehmen hat, einen Pflegelotsen einzusetzen. Dabei können auch Herausforderungen angerissen werden, wenn dafür auch Lösungen aufgezeigt werden können.
- Methodik: Die Informationen können anhand von Befragung von Unternehmen, die bereits betriebliche Pflegelotsen einsetzen, sowie der Auswertung von allgemein zugänglicher Literatur und Quellen generiert werden.
- Ergebnis: Das Ergebnis soll eine bündige Kurzdarstellung davon sein, was Pflegelotsen sind (Definition), was sie machen (Aufgaben) und worin Vorteile und Herausforderungen mit Lösungsansätzen für Unternehmen liegen.
2. Baustein
- Leitfragen: Wie finde ich meinen Pflegelotsen? Wer ist für uns als Unternehmen die optimale Kandidatin bzw. der optimale Kandidat zur Schulung als Pflegelotse?
- Inhalt: In diesem Kapitel sollten dem Unternehmen, aufgezeigt werden, worauf sie bei der Wahl ihres Pflegelotsen achten sollten. Hierbei kann auf die Motivation sowie
persönlichen, sozialen und kommunikativen Eigenschaften abgestellt werden.
- Methodik: Die Informationen können anhand von Befragungen von Unternehmen, die bereits betriebliche Pflegelotsen einsetzen sowie der Auswertung von allgemein
zugänglicher Literatur und Quellen generiert werden.
- Ergebnis: Das Ergebnis sollte die Darstellung mit Auswahlbegründung von geeigneten Kompetenzen (Auswahlkriterien) sein, z. B. in Form einer Checkliste.
3. Baustein
- Leitfragen: Wie kann sich meine Mitarbeiterin bzw. mein Mitarbeiter qualifizieren? Was muss meine Mitarbeiterin bzw. mein Mitarbeiter wissen?
- Inhalt: In diesem Schwerpunktkapitel soll aufgezeigt werden, wie ein Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin, sich zum Pflegelotsen qualifizieren kann. In einem ersten
Unterkapitel gilt es, ganz allgemein auf bestehende Schulungsformate hinzuweisen (z. B. Hinweis auf mögliche nutzbare Angebote, z. B. digitale Schulungen, Inhouseoder
externe Schulungen, möglichst ohne Nennung von Anbietern). In einem zweiten Unterkapitel sollen inhaltliche Themen identifiziert und ausgearbeitet werden.
Verpflichtende Themenblöcke sind: Rolle des Pflegelotsen, Demenz, Kommunikation und personenzentrierte Gesprächsführung, Fallkonstellationen.
- Methodik: Die Themen können anhand der Auswertung von allgemein zugänglicher Literatur und Quellen identifiziert und inhaltlich ausgearbeitet werden.
- Ergebnis: Das Ergebnis soll die Erstellung von mehreren Themenblättern/Factsheets sowie eines Gesprächsleitfadens des Pflegelotsen mit Mitarbeitenden sein. Jedes
Themenblatt sollte einen ähnlichen, zugänglichen Aufbau haben, der mit Hinweisen zu weiterführenden Informationen endet. Im Gegensatz zu Baustein 1, 2 und 4 sollten
bei Baustein 3 im Handbuch selbst nur Basisinformationen stehen, die dann auf die Themenblätter verweisen. Die Themenblätter und Gesprächsleitfaden sollten dann
über einen gesonderten Weg abrufbar sein (Verlinkte Anlagen? Link zu Webdienst?).
4. Baustein
- Leitfragen: Wie kann ich als Unternehmen den Pflegelotsen unterstützen?
- Inhalt: In diesem Kapitel soll erstens identifiziert werden, wie Unternehmen ihre betrieblichen Pflegelotsen am besten in ihrer Tätigkeit unterstützen können.
Zweitens soll herausgearbeitet werden, welche Formate sich als erfolgsversprechend herausgestellt haben, das hausinterne Angebot in die Belegschaft zu kommunizieren.
Das Ergebnis sollen Darstellungen von z. B. Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Freistellungsformen des Pflegelotsen) und Kommunikationskanäle (z. B. Intranet,
Flyer, Newsletter, Veranstaltungen) sein.
- Methodik: Die Informationen können anhand von Befragungen von Unternehmen, die bereits betriebliche Pflegelotsen einsetzen sowie der Auswertung von allgemein
zugänglichen Quellen generiert werden.
- Ergebnis: Das Ergebnis soll eine bündige Kurzdarstellung davon sein, was Unternehmen zur Unterstützung tun können.
Bei den Unternehmensbefragungen werden qualitativ standardisierte Befragungen von Unternehmen und Personalverantwortlichen favorisiert, die sowohl größere
Unternehmen als auch KMU sowie ggf. auch Betriebsverbünde und Kleinstbetriebe abbilden.
Auf das Erfordernis eines aussagekräftigen Datenschutzkonzeptes für die Maßnahme nach Vergabe und vor Beginn der Maßnahme wird hingewiesen.

c)
Ort der Leistungserbringung

Berlin, deutschlandweit

7.
Zulassung von Nebenangeboten

Nein

10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen

Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)

11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

Der/Die Bieter/in hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen.
Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Zum Nachweis der Eignung sind folgende Unterlagen dem Angebot beizufügen:
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a. Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/ der sich bewerbenden Institution (Organisation, Eigentümer, Beschäftigte)
b. Nennung der verantwortlichen Person(en) (bezogen auf das Unternehmen/die Institution)
c. Eigenerklärungen nach § 31 UVgO i. V. m. §§ 123, 124 GWB analog. Der Bieter/ Die Bieterin hat nachzuweisen, dass auf ihn/sie keine zwingenden oder fakultativen
Ausschlussgründe zutreffen. Hierzu sind mit dem Angebot ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärungen vorzulegen, die u.a. beinhalten, dass der Bieter/ die
Bieterin sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seinen/ihren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und
Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt
hat. Die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Anlage „Eigenerklärung_31“ ist hierfür zu nutzen.
d. Aktuelle Gewerbezentralregisterauskunft bzw. Eigenerklärung, dass nachweislich die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen.
e. Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. Eigenerklärung, dass im Zuschlagsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
f. Erklärung zur Bietergemeinschaft (falls zutreffend)
g. Erklärung zu Unterauftragnehmerinnen/Unterauftragnehmern (falls zutreffend)
h. Bestätigung, dass das Angebot, die eventuelle Präsentation und die Auftragsleistung in deutscher Sprache erfolgen
i. Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Falle einer Beauftragung zuständig sein werden
j. Zusicherung, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine
inhaltlichen und zeitlichen Probleme im Rahmen der Unterstützung entstehen.
k. Kurze Darstellung bisheriger Aktivitäten zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf bzw. zu pflegenden Angehörigen
l. Kurze Darstellung bisheriger Aktivitäten rund um das Thema betriebliche Pflegelotsen
Der Auftraggeber legt Wert auf eine qualitative hohe Erfüllung der Aufgabe. Die Bewertung der Eignung der Bieter/Bieterinnen erfolgt anhand der in der Anlage „Bewertungsraster Eignung“ genannten Kriterien. Für die Einreichung der geforderten Unterlagen verwenden Sie bitte die Anlage „Vordruck Eignungsnachweise“.

12.
Zuschlagskriterien

Der Zuschlag wird gemäß § 43 Abs. 1 UVgO auf das unter Berücksichtigung aller
Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Der niedrigste Angebotspreis ist nicht entscheidend.
Für die Angebotswertung im Hinblick auf die Erteilung des Zuschlags erfolgt die Wertung
anhand der in der Anlage „Bewertungsraster Wirtschaftlichkeit“ aufgeführten
Zuschlagskriterien und ihrer jeweiligen Gewichtung.

14.
Sonstige Angaben

a. Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes
durchgeführt.
b. Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und eventuelle Präsentation werden
nicht erstattet
c. Ergänzende Unterlagen können unter der in Punkt 4. a) genannten URL
heruntergeladen werden.
d. Die Abgabe der Vergabeunterlagen erfolgt grundsätzlich ohne weitere Registrierung.
Eine freiwillige Registrierung ist möglich. Diese bietet den Unternehmen den Vorteil, dass
sie automatisch über Änderungen/Ergänzungen an den Vergabeunterlagen informiert
werden. Unternehmen, die von der freiwilligen Registrierung keinen Gebrauch machen,
müssen sich selbständig über mögliche Änderungen/Ergänzungen an den
Vergabeunterlagen informieren. Hinsichtlich aller weiteren Aktivitäten, u. a. der
Kommunikation mit der Vergabestelle, ist eine Registrierung zwingend erforderlich.
e. Fragen sind bis zum 05.10.2023 12:00 Uhr ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform
des Bundes (www.evergabe-online.de) einzureichen. Die Fragen und Antworten werden
allen Bietern / Bieterinnen in anonymisierter Form auf der e-Vergabe-Plattform des
Bundes zur Verfügung gestellt.
f. Eventuelle weitere Informationen, z. B. Änderungen/Ergänzungen an den
Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten, werden schnellstmöglich, spätestens 6
Kalendertage vor Ablauf Angebotsfrist auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes
eingestellt.
g. Angebote können nur auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.
de) abgegeben werden. Es wird gebeten, die Unterlagen für das Angebot möglichst
zusammenhängend (vorzugsweise in einer Gesamtdatei im pdf-Format) einzureichen.
Auf eine digitale Signatur der Unterlagen ist zu verzichten.
h. Angebote, die auf dem Post- bzw. Botenweg, per E-Mail oder Fax eingehen, müssen
ausgeschlossen werden.
i. Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Bieter / die
Bieterin führen zum Ausschluss.
j. Mit Abgabe des Angebots unterliegen nicht berücksichtigte Bieter/Bieterinnen den
Bestimmungen des § 46 UVgO.


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