Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung
Straße, Hausnummer:Wegelystraße 8
Postleitzahl (PLZ):10623
Ort:Berlin
E-Mail: Vergabestelle@base.bund.de
Internet-Adresse: https://www.base.bund.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
0238/23
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
09.10.2023 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
17.11.2023
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=536813
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=536813
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
09.10.2023 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Es ist eines der größten Umwelt- und Infrastrukturprojekte in Deutschland: Die Suche nach einem
Standort für die sichere Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen. Mit dem Inkrafttreten des
novellierten Standortauswahlgesetzes (StandAG) hat im Mai 2017 das Suchverfahren begonnen. Ziel
des ergebnisoffenen, partizipativen, wissenschaftsbasierten, transparenten, selbsthinterfragenden
und lernenden Verfahrens ist es, den Standort für ein Endlager mit der bestmöglichen Sicherheit zu
ermitteln. Mit der Suche nach dem Endlagerstandort ist die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH
(BGE) beauftragt, Aufsichtsbehörde und Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung ist das Bundesamt für
die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).
Dem Beteiligungsprozess, der in seiner Komplexität sowie räumlichen und zeitlichen Dimension
einmalig ist, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Gesetzgeber hat für das Verfahren
Beteiligungsformate festgelegt - wie beispielsweise die Fach- und Regionalkonferenzen. Darüber
hinaus entwickelt das BASE zur Stärkung des Verfahrens gem. § 5 StandAG weitere Formate. So
wurden das Forum Endlagersuche (nachfolgend FE) und das Planungsteam Forum Endlagersuche
(nachfolgend PFE) als Bindeglieder zwischen der Fachkonferenz Teilgebiete und den
Regionalkonferenzen ins Leben gerufen. Das PFE setzt sich zusammen aus Vertreter:innen der
Kommunen, gesellschaftlicher Organisationen, Wissenschaft, der jungen Generation und
Bürger:innen sowie Vertreter:innen der beteiligten Institutionen wie der Bundesgesellschaft für
Endlagerung (BGE) mbH, dem Nationalen Begleitgremium (NBG) und dem BASE. Das FE soll
Informations- und Dialogräume zum konstruktiv-kritischen Austausch über die Arbeitsfortschritte der
BGE bei der Auswahl der übertägig zu erkundenden Standortregionen schaffen. Dabei orientiert sich
das FE an inhaltlichen „Haltepunkten“ des Arbeitsfortschritts der BGE.
Das erste FE fand im Mai 2022 in Mainz statt. Das 2. FE wird am 17. und 18. November 2023 in Halle
(Saale) stattfinden. Zudem laufen im Zeitraum vom 06.-14.11.2023 Onlineveranstaltungen, um z. B.
Teilnehmende für eine aktive Teilnahme durch Einsteiger- wie Fachformate vorzubereiten.
Das 2. FE wird inhaltlich durch das PFE vorbereitet. Dazu finden interne und öffentliche Sitzungen
statt, zudem wurden Arbeitsteams gegründet, bspw. für die Entwicklung des Tagungsprogramms. Für
die Arbeit des PFE sowie für das 2. Forum Endlagersuche bedarf es einer Moderation, die für diesen
Prozess besondere Anforderungen und Qualifikationen erfüllen muss.
Standort für die sichere Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen. Mit dem Inkrafttreten des
novellierten Standortauswahlgesetzes (StandAG) hat im Mai 2017 das Suchverfahren begonnen. Ziel
des ergebnisoffenen, partizipativen, wissenschaftsbasierten, transparenten, selbsthinterfragenden
und lernenden Verfahrens ist es, den Standort für ein Endlager mit der bestmöglichen Sicherheit zu
ermitteln. Mit der Suche nach dem Endlagerstandort ist die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH
(BGE) beauftragt, Aufsichtsbehörde und Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung ist das Bundesamt für
die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).
Dem Beteiligungsprozess, der in seiner Komplexität sowie räumlichen und zeitlichen Dimension
einmalig ist, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Gesetzgeber hat für das Verfahren
Beteiligungsformate festgelegt - wie beispielsweise die Fach- und Regionalkonferenzen. Darüber
hinaus entwickelt das BASE zur Stärkung des Verfahrens gem. § 5 StandAG weitere Formate. So
wurden das Forum Endlagersuche (nachfolgend FE) und das Planungsteam Forum Endlagersuche
(nachfolgend PFE) als Bindeglieder zwischen der Fachkonferenz Teilgebiete und den
Regionalkonferenzen ins Leben gerufen. Das PFE setzt sich zusammen aus Vertreter:innen der
Kommunen, gesellschaftlicher Organisationen, Wissenschaft, der jungen Generation und
Bürger:innen sowie Vertreter:innen der beteiligten Institutionen wie der Bundesgesellschaft für
Endlagerung (BGE) mbH, dem Nationalen Begleitgremium (NBG) und dem BASE. Das FE soll
Informations- und Dialogräume zum konstruktiv-kritischen Austausch über die Arbeitsfortschritte der
BGE bei der Auswahl der übertägig zu erkundenden Standortregionen schaffen. Dabei orientiert sich
das FE an inhaltlichen „Haltepunkten“ des Arbeitsfortschritts der BGE.
Das erste FE fand im Mai 2022 in Mainz statt. Das 2. FE wird am 17. und 18. November 2023 in Halle
(Saale) stattfinden. Zudem laufen im Zeitraum vom 06.-14.11.2023 Onlineveranstaltungen, um z. B.
Teilnehmende für eine aktive Teilnahme durch Einsteiger- wie Fachformate vorzubereiten.
Das 2. FE wird inhaltlich durch das PFE vorbereitet. Dazu finden interne und öffentliche Sitzungen
statt, zudem wurden Arbeitsteams gegründet, bspw. für die Entwicklung des Tagungsprogramms. Für
die Arbeit des PFE sowie für das 2. Forum Endlagersuche bedarf es einer Moderation, die für diesen
Prozess besondere Anforderungen und Qualifikationen erfüllen muss.
c)
Ort der Leistungserbringung
Termine finden sowohl digital als auch in Präsenz statt.
Der Ort der Leistungserbringung kann variieren.
Los 1: Treffen der PFE können deutschlandweit stattfinden.
Los 2: Das Forum Endlagersuche findet in Halle (Saale) statt, es finden jedoch in Vorbereitung auf das Forum auch Onlinetermine statt.
Informationen können der Leistungsbeschreibung entnommen werden.
Der Ort der Leistungserbringung kann variieren.
Los 1: Treffen der PFE können deutschlandweit stattfinden.
Los 2: Das Forum Endlagersuche findet in Halle (Saale) statt, es finden jedoch in Vorbereitung auf das Forum auch Onlinetermine statt.
Informationen können der Leistungsbeschreibung entnommen werden.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Los 1 - Rahmenvereinbarung - Moderation und Dokumentation von Sitzungen sowie kleinen Arbeitsgruppen
im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung des Forum Endlagersuche. Höchstwert 100.750,00 € (netto), maximale Laufzeit 30.06.2024.
Los 2 - Vertrag - Hauptmoderation des Forums Endlagersuche 2023
im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung des Forum Endlagersuche. Höchstwert 100.750,00 € (netto), maximale Laufzeit 30.06.2024.
Los 2 - Vertrag - Hauptmoderation des Forums Endlagersuche 2023
b)
Angebote für Lose
Angebote sind möglich für
alle Lose
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Zahlungsbedingungen können den Vergabeunterlagen (Vertrag / Rahmenvertrag) entnommen werden.
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Rahmenvereinbarung darf nur an geeignete Bietende vergeben werden. Geeignet sind Bietende, wenn sie die für die Erfüllung der vorgesehenen vertraglichen Verpflichtungen erforderliche Fachkunde und Leistungsfähigkeit besitzen und nicht nach §§ 123, 124 GWB vom Verfahren auszuschließen sind. Mitglieder einer Bietergemeinschaft werden im Hinblick auf die Fachkunde und die Leistungsfähigkeit insgesamt mit der Summe ihrer jeweiligen Beiträge beurteilt. Das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB muss hingegen jedes Mitglied der Bietergemeinschaft einzeln nachweisen. Zum Nachweis der Eignung ist die Unterlage Formblatt „Erklärung zur Eignung“ von jedem Bietenden ausgefüllt einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Unterlage von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft in dem Umfang ausgefüllt einzureichen, in dem sich die Bietergemeinschaft auf die Eignung des betroffenen Mitglieds beruft. Bei einer „Eignungsleihe“ ist die Unterlage von jedem eignungsleihenden Unternehmen in dem Umfang ausgefüllt einzureichen, in welchem sich der Bietende bzw. die Bietergemeinschaft auf die Eignung dieses Unternehmens beruft. Die Unterlage Formblatt „Erklärung Ausschlussgründe“ ist durch jedes einzelne Unter-nehmen, das als Bietender, als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder als eignungsleihendes Unternehmen Teil des Angebots ist, ausgefüllt einzureichen. Die Unterlage Formblatt „Bietergemeinschaftserklärung“ ist durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ausgefüllt einzureichen. Die Unterlage Formblatt „Unterauftragnehmer“ ist bei einem Einsatz von Unterauftragnehmern ausgefüllt einzureichen. Die Unterlage Formblatt „Verpflichtungserklärung“ ist durch jedes eignungsleihende Unternehmen ausgefüllt einzureichen. Die Auftraggeberin prüft vor der Zuschlagserteilung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, ob gegen den Bietenden, der für den Zuschlag vorgesehen ist, Eintragungen im Wettbewerbsregister gespeichert sind. Bietende, für die Eintragungen im Wettbewerbsregister gespeichert sind, können vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.
12.
Zuschlagskriterien
Los 1: Die Zuschlagswertung erfolgt unter Berücksichtigung von Qualität (Gewichtung 60%) und Preis (Gewichtung 40%) der angebotenen Leistungen. Die Qualität der Leistung wird dabei anhand des eingereichten Formblattes „Konzept Los 1“ bewertet, der Preis anhand der Angaben der Bietenden im Formblatt „Preisblatt“ Excelblatt Los 1.
Los 2: Die Zuschlagswertung erfolgt unter Berücksichtigung von Qualität und Preis der angebotenen Leistungen. Die Qualität (Gewichtung 70%) der Leistung wird dabei anhand des eingereichten Formblattes „Konzept Los 2“ sowie einer Konzeptpräsentation bewertet, der Preis (Gewichtung 30%) anhand der Angaben der Bietenden im Formblatt „Preisblatt“ Excelblatt Los 2.
Los 2: Die Zuschlagswertung erfolgt unter Berücksichtigung von Qualität und Preis der angebotenen Leistungen. Die Qualität (Gewichtung 70%) der Leistung wird dabei anhand des eingereichten Formblattes „Konzept Los 2“ sowie einer Konzeptpräsentation bewertet, der Preis (Gewichtung 30%) anhand der Angaben der Bietenden im Formblatt „Preisblatt“ Excelblatt Los 2.
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