Ausschreibungsdetails
Aus Gründen der Vertraulichkeit sind die Vergabeunterlagen nicht frei zugänglich.
Der nachfolgenden Bekanntmachung können Sie entnehmen, wie die vollständigen Unterlagen anzufordern sind.
Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.
siehe Anlage 1) mit der Option auf Verlängerung um weitere fünf Jahre soll die Herstellung
und Lieferung von bis zu 86 Rettungsstationen ballistisch geschützt (RSt bg) und von
bis zu 34 Rettungsstationen ungeschützt (RSt ug), davon 10 RSt bg und 6 RSt ug als
Festbeauftragung, zur Ersatzbeschaffung der bereits bestehenden Systeme realisiert
werden. Die Bestellleistungen umfassen 56 RSt bg und 18 RSt ug und sollen durch eine
Stückzahlerhöhungsoption um 20 RSt bg und 10 RSt ug erweitert werden können.
Die RSt bg besteht als Gesamtsystem aus einer Kombination von einem 1:1 ballistisch
geschützten Container (Notfallchirurgie) und einem 1:3 ungeschützten Container (Behandlungsplatz).
Diese werden mittels eines Verbindungselements (Twist-Lock-Rahmen) gekoppelt, welches
sowohl als Aufstiegssystem für das Personal als auch für die Verwundeten bzw. Erkrankten
dient. Der notfallchirurgische Arbeitsplatz ist so auszustatten, dass ein notfallchirurgischer
Eingriff an polytraumatisierten Patienten möglich ist. Die Behandlungsplätze sind
so vorzusehen, dass eine (ambulante) Pflegestation, eine Notfallaufnahme inklusive
Schockraum und eine Registratur zur Verfügung stehen.
Die RSt ug besteht als Gesamtsystem aus einer Kombination von einem 1:3 ungeschütztem
Container (Notfallchirurgie) und einem 1:3 ungeschütztem Container (Behandlungsplatz),
welche die gleichen Fertigkeiten wie die RSt bg abbilden.
Zur Versorgung des Systems mit Strom und Heizung/Kühlung sind Klimageräte in jedem
Container zu integrieren sowie ein Stromerzeuger im Notfallchirurgie-Container erforderlich.
Die Versorgung mit Brauchwasser erfolgt im System mittels 20l Gebinde, sodass die
Möglichkeit zum Reinigen der Systeme gegeben ist.
Die RSt dient als eine medizinische Versorgungseinrichtung, in der die erste notfallchirurgische,
dringende chirurgische und eine erste internistische Versorgung erfolgt. Die Besonderheit
der RSt besteht u.a. darin, dass sie an keinen festen Standort gebunden sein darf,
sondern hochmobil der kämpfenden Truppe folgen muss. Die hohe Mobilität setzt voraus,
dass die RSt mit ihrer gesamten Ausstattung und ihrem Personal mit einem der in der
Bundeswehr zur Verfügung stehenden Transportfahrzeug (GTF ZLK 15t) innerhalb kürzester
Zeit transportiert, aufgebaut, betrieben, wieder abgebaut und an den nächsten Einsatzort
verbracht werden kann.
Neben der materiellen Ausstattung umfasst die Leistung die dazugehörige gesetzlich
vorgeschriebene Einweisung/Ausbildung an den medizinischen Geräten und die Ausbildung
am Gesamtsystem (Aufbau, Betrieb, Abbau, Wartung, Pflege, Instandhaltung), sowie die
Ausbildung an den Versorgungsanlagen (Strom und Klimatisierung). Weiterhin sind zugehörige
Dokumente (u. a. Ausbildungsunterlagen, Materialgrundlagen, Transport- und Packkonzepte,
Interaktive Elektronische Dokumentation, Schulungskonzepte, IT-Sicherheitskonzept
und Gefährdungsbeurteilungen) zu erstellen bzw. bereits vorhandene Dokumentation zu
überarbeiten und zu liefern. Ferner ist die Katalogisierung vorzunehmen und es sind
Handbücher zu erstellen. Das jeweils erste Gesamtsystem ist durch den AN aufzubauen
und zu erproben. Hierbei wird dann der Konstruktionsstand festgelegt.
die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de
zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA)
und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie
das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de).
Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen
verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und
die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs-
und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie
der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
und 20 EA optional) Rettungsstation ballistisch geschützt (RSt bg) und bis zu 45 EA
Gesamtsystemen (davon 6 EA Festbeauftragung und 10 EA optional) Rettungsstation ungeschützt
(RSt ug)
(Diese Änderungen betreffen ebenso den Punkt II.1.5.)
wie hier beschrieben: Stückzahlerhöhungsoption um 20 RSt bg und 10 RSt ug
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung zum
Zeitpunkt des Teilnahmeantrages bereits in Aussicht genommenen Unterauftragnehmern
vorzulegen.
Angaben, Erklärungen und Nachweise, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind,
sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen:
• Aktueller Handels-, Partnerschafts- oder Berufsregisterauszug oder ein gleichwertiges
Dokument bei ausländischen Bewerbern (jeweils nicht älter als 1 Jahr gerechnet ab
dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge). Sofern im Land des Gesellschaftssitzes
keine Registrierungspflicht besteht: Nennung der Gesellschafts- bzw. Organisationsform
und Beschreibung der Eigentums- und Beteiligungsstrukturen.
• Firmenbezeichnung und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen
Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon und Faxnummer
• Angaben zur Eigentümerstruktur
• eine Unbedenklichkeitsbescheinigung/ Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen
Finanzamtes (Steuerbehörde) oder vergleichbar im Original
• unterschriebene/signierte Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer
Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB (BAAINBw B-V 034)
• unterschriebene/signierte Bieter-/ Bewerbergemeinschaftserklärung (Formular BAAINBw
B-V 047), sofern zutreffend
• unterschriebene/signierte Eigenerklärung Russland
• Eine aktuelle formlose Bankerklärung (nicht älter als 6 Monate
gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang
der Teilnahmeanträge) zur finanziellen und
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens.
Diese Erklärung muss Informationen zu folgenden Punkten
beinhalten:
1. Kundenverbindung/Kontoführung
2. Finanzielle Verhältnisse
3. Kreditbeurteilung / Zahlungsfähigkeit
Die Bankerklärung ist im Original in deutscher Sprache
vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bankerklärungen ist eine
einfach deutsche Übersetzung ausreichend; einer
Beglaubigung bedarf es nicht; das fremdsprachige Original
ist beizufügen.
•eine Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des
Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart,
die Gegenstand dieser Vergabe ist (Container, Sanitätsausstattung), jeweils bezogen
auf die letzten drei Jahre.
Geeignet sind Unternehmen deren Gesamtmindestumsatz
pro Jahr EUR 18.000.000 (netto) und deren Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand
dieser Vergabe ist, 6.000.000 (netto) erreicht
1. Eine Beschreibung der Fertigungskapazitäten nach Art und Umfang sowie der Maßnahmen
zur Gewährleistung der Qualität des Unternehmens, sowie Vorhandensein von witterungsgeschützten
und klimatisierten Lagerkapazitäten für mindestens 4 Systeme
2. Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems durch Vorlage eines Zertifikates in Kopie
über eines der folgenden Qualitätsmanagementsysteme:
DIN EN ISO 9001, ITAF 16949, DIN EN ISO 13485, VDA6.1 oder vergleichbar
3. Nennung und detaillierte Beschreibung mindestens eines vergleichbaren Referenzprojektes:
Projekt mit Rüstungsbezug, ortsbeweglicher militärischer Sanitätseinrichtung. Planung,
Zusammenstellung und Lieferung von mobilen Sanitätseinrichtungen inkl. Integration
von medizinischem Gerät unter besonderen Bedingungen eines militärischen Einsatzes.
Anzugeben ist auch die Zahl der gefertigten Systeme, unter Benennung der jeweiligen
Medizinprodukte, mit Bildmaterial und den wesentlichen berücksichtigten speziellen
militärischen Normen und Vorschriften.
4. Nachweis über Kenntnisse des Bewerbers durch Vorlage von entsprechenden Zertifikaten
(in Kopie) oder gleichwertigen Dokumenten des Bewerbers, die die Befähigung zur Erstellung
Technischer Dienstvorschriften in elektronsicher Form (IETD) unter Berücksichtigung
der S1000D Version 2.3 in Verbindung mit dem National Style Guide Version 003.04 und
der S2000M Version 4.0 in Verbindung mit der DBSpec 2000M 8. Änderung dokumentieren
(Regelungen können bei baainbwu1.2@bundeswehr.org angefordert werden).
Anzugeben ist detailliert
- welche Kenntnisse (z.B. durch Nachweis von
Lehrgängen und/oder praktischer Erfahrung) vorliegen und bei dem Vorliegen von praktischen
Erfahrungen
- in welchem Referenzprojekt (detaillierte Beschreibung des Projektes) sie nachgewiesen
wurden.
5. Bestätigung über die Befähigung des Bewerbers zur Erstellung SASPF-konformer Stammdaten
durch Zertifikate in Kopie von Schulungen, Lehrgängen oder gleichwertigen Dokumenten,
sowie Nennung von bisher durchgeführten Referenzprojekten.
Anzugeben ist detailliert
- welche Befähigung (z.B. Nachweis von Lehrgängen und/oder praktischer Erfahrung)
vorliegt und bei dem Vorliegen von praktischen Erfahrungen
- in welchem Referenzprojekt (detaillierte Beschreibung des Projektes) sie nachgewiesen
wurde.
6. Nachweis über Kenntnisse des Bewerbers hinsichtlich der Erstellung von Konzepten
(Arbeits- und Umweltschutz, Hygiene, Transport und Verpackung).
Der Nachweis ist zu erbringen durch die Angabe mindestens eines Referenzprojektes
(detaillierte Beschreibung des Projektes und der dort enthaltenen Wartungspläne und
Konzepte) oder das Vorlegen von Schulungszertifikaten in Kopie (Nachweis von Lehrgängen
oder praktischen Erfahrungen).
Hinweis zur Angabe von Referenzprojekten:
Neben der technischen Beschreibung des Referenzprojektes ist auch der jeweilige
Vertragspartner, Ansprechpartner (Name, Adresse, Telefon, E-Mail) des Vertragspartners,
die Vertragslaufzeit sowie der ungefähre Auftragswert (Größenordnung) anzugeben. Das
Referenzprojekt muss abgeschlossen sein. Der Abschluss des Referenzprojekts darf nicht
länger als fünf Jahre (gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge)
zurückliegen.
Sofern die entsprechenden Verträge mit dem BAAINBw geschlossen wurden, ist als Nachweis
die Angabe der Vertragsnummer und des Vertragsgegenstandes ausreichend.
gemäß § 22 Abs. 6 S. 2 VSVgV den Ausschluss aus dem weiteren
Verfahren zur Folge hat.
∙Unterschriebene/signierte Eigenerklärung des Bewerbers, dass für die Abwicklung des
Vertrages und die Kommunikation mit dem Auftraggeber nur Personal vorgesehen ist,
dass die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht (min. Level C1 des Gemeinsamen
Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER)).
∙ Unterschriebene/signierte Eigenerklärung, dass das im Bereich der technischen Dokumentation
verantwortliches Personal (Projektleitung), nicht muttersprachlich deutschsprechende
Personal über Deutschkenntnisse verfügt, die mindestens dem Level C1 GER entsprechen.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag
oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,
dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden
entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen
des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer
Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags
nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht
https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
§ 135 Unwirksamkeit
https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
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