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Ausschreibungsdetails

SPK-ZVS-00101-OeA-M-KGM_Architekt_Neugestaltung_Mittelalterabteilung

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27.04.2023 (letzte Änderung am 01.06.2023)

22.06.2023 10:00

22.06.2023 10:00

SPK-ZVS-22-00101-OeA-M-KGM

Stiftung Preußischer Kulturbesitz

19.06.2023 10:35

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)

Name:Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Straße, Hausnummer:Von-der-Heydt-Str. 16-18
Postleitzahl (PLZ):10785
Ort:Berlin

b)
Zuschlag erteilende Stelle

Wie Hauptauftraggeber siehe a)

2.
Angaben zum Verfahren

a)
Verfahrensart

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

b)
Vertragsart

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c)
Geschäftszeichen

SPK-ZVS-22-00101-OeA-M-KGM

3.
Angaben zu Angeboten

a)
Form der Angebote

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

b)
Fristen

Ablauf der Angebotsfrist

22.06.2023 - 10:00 Uhr

Ablauf der Bindefrist

18.07.2023

4.
Angaben zu Vergabeunterlagen

a)
Vertraulichkeit

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=515434

b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

c)
Zuständige Stelle

Hauptauftraggeber siehe 1.a)

d)
Anforderungsfrist

22.06.2023 - 10:00 Uhr

5.
Angaben zur Leistung

a)
Art und Umfang der Leistung

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin im Museumsbau am Kulturforum verfügt im Gutbrod-Bau in elf Sälen über eine Ausstellungsfläche von etwa 6 500 m2. Nach der partiellen Neugestaltung der Modeabteilung und des Foyers bis 2014 erfolgt nun die Neugestaltung der ständigen Ausstellung von ca. 450 Werken der Mittelalterabteilung. Der im Grundriss L-förmige Ausstellungssaal der Mittelalterabteilung (Raum I) mit einer Grundfläche von 798 m2 befindet sich im Erdgeschoss im nordwestlichen Bereich des Museumsgebäudes. Er bildet den Auftakt zum chronologischen Rundgang durch das Kunstgewerbemuseum.
Die gegenwärtige Präsentation der Mittelalterabteilung des Kunstgewerbemuseums ist seit der Eröffnung des Museumsgebäudes von Rolf Gutbrod am Kulturforum 1985 weitgehend unverändert geblieben und erscheint konzeptionell sowie museumsdidaktisch veraltet, konservatorisch dringend verbesserungsbedürftig und ausstellungstechnisch vielfach verschlissen. Der bedeutende Bestand der Mittelaltersammlung soll dem Publikum künftig in einer zeitgemäßen ständigen Aufstellung präsentiert werden. Zur Lösung dieser Aufgabe liegt eine durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Auftrag gegebene Entwurfsplanung (Leistungsphase 3 gemäß HOAI) vor. Deren vollumfängliche und plangetreue Realisierung dieser Entwurfsplanung ist Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistungen. Planerisch soll die Aufgabe (HOAI Leistungsphase 5 bis 9) in einem zusammenhängenden Projekt bearbeitet werden.
Genauere Angaben entnehmen Sie bitte der Anlage 01_Leistungsbeschreibung sowie den dazugehörigen Anlagen.

b)
CPV-Codes

Museumsausstellungen (92521100-0)

c)
Ort der Leistungserbringung

Berlin

7.
Zulassung von Nebenangeboten

Nein

10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen

Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)

11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

Allgemein
=======
1 Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, § 21 AEntG, § 98c des AufenthG, § 19 des MiLoG, § 21 des SchwarzArbG und § 22 des LieferkettensorgfaltspflichtG
(Im Fall einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern einzureichen.)
---
2 Unternehmensdaten/WReg-Auszug
(Im Fall einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern einzureichen.)
---
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
==========================
3 Erklärung über das Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen pro Schadensfall:
Personen- und Sachschäden: pauschal 3.000.000 EUR
Vermögensschäden: pauschal 1.500.000 EUR
Die Höchstersatzleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der vorstehenden Deckungssummen je Schadensfall betragen, d.h. zweifach maximiert sein.
Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen oder Höhe der Höchstersatzleistungen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, verpflichtet sich der Bieter,
im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen oder Höhe der Höchstersatzleistungen entsprechend anzupassen bzw. eine entsprechende Haftpflichtversicherung abzuschließen.
Der Bieter verpflichten sich den Versicherungsschutz, je nachdem, welcher Fall später eintritt, bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages oder bis zur Verjährung der Mängelansprüche, aufrechtzuhalten.
---
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
===========================
4 Eigenerklärung über die Befähigung und Erlaubnis zur Ausführung von Architektenleistungen
---
5 Eigenerklärung über mindestens 2 Mitarbeiter*Innen hat, die über einen Studienabschluss Architektur (Dipl.-Ing.) und einen Eintrag in der Architektenkammer als Mitglied in der Architekten- und Stadtplanerliste verfügen.
---
6 Nachweis der Leistungsfähigkeit durch Benennung von mindestens drei
vergleichbaren Referenzen aus dem Zeitraum der letzten fünf Jahre (2018, 2019, 2020,
2021, 2022 oder aktueller) zur bezeichneten Leistungsart
Mindestanforderungen an die Referenzen
- die Ausstellungsbauprojekte müssen mehr als 500 m² Ausstellungfläche umfasst haben
- mindestens ein Projekt mit Umsetzung konservatorischer Bedingungen bei der Ausstellung von Objekten innerhalb eines Raumes (freistehende Objekte, Objekte in Vitrinen, unterschiedlichste organische und anorganische Materialien)
- mindestens ein Projekt muss die Ausführung von Architekturleistungen in einem öffentlichen Museum für Kunst und/oder Kunstgewerbe, bei dem die Ausstellungsarchitektur die bestehende Substanz nicht überdeckt, sondern ästhetisch bewusst einbezieht, umfasst haben
- mindestens ein Projekt in Zusammenarbeit mit einer für Museumsausstattungen ausgewiesenen Vitrinenbaufirma zur Umsetzung der o.g. Bedingungen erfolgt sein
- mindestens ein Projekt mit Lichtplanung, mit folgenden Schwerpunkten:
o Besucherführung
o Objektpräsentation (freistehend und innerhalb von Vitrinen, mit unterschiedlichen konservatorischen Bedingungen)
o in einem von Tageslicht nicht vollständig abgetrennten Raum („Mischlichtplanung“)
---
7 Verzeichnis der Leistungen von Unterauftragnehmern bzw. anderer Unternehmen (Eignungsleihe)
(soweit zutreffend)
---
8 Verpflichtungserklärung Eignungsleihe/Unteraufträge
(soweit zutreffend für Dritte, insbesondere Unterauftragnehmer)

12.
Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterium sind Preis und Qualitätskriterien. Die Qualität des Angebotes wird am Beispiel eines exemplarischen Kurzkonzeptes für einen Teilbereich der Ausstellung und an der nachgewiesenen Erfahrung und Qualität der für die Lichtplanung zuständigen Planer*innen bewertet. Die Bewertung des Angebots erfolgt nach der einfachen Richtwertmethode auf Basis der Unterlage für die Ausschreibung und Bewertung von ITLeistungen (UfAB 2018) entsprechend der beigefügten Bewertungsmatrix

14.
Sonstige Angaben

A. Nur registrierte Nutzer der e-Vergabe, die die Teilnahme unter "meine e-Vergabe" aktivieren, können am Vergabeverfahren teilnehmen.
---
B. Die Vergabeunterlagen stehen den Teilnehmern am Vergabeverfahren elektronisch uneingeschränkt zur Verfügung.
---
C. Soweit im Rahmen der Angebotserstellung Fragen zu den Unterlagen oder zum Vergabeverfahren auftreten, können elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes von der Vergabestelle Auskünfte zu diesem Vergabeverfahren angefordert werden. Die Frist zur Anforderung weiterer Auskünfte ist der Aufforderung zur Angebotsabgabe zu entnehmen.
Nach Ablauf der angegebenen Frist eingehende Fragen werden ggf. nicht mehr beantwortet. Die SPK behält sich vor auch Fragen zu beantworten, die nach Ablauf der Frist eingehen.
Telefonische Auskünfte werden grundsätzlich nicht erteilt.
Andere als die unter Punkt 1 genannte Vergabestelle dürfen für Auskünfte zum Verfahren nicht kontaktiert werden.
--- 
D. Zusätzliche Informationen (d.h. Auskünfte zum Vergabeverfahren, Antworten auf Bieterfragen etc.) und ggf. ergänzende Dokumente werden grundsätzlich in anonymisierter Form allen potentiellen Bietern ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes zur Verfügung gestellt und sind bei der Erstellung eines Angebotes zu beachten.
---
E. Sämtliche Kommunikation (einschließlich Angebot) ist in deutscher Sprache zu führen.
---
F. Bietergemeinschaften: Im Falle von Bietergemeinschaften ist eine bevollmächtigte Vertreterin/ein bevollmächtigter Vertreter, der die Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch. Von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sind die unter Punkt 11 genannten Unterlagen ausgefüllt einzureichen.
--- 
G. Kosten, die ggf. bei der Erstellung des Angebotes entstehen, können nicht erstattet werden.
--- 
H. Das Angebot ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich elektronisch auf der e-Vergabeplattform des Bundes einzureichen. Die vorgegebenen Formblätter in der jeweils aktuellsten Fassung sind zwingend zu verwenden. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die die geforderten und ggf. nachgeforderten Unterlagen oder Angaben nicht oder nicht vollständig enthalten, werden gem. § 42 Abs. 1 UVgO von der Wertung ausgeschlossen. Unterlagen werden nachgefordert. Nachforderungen richten sich nach den Regelungen gem. § 41 (2) bis (4) UVgO.
--- 
I. Zur elektronischen Angebotseinreichung über die e-Vergabeplattform des Bundes genügt, statt der eigenhändigen Unterschrift, die Übermittlung der geforderten Dokumente in Textform gemäß § 126b BGB und die Nennung der Person des erklärenden an den vorgegebenen stellen. Nachweise und Erklärungen sind dem Angebot über "meine e-Vergabe" beizufügen.
--- 
J. Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§42 UVgO). Es gilt deutsches Recht.


Versionsverlauf

Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.

17.05.2023


17.05.2023




27.04.2023


27.04.2023




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