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Ausschreibungsdetails

Prozessberatung im 3PM (ZIB 12.04 - 9940/21/VV : 2)

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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05.03.2023 (letzte Änderung am 21.04.2023)

27.04.2023 11:30

27.04.2023 11:30

ZIB 12.04 - 9940/21/VV : 2

Beschaffungsamt des BMI

21.04.2023 14:38

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
Postanschrift: Brühler Straße 3
Postleitzahl: 53119
Ort: Bonn
NUTS: Deutschland (DE, NUTS 0)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Zentralstelle IT-Beschaffung
Telefon: +49 22899610-3535
Fax: +49 22899610-3537

I.2)
Gemeinsame Beschaffung

Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.


I.3)
Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

elektronisch via:

http://www.evergabe-online.de

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung

II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Prozessberatung im 3PM

ZIB 12.04 - 9940/21/VV : 2

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen der allgemeinen öffentlichen Verwaltung (75110000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Prozessberatung im 3PM

II.1.5)
Geschätzter Gesamtwert

76.000.000,00

EUR Euro

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung

II.2.3)
Erfüllungsort

Deutschland (DE, NUTS 0)

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Prozessberatung im Drei-Partnermodell (3PM)

Dieser Rahmenvertrag soll Organisationen dabei unterstützen, sich vor dem Hintergrund insb. gesellschaftlicher, politischer und technischer Veränderungen effizient, effektiv und zukunftssicher aufzustellen. Hierzu werden durch externe Dienstleister zu erbringende Beratungsleistungen bereitgestellt, um bei der Optimierung und Digitalisierung von Prozessen sowie der Konzipierung und Einführung eines übergreifenden Prozessmanagements zu unterstützen.

Die verschiedenen Beratungsleistungen können entweder als einzelne Bausteine oder in Kombination mehrerer Bausteine gegenüber dem Auftraggeber erbracht werden. Die jeweilige Beratungsleistung soll im ganzheitlichen Kontext der Behördenorganisation gesehen werden und im Verständnis eines umfassenden Verwaltungsmanagements (gem. Organisationshandbuch, www.orghandbuch.de) eingebettet sein.

Aus der Rahmenvereinbarung kann bis zu einem Höchstwert von 76.000.000,00 € abgerufen werden. Der Höchstwert entspricht dem geschätzten Gesamtwert.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.6)
Geschätzter Wert

76.000.000,00

EUR Euro

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten: 24

2 x automatisch um jeweils 12 Monate, sofern der AG nicht wiederspricht

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen

III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Es sind keine Erklärungen und Nachweise einzureichen.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

K 2.1 - A-Kriterium

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Prozessberatung) für die letzten drei Geschäftsjahre anzugeben. Der Umsatz muss mindestens 5.000.000 EUR pro Jahr betragen.

Bei Bietergemeinschaften und Unteraufträgen mit Eigungsleihe werden die Umsätze aller Unternehmen addiert.

K 2.2 - A-Kriterium

Für die Auftragnehmerin und jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft muss während der gesamten Vertragslaufzeit eine Industriehaftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden über mindestens den Betrag von 2 Million Euro und eine Industriehaftpflichtversicherung für Vermögensschäden über mindestens den Betrag von 3 Millionen Euro bestehen. Eine Pauschalversicherung (Sach-, Personen- & Vermögensschäden) über den Betrag von mindestens 5 Million Euro (mindestens 2 Millionen Personenschäden/Sachschäden und mindestens 3 Millionen Vermögensschäden) wird als äquivalent angesehen.

Bitte reichen Sie einen Nachweis in Form eines Auszugs des Versicherungsscheins mit Ihrem Angebot ein.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

K 3.1 - A-Kriterium

Beschreiben Sie im Bezug auf den Leistungsgegenstand, wie Sie die Einhaltung und Überwachung einer stetig hohen Qualität Ihrer Leistungsprozesse sicherstellen. Gehen Sie ggf. auf von Ihnen adaptierte Qualitätsmanagementsysteme (z. B. ISO 9001) ein und erläutern Sie deren Art und Umfang sowie die hiervon erfassten Unternehmensbereiche. Legen Sie ggf. die entsprechenden Zertifizierungsurkunden oder gleichwertige Dokumente in Kopie bei.

Die Ausführungen belegen zweifelsfrei, dass mindestens

- ein Qualitätsmanagementsystem im Unternehmen vorhanden ist UND

- Prozesse der Qualitätssicherung bei der Abwicklung von Projekten und im Auftragsmanagement integriert sind

ODER

- ein Qualitätsmanagementsystem im Unternehmen vorhanden ist UND

- eine Zertifizierung im Bereich des Qualitätsmanagements (z. B. ISO 9001) in Vorbereitung ist.

ODER

- eine Zertifizierung im Bereich des Qualitätsmanagements (z. B. ISO 9001) vorliegt.

Begrenzen Sie Ihre Ausführungen hierzu auf max. 500 Wörter bzw. max. 2 DIN A4-Seiten inkl. Grafiken.

K 3.2 - A-Kriterium

Bitte reichen Sie eine Liste mit mindestens vier (4) geeigneten Referenzen in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein (siehe Dokument "Leistungsbeschreibung"). Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.

Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:

- Kurzbeschreibung der ausgeführten Leistungen, Wert des Auftrags (Umfang der Personentage auf Seiten des Bieters), Zeitraum der Leistungserbringung,

- Angabe der zuständigen Kontaktstelle beim Auftraggeber der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.

Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:

- Mindestens zwei (2) dieser Referenzen stammen aus dem Bereich "Prozessberatung",

- mindestens zwei (2) Referenzen betreffen einen Auftrag aus der öffentlichen Verwaltung (öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 99 GWB).

- Die Referenzen dürfen nicht älter als drei (3) Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung - gerechnet bis zum Ende der Angebotsfrist).

- Die Referenzprojekte müssen jeweils einen Umfang von mindestens 100 Personentagen aufweisen (Aufwand in Personentagen auf Seiten des Bieters).

- Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand (z. B. der erreichte Meilenstein im Projekt) anzugeben. Im Falle eines nicht erfolgreichen Projektes soll grob beschrieben werden, weshalb es sich bei dem eingereichten Referenzprojekt um kein erfolgreiches handelt. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden.

- Für die Referenzen ist die Vorlage "Vordruck_Referenzen" zu verwenden.

- Es sind nur jeweils vier (4) Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen.

- Mindestens eine (1) der vier (4) Referenzen umfasst mehr als 600 PT und eine Laufzeit von mehr als 1 Jahr.

- Mindestens zwei (2) der vier (4) Referenzen müssen abgeschlossen sein.

Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Fristende nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bewerbers nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen. Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.

K 3.3 - A-Kriterium

Weisen Sie für Ihre Organisation bzw. alle Mitglieder Ihrer Bewerber-/Bietergemeinschaft ein Informationssicherheitsmanagement, z.B. nach ISO/IEC 27001 oder gleichwertig nach. Gehen Sie ggf. auf das von Ihnen adaptierte Informationssicherheitsmanagement (z. B. ISO/IEC 27001) ein und erläutern Sie dessen Art und Umfang sowie die hiervon erfassten Unternehmensbereiche. Legen Sie ggf. die entsprechenden Zertifizierungsurkunden oder gleichwertig Dokumente in Kopie bei.

Die Ausführungen belegen zweifelsfrei, dass mindestens

- ein Informationssicherheitsmanagement im Unternehmen vorhanden ist UND

- Prozesse des Informationssicherheitsmanagement bei der Abwicklung von Projekten und im Auftragsmanagement integriert sind

ODER

- eine Zertifizierung im Bereich des Informationssicherheitsmanagement (z. B. ISO/IEC 27001) vorliegt.

Begrenzen Sie Ihre Ausführungen hierzu auf max. 500 Wörter bzw. max. 2 DIN A4-Seiten inkl. Grafiken.

K 3.4 - A-Kriterium

Bitte geben Sie die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in Ihrem Unternehmen in den letzten drei (3) Geschäftsjahren an.

Mindestanforderungen:

- mindestens 150 Beschäftigten insgesamt,

- mindesten 110 Beschäftigten im Geschäftsbereich "Beratung"

Bei Bietergemeinschaften und Unteraufträgen mit Eignungsleihe werden die Zahlen aller Unternehmen addiert.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag

III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

K 4.1 - A-Kriterium

Umweltmanagmentsystem

Weisen Sie für Ihre Organisation bzw. alle Mitglieder Ihrer Bietergemeinschaft ein Umweltmanagementsystem, z.B. nach ISO 14001 oder gleichwertig, nach.

Gehen Sie ggf. auf das von Ihnen adaptierte Umweltmanagmentsystem (z. B. ISO 14001) ein und erläutern Sie dessen Art und Umfang sowie die hiervon erfassten Unternehmensbereiche. Legen Sie ggf. die entsprechenden Zertifizierungsurkunden oder vergleichbare Dokumente in Kopie bei.

Die Ausführungen belegen zweifelsfrei, dass mindestens

- ein Umweltmanagmentsystem im Unternehmen vorhanden ist UND

- Prozesse des Umweltmanagmentsystemt bei der Abwicklung von Projekten und im Auftragsmanagement integriert sind

ODER

- Zertifizierung im Bereich des Umweltmanagmentsystem (z. B. ISO 14001, MNP oder gleichwertig) vorliegt.

Begrenzen Sie Ihre Ausführungen hierzu auf max. 500 Wörter bzw. max. 2 DIN A4-Seiten inkl. Grafiken.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung

IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.3)
Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben

IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

27.04.2023

11:30

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

31.10.2023

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

19.04.2023

11:31

entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Die Zahlung erfolgt elektronisch


VI.3)
Zusätzliche Angaben

Abrufberechtigt sind neben den in dieser Liste aufgeführten Behörden auch alle weiteren Behörden der unmittelbaren Bundesverwaltung.

Liste der abrufberechtigten Bedarfsträger:

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Unfallversicherung Bund und Bahn

Stiftung Haus der kleinen Forscher

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Informationstechnikzentrum Bund

Bundesministerium für Gesundheit

Robert-Koch-Institut

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Beschaffungsamt des BMI

Bundesamt für Verfassungsschutz

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung

Verbaucherzentrale Bundesverband eV

Bundesanstalt für Wasserbau

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

Deutscher Wetterdienst

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr

Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisatioen mit Sicherheitsaufgaben

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Bundesinstitut für Risikobewertung

Bundesinstut für Berufsbildung

Bw Bekleidungsmanagement GmbH

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Die Autobahn GmbH des Bundes

Erdölbevorratungsverband K.d.ö.R.

Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau

Stiftung Preupischer Kulturbesitz

Auswärtiges Amt

BMI

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Bundesamt für Güterverkehr

Bundesamt für Naturschutz

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen

Bundeskanzleramt

Bundeskriminalamt

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Deutsches Archäologisches Institut

Max Rubner-Institut

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Umweltbundesamt

Deutscher Bundestag

Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

ALDB GmbH

Alexander von Humboldt-Stiftung

Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften

Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.

Deutsche Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit e.V.

Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinützige GmbH

Deutsches Institut für Entwicklungspolitik

Engagement Global gGmbH

Friedrich-Ebert-Stiftung

Hanns-Seidel-Stiftung e.V.

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft

Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gGmbH


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI (BeschA).

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu richten.

Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

21.04.2023



Berichtigungen

Untenstehend werden alle Berichtigungen des Verfahrens als F14 zum Download angeboten. Die Sortierung erfolgt absteigend.

20.04.2023


20.04.2023




11.04.2023


11.04.2023




04.04.2023


-




23.03.2023


23.03.2023




17.03.2023


17.03.2023




14.03.2023


14.03.2023




13.03.2023


13.03.2023




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