Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesamt für Naturschutz
Straße, Hausnummer:Konstantinstr. 110
Postleitzahl (PLZ):53179
Ort:Bonn
E-Mail: Vergaben@BfN.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
Z2-53202-2023-D10
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
30.03.2023 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
15.05.2023
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=505369
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=505369
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
30.03.2023 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Durch den Wunsch nach intensiven Naturerlebnissen, unberührter Natur und sportlichen Outdoor-Aktivitäten werden vermehrt sensible und
störungsempfindliche Orte in Natur und Landschaft aufgesucht, die damit einer (erheblichen) Belastung ausgesetzt sein können. Um sich über mögliche Wege- und Tourenangebote zu informieren und die entsprechenden Aktivitäten in der Natur zu planen, wird immer mehr auf digitale Medien- und Kartenangebote zurückgegriffen. Dies geschieht meist vor Antritt der Outdoor-Aktivität, wobei auch während des Aufenthalts in der Natur zur Orientierung im Gelände und zum Abruf von Informationen auf unterschiedlichste digitale Medien zurückgegriffen wird.
Die Digitalisierung ist aus Sport und Freizeitgestaltung nicht mehr wegzudenken und beeinflusst immer stärker, wie sich Menschen in Natur und Landschaften bewegen. Sie erfordert daher eine Anpassung von Strategien für den Naturschutz. Denn das regelrechte Überangebot an digitalen Möglichkeiten führt dazu, dass eine
organisierte und mit allen relevanten Akteuren abgestimmte Aktivitätslenkung innerhalb, aber auch außerhalb von Schutzgebieten eine Herausforderung darstellt und parallel an Lösungen gearbeitet wird.
Vor diesem Hintergrund möchten das Bundesamt für Naturschutz und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz mit der Vergabe eines Gutachtens einen eineinhalbtägigen Workshop zum Thema „Digitalisierung und Aktivitätslenkung in Natur und Landschaft“ mit allen relevanten Akteursgruppen in diesem Bereich wie z. B. Tourenportale, Schutzgebietsverwaltungen, Sportverbände, Tourismus-
Destinationen, Eigentümer/-innen und weitere Interessensverbände vorbereiten und durchführen lassen. Ziel des Workshops soll ein intensiver und konstruktiver Austausch mit den relevanten Akteursgruppen sein, um Chancen, Risiken und Herausforderungen der digitalen Tools zu diskutieren und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für die derzeitige Problematik sowohl aus naturwissenschaftlich-fachlicher als auch aus technischer Sicht zu erarbeiten. Vorab ist der Stand der Forschungsaktivitäten im Bereich Digitalisierung und Aktivitätslenkung im Naturschutz zusammenzustellen. Ziel der Status-quo-Zusammenstellung soll es sein, bestehende Konflikte und Synergien bei der Digitalisierung und Aktivitätslenkung in Natur und Landschaft zwischen verschiedenen Akteursgruppen zu identifizieren und einen Überblick über die zahlreichen und teilweise nur regional fokussierten digitalen Medienangebote zu bekommen. Dabei sollen auch bestehende Förderprojekte und Initiativen sowie alle relevanten Akteursgruppen identifiziert werden. Die Ergebnisse sollen während des Workshops präsentiert und diskutiert werden. Darüber hinaus soll während des Workshops in Arbeitsgruppen über ein mögliches weiteres gemeinsames Vorgehen gesprochen werden. Nach der Durchführung des Workshops sind alle Ergebnisse in Form eines Gutachtens schriftlich festzuhalten.
Für die Vorbereitung und Durchführung des Workshops zum Thema „Digitalisierung und Aktivitätslenkung in Natur und Landschaft“ ist neben einem umfangreichen naturwissenschaftlichen, naturschutzfachlichen und naturpolitischen Sachverstand eine ausreichende fachlich-technische Expertise im Bereich Digitalisierung und Aktivitätslenkung in Natur und Landschaft nachzuweisen.
störungsempfindliche Orte in Natur und Landschaft aufgesucht, die damit einer (erheblichen) Belastung ausgesetzt sein können. Um sich über mögliche Wege- und Tourenangebote zu informieren und die entsprechenden Aktivitäten in der Natur zu planen, wird immer mehr auf digitale Medien- und Kartenangebote zurückgegriffen. Dies geschieht meist vor Antritt der Outdoor-Aktivität, wobei auch während des Aufenthalts in der Natur zur Orientierung im Gelände und zum Abruf von Informationen auf unterschiedlichste digitale Medien zurückgegriffen wird.
Die Digitalisierung ist aus Sport und Freizeitgestaltung nicht mehr wegzudenken und beeinflusst immer stärker, wie sich Menschen in Natur und Landschaften bewegen. Sie erfordert daher eine Anpassung von Strategien für den Naturschutz. Denn das regelrechte Überangebot an digitalen Möglichkeiten führt dazu, dass eine
organisierte und mit allen relevanten Akteuren abgestimmte Aktivitätslenkung innerhalb, aber auch außerhalb von Schutzgebieten eine Herausforderung darstellt und parallel an Lösungen gearbeitet wird.
Vor diesem Hintergrund möchten das Bundesamt für Naturschutz und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz mit der Vergabe eines Gutachtens einen eineinhalbtägigen Workshop zum Thema „Digitalisierung und Aktivitätslenkung in Natur und Landschaft“ mit allen relevanten Akteursgruppen in diesem Bereich wie z. B. Tourenportale, Schutzgebietsverwaltungen, Sportverbände, Tourismus-
Destinationen, Eigentümer/-innen und weitere Interessensverbände vorbereiten und durchführen lassen. Ziel des Workshops soll ein intensiver und konstruktiver Austausch mit den relevanten Akteursgruppen sein, um Chancen, Risiken und Herausforderungen der digitalen Tools zu diskutieren und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für die derzeitige Problematik sowohl aus naturwissenschaftlich-fachlicher als auch aus technischer Sicht zu erarbeiten. Vorab ist der Stand der Forschungsaktivitäten im Bereich Digitalisierung und Aktivitätslenkung im Naturschutz zusammenzustellen. Ziel der Status-quo-Zusammenstellung soll es sein, bestehende Konflikte und Synergien bei der Digitalisierung und Aktivitätslenkung in Natur und Landschaft zwischen verschiedenen Akteursgruppen zu identifizieren und einen Überblick über die zahlreichen und teilweise nur regional fokussierten digitalen Medienangebote zu bekommen. Dabei sollen auch bestehende Förderprojekte und Initiativen sowie alle relevanten Akteursgruppen identifiziert werden. Die Ergebnisse sollen während des Workshops präsentiert und diskutiert werden. Darüber hinaus soll während des Workshops in Arbeitsgruppen über ein mögliches weiteres gemeinsames Vorgehen gesprochen werden. Nach der Durchführung des Workshops sind alle Ergebnisse in Form eines Gutachtens schriftlich festzuhalten.
Für die Vorbereitung und Durchführung des Workshops zum Thema „Digitalisierung und Aktivitätslenkung in Natur und Landschaft“ ist neben einem umfangreichen naturwissenschaftlichen, naturschutzfachlichen und naturpolitischen Sachverstand eine ausreichende fachlich-technische Expertise im Bereich Digitalisierung und Aktivitätslenkung in Natur und Landschaft nachzuweisen.
c)
Ort der Leistungserbringung
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Eigenerklärung(en) über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sind zwingend erforderlich. Entsprechende Vordrucke befinden sich in den Vergabeunterlagen.
Fachliche Eignungskriterien müssen gemäß den Ausführungen unter Punkt 9 "Eignungskriterien" in der Leistungsbeschreibung nachgewiesen werden.
Fachliche Eignungskriterien müssen gemäß den Ausführungen unter Punkt 9 "Eignungskriterien" in der Leistungsbeschreibung nachgewiesen werden.
12.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Alle Kriterien sind unter Punkt 10 "Leistungswertung" in der Leistungsbeschreibung aufgeführt.
Versionsverlauf
Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.
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