Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bauhaus-Universität Weimar
Straße, Hausnummer:Cranachstr. 47
Postleitzahl (PLZ):99423
Ort:Weimar
E-Mail: sylvia.reichelt@uni-weimar.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
35004000-1/23
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
24.02.2023 - 12:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
09.03.2023
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=500678
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=500678
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
24.02.2023 - 12:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
In klinischen Kontexten werden Schmerzen durch Selbsteinschätzung und anhand von numerischen Bewertungsskalen und Fragebögen erhoben. Diese Praxis reduziert die Möglichkeit, eine individuelle Schmerzerfahrungen auszudrücken, auf wenige diskrete Optionen. Der vorzustellende Ansatz, der von den Forschungsgruppen Willmann/Mühlenberend an der Bauhaus-Universität Weimar und dem Team der Klinik für interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie des Universitätsklinikums Jena entwickelt wird, verfolg einen alternativen Ansatz: Anhand interaktiver und parametrischer Grafiken, lässt sich die Schmerzerfahrung durch die Patientinnen und Patienten individuell und intuitiv eingeben und erfassen. Hierfür ist ein entsprechendes grafisches Interface als Applikation (App) für mobile Endgeräte auf der Grundlage eines bereits erarbeiteten GUI- und UX-Konzeptes umzusetzen. Das Interface soll: a) in einen High-Fidelity Prototypen für eine Nutzer*innen-Testung im vorbezeichneten klinischen Kontext überführt werden; und b) es ermöglichen, die Eingabeergebnisse in eine spezifische und bereits bestehende Patient-Reporting-Datenbank/App („dotlink“) zu übertragen, um damit als FHIR-basierter Umfragebogen integriert werden zu können.
Zur Durchführung einer empirischen Nutzer*innen-Testung soll eine interaktive, grafische Eingabe- und Repräsentationsoberfläche als High-Fidelity Prototyp in Form einer Progressive Web App oder Webseite erstellt werden. Diese soll „responsiv“ programmiert werden, so dass die interaktive, grafische Eingabe- und Repräsentationsoberfläche auf allen einschlägigen Endgeräten aufgerufen und genutzt werden kann. Für die Umsetzung wurden in unterschiedlichen Vorversuchen bereits grundlegende strukturelle, grafische/notationelle und performative Parameter definiert und erfolgreich getestet. Wesentlich ist, dass die interaktive Visualisierung in jeder Render-Loop und ungeachtet der Reihenfolge neu gesetzt werden kann und sich darüber hinaus dynamisch an geänderte Parameter anpassen kann. Der Prototyp sollen auf Grundlage der bestehenden Paramater und in enger Abstimmung zwischen Auftragnehmer*in und Auftraggeber erstellt werden. Zur Anbindung an die bestehende Patient-Reporting-Datenbank/App der Klinik für Neurologie der Charité Berlin („dotlink“) soll zusätzlich ein Daten-/Schnittstellenmodell definiert werden, welches die Parameter in reproduzierbarer Form im erforderlichen FHIR-Standard repräsentieren und verfügbar machen. Die maschinenlesbare Definition wird um eine menschenlesbare Beschreibung ergänzt, welche Lokalisation, zeitlichen Verlauf und Stärke der Schmerzen durch die jeweilige Eingabe festhält.
Zur Durchführung einer empirischen Nutzer*innen-Testung soll eine interaktive, grafische Eingabe- und Repräsentationsoberfläche als High-Fidelity Prototyp in Form einer Progressive Web App oder Webseite erstellt werden. Diese soll „responsiv“ programmiert werden, so dass die interaktive, grafische Eingabe- und Repräsentationsoberfläche auf allen einschlägigen Endgeräten aufgerufen und genutzt werden kann. Für die Umsetzung wurden in unterschiedlichen Vorversuchen bereits grundlegende strukturelle, grafische/notationelle und performative Parameter definiert und erfolgreich getestet. Wesentlich ist, dass die interaktive Visualisierung in jeder Render-Loop und ungeachtet der Reihenfolge neu gesetzt werden kann und sich darüber hinaus dynamisch an geänderte Parameter anpassen kann. Der Prototyp sollen auf Grundlage der bestehenden Paramater und in enger Abstimmung zwischen Auftragnehmer*in und Auftraggeber erstellt werden. Zur Anbindung an die bestehende Patient-Reporting-Datenbank/App der Klinik für Neurologie der Charité Berlin („dotlink“) soll zusätzlich ein Daten-/Schnittstellenmodell definiert werden, welches die Parameter in reproduzierbarer Form im erforderlichen FHIR-Standard repräsentieren und verfügbar machen. Die maschinenlesbare Definition wird um eine menschenlesbare Beschreibung ergänzt, welche Lokalisation, zeitlichen Verlauf und Stärke der Schmerzen durch die jeweilige Eingabe festhält.
c)
Ort der Leistungserbringung
Weimar
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
keine
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Leistungspaket 1: bis 10.04.2023
Leistungspaket 2: bis 30.04.2023
Leistungspaket 2: bis 30.04.2023
9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
keine
Für vom Auftragnehmer geforderte Abschlagszahlungen vor der Leistungserbringung wird eine Vorauszahlungsbürgschaft einer deutschen Geschäftsbank gem. Bürgschaftsformular 423 gefordert. Die Höhe der Bürgschaft richtet sich nach der Höhe der geforderten Abschlagszahlung. Die Vorauszahlungsbürgschaft ist innerhalb von 5 Werktagen nach Vertragsschluss bei nachfolgender Adresse einzureichen: Bauhaus-Universität Weimar
Dezernat Finanzen
Referat Beschaffung
Cranachstr. 47, Raum 202
99423 Weimar
Für vom Auftragnehmer geforderte Abschlagszahlungen vor der Leistungserbringung wird eine Vorauszahlungsbürgschaft einer deutschen Geschäftsbank gem. Bürgschaftsformular 423 gefordert. Die Höhe der Bürgschaft richtet sich nach der Höhe der geforderten Abschlagszahlung. Die Vorauszahlungsbürgschaft ist innerhalb von 5 Werktagen nach Vertragsschluss bei nachfolgender Adresse einzureichen: Bauhaus-Universität Weimar
Dezernat Finanzen
Referat Beschaffung
Cranachstr. 47, Raum 202
99423 Weimar
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Es gilt die Thüringer LHO in der aktuell gültigen Fassung
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
a) Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug bzw. Bestätigung einer freiberuflichen Tätigkeit
b) Eigenerklärung gem. Fbl.124
Ein Auszug aus der Präqualifizierungsdatenbank ersetzt die Bieternachweise a) und b)
c) Verpflichtungserklärung zur Tariftreue
d) Referenzen zur Realisierung des ausgeschriebenen Leistungsgegenstandes bezüglich high fidelity Prototypen (siehe Pos. 1.2 des LV)
e) Referenzen zur Realisierung des ausgeschriebenen Leistungsgegenstandes bezüglich der Anbindung an bestehende App (siehe Pos. 1.2 des LV)
f) Referenzen zur Expertise des Auftragnehmers zur Arbeit im Bereich Medizin-Software
b) Eigenerklärung gem. Fbl.124
Ein Auszug aus der Präqualifizierungsdatenbank ersetzt die Bieternachweise a) und b)
c) Verpflichtungserklärung zur Tariftreue
d) Referenzen zur Realisierung des ausgeschriebenen Leistungsgegenstandes bezüglich high fidelity Prototypen (siehe Pos. 1.2 des LV)
e) Referenzen zur Realisierung des ausgeschriebenen Leistungsgegenstandes bezüglich der Anbindung an bestehende App (siehe Pos. 1.2 des LV)
f) Referenzen zur Expertise des Auftragnehmers zur Arbeit im Bereich Medizin-Software
12.
Zuschlagskriterien
Preis 20%
Qualität der Referenzen und der Kurzbeschreibung zur geplanten Realisierung des Auftragsgegenstandes: 80 %
Qualität der Referenzen und der Kurzbeschreibung zur geplanten Realisierung des Auftragsgegenstandes: 80 %
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Unteraufträge einzelner Arbeitspakete sind gem. §26 Abs. 6 UVgO ausgeschlossen. Die Leistung ist als Komplettleistung durch einen Bieter zu erbringen.
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