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Ausschreibungsdetails

Behördenzentrum Hanau (149489-2)

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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12.01.2023 (letzte Änderung am 27.03.2023)

13.02.2023 23:59

149489-2

BA - Gebäude-, Bau- und Immobilienmanagement GmbH

08.05.2023 09:01

2023/S 010-020939

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Bundesagentur für Arbeit
Postanschrift: Lina-Ammon-Str. 9
Postleitzahl: 90471
Ort: Nürnberg
NUTS: Main-Kinzig-Kreis (DE719, NUTS 3)
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 91198872941
Fax: +49 91198872909
Hauptadresse: http://bi-management.de

Offizielle Bezeichnung: Bauprojekt Hanau Baubetreuungs- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Am Markt 14-18
Postleitzahl: 93450
Ort: Hanau
NUTS: Main-Kinzig-Kreis (DE719, NUTS 3)
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 618118000818

I.2)
Gemeinsame Beschaffung

Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung.


I.3)
Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

elektronisch via:

http://www.evergabe-online.de

Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter :

http://evergabe-online.de

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Sozialwesen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung

II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Behördenzentrum Hanau

149489-2

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen in der Tragwerksplanung (71327000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Ausführung von Fachplanungsleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI (Tragwerksplanung)

II.1.5)
Geschätzter Gesamtwert

1.000.000,00

EUR Euro

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung

II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Planungsleistungen im Bauwesen (71320000)

II.2.3)
Erfüllungsort

Main-Kinzig-Kreis (DE719, NUTS 3)

Hanau

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Die Bundesagentur für Arbeit sowie die Stadt Hanau

beabsichtigen im Stadtgebiet der Stadt Hanau eine

gemeinsame bürgerfreundliche und innovative Anlaufstelle

"rund um das Erwerbsleben" neu zu errichten.

Hierfür sollen für ca. 524 Mitarbeiter der BA (209 MA), der Stadt

Hanau (124 MA) und der noch zu gründenden gemeinsamen

Einrichtung (191 MA) kosteneffiziente, zukunftsfähige und

nachhaltige Büroflächen auf einem bereits definierten Areal im

Stadtgebiet Hanau errichtet werden, die zudem das Konzept

und die Zielvorstellung einer bürgerfreundlichen und

transparenten Verwaltung in bestmöglicher Weise umsetzt.

Die NGF nach DIN 277 beträgt insgesamt ca. 17.000 m². Es

handelt sich dabei um drei Baukörper, von denen zwei

Baukörper von der Stadt Hanau und der gemeinsamen

Einrichtung genutzt werden und ein Baukörper von der

Bundesagentur für Arbeit.

Gegenstand der Ausschreibung sind folgende

Planungsleistungen:

Leistungen gem. Teil 4, Abschnitt 1 HOAI, Tragwerksplanung:

LPH 1-6.

Es ist eine stufenweise Beauftragung in folgenden Abschnitten

vorgesehen:

Stufe 1: LPH 1-2

Stufe 2: LPH 3

Stufe 3: LPH 4-6

Ein Recht auf Weiterbeauftragung nach Abschluss einer Stufe

besteht nicht.

Mit dem obsiegenden Bieter werden zwei separate Verträge

jeweils mit der Bundesagentur für Arbeit und der BAUprojekt

Hanau Baubetreuungs- und Projektentwicklungsgesellschaft

mbH abgeschlossen.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

22.05.2023

29.01.2027

eine Verlängerung der geplanten Fertigstellung (31.12.2027) von bis zu einem halben Jahr ist von dem Auftragnehmer im Rahmen seiner Kalkulation zu berücksichtigen.

II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

3

Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes werden die 3 bis 5 am

besten geeigneten Bewerber ausgewählt und zur Abgabe eines

ersten Angebots aufgefordert. Die Auswahl erfolgt anhand der

bekannt gemachten Kriterien.

Einer Bewertung in einem Wertungsschema unterliegen die

folgenden Kriterien:

III.1.3 Referenzen

Art des Projektes: zu erreichende max. Punktzahl: 20 (pro

Referenz)

Anrechenbare Kosten: zu erreichende max. Punktzahl: 20 (pro

Referenz)

Dem Bieter steht es frei, mehrere Referenzen vorzulegen. Aus

den vorgelegten Referenzen werden die drei besten

Referenzen einer Wertung nach dem Wertungsschema

unterzogen.

III.1.3 Personal

Verhältnis von Mitarbeitern zu freien Angestellten: zu

erreichende max. Punktzahl: 20

III.1.3 Qualitätssicherung

Beschreibung der Qualität: zu erreichende max. Punktzahl: 20

Insgesamt können max. 160 Punkte erzielt werden.

Das Wertungsschema ist mit dem Bekanntmachungstext auf

der Vergabeplattform verknüpft und kann zusammen mit der

Bekanntmachung automatisch von der Vergabeplattform

heruntergeladen werden.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen

III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Nachweis nach § 44 i.V.m. § 75 VgV bzgl.

Bauvorlageberechtigung: Nachweis der uneingeschränkten

Bauvorlageberechtigung nach jeweiligem Kammergesetz über

die berufliche Befähigung des Bewerbers und/oder

Führungskräfte des Unternehmens.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Absicherung Schadensfall:

Nachweis einer aktuellen, gültigen Berufs- oder

Betriebshaftpflichtversicherung in Form einer Bestätigung durch

ein in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaats des

Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum

zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für

das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt

erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch

eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen

werden, mit der sie den Abschluss der geforderten

Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall

zusichert. Mindestens nötige Deckung für Personenschäden

über 3.000.000 EUR, für Sachschäden über 1.500.000 EUR.

Umsatz:

Angaben zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

nach § 45 Abs.4 Nr.4 VgV über den Gesamtumsatz und

den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, bezogen

auf die letzten 3 Geschäftsjahre.

Nachweis: Eigenerklärung

Mindestens nötige Deckung für Personenschäden über

3.000.000 EUR, für Sachschäden über 1.500.000 EUR. Die

Mindestdeckungssummen müssen für die gesamte Dauer des

Vertrages dreifach zur Verfügung stehen.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

1. Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten

Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung hinsichtlich

des beschriebenen Leistungsbildes vergleichbar sind.

Nachweis: Eigenerklärung in Form einer Referenzliste, die

folgende Angaben enthält:

- Auftraggeber (mit Bennennung eines Ansprechpartners sowie

Kontaktdaten)

- Art des Projektes (Neubau, Umbau, Sanierung etc.)

- Höhe der anrechenbaren Kosten der beplanten

Anlagengruppen

- Zeitraum der Leistungserbringung

Gewertet werden maximal drei Referenzen. Dem Bieter steht es

frei, mehr als drei Referenzen vorzulegen. Aus den vorgelegten

Referenzen werden die drei besten Referenzen im Rahmen der

Wertung berücksichtigt.

2. Erklärung, aus der die durchschnittlich jährliche

Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner

Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist (§ 46

Abs.3 Nr.8 VgV), gegliedert nach Berufsgruppen, Angestellte

und freie Mitarbeiter getrennt.

3. Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung,

welche Geräte und welche technische Ausrüstung das

Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.

Erwartet werden Aussagen zu verwendeter Hardware und

Bürosoftware, sowie angewandter fachspezifischer Software

wie z.B. AVA Programme, Projektsteuerungsprogramme,

Datenaustausch im DXF- und DWG Format; GAEB

Schnittstelle, sowie vorhandene technische Geräte/Hilfsmitel.

4. Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Art.

46 Abs.3 Nr.3 VgV). Die Darstellung kann auch gemäß § 49

Abs.1 VgV durch Vorlage eines Zertifikats nach DIN EN ISO

9001 ersetzt werden.

5. Eigenerklärung zu § 73 Abs.3 VgV i.V.m.§ 46 Abs.2 VgV

(Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung

IV.1.1)
Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben

IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge

13.02.2023

23:59

IV.2.3)
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

17.02.2023

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

19.05.2023

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

Bei Bewerbung einer Bietergemeinschaft ist eine

Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung des

bevollmächtigten Vertreters und Bestätigung der

gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall vorzulegen.

Ferner sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag folgende

Eigenerklärungen einzureichen:

Eigenerklärung bzgl. der Ausschlussgründe nach § 123 GWB.

Eigenerklärung bzgl. der fakultativen Ausschlussgründe nach §

124 GWB,

Eigenerklärung, sich im Auftragsfall zur gewissenhaften

Erfüllung von Obliegenheiten nach dem Verpflichtungsgesetz

zu verpflichten.

Eigenerklärung zu Russland Sanktionen

Weitere Informationen zu dem zu erteilenden Auftrag und zum

Vergabeverfahren sind bei der unter Ziffer I.1) genannten

Kontaktstelle erhältlich.

1. Die geforderten Nachweise nach III.1.1), III.1.2 III.1.3) und

VI.3) sind in einem Bewerberformular zusammengefasst.

2. Es wird darum gebeten, die Bewerbung entsprechend der

Gliederung des Bewerbungsbogens übersichtlich und geordnet

zusammen zu stellen.

3. Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte

unternehmensbezogene Unterlagen werden nachgefordert und

sind vom Bewerber innerhalb von 7 Kalendertagen nach

Zugang der Aufforderung der Vergabestelle vorzulegen. Dies

gilt nicht, für die vorzulegenden Nachweise, die einer

Punktebewertung unterliegen. Eine Nachreichung von

Unterlagen mit dem Ziel der nachträglichen Verbesserung der

erzielten Punkte ist ausgeschlossen.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt- Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 78
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
Internet-Adresse: http://bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf

Antrag ein (§ 160 Abs.1 GWB). Antragsbefugt ist jedes

Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag

hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs.6

GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend

macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die

behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden

entstanden ist oder zu entstehen droht (§ 160 Abs.2 GWB).

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen

Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags

erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer

Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach

§ 134 Abs.2 bleibt unberührt (§ 160 Abs.3 Nr.1 GWB)

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der

Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum

Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur

Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem

Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs.3 Nr.2 GWB),

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den

Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum

Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe

gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs.3 Nr.3

GWB),,

4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des

Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen

sind (§ 160 Abs.3 Nr.4 GWB). Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag

auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135

Abs.1 Nr.2. § 134 Abs.1 Satz 2 bleibt unberührt.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

27.03.2023



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