Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
I.1)
Namen und Adressen
I.3)
Kommunikation
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=481375
I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)
Haupttätigkeit(en)
Sozialwesen
Abschnitt II: Gegenstand
II.1)
Umfang der Beschaffung
Durchführung von Veranstaltungen, Konferenzen und Tagungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
KS2-90104/3
Öffentlichkeitsarbeit (79416000)
Dienstleistungen
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ist thematisch verantwortlich für die Grundsatzfragen des Sozialstaats, der Arbeitswelt, für Arbeitsmarktpolitik, Ausländerbeschäftigung, Arbeitslosenversicherung, Grundsicherung für Arbeitsuchende, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Sozialversicherung, Alterssicherung, Teilhabe und Belange behinderter Menschen, soziale Entschädigung, Sozialhilfe, europäische und internationale Beschäftigungs- und Sozialpolitik sowie den Europäischen Sozialfonds.
Im Kommunikationsmix des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales kommt der Live-Kommunikation eine wichtige Bedeutung zu. Neben der Planung und Durchführung von Konferenzen, Fachtagungen und Diskussionsforen mit jeweils spezifischen Zielgruppen, wird bei Events wie etwa dem "Tag der offenen Tür", dem „Tag der Jobcenter“, dem "Tag der Deutschen Einheit" und bei Bürgerveranstaltungen auch der unmittelbare Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht. Die Veranstaltungen dienen einerseits dem Ziel, die Arbeit des BMAS, seine Strukturen und Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger transparent zu machen; andererseits sollen sie das Verständnis für aktuelle Entwicklungen im Bereich der Arbeits- und Sozialpolitik, etwa neue Gesetze, Verordnungen oder Programme befördern. Insofern ist die direkte Kommunikation im Rahmen von Konferenzen, Veranstaltungen und Events als ein Baustein der Kommunikationsstrategie des BMAS insgesamt zu verstehen. Die Durchführung von Veranstaltungen ist dabei nicht auf das Ministerium oder Berlin beschränkt, sondern kann bundesweit erfolgen.
Nach Abschluss des Vergabeverfahrens soll ein Dienstleisterpool für das Veranstaltungs- und Konferenzmanagement ermittelt werden, der das Ministerium bei konzeptionellen Arbeiten im Bereich der Live-Kommunikation unterstützt, die Durchführung von Veranstaltungen überwacht sowie die jeweils gewerkbezogenen erforderlichen technischen Gerätschaften auswählt und anbietet oder durch Unterauftragnehmer zur Verfügung stellen lässt. Die inhaltliche Programmplanung wird dabei in der Regel durch das Ministerium erfolgen.
Erwartet wird von den Dienstleistern darüber hinaus eine kontinuierliche Kontrolle und zielorientierte Steuerung in der Vorbereitungsphase sowie die Nachbereitung von Veranstaltungen, etwa Abbau, Übergabe der Location vor Ort oder die Dokumentation der Veranstaltung. In Absprache mit dem Auftraggeber soll außerdem eine Evaluierung der durchgeführten Veranstaltungen (z.B. durch Effizienzkontrolle, Ziel-Mittel-Betrachtungen o.ä.) erfolgen.
Besonderer Wert wird bei der Durchführung auf die jederzeit serviceorientierte Betreuung der Besucherinnen und Besucher gelegt, wozu auch die umfassende Barrierefreiheit aller Angebote gehört.
Die Auswahl und Bereitstellung entsprechender Veranstaltungstechnik und -materialien wird vorausgesetzt. Diese kann auch von Unterauftragnehmern übernommen werden.
II.2)
Beschreibung
Berlin (DE300, NUTS 3)
Die Leistungserbringung ist nicht ortsgebunden, der Gerichtsstand ist Berlin.
siehe hierzu die beigefügten Teilnahmeunterlagen
Laufzeit in Monaten: 36
zweimalige Option zur Verlängerung für jeweils sechs Monate
3
8
Die Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag ein kurzes Strategiepapier (max. 3 Seiten DIN A4) vorzulegen. Gegenstand dieses Strategiepapiers ist die Konzeption eines eintägigen Bürgerdialogs mit dem Minister zum Thema „Fachkräftesicherung“. Die Veranstaltung soll hybrid geplant werden - mit Elementen in Präsenz sowie digitalem Angebot. Im Rahmen des Bürgerdialogs soll es zudem eine begleitende Ausstellung zum Thema geben.
Anhand dieses Strategiepapiers werden unter den geeigneten Bewerbern diejenigen ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden.
Die Entscheidungskriterien werden dabei der strategische Ansatz der hybriden Veranstaltung, die Auswahl der Programmelemente des Events sowie die Gestaltung der Ausstellung sein.
Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.
ja
zweimalige Option zur Verlängerung für jeweils sechs Monate
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)
Teilnahmebedingungen
siehe hierzu beigefügte Teilnahmeunterlagen
siehe hierzu beigefügte Teilnahmeunterlagen
III.2)
Bedingungen für den Auftrag
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)
Beschreibung
Verhandlungsverfahren
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Geplante Höchstanzahl an Beteiligten an der Rahmenvereinbarung: 3
ja
IV.2)
Verwaltungsangaben
03.11.2022
23:59
02.12.2022
- Deutsch (DE)
31.05.2023
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)
Zusätzliche Angaben
Bitte beachten Sie, dass im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs keine weiteren Unterlagen über die beigefügten Dokumente hinaus versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung sowie die beigefügten Teilnahmeunterlagen. Die Erteilung des Auftrags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind in deutscher Sprache zu verfassen.
VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Rochusstraße 1, 53123 Bonn, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in
elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist
unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
07.12.2022
Versionsverlauf
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