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Ausschreibungsdetails

Beschaffung eines webbasierten Kassensystems mit Warenwirtschaft und einem Onlineshop für Eintrittskarten, öffentliche Führungen und Veranstaltungen

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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02.09.2022 (letzte Änderung am 08.09.2022)

05.10.2022 14:00

05.10.2022 14:00

Vergabe Nr. B202211009

Stiftung Deutsches Historisches Museum

12.09.2022 09:45

2022/S 170-481137

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Stiftung Deutsches Historisches Museum
Postanschrift: Unter den Linden 2
Postleitzahl: 10117
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300, NUTS 3)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Geschäftsbesorgung und Beschaffung
E-Mail: vergabe@dhm.de
Hauptadresse: http://www.dhm.de

I.3)
Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung

II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Beschaffung eines webbasierten Kassensystems mit Warenwirtschaft und einem Onlineshop für Eintrittskarten, öffentliche Führungen und Veranstaltungen

Vergabe Nr. B202211009

II.1.2)
CPV-Code

Softwarepaket und Informationssysteme (48000000)

Für Computerhardware (JA01)

II.1.3)
Art des Auftrags

Lieferauftrag

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Die Stiftung Deutsches Historisches Museum beabsichtigt, ein neues, webbasiertes Kassensystem mit Warenwirtschaft und einen Onlineshop für Eintrittskarten, öffentliche Führungen und Veranstaltungen sowie entprechender Hardware zu beschaffen.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung

II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Softwarepaket für POS-Kassenterminals (48110000)

II.2.3)
Erfüllungsort

Berlin (DE300, NUTS 3)

Stiftung Deutsches Historisches Musuem

Ausstellungshalle

Hinter dem Gießhaus 3

10117 Berlin

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Das Deutsche Historische Museum ist Deutschlands nationales Geschichtsmuseum und eines der größten Geschichtsmuseen der Welt. In Berlins historischer Mitte gelegen versteht es sich als Ort zur Stärkung historischer Urteilskraft, an dem übergreifende philosophische, ethische und historische Fragen verhandelt werden.

Aktuell entsteht eine neue Ständige Ausstellung, die die deutsche Geschichte in ihren internationalen Bezügen zeigt und neue Akzente setzen wird. Die vormalige Präsentation im Zeughaus „Deutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall” ist aus diesem Grund seit Ende Juni 2021 nicht mehr zu sehen. Aufgrund der Sanierungsmaßnahmen sind der Zeughaushof und das Zeughaus ebenfalls nicht zugänglich. In der direkt angrenzenden Ausstellungshalle, dem Pei-Bau, widmet sich ein vielfältiges Ausstellungsprogramm prägenden Ereignissen, Entwicklungen und Personen der deutschen Geschichte im europäischen Zusammenhang.

Für die Übergangszeit bis zur Eröffnung der neuen Ständigen Ausstellung wird ab Dezember 2022 bis voraussichtlich Mitte 2025 im Pei-Bau auf ca. 1.000 m² die Ausstellung „Roads not Taken. Oder: Es hätte auch anders kommen können" zu sehen sein. Auf den andern drei Etagen zeigt das DHM weitere wechselnde Ausstellungen mit einer kürzeren Laufzeit.

Die Eröffnung der neuen Ständigen Ausstellung ist nach Abschluss der Sanierung des Zeughauses geplant.

Die Stiftung Deutsches Historisches Museum sucht einen Dienstleister für ein neues, webbasiertes Kassensystem mit Warenwirtschaft und einen Onlineshop für Eintrittskarten, öffentliche Führungen und Veranstaltungen.

Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung sind Softwareprodukte (Kassensystem inklusive aller in der Leistungsbeschreibung benannten Eigenschaften), Hardwareprodukte (Touchscreen-Kassen, Scanner), Support, Updates und Wartung.

Kassensystem:

An den beiden Hauptkassen des DHM (im Pei-Bau und später wieder im Zeughaus) werden wie bisher die Eintrittskarten für die Ständige Ausstellung und bis zu 4 Wechselausstellungen verkauft und die Herkunft der Besucher*innen erfasst. Es wird ein flexibles System für Zeitfenster- und Tagestickets, die für einzelne oder mehrere Ausstellungen gelten benötigt. Zusätzlich hinzu kommen öffentliche Führungen und Veranstaltungen, die wie die Eintrittskarten aus einem gemeinsamen Kontingent mit dem einzurichtenden Onlineshop kommen.

Onlineshop für Tickets und Veranstaltungen:

Der Ticketshop wird als neuer POS dazukommen für Tickets (Zeitfenster und Tagestickets), öffentliche Führungen und Veranstaltungen (Auswahl über Ausstellung und über Kalender).

Sämtliche Eintrittskarten für Wechselausstellungen und die künftige Ständige Ausstellung sollen im Ticketshop erworben werden können. Es wird sich um Tagestickets und auch Zeitfenstertickets handeln, vermutlich abhängig von der Ausstellung oder mit einer Gültigkeit für das gesamte Haus.

Zu den öffentlichen Führungen, Workshops und Veranstaltungen soll man sich ebenso anmelden können - es wird sich um kostenlose und kostenpflichtige Buchungen handeln.

Onlineshop Publikationen:

Derzeit extern vergeben. Zurzeit werden sämtliche Stammdaten der Artikel und Aktualisierungen händisch übertragen. Es wäre wünschenswert, dass sich hier ein weniger aufwändiger Workflow ergibt und der AN ist aufgefordert, im Angebot Überlegungen zu formulieren.

Für den Projektstart sieht die AG vor, dass der Publikationsshop zwar bei dem derzeitigen Vertragspartner bleibt, aber Abläufe vereinfacht und automatisiert werden sollen. Besonders die Prozesse der Rechnungslegung direkt im Warenwirtschaftssystem und der Lagerhaltung sollen vereinfacht werden.

Hier bittet die AG um Vorschläge, wie ggfs. Schnittstellen geschaffen oder Im- und Exportmöglichkeiten diese Abläufe vereinfachen können.

POS-Warenwirtschaft:

Grundsätzlich soll das Zusammenwirken der Komponenten smarter werden und mit weniger händischen Überträgen auskommen. In der Warenwirtschaft des Kassensystems sollen sämtliche Verkaufsvorgänge der Kassen, des Ticketshops und die Lagerhaltung der Publikationen abgebildet werden. Buchungen, die mit Geld verbunden sind, sollen von hier aus über eine Schnittstelle zu MACH übergeben werden um dort weiterbearbeitet zu werden.

Schnittstelle zu MACH:

Die Stiftung Deutsches Historisches Museum nutzt für die Buchhaltung das ERP-System MACH Web 2.0. Dieses wird regelmäßig aktualisiert und die neuen Updates werden mindestens jährlich eingespielt. Eine Schnittstelle zwischen diesem ERP-System und dem Kassensystem ist erforderlich und sollte folgende Anforderungen erfüllen:

Aus der Warenwirtschaft sollen abrechnungsrelevante Vorgänge an MACH automatisiert übergeben werden.

Kassen:

Drei Touchscreen-Kassen, zwei davon fest verbaut im Tresen des Wechselausstellungsgebäudes (Pei-Bau) und eine, die nach Bedarf an anderen Stellen aufgebaut wird.

Scanner:

Die AG veranstaltet in der Regel 3 Ausstellungen und plant Ein- und Ausgänge zu scannen. Es werden also 6 Scanner benötigt.

Hosting:

Die Software soll nicht bei der AG gehostet werden. Voraussetzung ist, dass der Anbieter oder Dienstleister entsprechend nach ISO 27001 zertifiziert ist und seinen Sitz in Deutschland hat. Die garantierte Verfügbarkeit, SLA 4h bei 24/7 sowie ein Ansprechpartner für Support sind hierbei zwingend.

IT-Umgebung:

Die Kassen und Scanner (und ggfs. die EC-Geräte) werden ins interne Netz des DHM integriert und der AN ist aufgefordert, eine Systembeschreibung der Anwendung zu liefern sowie die benötigten Dienste und Ports zu benennen. Für Firewall Freigaben muss zwingend die jeweilige Quell- und Ziel-Adresse im internen sowie externen Netzwerk festgelegt werden, auch welche Dienste direkten Zugriff auf das Internet benötigen und durch eine DMZ geleitet werden müssen. Eine direkte Portfreigabe auf interne Bereiche ist nicht möglich.

Support, Updates und Wartung:

Die Kassen müssen über einen Remotezugriff gewartet werden können, soweit die AG dies gestattet. Das vom AN dafür eingesetzte Tool ist zu benennen, damit die IT die entsprechenden Firewall-Regeln implementieren kann.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten: 4

Nutzungsrechte/Lizenzen/Hosting/Wartung sollen eine Laufzeit von 5 Jahren, mit der Möglichkeit einer optionalen Verlängerung, haben.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Unternehmen habe ihre Eignung gemäß den §§ 43 bis 47 VgV zu erbringen und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende

Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation(Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise nach. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzungen für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die

zu vergebende Leistung mit dem Teilnahmeantrag das Formblatt "B202211009._Eigenerklärung zur

Eignung_124_LD" (liegt den Vergabeunterlagen bei) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Unternehmen habe ihre Eignung gemäß den §§ 43 bis 47 VgV zu erbringen und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen.

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende

Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation(Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise nach. Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzungen für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die

zu vergebende Leistung mit dem Teilnahmeantrag das Formblatt "B202211009_Eigenerklärung zur

Eignung_124_LD" (liegt den Vergabeunterlagen bei) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen.

Sonstige Nachweise:

Bitte reichen Sie mit Angebotsabgabe aussagefähige Unterlagen zu mindestens 2 Referenzprojekten der letzten 5 Jahre ein. Achten Sie bei der Auswahl bitte darauf, vor allem Projekte aufzuführen, die über einen vergleichbaren Leistungsumfang verfügen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung

IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

nein


IV.2)
Verwaltungsangaben

IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

05.10.2022

14:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

22.12.2022

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

05.10.2022

14:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt


VI.3)
Zusätzliche Angaben

- Bereitstellung einer kostenlosen Demoversion ab Beauftragung, um interne Workflows erarbeiten und Tests anstellen zu können.

- Der Auftragnehmer ist aufgefordert, eine Beschreibung für die Arbeit an den Kassen ohne Guidemodul zu entwerfen. Fügen Sie einen kurzen Entwurf bitte dem Angebot bei.

- Der Auftragnehmer ist aufgefordert, Lösungsvorschläge für den Betrieb der Audioguidekassen mit eingeschränkten Funktionen zu formulieren und die Ausstattung entsprechend zu beschreiben.

- Payment-Provider: Bitte nennen Sie Ihre Partner, beschreiben Sie die Implementierungs- und Anschluss-Phase mit einem Zeitplan und legen Sie Preisblätter für Transaktionskosten und EC-Geräte bei.

- Bitte fügen Sie Ihrem Angebot aussagekräftige Unterlagen zu mindestens zwei eigenen Referenzprojekten bei. Achten Sie bei der Auswahl bitte darauf, vor allem Projekte aufzuführen, die über einen vergleichbaren Leistungsumfang verfügen und nicht länger als 5 Jahre zurückliegen.

- Bitte folgen Sie in Ihrem Angebot dem Aufbau der Ausschreibung.

- Bitte nutzen Sie das beigefügte Preisblatt und füllen Sie dieses vollständig aus (Anhang 5).

- Bitte fügen Sie in der Funktionalitätenliste auf Blatt 1 in Spalte E (Vorhanden ja/nein/nachrüstbar) ein, ob Ihr System diese Anforderung erfüllt oder nicht oder die Funktionalität mit wenig Aufwand nachrüstbar ist.

- Bitte stellen Sie Ihre Fragen im Zeitraum nach Angebotsveröffentlichung bis 23. September ausschließlich über das System der e-Vergabe.

- Antworten auf Bieterfragen werden, so sie von allgemeinem Interesse sind, über das System der e-Vergabe allen Bietern zur Kenntnis gebracht. Bitte aktualisieren Sie Ihren Kenntnisstand regelmäßig selbstständig.

- Am 8. und 13. September wird es jeweils zwischen 13 und 15 Uhr die Möglichkeit geben, die Örtlichkeiten zu besichtigen. Interessenten melden sich bitte vorab über das Portal der e-Vergabe Bund unter Angabe der gewünschten Uhrzeit an. Dabei werden Sie Gelegenheit haben, durch die Räume zu gehen und Film- und Fotoaufnahmen zu machen. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine Fragen beantworten können, um die Chancengleichheit nicht zu gefährden.

***

Teil des Ausschreibungsverfahrens ist eine Präsentation des Auftragnehmers in den Räumlichkeiten der AG. Es soll dabei die Software vorgestellt und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten in z.B. einer Demoversion erläutert werden. Die Begutachtung fließt, gemäß den beiliegenden Zuschlagskriterien in die Angebotsprüfung ein. Zur Präsentation eingeladen werden alle Bieter deren Angebote die Mindestanforderungen an die ausgeschriebene Leistung erfüllen. Der Termin wird in KW 45 liegen.

***

Den Zuschlag erhält der Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot.

Die Auswertung erfolgt gemäß UfAB 2018.

***

- Die Abgabe der Angebote ist ausschließlich elektronisch über das Portal der e-Vergabe möglich! Eine Abgabe per Post/Fax/E-Mail ist nicht zulässig. Angebote die auf diesem Weg eingereicht werden, sind zwingend auszuschließen! Beachten Sie hierzu bitte die Angaben unter Ziffer I.3) Kommunikation.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das unter Punkt VI.4.1 genannte Bundeskartellamt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der Vergabestelle (Fachbereich Geschäftsbesorgung und Beschaffung des DHM) gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus dem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gerügt werden, § 160 Abs.3 Nr. 2 GWB. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen. Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

06.09.2022



Berichtigungen

Untenstehend werden alle Berichtigungen des Verfahrens als F14 zum Download angeboten. Die Sortierung erfolgt absteigend.

06.09.2022


08.09.2022




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