Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=468685Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Umwelt
Abschnitt II: Gegenstand
FlexIPro- Flexibilisierung elektrifizierter Industrieprozesse
17-E-2203
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)
Dienstleistungen
Der Hauptgegenstand des Vorhabens ist die Konzeption und Erstellung einer Studie, welche die notwendige Flexibilisierung zukünftiger Industrieprozesse bei zunehmenden Elektrifizierungsgraden wissenschaftlich und praxisorientiert untersucht. Es sollen sowohl technologische Herausforderungen des flexiblen Betriebs (inkl. Speicher) von Produktionsanlagen in verschiedenen Branchen, als auch regulatorische und ökonomische Hemmnisse dieser Flexibilisierung analysiert sowie Lösungsansätze entwickelt werden.
700.000,00
EUR Euro
Cottbus, Kreisfreie Stadt (DE402, NUTS 3)
Berlin (DE30, NUTS 2)
er Hauptgegenstand des Vorhabens ist die Konzeption und Erstellung einer Studie, welche die notwendige Flexibilisierung zukünftiger Industrieprozesse bei zunehmenden Elektrifizierungsgraden wissenschaftlich und praxisorientiert untersucht. Es sollen sowohl technologische Herausforderungen des flexiblen Betriebs (inkl. Speicher) von Produktionsanlagen in verschiedenen Branchen, als auch regulatorische und ökonomische Hemmnisse dieser Flexibilisierung analysiert sowie Lösungsansätze entwickelt werden.
Die Studie adressiert energieintensive Unternehmen im Industriesektor mit hohem erwartetem Elektrifzierungsgrad der Produktionsprozesse. Darüber hinaus soll die Untersuchung Impulse für politische Entscheidungsträger sowie Unternehmen des Energiesektors liefern. Es sollen Potenziale und Herausforderungen sowie mögliche technische und wirtschaftliche Lösungsansätze für die Flexibilisierung künftiger (Grundstoff ) Industrieprozesse identifiziert und vermittelt werden. Es soll deutlich werden, dass das zukünftige Energiesystem hohe Flexibilitäten über längere Abrufdauern als bisher sowie große Speicherleistungen benötigen wird. Vor diesem Hintergrund soll betrachtet werden, wie sich das Industriesystem dafür verändern muss und welche technischen, regulatorischen sowie wirtschaftlichen Lösungen dazu entwickelt werden müssen. Die zu beauftragende Studie soll als wissenschaftliche Grundlage für einen lösungsorientierten Diskurs zwischen Politik, Stromerzeugern, Netzbetreibern und der energieintensiven Industrie dienen. Dabei sollen konkrete Fallstudien mit am Projekt teilnehmenden Unternehmen anwendungsorientierte Ergebnisse liefern und eine Beteiligung verschiedener relevanter Industriebranchen sichern.
30.04.2024
Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.
nein
nein
Ende der Frist für Bieterfragen: 05.08.2022
Fragen zum 07_Vertrag sind bis zum 15.08.2022 gestattet.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
-Angabe zur erlaubten Berufsausübung (=Mindestanforderung)
(Bestbieter legt auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einen Nachweis über die erlaubte Berufsausübung vor.)
-Angabe des Gesamtumsatzes und des Umsatzes im Tätigkeitsbereich des Auftrags der letzten drei Jahre.
-Nachweis der Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 oder gleichwertig (Mindestanforderung)
s.o.
-Angabe der Gesamtzahl der Beschäftigten und der Beschäftigten in vergleichbarer Tätigkeit in den letzten drei Jahren.
-Angabe Personal (Projektteam): Angabe des Personals, das zur Leistungserbringung eingesetzt werden soll. Dabei muss eine projektverantwortliche Person und eine Stellvertretung benannt werden. (=Mindestanforderung)
-Nachweis durch Referenzen, dass das zur Auftragsausführung eingesetzte Personal in den letzten drei Jahren vergleichbare Leistungen erbracht hat (=Mindestanforderung).
-Nachweis durch Referenzen, dass das zur Auftragsausführung eingesetzte Personal folgende Anforderungen erfüllt (=Mindestanforderung):
1. Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der computerbasierten Modellierung und Analyse von Systemen (AP 2 der LB)
2. Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Modellierung und Analyse von ökonomisch-regulatorischen Fragestellungen (AP 3 der LB)
3. Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des digitalen Veranstaltungsmanagement (virtuelle Events) (AP 4 der LB). Vorzugsweise nach 2020.
4. Veröffentlichungen im energie- und industriewirtschaftlichen Kontext (AP 5 der LB)
-Nachweis durch Referenzen, dass das Unternehmen bzw. die Bietergemeinschaft in den letzten drei Jahren vergleichbare Leistungen erbracht hat (=Mindestanforderung).
s.o.
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
ja
30.08.2022
10:00
- Deutsch (DE)
17.10.2022
30.08.2022
10:00
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
Sofern im Vergabeverfahren das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte oder diesen Einrichtungen vergleichbare Einrichtungen (nachfolgend bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines insofern nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Angebote wird der von den bevorzugten Bietern angebotene Preis mit einem Abschlag von 15 % berücksichtigt. Voraussetzung für die Berücksichtigung des Abschlags ist, dass die Herstellung der angebotenen Lieferungen zu einem wesentlichen Teil durch die bevorzugten Bieter erfolgt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Wertschöpfung durch ihre Beschäftigten mehr als 10 % des Nettowerts der zugekauften Waren beträgt.
Der geltend gemachte Verstoß gegen Vergabevorschriften wurde vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber gerügt.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar waren, müssten bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist oder der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Ein Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wolle, eingehen.
08.08.2022
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