Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
an die oben genannten Kontaktstellen.
Regional- oder Kommunalbehörde
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
Planungsleistungen Technische Ausrüstung (§§ 53 bis 56 HOAI, Anlagengruppe 4, 5, 6 und tlw. 7)
22/057
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
Dienstleistungen
Die Landeshauptstadt Magdeburg beabsichtigt auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr den Neubau einer Lehrrettungswache mit den entsprechend dimensionierten Fahrzeugstell- plätzen, Lehr-, Werkstatt-, Aufenthalts- und Sozialbereichen, sowie ein Führungszentrum mit integrierter landkreisübergreifender Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz mit den Bereichen für den Wachalltag und einer Anbindung an die vorhandene Feuerwache.
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. Zunächst wird die Lph 1 abgerufen. Die Beauftragung der LPH 2 erfolgt noch während der Bearbeitung der Lph. 1.
Die Beauftragungen der Lph.3 bis 8 erfolgen in Abhängigkeit der Bestätigung der Planungsergebnisse durch die Gremien der Stadt. Ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht bei ausbleibender Erfüllung der Bedingung nicht.
33.613.445,37
EUR Euro
Magdeburg, Kreisfreie Stadt (DEE03, NUTS 3)
Peter-Paul-Str. 12, 39106 Magdeburg
Planungsleistungen nach Leistungsbild Technische Ausrüstung § 55 HOAI (2013) für die Anlagengruppen:
4 Starkstromanlagen
5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
6 Aufzugsanlagen
7 Leitstellentechnik
Der Neubaubereich soll in Verlängerung des vorhandenen Gebäudes entstehen. Ein Bauwerk mit in sich autarken Gebäudeteilen ist umzusetzen. Ziel muss dabei sein, Gebäudeteile als einzelne Funktionsbereiche der Rettungswache und des Führungszentrums mit integrierter Leitstelle auch in Bauabschnitten realisieren zu können.
folgende Schwerpunkte sind u.a. zu beplanen:
Leitstellentechnik
IT-Infrastruktur incl. Redundanzkonzept, Netzwerkstruktur einschl. Hardware, DNS-Struktur, Serverfarm (RZ)
BOS-Funk, Analogfunk,
Gefahrenmeldeanlagen, Telekommunikationsanlagen
Notrufsystem mit Aufschaltung umliegender Landkreise
Stromversorgung (AV/ SV/ USV), SV ggf. über Brennstoffzelle
Starkstrominstallations- u. Beleuchtungsanlagen, Sicherheitsbeleuchtung
PV-Anlagenkonzept
Behindertenaufzug
09.01.2023
31.07.2023
3
Erfüllen mehr als die unter Höchstzahl genannten Bewerber alle veröffentlichten Auswahlkriterien derart, daß eine objektive Abgrenzung der einzuladenden Teilnehmergruppe nicht möglich ist, erfolgt die Auswahl unter den betreffenden Bewerbern in Anwendung des § 75 (6) VgV durch Losverfahren
Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.
ja
Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer in der ersten Stufe mit den Leistungen der Leistungsphase 1 nach §55 HOAI, im zweiten Schritt,
mit der Leistungsphase 2 unmittelbar im Anschluss, im dritten Schritt mit der Leistungsphase 3 einschließlich Erstellung der Entwurfsunterlage Bau und im vierten Schritt die Leistungsphasen 4 bis 8 nach §55 HOAI. Einen Rechtsanspruch auf die weiteren Beauftragungen der Leistungsphasen 3 und folgende besteht nicht. Eine Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/ Fördermitteln sowie
positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Entwurfsplanung und zur Weiterführung des Planungsverhältnisses.
Die Leistungsphase 2 ist in der unter Punkt II.2.7) genannten Frist zu erbringen
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Allgemein:
Alle Nachweise und Erklärungen sind in digitaler Form über www.evergabe-online.de einzureichen.
Für jede Bewerbung ist zwingend der entsprechende Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen. Die im Einzelnen genannten Nachweise sind dem Bewerbungsbogen als Anlage beizufügen. Bewerbungen sind nur mit diesem Planungsleistungsbezogenen Bewerbungsbogen möglich.Es ist möglich, die mit der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates eingeführte Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der
planungsleistungsbezogene Bewerbungsbogen einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Die Aufteilung ist anzugeben. Sofern der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen
Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen gemäß §36 VgV nach Art und Umfang zu benennen sowie die
entsprechenden Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer einzureichen. Darüber hinaus hat der
Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nachzuweisen, dass ihm / ihr die für die
Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen
Nachunternehmers zur Verfügung stehen.
Es wird sich vorbehalten, in den Rubriken nicht sachgerecht enthaltene Angaben nicht zu würdigen. Unvollständige
Teilnahmeanträge können ausgeschlossen werden. Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber (einzeln und/oder
in Bewerbergemeinschaften) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Bewerbers sowie der gesamten
betroffenen Bewerbergemeinschaft(en). Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache zu
verfassen und vorzulegen.
Die nachfolgend aufgezählten Nachweise sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der unter Punkt I.1)
genannten Stelle einzureichen und müssen aktuell und gültig sein (für Bescheinigungen gilt: nicht älter als 3
Monate).
1. von einem berechtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen
2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung § 43 VgV
2.1 bei juristischen Personen durch Vorlage eines aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister
2.2 im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Vorlage einer von allen Bietern rechtsverbindlich unterschriebenen
Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters
3. bei Nachunternehmern: Verpflichtungserklärung Nachunternehmer gemäß § 47 VgV und Benennung der
Leistungen, die durch den jeweiligen Nachunternehmer erbracht wird
4. bei Mitgliedschaft in Bietergemeinschaften oder Bindung von Nachunternehmen: Vorlage eines Nachweises
gemäß § 47 VgV, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen
5. rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe gemäß § 48 VgV nicht vorliegen.
6. Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall von mindestens 5.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 3.000.000 EUR für sonstige Schäden mit mindestens 2-facher Maximierung, Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschrie-bene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die Versicherung garantiert wird, die Erklärung der Versicherungsgesellschaft muss der Bewerbung beigelegt werden, eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend.
1. Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall von mindestens 5.000.000,00 € für Personenschäden und mindestens 3.000.000,00 € für sonstige Schäden mit mindestens 2 facher Maximierung, Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die Versicherung garantiert wird, die Erklärung der Versicherungsgesellschaft muss der Bewerbung beigelegt werden, eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz für Planungsleistungen des Bewerbers für die letzten 4 Geschäftsjahre (jahresweise aufgeschlüsselt) Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Die Aufteilung ist anzugeben. Sofern der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen gemäß §36 VgV nach Art und Umfang zu benennen sowie die entsprechenden Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer einzureichen. Darüber hinaus hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nachzuweisen, dass ihm / ihr die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen Nachunternehmers zur Verfügung stehen.
Es wird sich vorbehalten, in den Rubriken nicht sachgerecht enthaltene Angaben nicht zu würdigen. Unvollständige Teilnahmeanträge können ausgeschlossen werden. Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber (einzeln und/oder in Bewerbergemeinschaften) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Bewerbers sowie der gesamten
betroffenen Bewerbergemeinschaft(en). Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache zu verfassen und vorzulegen.
Die nachfolgend aufgezählten Nachweise sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der unter Punkt I.1)
genannten Stelle einzureichen und müssen aktuell und gültig sein (für Bescheinigungen gilt: nicht älter als 3 Monate).
1. von einem berechtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen
2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung § 43 VgV
2.1 bei juristischen Personen durch Vorlage eines aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister
2.2 im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Vorlage einer von allen Bietern rechtsverbindlich unterschriebenen
Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters
3. bei Nachunternehmern: Verpflichtungserklärung Nachunternehmer gemäß § 47 VgV und Benennung der
Leistungen, die durch den jeweiligen Nachunternehmer erbracht wird
4. bei Mitgliedschaft in Bietergemeinschaften oder Bindung von Nachunternehmen: Vorlage eines Nachweises
gemäß § 47 VgV, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen
5. rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe gemäß § 48 VgV nicht vorliegen.
6. Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall von mindestens
3. Erklärung über den Umsatz für vergleichbare, selbst erbrachte
Planungsleistungen (vergleichbarer Schwierigkeitsgrad) der letzten 4
Geschäftsjahre (jahresweise aufgeschlüsselt)
1. Vergleichbare Referenzobjekte der wesentlichen in den letzten 10 Jahren erbrachten vergleichbaren
Leistungen, vergleichbarer Schwierigkeitsgrad und Größenordnung, (Leitstelle, Rettungswachen, Krankenhausbau
etc. mit hohen Versorungstechnischen Anforderungen bzgl. Stromversorgung, IT-Struktur, Redundanz) mit Angabe
des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer), der Planungs- und Bauzeit, der erbrachten HOAILeistungsphasen
und Nachweis der erfolgreichen Projektabwicklung durch Referenzschreiben des Auftraggebers.
Diese Auflistung ist auf maximal 3 vergleichbare Projekte zu beschränken.
3. Angaben über die vorhandene technische Bürostruktur (Namen, Funktionen, Qualifikationen) sowie der
Unterscheidung in Dipl.-Ing./Master und Techniker
4. Nachweis der Gewährleistung der Qualitätssicherung
5. Nachweis der beruflichen Qualifikationen der Mitarbeiter
6. Tabellarische Angabe des jährlichen Mittels der Anzahl der Führungskräfte und der Beschäftigten, gegliedert
nach beruflicher Qualifikation, in den letzten 3 Jahren (einzeln und summiert)
7. Angaben über abgeschlossene oder laufende Projekte, die für öffentliche Auftraggeber realisiert wurden /
werden
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur/ Master/
Bachelor" berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so
erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis
verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und
Richtlinie 89/48/EWG des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen werden gemäß VgV §43 Absatz 1
zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur
Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur/ Master/ Bachelor" berechtigt ist. Als Projektsprache während der
gesamten Vertragslaufzeit gilt ausschließlich deutsch in Wort und Schrift.
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
Verhandlungsverfahren
nein
11.07.2022
23:59
22.08.2022
- Deutsch (DE)
31.03.2023
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
02.06.2022