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Ausschreibungsdetails

Komplexvorhaben Gimritzer Damm, Teil Fluthilfe - Maßnahmen 117, 117-A Halle-Saale-Schleife , A 2021/27

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22.12.2021

20.01.2022 11:00

20.01.2022 11:00

A2021/27

Sachsen-Anhalt: Hallesche Verkehrs-Aktiengesellschaft

22.12.2021 11:00

2021/S 250-658732

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung:Hallesche Verkehrs-Aktiengesellschaft
Ort:Halle (Saale)
NUTS:Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02, NUTS 3)
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n):V//VS
Telefon:+49 345-5815115
Fax:+49 345-5815129
Hauptadresse: http://www.havag.com

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: Verkehrsbetrieb


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus-oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Komplexvorhaben Gimritzer Damm, Teil Fluthilfe - Maßnahmen 117, 117-A Halle-Saale-Schleife , A 2021/27

A2021/27

II.1.2)
CPV-Code

Straßenbauarbeiten (45233120)

II.1.3)
Art des Auftrags

Bauauftrag

II.1.4)
Kurze Beschreibung

- Straßen- und Tiefbauarbeiten

Die Baumaßnahme umfasst ca. 1.310 m Baustrecke entlang der Halle-Saale-Schleife zzgl. ca. 90 m Baustrecke An der Wilden Saale. Im südlichen Teil der Baustrecke sind auf ca. 450 m Gehwege und Parkstände in Pflasterbauweise herzustellen. Entlang der gesamten Baustrecke sind Entwässerungseinrichtungen in Form von Entwässerungsmulden, Rigolen, Abläufen und Drainagen sowie 6 Betonrohrdurchlässe herzustellen. In angrenzenden Bereichen sind darüber hinaus Landschaftsbauarbeiten u.a. in Form von Hochstammpflanzungen und Flächenprofilierungen durchzuführen.

Der Ausführungszeitraum beginnt am 28.02.2022, ist terminiert im Oktober 2022 und orientiert sich am Fortschritt der angrenzenden Baumaßnahme Hochwasserschutzwand.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02, NUTS 3)

Halle (Saale)

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Anschlussleitung herstellen, 320 m; Asphaltbefestigung aufnehmen, 13.822 m²; Asphaltdecksch. aus AC 11 D N herst, 9.400 m²; Asphalttragd. aus AC 16 TD herst., 6.000 m²; Asphalttragsch. aus AC 32 T N herst, 9.510 m²; Bankett profilgerecht herstellen, 2.400 m²; Baugrube herstellen, 1.241 m³; Baustoff liefern und einbauen, 847 m³; Betonrohrleitung herstellen, 91 m; Boden bzw. Fels lös. u. lagern, 18.670 m³; Bordsteine aufnehmen., 744 m; Bordsteine aus Beton setzen, 1.207 m; Deckschicht ohne Bindem. herst., 359 m²; Drainfugenpflaster herstellen, Steingrau, 1.120 m²; Frostschutzschicht herstellen, 8.233 m³; Gel. Boden aufn. u. einbauen., 1.370 m²; Gel. Oberboden andecken, 1.925 m³; Graben für Leitungen herst., 880 m; Kastenrinne einbauen, 373 m; Kunststoffschacht herstellen, 18 St; Leitungsgr. m. Schachtbaugr. herst., 563 m; Mischgut für hydraulisch verfestigte Tragschicht herstellen, 1.730 m³; Oberboden abtragen und lagern, 2.553 m³; Pflasterd. mit Kleinpfl.st. herst., 170 m²; Pflasterdecke aufnehmen, CU-Pflaster, 4.980 m²; Pflasterdecke Beton L/B 200/100mm D 80mm, Gehwege, 1.007 m²; Planum herstellen, 21.197 m²; Schicht ohne Bindemittel aufnehmen, 5.325 m²; Schottertragschicht herstellen, 13.176 m²; Sickerrohrleitung verlegen, 590 m; Sickerstrang herstellen, 1.310 m; Straßenablauf ausbauen, 8 St; Straßenablauf einbauen mit Erdarb., 6 St; Streifen aus Betonpfl.st. herst., 1.285 m

II.2.5)
Zuschlagskriterien

Preis

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

28.02.2022

31.10.2022

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

a)- Eigenerklärung gemäß Formblatt 124 VHB Bund (Anlage A10)

- Eigenerklärung zu: Bestätigung des Nichtvorliegens zwingender u. fakultativer Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (Anlage A12)

- Eigenerklärung zum Mindestlohn (Anlage A13)

- aktueller Auszug aus dem Handelsregisterauszug oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bieters eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 1 Jahr, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Angebote), (einzureichen als Anlage A23)

- Erklärungen nach A14, A15, A16

- Eignungsnachweise, welche über entsprechende Präqualifizierungsverfahren erworben wurden, werden zugelassen, der Bieter hat insofern die entsprechenden Zugangsnummern mitzuteilen

b) Der Bieter hat mit Angebotsabgabe unter Verwendung der Anlage A17 die Leistungen anzugeben, die mittels Nachunternehmereinsatz erbracht werden sollen.

c) Soweit bereits zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe entsprechende Verpflichtungen in Bezug auf Nachunternehmer vorliegen, die zum Einsatz kommen sollen, können die Nachweise nach Ziffer III. für die Nachunternehmer einschließlich entsprechender Verpflichtungserklärungen nach Anlage A18 sowie Nachunternehmerverzeichnis nach Anlage A19 (bei Bietergemeinschaft eine Anlage A19, siehe auch Hinweis auf A19) mit dem Angebot vorgelegt werden.

d) Soweit nicht bereits mit dem Angebot vorgelegt, wird der Auftraggeber für notwendig erachtete Nachweise nach Ziffer III.einschließlich der Verpflichtungserklärung nach Anlage A18 in Bezug auf Nachunternehmer vom Bieter nachfordern, die in die engere Auswahl kommen.

e) Bieter, die in die engere Auswahl kommen, haben auf Anforderung (innerhalb der dann gesetzten Frist),

- die im Formblatt 124 (A10) angegebenen Bescheinigungen

- die Urkalkulation, Urkalkulation von Nachunternehmern einzureichen

f) Bei ausländischen Bietern sind gleichwertige Urkunden und Bescheinigungen einer zuständigen Verwaltungsbehörde und/oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bieters vorzulegen. Die Unterlagen sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Der Bieter hat seine Eignung unter Vorlage folgender Nachweise darzulegen:

a) Vorlage entsprechender Bankauskunft (nicht älter als zwei Monate),

b) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre unter Verwendung A10 124 Eigenerklärung

c) bei Eignungsleihe in Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens sind die Erklärungen nach den Anlagen A 17 Nachunternehmer B und A 18 Verpflichtungserklärung i.V.m. den Teilnahmebedingungen (A2 212EU) zu beachten und einzureichen.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

a) Angabe zur Ausführung von Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (formfreie Angabe oder soweit angegeben: Angaben im Präqualifikationsverzeichnis)

b) Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen

mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal (formfreie Angabe oder soweit angegeben: Angaben im Präqualifikationsverzeichnis)


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

- Kautionen und Sicherheiten:

Vertragserfüllungs-u.Gewährleistungsbürgschaft gem. A 26, A 27 (VHB Bund) soweit zutreffend: Abzahlungs-/Vorauszahlungsbürgschaft gem. A28 (VHB Bund)

- Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:

Verdingungsunterlagen, VOB/B

- gef. Rechtsform einer Bietergemeinschaft (Biege):

* gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter,

* zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine ausdrückliche schriftliche Erklärung der Bietergemeinschaft unter Angabe der Rechtsform im Original unter Verwendung der Anlage A11 eingereicht werden, in dem die Mitglieder der Bietergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bietergemeinschaft, welches die Bietergemeinschaft im vorliegenden Verfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.

- Es wird auf die Regelungen des Landesvergabegesetzes LVG LSA hingewiesen

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

nein


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

20.01.2022

11:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

18.03.2022

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

20.01.2022

11:00

Bieter sind zur Angebotsöffnung nicht zugelassen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

a) Der kostenlose frei zugängliche Download der Unterlagen ist zur ersten Ansicht.

b) Die Kommunikation hat ausschließlich über das Portal evergabe-online.de zu erfolgen. Hierfür ist eine Registrierung auf dem Portal notwendig.Angebote in Papier (per Post), per E-Mail, per FAX sind nicht zulässig und können nicht berücksichtigt werden.

c) Noch nicht bei www.evergabe-online.de registrierte Teilnehmer haben eigenverantwortlich während des Verfahrens dafür Sorge zu tragen, dass sie sich über etwaige Änderungen der Unterlagen bzw. sonstige Informationen über das Portal informieren.

d) Anfragen sind über das Portal: evergabe-online.de an die Auftraggeberin zu richten. Es erfolgt keine mündliche Beantwortung von Fragen.

e) Die von der Auftraggeberin ausgereichten Unterlagen sind zu verwenden und an jeweils vorgesehener Stelle rechtsverbindlich zu unterschreiben. Allgemeiner Hinweis: bei elektronischen Vergabeverfahren ersetzt die Textform die händische Unterschrift (Angabe des Namens des Vertretungsberechtigten).

f) Unterlagen sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.

g) Nebenangebote sind nicht zugelassen.

h) Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende, unvollständige und/oder fehlerhafte Nachweise, Unterlagen und Erklärungen unter angemessener Fristsetzung bei den Bietern nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale

der eingereichten Kopien zu verlangen.

i) Weitergehende Angaben ergeben sich aus der Datei A1 Allgemeine Informationen, die den Vergabeunterlagen beigefügt ist.

j) Gegenständliche Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der noch austehenden Bewilligung von Fördermitteln. Im Falle der fehlenden Bewilligung von Fördermitteln ist der Auftraggeber berechtigt, die Ausschreibung aufzuheben.

Bietern steht insoweit kein Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen bzw.Schadensersatzansprüche zu.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt
Postanschrift:Ernst-Kamieth-Straße 2
Postleitzahl:06112
Ort:Halle
Land:Deutschland (DE)
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Hinweis auf § 160 GWB

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

20.12.2021



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