Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=418821Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Andere Tätigkeit: Bau
Abschnitt II: Gegenstand
Nassbaggerarbeiten - Anpassung der seewärtigen Zufahrt zum Seehafen Rostock
805PE2-231.2-Wa2/5-3/1
Wasserbauarbeiten (45240000)
Bauauftrag
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee (WSA) plant und führt die Umsetzung des Projektes „Anpassung der seewärtigen Zufahrt zum Seehafen Rostock“ für 15 m tiefgehende Schiffe durch.
Die vom AN zu erbringenden, in 2 Lose aufgeteilten Bauleistungen sind Nassbaggerarbeiten zur Vertiefung und in Teilabschnitten zur Verbreiterung der seewärtigen Zufahrt zum Seehafen Rostock. In diesem Zusammenhang ist auch eine neue Sedimentfalle herzustellen. Die Nassbaggerarbeiten beinhalten die Aufnahme, den Transport und die Umlagerung von Boden auf eine Umlagerungsstelle sowie deren Erweiterungsfläche vor der Küste bzw. in eine sogenannte Schlickgrube in der Unterwarnow. Die seewärtige Zufahrt ist von km 2,0 bis km 16,9 abschnittsweise auf NHN -16,50 m, NHN - 17,00 m und NHN -17,20 m herzustellen. Das auszubaggernde Bodenvolumen für die Gesamtbaumaßnahme beträgt ca. 4,76 Mio. m³ Sediment für die Lose 1 und 2 (aktualisierter Stand). Die zu baggernden Bodenarten setzen sich zu ca. 47% aus Geschiebemergel und Beckenton/-schluff, zu ca. 34% aus Sand/Kies und zu ca. 19% aus Sohlsedimenten und organischen Sediment zusammen.
Die geplante Gesamtbauzeit für die Anpassung der seewärtigen Zufahrt umfasst ca. 2,5 Jahre. Spätestens 6 Wochen nach Auftragserteilung der Nassbaggerarbeiten inklusive Fertigstellung der Baustelleneinrichtung ist mit den Nassbaggerarbeiten zu beginnen. Der Fertigstellungstermin der Gesamtbaumaßnahme ist spätestens Ende März 2025.
Ja
maximale Anzahl an Losen: 2
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 2
Nassbaggerarbeiten und Verbringung - Schlickgrube
Wasserbauarbeiten (45240000)
Rostock, Kreisfreie Stadt (DE803, NUTS 3)
Nassbaggerarbeiten im Seehafen Rostock mit Verbringung in die Schlickgrube in der Unterwarnow (Stadtgebiet Rostock)
Los 1 umfasst die Baggerung und Verbringung von ca. 22.900 m³ mit Schadstoffen belastetem Sediment aus den Baggerabschnitten BA1 und BA3 in eine Schlickgrube in der Unterwarnow. Die Baggerarbeiten sind in diesem Fall zwingend mit geschlossenen Baggerschaufeln bzw. geschlossenen Greiferschalen auszuführen. Die Verbringung ist zwingend trübungsarm und bodennah unter Nutzung einer Schlickschürze und über einen Einfülltrichter mit Fallrohr durchzuführen.
Los 1 umfasst Baggergut aus den Baggerabschnitten:
- BA1: Einzelfläche am km 2,3
- BA3: Fläche zwischen km 5,1 bis km 5,4
ACHTUNG: Änderung der Fertigstellungszeiträume, siehe finale Baubeschreibung
Preis
Laufzeit in Monaten: 6
5
Die objektiven Kriterien sowie deren Wichtung sind dem Abschnitt III zu entnehmen.
! ACHTUNG !
Für Los 1 ist die Datei mit den Eignungskriterien unter III.1.1) direkt verklinkt.
Für Los 2 ist die Datei mit den Eignungskriterien unter III.1.2) direkt verklinkt.
Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.
ja
ACHTUNG ÄNDERUNG
Mehr- oder Minderkosten infolge Stoffpreisänderungen werden für beide Lose erstattet.
Für Schiffsbetriebsstoffe gilt insbesondere eine Stoffpreisgleitklausel. Der Schiffsbetriebsstoff Liquified Natural Gas (LNG) unterliegt nicht der Stoffpreisgleitung für Nassbaggerarbeiten.
Die erforderlichen Angaben sind bei der Angebotsabgabe einzureichen.
ja
Der CEF (Connecting Europe Facility) Förderantrag wird im Januar 2022 gestellt.
Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
Nassbaggerarbeiten und Umlagerung - Gewässer
Wasserbauarbeiten (45240000)
Rostock, Kreisfreie Stadt (DE803, NUTS 3)
Nassbaggerarbeiten im Seekanal Rostock
Los 2 umfasst die Nassbaggerarbeiten der gesamten Vertiefung und Verbreiterung der Zufahrt einschließlich der Herstellung der Sedimentfalle mit ca. 4,73 Mio. m³. Das gesamte anfallende Baggergut aus Los 2 wird auf die Umlagerungsfläche KS 552a und deren Erweiterung im Seegebiet umgelagert.
Los 2 umfasst Baggergut aus den Baggerabschnitten:
- BA1 km 2,0 bis km 3,3
- BA2 km 3,3 bis km 4,0
- BA3 km 4,0 bis km 7,0
- BA4 km 7,0 bis km 8,0
- BA5 km 8,0 bis km 11,0
- BA6 km 11,0 bis km 16,0
- BA7 km 16,0 bis km 16,9
ACHTUNG: Änderung der Fertigstellungszeiträume, siehe finale Baubeschreibung.
Preis
Laufzeit in Monaten: 33
5
Die objektiven Kriterien sowie deren Wichtung sind dem Abschnitt III zu entnehmen.
! ACHTUNG !
Für Los 1 ist die Datei mit den Eignungskriterien unter III.1.1) direkt verklinkt.
Für Los 2 ist die Datei mit den Eignungskriterien unter III.1.2) direkt verklinkt.
Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.
ja
Mehr- oder Minderkosten infolge Stoffpreisänderungen werden für beide Lose erstattet.
Für Schiffsbetriebsstoffe gilt insbesondere eine Stoffpreisgleitklausel. Der Schiffsbetriebsstoff Liquified Natural Gas (LNG) unterliegt nicht der Stoffpreisgleitung für Nassbaggerarbeiten.
Die erforderlichen Angaben sind erst bei der Angebotsabgabe einzureichen.
ja
Der CEF (Connecting Europe Facility) Förderantrag wird im Januar 2022 gestellt.
Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Abschnitt IV: Verfahren
Nichtoffenes Verfahren
ja
31.01.2022
23:59
- Deutsch (DE)
25.08.2022
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
A) ENTFÄLLT
B) Die mit dem Teilnahmewettbewerb auf der e-Vergabe Plattform eingestellten Ausschreibungsunterlagen können ggfs. von den später bereitgestellten Unterlagen im Rahmen der Angebotsaufforderung geringfügig abweichen. Diese geringfügigen Änderungen/Ergänzungen beziehen sich auf Belange des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes auf Baustellen. Diese sind für die Angebotsbearbeitung zu berücksichtigen. Das WSA Ostsee wird auf Grundlage aktueller Peildaten (Datengrundlage Sommer 2021) eine Mengenermittlung durchführen. Diese sind für die Angebotsbearbeitung zu berücksichtigen.
C) Die Mindestanforderung für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb sind unter III.1) Teilnahmebedingungen dargestellt.
D) Die Mindestanforderung für die Angebotsabgabe je Los wird nachfolgend beschrieben. Ein Konzept-Bauzeitenplan ist spätestens mit der Angebotsabgabe zwingend vorzulegen. Die Anforderungen an den konzeptionellen Bauzeitenplan sind dem Kap. 5.2 der BB zu entnehmen. Hier Auszug der Baubeschreibung Kap. 5.2 - Anforderungen an Konzept-Bauzeitenplan:
"... Seitens des Bieters ist mit Angebotsabgabe losweise ein konzeptioneller Bauzeitenplan in Form eines Balkenplanes, eines Zeit-/Weg-Diagrammes oder eines Netzplanes vorzulegen, aus dem der Leistungsumfang, die einzusetzenden Geräte ersichtlich sind. Aus dem Konzept zum Bauzeitenplan muss hervorgehen, wie sich der AN den Bauablauf unter Einhaltung der im Kap. 1.1.2 genannten Einschränkungen / Beschränkungen auf die Nassbaggerarbeiten, vorstellt. Insbesondere müssen folgende Punkte erkennbar sein:
- Monatliche Aufschlüsselung
- Einsatzgerät
- Einsatzgebiet
Der Bauzeitenplan beinhaltet außerdem alle Bauphasen einschließlich Baustelleneinrichtung und -räumung, sowie die Zwangspunkte als Meilensteine dargestellt. Eine Bauzeitverlängerung ist nicht vorgesehen. Erläutert zum Konzept-Bauzeitenplan sind dem Angebot eine Beschreibung des Bauverfahrens und des Bauablaufes beizufügen. ..."
E) Hinweis auf "Besondere Gebührenverordnung des BMVI für individuell zurechenbare öffentliche Leistungen im Zusammenhang mit der Verwaltung der Wasserstraßen und der Schifffahrtsverwaltung" - BesGebVO WS (Quelle: https://www.bgbl.de/ )
WICHTIG: Fehlende Unterlagen werden, unter Fristsetzung, einmal nachgefordert.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit:
1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind,
3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4.nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
09.05.2022
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