Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=411567Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
Projektträgerschaft: Internationales Büro
04514-2/2(2021)
Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung (73200000)
Dienstleistungen
Die Fördermaßnahmen des BMBF in der internationalen Zusammenarbeit leiten sich aus den spezifischen Zielen der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung sowie den internationalen Aktivitäten der Fachprogramme des BMBF ab.
Die Wahrnehmung der Projektträgeraufgaben beinhaltet die Unterstützung und Beratung des BMBF bei der Betreuung von Fördermaßnahmen und der Durchführung von strategischen Prozessen im Bereich der internationalen Zusammenarbeit. Dies umfasst Leistungen im bilateralen und innereuropäischen Kontext, Leistungen zur Drittstaatenkooperation der EU, Leistungen zur bilateralen Zusammenarbeit mit anderen Staaten, Leistungen im Zusammenhang mit multilateralen Prozessen und internationalen Organisationen sowie nationale Koordinierungs-, Informations- und Beratungs-leistungen. Zu den Aufgaben gehört auch die Vorbereitung der notwendigen Bekanntmachungen und Förderrichtlinien, die fachliche und administrative Abwicklung der Projektförderung sowie die Dokumentation von Vorhaben des BMBF in den Förderschwerpunkten.
Der Auftragnehmer soll für alle Referate der Unterabteilung „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung“ sowie für Teilbereiche der Unterabteilung „Europäische Zusammenarbeit in Bildung und Forschung“, konkret Referat 224 - „Zusammenarbeit mit europäischen Staaten, Israel“, tätig sein.
Deutschland (DE, NUTS 0)
Bonn
Die Fördermaßnahmen des BMBF in der internationalen Zusammenarbeit leiten sich aus den spezifischen Zielen der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung sowie den internationalen Aktivitäten der Fachprogramme des BMBF ab.
Die Wahrnehmung der Projektträgeraufgaben beinhaltet die Unterstützung und Beratung des BMBF bei der Betreuung von Fördermaßnahmen und der Durchführung von strategischen Prozessen im Bereich der internationalen Zusammenarbeit. Dies umfasst Leistungen im bilateralen und innereuropäischen Kontext, Leistungen zur Drittstaatenkooperation der EU, Leistungen zur bilateralen Zusammenarbeit mit anderen Staaten, Leistungen im Zusammenhang mit multilateralen Prozessen und internationalen Organisationen sowie nationale Koordinierungs-, Informations- und Beratungs-leistungen. Zu den Aufgaben gehört auch die Vorbereitung der notwendigen Bekanntmachungen und Förderrichtlinien, die fachliche und administrative Abwicklung der Projektförderung sowie die Dokumentation von Vorhaben des BMBF in den Förderschwerpunkten.
Der Auftragnehmer soll für alle Referate der Unterabteilung „Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung“ sowie für Teilbereiche der Unterabteilung „Europäische Zusammenarbeit in Bildung und Forschung“, konkret Referat 224 - „Zusammenarbeit mit europäischen Staaten, Israel“, tätig sein.
01.01.2022
31.12.2023
Es besteht die Option einer Verlängerung des Vertrages durch den Auftraggeber um einmalig bis zu zwei Jahre.
ja
Es besteht die Option einer Verlängerung des Vertrages durch den Auftraggeber um einmalig bis zu zwei Jahre.
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder vergleichbares Register (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist (Auszug in Kopie beizufügen) (Angabe im Bieterbogen Ziffer VI).
Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind (Angabe im Bieterbogen Ziffer VII.1). Sollte ein Unternehmen erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht.
4. Erklärung darüber, dass der Bieter spätestens bei Beginn der Leistung über eine marktübliche Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung verfügt und dem Auftraggeber entsprechende Nachweise der Versicherung nach Zuschlag unverzüglich vorlegt (Angabe im Bieterbogen Ziffer VII.2).
5. Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten gemäß § 46 Abs. 2 VgV (Angabe im Bieterbogen Ziffer VIII.1).
6. Erklärung, aus der die Beschäftigtenzahl des Unternehmens und welche Anzahl im projektrelevanten Umfeld tätig sind (Angabe im Bieterbogen Ziffer VIII.2)
7. Vorlage geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Aufträge innerhalb der in den letzten drei Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet) erbrachten Aufträge mit Angabe des Kunden, des Auftragsgegenstandes, des Auftragswerts und des Zeitraums der Leistungserbringung (Angaben im Bieterbogen Ziffer VIII.3). Geeignet sind Referenzen, die folgende Gesichtspunkte nachweisen:
Fundierte Kenntnisse und Erfahrungen zu den Konditionen und Verfahren der Projektförderung der öffentlichen Hand (mind. drei Jahre Tätigkeitserfahrung mit einem bewirtschafteten Fördermittelvolumen von mind. 40 Mio. Euro pro Jahr),
Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern (mindestens drei Jahre Tätigkeitserfahrung),
Fundierte Kenntnisse der deutschen sowie der europäischen und der internationalen Forschungs-, Innovations- und Förderpolitik (mindestens drei Jahre Tätigkeitserfahrung),
Fundierte Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Durchführung von strategischen Prozessen in der internationalen Zusammenarbeit (mindestens drei Jahre Tätigkeitserfahrung).
Eine Referenz kann mehrere Erfahrungsbereiche abdecken. Es sind jedoch insgesamt mindestens zwei verschiedene Referenzen zu benennen.
8. Angaben zu den Qualifikationen und den fachbezogenen Erfahrungen der zum Einsatz gelangenden verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter (Angaben im Bieterbogen Ziffer VIII.4 / Qualifikationsprofil).
9. Angaben zu den Qualifikationen und den fachbezogenen Erfahrungen der zum Einsatz gelangenden sonstigen Mitarbeiter (Angaben im Bieterbogen Ziffer VIII.5 / Qualifikationsprofil).
10. Angaben zu den Qualifikationen und den fachbezogenen Erfahrungen der/des Beauftragten für den Haushalt (Angaben im Bieterbogen Ziffer VIII.6 / Qualifikationsprofil).
Zu 8: Verantwortliche bzw. leitende Mitarbeiter/innen
Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen des Bieters. Für die vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen müssen folgende Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder bzw. jedes Einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind:
Kenntnisse und Erfahrungen mit Projektförderverfahren der öffentlichen Hand mit Bezug zur Forschungsförderung in der bi- bzw. multilateralen Zusammenarbeit (mindestens fünf Jahre Tätigkeitserfahrung; für mindestens zwei Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis),
Fachkenntnisse im Bereich der internationalen und/oder europäischen Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungskooperation (mindestens fünf Jahre Tätigkeitserfahrung; für mindestens zwei Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis),
Kenntnisse und Erfahrungen mit der Konzeption, Begleitung und Umsetzung von ressortübergreifenden strategischen Prozessen im Bereich der europäischen und internationalen Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungskooperation (mindestens fünf Jahre Tätigkeitserfahrung; für mindestens zwei Mitarbeiterinnen/Mit-arbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis),
Mindestens dreijährige Erfahrung in der Leitung eines Teams von mindestens sechs Personen (für mindestens zwei Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis).
Zu 9: Sonstige Mitarbeiter/innen
Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen sonstigen Mitarbeiter/innen des Bieters. Für das Mitarbeiterteam müssen folgende Qualifikationen anhand der Qualifikationspro-file jeder bzw. jedes Einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind:
Kenntnisse und Erfahrungen mit Projektförderverfahren der öffentlichen Hand mit Bezug zur Forschungsförderung in der bi- bzw. multilateralen Zusammenarbeit (für mindestens acht wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis mit mindestens zwei Jahren Tätigkeitserfahrung),
Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Haushaltsrecht, Zuwendungs-recht und Mittelverwaltung einschließlich der erforderlichen profi-Kenntnisse (für mindestens fünf administrative Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis mit mindestens zwei Jahren Tätigkeitserfahrung),
Fachkenntnisse im Vergaberecht und Praxiserfahrungen mit nationalen und europäischen Vergabeverfahren (für mindestens ein/e administrative/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis mit mindestens drei Jahren Tätigkeitserfahrung),
Kenntnisse und Erfahrungen mit Verfahren und Instrumenten bei der Förderung von internationalen Kooperationsprojekten (für mindestens fünf wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis mit mindestens zwei Jahren Tätigkeitserfahrung),
Fachkenntnisse und/oder Praxiserfahrung im Bereich der internationalen Zusammenarbeit, nachgewiesen durch ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und/oder mind. fünfjährige Tätigkeit in der Forschung, bei einem Unternehmen, einer zivilgesellschaftlichen Organisation, einer internationalen o-der staatlichen Einrichtung mit internationalem Bezug (für mindestens acht wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenz-nachweis
Kenntnisse und Erfahrungen mit der Konzeption, Begleitung und Durchführung von ressortübergreifenden strategischen Prozessen im Bereich der europäischen und internationalen Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungskooperation (für mindestens zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis mit mindestens drei Jahren Tätigkeitserfahrung),
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Evaluierung von Fördermaßnahmen (für mindestens eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiterin/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis mit mindestens drei Jahren Tätigkeitserfahrung),
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Fachkommunikation von Forschungs-, In-novations- und Nachhaltigkeitsthemen (für mindestens eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiterin/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweise mit mindestens zwei Jahren Tätigkeitserfahrung),
Sprachkenntnisse in Englisch in Wort und Schrift, mindestens Niveau B2 (oder vergleichbar) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (für mindestens fünf wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis).
Zu 10: Beauftragte(r) für den Haushalt
Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der/des Beauftragten für den Haushalt. Für die/den Beauftragte(n) für den Haushalt müssen insgesamt folgende Qualifikationen anhand des Qualifikationsprofils nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind:
Mindestens fünfjährige Erfahrung in der Titelbewirtschaftung einschließlich der erforderlichen profi-Kenntnisse (für mindestens eine/n Mitarbeiterin/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis),
Sehr gute Kenntnisse in den Bereichen Zuwendungsrecht, Haushaltsrecht sowie allgemeines Verwaltungsrecht (für mindestens eine/n Mitarbeiterin/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis mit mindestens fünf Jahren Tätigkeits-erfahrung),
Kenntnisstand eines abgeschlossenen Studiums zum Verwaltungsfachwirt (FH) oder eines inhaltlich gleichwertigen Abschlusses oder gleichwertige, in der Praxis erworbene Fähigkeiten (für mindestens eine/n Mitarbeiterin/Mitarbeiter jeweils mindestens ein Referenznachweis).
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
nein
30.09.2021
12:00
- Deutsch (DE)
30.11.2021
30.09.2021
13:00
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung erfolgt zehn Kalendertage nach Absendung der Information an die unterlegenen Bieter gem. § 134 Abs. 2 GWB. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevor-schriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.
30.08.2021