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Ausschreibungsdetails

Bürogebäude für Bundesbehörden - BPrA - Projekt-Management Team Coach; Coaching von Arbeitsmethoden integrierter Projektabwicklung und Lean Management im Bauwesen als übergeordnete Projektmanagementleistung - VgV-10-1585-21

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15.07.2021 (letzte Änderung am 08.09.2021)

13.08.2021 09:00

VgV-10-1585-21

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

13.10.2021 13:21

2021/S 136-361505

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift:Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl:10623
Ort:Berlin
NUTS:Berlin (DE300, NUTS 3)
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n):Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat Vergabe A4
Telefon:+49 30-184010
Fax:+49 30-3184018450
Hauptadresse: http://www.bbr.bund.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Bürogebäude für Bundesbehörden - BPrA - Projekt-Management Team Coach; Coaching von Arbeitsmethoden integrierter Projektabwicklung und Lean Management im Bauwesen als übergeordnete Projektmanagementleistung - VgV-10-1585-21

VgV-10-1585-21

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen im Bauwesen (71500000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

siehe II.2.4 - Beschreibung der Beschaffung

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Projektmanagement im Bauwesen (71541000)

Beratung im Bauwesen (71530000)

II.2.3)
Erfüllungsort

Berlin (DE300, NUTS 3)

BEA - Bürogebäude für Bundesbehörden - Zwischenunterbringung BPrA

Elisabeth-Abegg-Straße / Alt Moabit, 10557 Berlin

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

1. Angaben zur Baumaßnahme

- Allgemeine Beschreibung:

In Berlin soll ein Bürogebäude für Bundesbehörden errichtet werden und zunächst als Ausweichliegenschaft des Bundespräsidenten und des Bundespräsidialamtes genutzt werden. Die Fertigstellung muss bis Ende 2024 erfolgen, um ab Mitte 2025 mit der Sanierung des Schlosses Bellevue und des Verwaltungsgebäudes beginnen zu können.

Zur Vorbereitung, Planung und Umsetzung des Vorhabens steht nur ein sehr begrenztes Zeitfenster zur Verfügung. Das gesamte Verfahren ist darauf ausgerichtet, einem hohen Anspruch an die innere und äußere Gestaltung und die Nachhaltigkeit gerecht zu werden und gleichzeitig dieses Zeitfenster einhalten zu können. Deshalb ist die Umsetzung mit Hilfe einer partnerschaftlichen Projektabwicklung auf der Grundlage eines grundstücks- und bedarfsspezifischen „Pflichtenheftes“ vorgesehen. Zentraler Bestandteil dieses Modells ist die frühzeitige Einbindung der Ausführungskompetenz in den Planungsprozess.

Ziel dieses Ansatzes ist es, mit Lean Management Methoden und integrierter Projektabwicklung als innovativem Ansatz zur wertschöpfenden Organisation, Planung und Produktionssteuerung das Vorhaben insgesamt optimal hinsichtlich Termine, Kosten und Qualitäten abzuwickeln. Das Vorhaben wird basierend auf einem Mehrparteienvertrag mit drei Vertragspartnern (Bauherr, Planung, Ausführung) realisiert. Es ist insbesondere zu beachten, dass eine Teilnahme am Vergabeverfahren nur möglich ist, wenn vom Bewerber die Erklärung zum Geheimschutz rechtsverbindlich unterzeichnet vorliegt. Diese setzt die Bereitschaft des Auftragnehmers und der von ihm zur Leistungserbringung eingesetzten Personen (Mitarbeiter, Nachunternehmer) zur Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung Ü2 gemäß Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) voraus.

Sollten Sie Ihr Teilnahmeantrag als Bietergemeinschaft einreichen, so ist die Erklärung zum Geheimschutz von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet vorzulegen.

Folgende Information werden der Bekanntmachung beigelegt:

- Anlage 1.1: allgemeine Projektbeschreibung

- Anlage 1.2: Vertragsbeschreibung Mehrparteienvertrag

- Anlage 1.3: Leistungsbild Vergütung

- Anlage 1.4: Vertragsentwurf

- Anlage 1.5: VS-NfD-Merkblatt

- Anlage 2.1 Auswertungsmatrix Stufe 1

- Anlage 2.2 Auswertungsmatrix Stufe 2

Für den Teilnahmewettbewerb (1. Stufe) sind folgende Unterlagen einzureichen:

Bewerbungsbogen inklusive aller Anlagen 1 bis 5 zum Bewerbungsbogen und weiteren einzureichenden Unterlagen entsprechend den Angaben im Bewerbungsbogen.

Für die Angebotsabgabe (2. Stufe) des Bewerbungsverfahrens sind folgende Unterlagen einzureichen:

- Anlage 1.4: Vertragsentwurf mit Angaben auf Seite 1 und Unterschrift auf Seite 15

- Anlage 2.3 ausgefülltes und unterzeichnetes Preisblatt

- Personaleinsatzkonzept

(Bitte beachten Sie, dass alle Positionen des Vertragsentwurfs gem. § 6 Vergütung lediglich im Preisblatt auszufüllen sind.)

- Auftraggeber/Nutzer:

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) / BPrA

- Gebäudenutzung:

Bürogebäude für eine Bundesbehörde

- Art der Baumaßnahme:

Neubau

- BGF/BRI:

BGF: 14.700 m² / BRI: 55.000 m³

- Projektdauer:

Anfang 2022 - Ende 2024

2. Gegenstand des Auftrages

- Leistungsbereich:

Projekt-Management Team - Coach (PMT-Coach)

- Leistungsbild: (LPH, Besondere Leistungen)

Coaching von Arbeitsmethoden integrierter Projektabwicklung und Lean Management im Bauwesen als übergeordnete Projektmanagementleistung. Eine genaue Beschreibung kann der Anlage 1.3 entnommen werden.

- Beginn/Ende der Leistungserbringung:

01.01.2022 - 31.12.2024

Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten:37

II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

3

5

Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

II.2.14)
Zusätzliche Angaben

Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen. Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

1. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die eVergabe-Plattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen - es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.

2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.

3. Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.

4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 4).

5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b).

6. Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und Erklärung zur Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung (Anlage 5) vorzulegen.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre sowie über einer geeigneten Höhe einer Berufshaftpflichtversicherung der ausgeschriebenen Dienstleistung nachzuweisen.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. - siehe III.1.1) Punkt 6 -

Folgende Mindesthöhen der Berufshaftpflichtversicherung sind zu erfüllen:

Mindestanforderung für Personenschäden: 1.000.000,- EUR

Mindestanforderung für sonstige Schäden: 1.000.000,- EUR

Die Erfüllung der Mindesthöhen zur Berufshaftpflichtversicherung (Personenschäden/sonstige Schäden) über einen Nachunternehmer ist nicht zugelassen.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:

1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.

- siehe III.1.1) Punkt 6 beachten -

2. Vorstellung von mindestens ein mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:

Es ist ein mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte (P1) vom Bewerber vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.

Das vorgestellte Referenzprojekt muss im Zeitraum ab 2014 bis zum Tag der Veröffentlichung erbracht worden sein.

Insbesondere Angaben zu:

Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/Auftraggeber, Ansprechpartner/Tel.-Nr., Entwurfsverfasser/Architekt, Projektdauer, Gebäudenutzung, Zuordnung des Referenzprojektes zu dem Mitarbeiter oder den Mitarbeitern, Art der Baumaßnahme, Vertragsverhältnis, Anzahl an Projektparteien, Projektkosten, Projektstufen und Handlungsbereiche im Sinne der Tätigkeitseschreibungen von Projektmanagementleistungen in Anlehnung an AHO Heft 9, Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität der Projektabwicklung (projektbezogene Aussagen zu Konfliktlösungsmethodik, Lean Management-Methoden, Team-Building-Methoden, innovatives Projektzeitmanagement und partnerschaftliche Projektabwicklung.)

Vorlage eines projektbezogenen Referenzschreibens, etc.

Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.

Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des Nachunternehmers sind nicht zugelassen.

3. Vorstellung des Projektteams - Projektleiter, Projektmitarbeiter,

insbesondere Angaben zu:

Name, Ausbildung/Studienabschluss, Berufserfahrung.

Beruflicher Werdegang sowie Studiennachweise der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers, sind in digitaler Form vorzulegen. Es ist möglichst eine Zertifizierung als Coach durch einen Berufsverband (z. B. DBVC, DCV oder dvct) vorzulegen.

4. Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der Bewerber/die Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software vorhanden ist.

Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1, P2) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.

Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf folgender Seite veröffentlicht:

www.evergabe-online.de

Zu 1.

Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber) mit einem Studienabschluss einer Fachrichtung aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften oder Bauwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im Bereich Projektmanagement mit baubetrieblichen Beratungsleistungen im Bauwesen

davon

- mind. 1 Jahr Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich Team-coaching und Teamentwicklung in Arbeitsmethoden der integrierten Projektabwicklung und/oder Lean-Management-Methoden im Bauwesen

Zu 2.

Das Referenzprojekt muss dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft kann das Referenzprojekt von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden. Referenzprojekte des Nachunternehmers sind nicht zugelassen.

Es ist ein mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbares Referenzprojekt (P1) vorzustellen, welches die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllt:

- Die für das Referenzprojekt erbrachten Leistungen müssen im Zeitraum ab 2014 bis spätestens zu dem Tag der Veröffentlichung erbracht worden sein.

- Es handelt sich um ein Projekt mit mindestens 3 Projektparteien, bei dem ein Modell einer partnerschaftlichen Projektabwicklung angewendet wurde (vorzugsweise im Vertragsverhältnis Mehrparteienvertrag).

- Es handelt sich um ein Projekt, bei dem Arbeitsmethoden des Lean Management bzw. Lean Construction implementiert und angewendet wurden.

- aus mindestens 3 Handlungsbereichen im Sinne der Tätigkeitseschreibungen in Anlehnung an AHO Heft 9 müssen Projektmanagementleistungen erbracht worden sein.

Zusätzlich kann ein

Projekt (P2) entsprechend den oben genannten Anforderungen benannt werden.

Dieses zusätzliche Projekt stellt jedoch keine Mindestanforderung dar. Die Benennung eines Projektes (P 2), dass die gestellten Mindestanforderungen erfüllt, führt jedoch zu einer höheren Bewertung der Bewerbung im Rahmen der Auswahlkriterien.

Eine Mehrfachbenennung der Projekte P1 und P 2 ist nicht möglich.

Zu 3.

Projektleiter (PL) mit Studienabschluss einer Fachrichtung aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften oder Bauwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im Bereich Projektmanagement und baubetrieblichen Beratungsleistungen im Bauwesen,

davon

- mind. 3 Jahre Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich Teamcoaching und Teamentwicklung in Arbeitsmethoden der integrierten Projektabwicklung und/oder Lean-Managementmethoden / wünschenswert wäre eine Zertifizierung als Coach durch einen Berufsverband (z. B. DBVC, DCV oder dvct) oder Zulassung als Mediator.

Projektmitarbeiter (MA-1) mit Studienabschluss einer Fachrichtung aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften oder Bauwesen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im Bereich Projektmanagement und baubetrieblichen Beratungsleistungen im Bauwesen,

davon

- mind. 1 Jahr Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich Teamcoaching und Teamentwicklung in Arbeitsmethoden der integrierten Projektabwicklung und/oder Lean-Managementmethoden.

Das Projektteam sollte sich aus mindestens 2 Personen zusammensetzen. Doppelbenennungen der Projektmitarbeiter*innen sind nicht möglich.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.

Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.

III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.5)
Angaben zur Verhandlung

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

13.08.2021

09:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.

Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen stehen uneingeschränkt und kostenfrei als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.evergabe-online.de zur Verfügung Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden.

Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen.

Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des Bundes (unter www.evergabe-online.de) durchgeführt.

Der Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die E-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben.

Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig kostenfrei unter www.evergabe-online.de. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info. Telefonischen Support zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.

Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der E-Vergabeplattform (als registrierter Nutzer der E-Vergabe) rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlich sind. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabeplattform an alle Bewerber versendet.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.1.2. und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. Artikel 13 DSGVO:

Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens - auf Anforderung - mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der DSGVO und dem Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG 2018), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift:Villemombler Straße 76
Postleitzahl:53123
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 228-94990
Fax:+49 228-9499163
Internet-Adresse: http://bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das

Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes

Villemombler Str. 76

53123 Bonn

Tel.: +49 228/9499-0

Fax: +49 228/9499-163

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4.1, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung:Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift:Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl:10623
Ort:Berlin
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 30-184010
Fax:+49 30-184018450
Internet-Adresse: http://www.bbr.bund.de

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

13.07.2021



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