Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=390469Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
Projekt 475: Aktualisierung und Optimierung von Prüfberichtsguide und Herstellerguide (Prüfberichtsguide) Teilprojekt 1 - Workshop-Konzept
P 475
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung (72000000)
Dienstleistungen
Der Prüfberichtsguide ist an das neue Workshopkonzept des BSI-Zertifizierungsschemas sowie an die vor der Veröffentlichung stehende neue CC-Version anzupassen. Dabei ist darauf zu achten, dass unnötige Aufwände für die Beteiligten am Zertifizierungsverfahren vermieden und somit Kosteneinsparungen und kürzere Verfahrenszeiten eine verlässlichere Planung ermöglicht werden. Wo die CC eine pragmatische und flexible Handhabung der Anforderungen an die Evaluierung und Dokumentation erlauben, sind entsprechende Hinweise in den Prüfberichtsguide aufzunehmen. Das Workshopkonzept sieht vor, dass in den Prüfberichten die Evaluierung kurz zusammenfassend auf Evaluator-Action-Element zu dokumentieren ist. In Workshops erläutert die Prüfstelle die Evaluierung und beantwortet Fragen der Zertifizierungsstelle. Die Präsentationsvorlagen der Prüfstelle müssen Fragestellungen beinhalten, bei deren Beantwortung alle relevanten WorkUnits aus der CEM als angemessen bearbeitet angesehen werden können.
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung (72000000)
Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22, NUTS 3)
Beim Auftragnehmer
s. Punkt II 1.4
Laufzeit in Monaten:18
nein
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
1.) Referenzen: Evaluierungsverfahren
Benennen Sie die Evaluierungsprojekte nach Common Criteria, die in den letzten drei Jahren von Ihrem Unternehmen, den Mitgliedern der Bietergemeinschaft und den Unterauftragnehmern durchgeführt wurden als Nachweis, dass die beteiligten Unternehmen über die notwendige Erfahrung in der Evaluierung nach CC verfügt.
Gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
- Zertifizierungsschema
- Zertifizierungs-ID
- Produkt-Kategorie
- Vertrauenswürdigkeitspaket (EAL + Erweiterungen)
- ggf.
- Zusammenfassende Darlegung des Evaluierungsumfangs
Aus den Ausführungen müssen sich Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des Bieters / der Bietergemeinschaft (ggf. unter Einbeziehung eines Unterauftragnehmers (Eignungsleihe)) im oben genannten Bereich ziehen lassen. Die Darstellung sollte eine DIN A4-Seite pro Referenz nicht überschreiten.
Es werden keine Referenzschreiben früherer Auftraggeber benötigt.
Mindestanforderung: Benennung und Beschreibung von mindestens drei geeigneten Referenzen, davon mindestens für zwei verschiedene Produkttypen. Mindestens eine abgeschlossene Evaluierung nach EAL 4 + AVA_VAN.5 oder höher im BSI-Zertifizierungsschema.
2.) Qualitätsmanagement
Bitte stellen Sie das Qualitätsmanagement Ihres Unternehmens dar. Machen Sie auch Angaben zu Zertifizierungen, die Ihr Unternehmen erworben hat.
Mindestanforderung: Es ist ein Qualitätsmanagement etabliert und dokumentiert und kann nachgewiesen werden.
Ausführungsbedingungen gemäß Auftragsunterlagen
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
nein
15.06.2021
14:00
- Deutsch (DE)
3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
15.06.2021
14:00
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
Unternehmen haben Anspruch darauf, dass das BSI die Bestimmungen über das Vergabeverfahren einhält, vgl. § 97 Abs. 6 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Rechte aus § 97 Abs. 6 GWB sowie sonstige Ansprüche gegen das BSI, die auf die Vornahme oder das Unterlassen einer Handlung in einem Vergabeverfahren gerichtet sind, können nur vor den
Vergabekammern und dem Beschwerdegericht geltend gemacht werden, § 156 Abs. 2 GWB. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein, § 160 Abs. 1 GWB.
Es wird darüber belehrt, dass ein solcher Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig ist, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem BSI nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem BSI gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem BSI gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des BSI, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die o.g. vier Unzulässigkeitsgründe gelten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
03.05.2021